Schwarz-Rot-Gold und die Zerstörung einer Nation.

Unsere Konsensparteien im Bundestag sind ja fortwährend darauf bedacht, den Deutschen die Nation auszutreiben. Man kann es praktisch wirklich auf Staatsvolk, Staatsgewalt und Staatsgebiet herunterbrechen. Artikel 23 des Grundgesetzes sagt ja schon, dass wir politisch und territorial in der EU aufgehen sollen, so dass zusammen mit der angestrebten multikulturellen Identität auch der Rest hinfällig wird. Der Blick auf die Länder, die sich der Einverleibung entgegenstellen, zeigt, dass der Kampf auf noch ganz anderem Gebiet geführt wird und das betrifft vor allem die Deutschen. Nachdem die EU jetzt ein Rechtsstaatlichkeitsverfahren gegen Ungarn anstrebt und sich Orban sich dem nicht beugen will, zeigen die Ungarn Solidarität mit ihrem Präsidenten, indem sie kleine Ungarnfähnchen an ihre Autos heften. In jedem Land werden schon im Wahlkampf und bei öffentlichen „Inthronisationen“ eines Staatsoberhauptes die Landesflaggen zahlreich geschwenkt; Regierungen wechseln, die Hinwendung zur eigenen Nation bleibt. Merkel hat bei der Bundestags-Wahlfeier der CDU gezeigt, dass dem bei uns nicht so ist, denn mit einem angewiderten Gesichtsausdruck nimmt sie Gröhe die Deutschlandfahne aus der Hand und legt sie mit einem leichten Kopfschütteln beiseite. Heute ist man schon auf der Stufe, dass man mit unterschwelliger Indoktrination versucht, dass die Bürger freiwillig den öffentlichen Raum von Schwarz-Rot-Gold bereinigen. Die grauen Nationaltrikots der „Mannschaft“ und die Aufforderungen der Politik uns mit nationalen Symbolen bei der WM zurückzuhalten dürfte man dabei zu den plumperen Versuchen rechnen. Dass die Indoktrination funktioniert, sieht man an diesem Bild des ehemaligen Kanzlers Helmut Kohl, wo er zwischen seinen Anhängern, die unzählige Deutschlandfahnen schwenken, fast eingekeilt ist. Würde man ihn hier durch Angela Merkel ersetzen, würden alle denken, sie wäre von Gegendemonstranten aus einem rechtsradikalen Mob umringt. Wer heute zu einer Demonstration geht, egal auf welcher Seite, der wird aufgrund des Bauchgefühls vielleicht auf eine Deutschlandfahne verzichten. Für den einzelnen mag das eine persönliche und eher belanglose Entscheidung sein, doch jeder handelt damit im Sinne der Regierenden, denn man muss nur in der Geschichte ein wenig zurückgehen, warum dies für sie von höchster Wichtigkeit ist. Der Anfang dürfte bekannt sein:

Ein Ursprung der Farben Schwarz-Rot-Gold liegt auch in den Befreiungskriegen 1813 gegen Napoleon, nämlich bei den Uniformen des Lützowschen Freikorps. Die Korps setzten sich zumeist aus Studenten zusammen, die sich gegen die Besatzung Deutschlands durch Frankreich formierten (siehe hierzu auch Urburschenschaft). Da die Freiwilligen unter dem preußischen Major Adolf von Lützow aus allen Teilen Deutschlands stammten und von dort höchst unterschiedliche Uniformen und Zivilkleidung mitbrachten, war die einzige Möglichkeit, eine einheitliche Bekleidung herzustellen, die unterschiedlich farbigen Uniformen schwarz einzufärben. Hinzu kamen goldene (messingfarbene) Knöpfe sowie schließlich rote Aufschläge und Vorstoß. Zur Popularisierung hat die Tatsache beigetragen, dass die Farben die gleichen wie die der Reichsfahne im Heiligen Römischen Reich waren.

Die Nationalfahne hat keine aufoktroyierte Form, in der sich die Farben oder Formen von Adelshäusern oder des Klerus wiederspiegeln, sondern sie sind die Farben einer Volksbewegung, die auf die einfachste praktische Möglichkeit zurückgeht auch äußerlich Einigkeit zu zeigen. Kein Wunder, dass diese Farben von der Obrigkeit nicht bereitwillig übernommen wurden:

Preußen, seit 1866 der einflussreichste deutsche Staat, versuchte die deutschen Einigungsbestrebungen in Bahnen zu lenken, die seinen eigenen Interessen entsprachen. (Quelle wie oben)

Da lag es auf der Hand, dass Volk von oben unter ein anderes Banner zu stellen, denn

Diese Farbgebung passte mit den Farben des Königs von Preußen, Wilhelm I. insofern zusammen, als Schwarz-Weiß die Farben Preußens und Rot-Weiß die der Mark Brandenburgwaren.

Erst in der Weimarer Zeit zeigte sich, dass die Bedeutung von Schwarz-Rot-Gold heute vorsätzlich ins Gegenteil verkehrt wird, denn dort gab es einen erbitterten Streit zwischen Nationalisten, Nationalliberalen (schwarz-weiß-rot) und Demokraten (schwarz-rot-gold). Linke setzen allein auf die rote Fahne und sind für diesen Streit (noch) unbedeutend. Am Ende wurden die Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot wieder von oben bestimmt, was gleichzeitig ins Verbot von Schwarz-Rot-Gold mündete. Nach dem Krieg war man sich über die Farben einig, doch es gab einen Streit über deren Anordnung. In diesem Fall ist es mir heute unverständlich, dass Leute gegen unsere Regierung mit der Wirmer-Flagge auf die Straße gehen, um gegen eine vermeintliche Repression von oben zu demonstrieren, denn (Quelle wie oben)

Josef Wirmers Idee, die Nationalfarben in der Form eines skandinavischen Kreuzes anzuordnen (Wirmerflagge), beruhte wohl auf der Vorstellung, dass man damit zum einen die Wehrmacht zufriedenstellte (durch Ähnlichkeit mit der Reichskriegsflagge) und zum anderen die demokratischen Kräfte berücksichtigte (durch Verwendung der traditionellen demokratischen Farben)

Am Ende setzte sich die heute bekannte Anordnung der Farben durch. Die Gefahr für die Regierung besteht ja immer darin, dass sich die Bürger unter einem gemeinsamen Banner gegen sie vereinigen. Mit der Wirmer-Flagge hätten sie wegen des Wehrmachtsbezugs heute leichteres Spiel dieses zu diskreditieren.

Etwas wird bei der Begründung für die Flaggenwahl immer unterschlagen:

Dass schließlich eine Einigung zu Gunsten von Schwarz-Rot-Gold zustande kam, ist wohl vor allen Dingen der Tatsache zuzuschreiben, dass damit eine Rechtskontinuität zwischen der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland deutlich gemacht werden konnte.

Und hier ist man schnell auf gefährlichem Gebiet, denn

Der Fortbestand Deutschlands als völkerrechtliches Subjekt durch alle Umbrüche seit mindestens 1871 bis zur heutigen Gestalt der Bundesrepublik Deutschland wird nicht mehr angezweifelt.  (hier)

Das, was heute von der Politik einheitlich als Reichsbürger bezeichnet wird, spaltet sich nämlich in zwei Gruppen. Die eine Gruppe bezieht das nicht untergegangene Reich auf das 3.Reich und ihren Fortbestand. Hier haben sich die echten und auch gewalttätigen Rechtsradikalen versammelt, die dorthin zurück wollen. Ich denke aber, dass ein großer Teil derer, die das Bestreben haben zum Selbstverwalter auf kommunaler Ebene zurückzukehren und sich des Diktats von oben zu entledigen, mit dem „Reich“, das Reich von 1871 meinen. Sicher war es eine Vereinigung der einzelnen Länder von oben, doch die Einigungsbestrebungen gingen ja vom Volk aus und zwar unter dem Banner Schwarz-Rot-Gold. Niemand will in den Zustand von 1871 zurück, doch in der Gegenwart spielt der Ursprung der Fahne keine unbedeutende Rolle. Man pauschalisiert aber alle Reichsbürger immer als Rechsradikale bzw. es wird in der Berichtersattung nicht klar, ob man ihnen auch wirklich alle zurechnet.

Warum bekämpft unsere Regierung ein National-Symbol, das im geschichtlichen Kern wie kein anderes für die Freiheit und Demokratie von unten aus dem Volk steht? Wohin die Reise mit Deutschland gehen soll, beantwortet diese Frage von selbst und die staatliche Propaganda bringt uns so weit, freiwillig auf das Symbol zu verzichten. Bei allen Bildern in den Nachrichten über Aufläufe, die sich gegen die Regierung richten, sind Deutschlandfahnen ein fester Bestandteil, denn Kritiker=Rechtsradikale also Deutschlandfahne=Symbol der Rechtsradikalen. Der Aufruf zur Mutwilligen Zerstörung oder Verhöhnung dieses Symbols bleibt unwidersprochen, obwohl dies gesetzlich sanktioniert werden müsste. Man ruft bei der WM zum Knicken der Fahnen an Fahrzeugen der Fans auf, die Grüne Jugend uriniert öffentlich auf sie.

Ganz im Gegenteil versucht man die Zuseher an den Fernsehgeräten diese Abneigung mit allen Mitteln einzupflanzen, wenn man sich allein dieses Video (ab 0.30min) ansieht. Die Reporterin ist fast bestürzt, dass Deutschlandfahnen mitgeführt werden. Gleichzeitig verschwindet Schwarz-Rot-Gold aus der politischen Berichterstattung. Wenn Deutschland gemeint ist, zeigt man die blaue Europafahne, das neue Rot, oder verzichtet wie Merkel beim Protokoll völlig darauf. Die Deutschlandhasser sammeln sich unter dem Banner des Regenbogens und der ANTIFA. Unter welchem Banner könnten sich die Freunde der Freiheit Deutschlands sammeln? Vielleicht gehört inzwischen Mut dazu mit Schwarz-Rot-Gold auf die Straße zu gehen, denn in einem Ausspruch aus den Befreiungskriegen heißt es:

„Aus der Schwärze (schwarz) der Knechtschaft durch blutige (rot) Schlachten ans goldene (gold) Licht der Freiheit.“

Kein Symbol kann für die Blockparteien unter Merkel und deren Mitstreiter in den staatsalimentierten Strukturen als größere Bedrohung empfunden werden und kein Symbol kann besser Verkörpern, worum es in Zukunft vielleicht gehen könnte. Lassen wir uns dieses Symbol der Freiheit nicht wegnehmen, wir könnten es ganz notwendig brauchen, wenn wir uns in der Zukunft wieder dafür unter einem gemeinsamen Banner sammeln müssen.

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7 Gedanken zu “Schwarz-Rot-Gold und die Zerstörung einer Nation.

  1. Ganz im Gegenteil versucht man die Zuseher an den Fernsehgeräten diese Abneigung mit allen Mitteln einzupflanzen, wenn man sich allein dieses Video (ab 0.30min) ansieht.

    Man kann direkt auf eine Stelle auf Youtube verlinken.

    Auf „Teilen“ clicken, dann auf das Symbol, dann auf „Starten bei“, Zeitpunkt eintippen (das Ding zeigt die Stelle im Vid an), und die URL rauskopieren.

    Gefällt 1 Person

    1. Arrrgh, okay der Kommentarbereich automatisiert soviel Kram, dass man Einzelheiten zu URLs nicht zeigen kann. Hier eine einfachere Methode. Du kopierst die URL vom Youtubevideo und fügst ohne abstand hintendran &t=30.

      Also 30 ist die Anzahl der Sekunden.

      Mal schauen, was es macht, wenn ich es so in den Kommentarbereich tippe.

      Gefällt mir

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