Dirk Müller zu Völkervermischung und der Macht der Eliten.

Hier gibt es ein Video mit dem bekannten Aktienexperten Dirk Müller zur momentan wirtschaftlichen Lage in der Welt und deren möglichen zukünftigen Entwicklung. Der erste Teil ist eher was für eingefleischte Kenner in diesem Bereich, doch ab etwa 42:00 geht es darum, wer nun Einfluss darauf hat und ob die Akteure dabei sichtbar wären. Er meinte, dass jeder Staat, jedes Land, jedes Unternehmen und jede Partei unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihre Strategie bestimmt, damit der „Gegner“ nicht darauf reagieren kann. Die Eliten, die die Welt in ihrem Sinne verändern wollen, sind nichts Anderes als Netzwerke, die sich mit unterschiedlichen Absichten immer wieder zusammenfinden. Sie sind aber nicht so allmächtig, dass sie den Menschen ihre Vorstellungen einfach aufs Auge drücken können, sondern sie müssen die vorgegebenen Strukturen wie die Politik oder Medien entsprechend nutzen und beeinflussen. Hier kommt dann der Begriff nudging ins Spiel, also der Versuch, die Menschen in eine bestimmte Richtung zu drängen, dass sie am Ende glauben, sie hätten frei darüber entschieden. Dann kommt er auf Leute wie Mark Zuckerberg zu sprechen. Diese Leute sind Internationalisten und sind in ihrem Denken schon hundert Jahre weiter, die planen zum Mars zu fliegen, während wir uns wegen Religion noch den Schädel einschlagen. Dirk Müller meint, dass der Versuch die Völker zu vermischen nicht in böser Absicht geschieht, sondern „Lasst uns die Menschheit gestalten“, „lasst uns die Grenzen einreißen“, „globale Solidarität“, „die negativen Auswirkungen, wenn am Kölner Bahnhof jemanden der Schädel eingeschlagen wird, danach kräht in 100 Jahren kein Hahn mehr danach, wenn wir dann alle friedlich zusammenleben“. Dirk Müller erwähnt dabei auch das Zitat von Sarkozy, dass die Vermischung notwendig sei, wenn nötig unter Zwang, und meint, dass er das auch nicht mit böser Absicht gesagt hätte. Dirk Müller selbst hält es selbst für Humbug, dass es durch die Vermischung zu einer „Verblödung“ kommen könnte, hält aber die konservative Gegenbewegung für ganz natürlich. Es ist mir in dem Interview nicht ganz klar, ob er hier nur andere zitiert oder selbst der gleichen Ansicht ist, ist aber eigentlich nicht von Belang.

Man könnte jetzt populistisch antworten, dass bisher alle Versuche, das Paradies auf Erden zu schaffen, gnadenlos gescheitert und regelmäßig in einem Blutbad geendet sind. Angefangen von der Ausbreitung des Islam mit dem Ziel das Haus des Friedens herzustellen, über die Zwangsmissionierung der christlichen Kirchen und den diversen Ausprägungen des Sozialismus (auch dem nationalen), kamen auch die immer mit den besten Absichten daher und immer waren die Menschen selbst daran schuld, weil sie nicht erkannt haben, wie toll das jeweilige System gewesen wäre. Der Unterschied zu damals ist, dass man jetzt von vorneherein davon ausgeht (wohl aus Erfahrung), dass dafür Menschen sterben werden. Warum mischen sich die Eliten und Politiker nicht unter’s Volk und geben einen möglichen Kollateralschaden auf dem Weg dorthin ab, schließlich wird ein Zuckerberg oder Soros sein Paradies auch nicht mehr erleben. Die westliche Welt und der Islam grenzten Jahrhunderte lang direkt aneinander und trotzdem gab es anscheinend keine Vermischung, weil dadurch eine Win-Win-Situation entstanden wäre, sondern man hat sich jeweils an die Mehrheit assimiliert. Immer versuchte die eine Seite der anderen sein paradiesisches Weltbild gewaltsam aufzudrängen. Auch die westliche Lebensweise hat viel dazu beigetragen, dass stabile traditionelle Strukturen zerstört wurden. Vielleicht waren die Menschen vorher glücklicher, man denke an Indianer oder Inuit. Und darum geht es eigentlich. Es geht vollkommen gegen die Menschenwürde, wenn man Menschen jetzt opfert, damit „die Menschheit“ in 100 Jahren besser leben kann. Dann könnte man auch der angestrebten vorsätzlichen Bevölkerungsreduzierung, egal wie, zustimmen, schließlich freuen sich dann die Toten darüber, dass dann wenige glücklich leben können. Eliten müssen und wollen auf diesem Weg keine Abstriche machen und verstehen nicht, dass Menschen für die körperliche Unversehrtheit lieber wirtschaftliche Nachteile hinnehmen bzw. Glück auf ganz anderem Gebiet finden. Dass jemand für sein oder das vermeintliche Glück anderer buchstäblich über Leichen geht, dazu gehört meiner Meinung nach schon kriminelle Energie. Dirk Müller und die, die er zitiert, unterschlagen einfach die riesigen kulturellen Unterschiede und meinen, dass es einfach Reibungspunkte gibt, wenn man die Kulturen vermischt. Mord und Totschlag dürfte wohl das höchste Maß an Reibungspunkt sein. Es widerspricht einfach dem christlichen Menschenbild, dass jeder Mensch als einzigartig gilt und entsprechende Würde besitzt, sodass sein Schicksal nicht einfach irrelevant ist.

Interessant ist Dirk Müllers Aussage, dass entgegen von Verschwörungstheorien auch die Eliten die normalen Kanäle nutzen müssen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Das geschieht vor allem über die Medien und die Politik, im Großen über Währungen. Facebook, Google, Twitter, das Internet insgesamt, eignen sich natürlich vorzüglich, Menschen zu beeinflussen, weshalb auch die wichtigsten Agenturen, Zeitungen und Fernsehsender in ihrer Hand sind. Der Umschwung in Europa in Richtung rechts wird sicher stark durch alternative Medien unterstützt und zwar nicht so sehr, weil man Alternativen bietet, sondern, weil man Dinge, die öffentlich zugänglich sind auch wirklich einer Öffentlichkeit zugänglich machen. Früher erfuhr man kaum etwas über Gesetze, Reden oder Anfragen im Parlament. Heute ist die Arbeit der Mainstreammedien und der Politik so transparent, dass kaum etwas im Geheimen bleibt. Und das ist gut so. Die etablierten Medien als wichtigstes Sprachrohr haben dadurch ihre Glaubwürdigkeit verloren, weshalb man jetzt bei den alternativen Medien durch Zensur, Diffamierung oder das Abspenstigmachen von Werbekunden versucht, deren Einfluss zu brechen. Leute wie Orban waren nur möglich, weil man es einfach zu weit getrieben und zu sehr beschleunigt hat, die gewünschte Agenda durchzudrücken.

Konservativ bedeutet, das zu bewahren, was sich bewährt hat, und das zu verändern, was nicht mehr zeitgemäß ist und zwar, weil eine Mehrheit das so empfindet, und wollen nicht mit Visionen vom fernen Paradies behelligt werden. Die Eliten haben den Fehler gemacht, dass sie bei ihrem Projekt einfach zu ungeduldig sind und so schon jetzt ihr wahres Gesicht zeigen: Propaganda, Diffamierung von Kritikern, Manipulation, Ignoranz gegenüber den gegenwärtigen Problemen und Zensur. Wer sollte denen noch glauben, dass sie uns das Paradies bringen?

 

 

6 Gedanken zu “Dirk Müller zu Völkervermischung und der Macht der Eliten.

  1. […]Die Eliten haben den Fehler gemacht, dass sie bei ihrem Projekt einfach zu ungeduldig sind[…]
    Ich denke besonders in den letzten 100 Jahren hat sich eine technologische Fortschrittsglaeubigkeit entwickelt, mit der die Realitaet nicht mithalten kann. Autos fahren immer noch auf 4 Raedern und mit Oelderivaten, bzw. Strom. Waschmaschinen brauchen immer noch Wasser und Seife. Die technischen Produkte sind zwar besser, zuverlaessiger und erschwinglicher geworden, eine exponentielle technische Revolution hat sich aber nicht ergeben.

    Dort wo technische Revolutionen stattfanden (Computer, inkl. Handys) wurden sie selten fuer gesellschaftliche Verbesserungen eingesetzt. Die klassischen Schulen und Unis koennte man z.B. zu 90% aufloesen, wenn die allerbesten Vorlesungen per Video verfuegbar sind. Wird aber verhindert. Die Luecke zw. unserer evolutionaeren Entwicklung und der technologischen Umweltentwicklung bleibt gross. Sie wird sogar groesser, wenn wir die Verdummung durch Sozialstaat und Immigration vergroessern, und gleichzeitig mit „einfacher Sprache“, politisch korrekter Sprache, Siri, Cortana, usw. die Dummen akommodieren. Eine technologische Stagnation findet bereits statt. Da vor allem (wir) Babyboomer eine Wette auf zukuenftiges Wachstum laufen haben (durch gigantische Schulden), muss ein Zusammenbruch folgen.

    Liken

  2. Ach @luis, anstatt hier rumzuschwallen solltest du mal anderen zuhören anstatt ängstlich und panisch alle Kommentare, die deine Lebenslüge (toller Typ, Denker, etc.) zerpflücken, zu löschen.
    (dir ist schon klar, dass das nichts hilft). Sei mal so cool wie dein angebeteter Boss @waldler!

    Liken

  3. Hier übrigens mal wieder ein Beispiel für Rassismus/männlichem Chauvinismus
    aus Dummheit oder Gesinnung:

    Hier der (durchgefallene) Beitrag „Welche IQ sind notwendig um bestimmte Berufe ausführen zu können?“ von @luis_alimente
    Nur mal die Fehler, die ich unmöglich übersehen konnte:

    1.Fehler:
    98-85% Perzentil, IQ 130-116
    Rechtsanwalt, Forscher, Editor, Ingenieur, Chemiker, Biologe, Manager mit technischer u/o finanzieller Verantwortung, Auditor, Analyst, Student.
    ….
    37-21% Perzentil, IQ 93-87
    Kurier, Monteur, Kantinenpersonal, Kindermädchen, Pflegerin, Lagerist, Hausmeister, Verpacker.

    Tatsächlich liegt der IQ für z.B.: ein Ingenieur (Elektrotechnik) zwischen 95 – 130, oder der eines Hausmeisters bei bis zu 111 Punkten, also zweite Kategorie.
    Man hätte also genauso falsch schreiben können:
    98-85% Perzentil, IQ 130-116
    Bauer, Automechaniker, Reinigungskraft, usw.
    ….
    37-21% Perzentil, IQ 93-87
    Professor, Ingenieur, Chemiker, Biologe, Mathematiker, usw.
    Siehe (http://www.iqcomparisonsite.com/Occupations.aspx)

    2. Fehler (Streng genommen kein Fehler, sondern nur Blödheit):
    Flüchtilant ist ein vom Schriftsteller Akif Pirinçci geprägtes Kofferwort, bestehend aus Flüchtling und Asylant und wird heutzutage nur von Personen mit einem IQ unter 80 genutzt!

    4. Fehler:
    …Ländern mit niedrigem Durchschnitts-IQ üblicherweise tun: Ackerbau und Viehzucht.

    Wie unter 1. Fehler zu lernen kann ein Bauer auch eine IQ von 116-130 (+- 1sigma) also bis zu 145 Punkte haben. …und das geht ja wohl gegen dich @waldler!

    4. Fehler:
    Tausende von IQ Tests großer Bevölkerungsgruppen haben ergeben, dass sich der Mittelwert der Gaußverteilung des IQ zwischen Frauen und Männern kaum unterscheidet (höchstens mal 1-2 Punkte, meist zu Gunsten der Männer)

    Fehlerrechnung nicht verstanden!
    Standardabweichung = 1sigma, also +- 15Punkte! Alles darunter verschwindet im Fehler…

    5. Fehler:
    […Es gibt einfach nicht so viele Frauen mit IQs über 145,…]

    Hättest du die Graphen (http://www.iqcomparisonsite.com/SexDifferences.aspx) verstanden wüsstest du, das die sich die Kurven bei ca. 145 wieder angleichen. Zudem ist dir offensichtlich folgende Tatsache nicht bekannt:
    Bei gleichem IQ-Wert seien Frauen aber effizienter als Männer (Paul Irwing, Richard Lynn, Universität Manchester).

    6.Fehler
    [In Indien gibt es z.B. nur 0.1% der Bevölkerung mit IQ>130…]
    Der gesamte Absatz basiert auf Daten von denen selbst die „seriösen“ Quellen angeben, dass diese umstritten sind, da sie z.T. „nur spezifische Bevölkerungsgruppen oder nur wenige und damit nicht repräsentative Referenzgruppen berücksichtigen. (der hätte dich fragen sollen…)
    Die Site „IQ Research“ hat übrigens die Bewertung „Ungenügen“ (TrustScore 1,2 von 10)

    7. Fehler:
    [Jetzt stellt Euch mal vor, die knapp 900.000 Hochintelligenten…]

    Hypothese und dazu wenig Wahrscheinlich. Alles Folgende ist also reine Spekulation, ähnlich wie:
    im Jahr 2022 werden wir alle Geisteswesen und von UFOs abgeholt…

    Fazit:
    Pseudoanalytisches, fehlerhaftes Geschreibsel ohne inhaltlichen Wert, deshalb:

    „Affen lesen Statistiken, sie verstehen sie aber nicht!“

    Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.