Margarete Stokowski und ihr Problem mit der Realität.

Immer wieder lesenswert sind die Ergüsse einer Margarete Stokowski der letzten Jahre, die sie jetzt in dem Buch „Das Ende des Patriarchats“ zusammengefasst hat. Philosophie und Sozialwissenschaft kombiniert mit der Humboldt-Universität in Berlin sagt eigentlich schon alles, was man da erwarten kann. In einem Interview gibt sie jetzt ihre Vorstellungen zum besten und aus der Überschrift lässt sich schon alles herauslesen, was einen erwartet: Der Hass radikalisiert mich. Kritik am Feminismus ist ja bei denen grundsätzlich dem Hass auf Frauen gleichgesetzt, soll also heißen: Kritik radikalisiert mich, weil ich mit meinem unlogischen Gesülze noch dicker aufragen muss, dass mir entweder alle glauben oder der gewünschte Zustand des Endes des Patriarchats endlich eintritt. Zu blöd, dass die Welle der ganzen Gender- und Anti-Weiß-Esoterik schon wieder am Abflauen ist, denn Ungarn und Bulgarien haben Gender-Studies an den staatlichen Unis mangels Mehrwerts gestrichen und das Patriarchat mit den Neueinwanderern ein Revival erlebt. Aber eigentlich meint sie ja nur das weiße Patriarchat. Na, sie kann ja selbst für sich sprechen:

(..)Wir erleben den Zerfall einer sehr alten Gesellschaftsstruktur.

Und die zerfällt einfach so?

Natürlich nicht, einige Leute kämpfen dafür, dass sie zerfällt, und andere Leute kämpfen dafür, dass sie bestehen bleibt. Das ist ein Konflikt, der sich sowohl in meinen feministischen Texten widerspiegelt als auch in meinen Texten zu Rechtspopulismus und auch in meinen Texten zu Kapitalismus. Es geht darum, wem die Macht gehörte und wer nun versucht, einen Anteil zu bekommen.

Ja, Margarete. Ihr versucht das ja irgendwie bei Euch herbeizulabern und das was Du als Kampf der Rechtspopulisten bezeichnest, ist eigentlich nur deren Belustigung an Euren faktenfreien Texten. Und dann ist da noch die blöde Realität. Die wirkliche Macht in Politik und Wirtschaft teilen sich Männlein wie Weiblein, Europäer, Amerikaner, Russen, Chinesen und eine Handvoll Scheichs. Gut die globale Reichweite diverser korrupter afrikanischer Negerkönige ist eher gering. Die Macht, die Du meist, ist die der Soy-Boys, die immer noch nicht den Müll raustragen wollen. Wenn vor dem Gekeife einer Nahles gestandene Männer einknicken, dann dürften diese Weichlinge kein Problem sein. Was haben die wirklich Mächtigen dann gemeinsam? Die sind eben alle miteinander verwandt.

Hast du eine Idee, wie man Leute davon überzeugen kann, Macht abzugeben?

Man wird manche nicht überzeugen können. Feminismus hat viel damit zu tun, Leuten Dingen zu erklären. Zu erklären, dass das, wofür Feminist*innen kämpfen, am Ende für alle Geschlechter gut ist. Was aber nicht unbedingt heißt, dass es für alle Individuen gemütlich wird. Für viele ist es schon ein Lernschritt, dass es nicht nur für Frauen gut ist, wenn sich Geschlechterrollen auflösen, sondern für alle. Aber das heißt natürlich nicht, dass alle hinterher die gleichen Privilegien haben werden wie vorher. Es geht darum, etwas zu verändern. (…)

Jemanden von dem Humbug zu überzeugen, dass die Auflösung der Geschlechterrollen am Ende für alle gut sein soll, dürfte ohne Gewalt durchaus schwierig sein. Schließlich wählen Frauen dort, wo die Gleichstellung am weitesten durchgesetzt ist wie in Schweden, überwiegend Frauenberufe. Zu blöd, dass weder Girls-Days und Quote helfen, in den Männerdomänen Frauen in die Vorstände zu drücken, weil Frauen einfach keinen Bock haben nächtelang über Wirschaftsstraffälle zu brüten oder sich mit cW-Werten zu beschäftigen. Da fehlen schlicht die Bewerberinnen. Deshalb „suchen“ große staatlich gepamperte Firmen und Institutionen Frauen mit Genderkompetenz. Brauchen die zwar nicht wirklich, aber man will sich ja irgendwie aus der Schusslinie bringen.

Ja, es stimmt Margarete, dass es allen komisch vorkommt, wenn beim Gruppenfoto nur Männer zusammenstehen wie beim Innenministerium. Die haben weder vorher auf Euer Gezeter und Gekeife reagiert, irgendeine Quote zu erfüllen, noch fürchten sie irgendeinen Shitstorm durch die Medien. Die wissen, dass sich inzwischen auch viele Frauen von diesen inkompetenten Quotentussis beleidigt fühlen. Komischerweise wünschen sich 100%-Frauen-Belegschaften, die dazu noch unter dem Joch einer weiblichen Chefin stehen, männliche Kollegen und eine männliche Führung zurück. Ja, wie Du sagst. Es wird einfach ungemütlich.

Dabei sagst Du, es liege nur an der „Unsicherheit“, warum sich vor allem Männer nicht darauf einlassen ihre Macht abzugeben. Deshalb willst Du ja auch Überzeugungsarbeit leisten, dass man diese Unsicherheit wertschätzen sollte, vor allem, wenn sie nicht wissen, in welche geschlechtliche Kategorie man jemanden im Zweifel einordnen soll. Ja, Margarete, das passiert uns ja fast täglich. Weißt Du was, mir ging es in einem Fall auch mal so und weiß Du, was ich getan habe? Ich habe ihn/sie/es gefragt, ob ich ihn/sie/es Manuel, Manuela oder Manu nennen soll. Er/sie/es hat gesagt „Manu“, denn Freunde dürfen ihn „Manu“ nennen. Witzig, ich kannte den erst einen halben Tag. Wahrscheinlich war er froh, dass ich ihn nicht mit einem problematisierenden Gelaber auf die Nerven gegangen bin, wovon ganze Horden an Gender“forscherinnen“ leben. Und die meisten sind auch nicht unsicher, wenn jemand am Arbeitsplatz schwul oder lesbisch ist oder einer der restlichen 60 Geschlechter. Denen ist es nämlich völlig egal, denn da wo wirklich gearbeitet wird, geht es nämlich um Doppel-T-Träger, die Dosierung eines Kortison-Präparates oder Exe-Dateien. Im Gegensatz zu Universitäten und Zeitungsredaktionen, kommt es bei deren Entscheidungen nämlich nicht darauf an, was jemand zwischen den Beinen hat, sondern darum, dass Häuser nicht einstürzen, Patienten nicht sterben und das Stromnetz nicht zusammenbricht. Dass da Männer und Frauen bestimmte natürliche Präferenzen haben, wo Menschen nicht sterben sollen, diesen Zustand sollte man mit Quote nicht gewaltsam auflösen. Denn davon haben nämlich wirklich nicht alle was, wie Du fälschlicherweise annimmst.

Wie gehen wir mit den Menschen um in den letzten Tagen des Patriarchats, die das Neue abwehren?

Ja, Margarete, für diese Antwort verschwende ich jetzt keinen Platz, denn irgendwie hättest Du zugeben müssen, dass bis auf ein paar versprengte Feministinnen noch niemand wahrgenommen hat, dass das Ende des Patriarchats nahe ist. Deshalb fragt man Dich auch:

Wie viel Geduld hast du noch?

Die Antwort spare ich mir wieder, denn wie man herausliest, hast Du noch eine Menge Arbeit vor Dir, allen persönlich zu erklären, dass das Ende des Patriarchats nahe sei. Da ist noch eine Menge Geduld nötig, denn

(…) dann gibt es auch Leute, die unsere Feinde sind, die gegen uns kämpfen. Ein Beispiel ist die AfD, eines der aktuellen Hauptprobleme in Deutschland.

Siehst du sie als Hauptproblem oder als Symptom?

Wirklich eher als Hauptproblem. Die AfD ist eine Institution, die Gewalt verstärkt. Sie verstärkt den Ausschluss von Leuten. Sie macht Hass lauter. (…)

Ja, Margarete. Echt scheiße, wenn man einfach aus dem wissenschaftlichen und politischen Diskurs ausgeschlossen wird, weil man völlig unfundierte Annahmen trifft, die keinen interessieren, Kritik als persönliche Beleidigung ansieht und die Leiter nach oben in Führungspositionen wegen Eurer Inkompetenz in die Waagrechte legen muss, das würde ich auch hassen. Das hassen aber auch Frauen, die was auf dem Kasten haben und es ohne Eure Betüdelung nach oben geschafft haben, weil sie sehen, dass man Gestalten vom gleichen Kaliber wie Du auf völlig nutzlose, hirnbefreite Posten an den Unis hievt, wo sie dann leistungslos ein riesen Gehalt abgreifen, wo eine erfolgreiche Frau, so wie ihre männlichen Kollegen, Unmengen an Überstunden schieben muss. Kein Wunder, dass die Rückmeldungen auf Dein Gelaber selten positiv sind. Ja, und das radikalisiert Dich dann auch wie Du sagst.

Und dann kommt endlich, wo es Deiner Meinung hinlaufen soll:

Wenn wir uns vorstellen, die letzten Tage des Patriarchats sind vorbei. Gibt es ein Wort für das, was dann kommt?

Einfach nur geil! (lacht) Am ehesten treffen es wohl die Worte Liebe und Anarchie. (…) Für mich ist das eng verknüpft mit anarchistischen Zielsetzungen, denn da geht es ja auch um die Abschaffung von Herrschaft. (…)

Aha. Anarchie. Da fragt man Dich natürlich, wer davon profitiert.

(…)Zu allererst alle, die im Moment unter der nicht perfekten Vereinbarkeit von Familie und Arbeit leiden. Ich selbst habe ja keine Kinder, aber bin mir sicher, die größte Veränderung würde es im Bereich der Anerkennung unterschiedlicher Arbeitsformen geben. Das würde im Bereich Familie und Beziehungen extrem viel ändern. (…)

Zu blöd, dass Du keine Kinder hast, denn das mit der Anarchie hat man schon vor fast 50 Jahren im Zuge der antiautoritären Erziehung in den sogenannten Kinderläden ausprobiert. Tolle Sache! Die haben den ganzen Laden vollgeschmiert, vollgeschissen und zerlegt, weil es ja keine Hirarchie gab in Form eines Lehrers, der das unterbunden hätte. Die Kinder haben sich dann aber auch nicht alle liebgehabt, sondern sich das ausgeprügelt, wer der Chef ist. Finde ich auch eine gute Idee für Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen oder gleich für die ganze Gesellschaft. Weil Du wohl insgeheim festgestellt hast, dass Frauen genauso kriminell, korrupt und machtgeil sind wie Männer, favorisierst Du die Übergangsphase über eine Anarchie, wenn sie nicht Dein eigentliches Ziel ist, denn Du möchtest ja am Ende des Patriarchats nach Finnland gehen, wo Du Whiskey-Rezensionen schreiben willst.

Ja, Margarete. Echt scheiße. Da hat man sinnloses Zeug an einer sinnlosen Uni studiert und beschäftigt sich mit Sachen die außer einem esoterischen Zirkel keinen interessieren. Da hat man Strohfrauen in die Politik geschleust und hat entweder festgestellt, dass sogar die meisten Frauen meinen, dass die so peinlich und inkompetent sind, dass sie das Frauenbild nachhaltig beschädigen, oder, dass trotz wuchtiger medialer Indoktrination keiner auf diesen Käse anspringen will.. Wenn man nicht mal Kinder hat und jetzt nicht mal welche haben darf, um nicht die eigene Sache zu verraten, will man zumindest alles zerstören, was wegen des angeblichen Patriarchats so gut funktioniert. Ohne dem wärst Du nämlich mit Deiner Qualifikation als Putze gelandet, denn diese Gesellschaft hat so viel Mehrwert erzeugt, dass man sogar die ganzen Gendertussis durchfüttern kann. Ihr Superfrauen versagt einfach, weil gewöhnliche Frauen davon ausgehen, dass Männer manche Dinge normalerweise einfach besser können, so wie umgekehrt Männer das auch bei Frauen annehmen. Deshalb floppen auch Filme, wo Frauen als Superhelden auftreten regelmäßig, weil vor allem Frauen einen männlichen Held sehen wollen.

Ja, Margarete. Du bist jetzt knapp über dreißig. Mit unseren Neubürgern und deren entsprechenden Nachwuchs erlebt unser Land in spätestens 20 Jahren eine Renaissance des Patriarchats, das sich auf die ganze Gesellschaft auswirken wird. Da hast Du dann nochmal so viele Jahre bis zur Rente. Spätestens dann wird die feministische Welle abgeebbt sein, weil jede deutsche Frau froh sein wird, keinen Waschlappen an ihrer Seite zu haben. Wenn Du Glück hast, dann hockst Du als Frau Stokowski, die keiner kennt, allein im finnischen Hinterland und lebst von dem, was Du jetzt mit Deinem Geschreibsel verdienst, denn, wenn Du hierbleibst, kannst Du dann live feststellen wie weit Du Dich von der Realität entfernt hast. Und das könnte nach Deinen Worten „ungemütlich werden“. Wenn auch aus anderen Gründen.

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8 Gedanken zu “Margarete Stokowski und ihr Problem mit der Realität.

  1. Irgendwie will ich mich damit nicht mehr auseinandersetzen. Ist dir aufgefallen, dass immer die gleichen Sätze fallen? Das ist auch wieder so bei dieser „Extremismusexpertin“ Julia Ebner, die extra undercover gegangen sei bei Islamisten und …äh… Identitären und die jetzt behauptet, dass das … äh … dasselbe sei. Ja, alles was nicht links ist oder links, aber nicht vorzeigbar ist, muss ja dasselbe sein. So neu ist das auch nicht. Und genauso dieses Gender Zeug. Es wird ständig behauptet, dass jetzt was total jung und frisches kommt und dann kommt wieder alte Soße.

    Mal was anderes zu sagen, ist schon radikal. Ich bin z.B. mittlerweile der Meinung, dass es einen speziellen Menschentyp gibt, dem man hohe militärische Aufgaben zuweisen kann: Thatcher, Katie Hopkins, Nikki Haley, Ann Coulter, Pamela Geller, Brigitte Gabriel usw. Die meisten Frauen sind aber brandgefährlich in so einer Position.

    Ich halte auch Männer, die alleine mit Kleinkindern professionell tätig sind, eher für brandgefährlich. Sorry.

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  2. Small is beautyfull but not effectiv, so sagt sie. Da haut wieder die kommunistische Planwirtschaftlerin durch. Da ist wieder eine mit ihren Kinderräumen in die Politik gegangen und meint, es setzen sich ein paar Leute zusammen, die es gut meinen und regeln dann alles so, dass wir alle glücklich werden. Solche Leute, die nicht einen Tag im Leben was produziert haben, als gescheit daherzulabern, sind die größte Gefahr, denn das bringt grundsätzlich die Wiederkehr des Kommunismus.

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    1. Die ist aber auch nicht nur naiv. Im Gegenteil. Die ist absolut für Militäreinsetze, um die „Krisen, die sich um uns entfalten“ zum eigenen Vorteil zu nutzen. Es gibt nämlich auch den Schlag manipulative Frau, der Männer gegen die eigenen Gegner aufheizt.

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  3. Ausser mit dem ersten Halbsatz, bin ich d’accord:
    […]Immer wieder lesenswert sind die Ergüsse einer Margarete Stokowski der letzten Jahre, […]
    Das ist eben nicht lesenswert. Es ist immer wieder das selbe Gesabbel, ohne Sinn und Verstand, Logikbefreit, ganz befreit von Geschichtsbewusstsein, und grundsaetzlich totalitaer.

    Es gibt ja zwei (Gruppen-)Theorien ueber diese Idiotinnen und Soyboy-Allies. Die erste ist, dass die ganz bewusst luegen, weil es sich um boesartige Leute handelt, die sich „koste es was es wolle“ durchsetzen wollen. Die zweite (siehe Scott Adams) ist, dass ideologisch verpeilte und normale Menschen zwei unterschiedliche Filme, gleichzeitig, auf derselben Leinwand sehen – also unterschiedliche Perzeption. Letztere koennen aus Erfahrung lernen und sich aendern, erstere nicht. Stokowski gehoert der ersten Gruppe an.

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