Ergebnisse der Juniorwahlen: Nicht so grün wie es scheint.

Jedes Wahljahr gibt es das Projekt Juniorwahl, wo Schulen mit echten Stimmzetteln die entsprechende Wahl simulieren. Da werden sich die Grünen die Hände reiben, wenn sie das Ergebnis sehen und an die nächsten Landtags- oder Bundestagswahlen denken, denn dort erreichen die Grünen ca. 28% die CSU nur rund 22 %. Die Kathi wird schon grinsend vor dem Spiegel ihre Antrittsrede zur neuen Ministerpräsidentin üben, wenn sie an den Schwung der Erstwähler zukünftigen Erstwähler denkt. Schade, dass die offizielle Seite nur das Gesamtergebnis liefert, so muss man es selbst recherchieren. An diesem Projekt nehmen zum größten Teil Gymnasien Teil, so dass das Ergebnis zu dieser Schulart verschoben ist. Nimmt man beispielhaft jeweils eine Schulart heraus, so ergeben sich bei zufällig gewählten Schulen folgende Ergebnisse:

Gymnasium

Grüne 42,8%, CSU 17,6%, FDP 10,1%, FW 7,2%, SPD 5,5%, Piraten 5,5%, LINKE 4,9%, AfD 2,6%

Realschule

Die CSU kam auf 21 Prozent bei den Zweitstimmen. 15,8 Prozent der Zehntklässler stimmten für die Freien Wähler, SPD und Grüne lagen bei ihnen mit jeweils 14 Prozent gleichauf. Die FDP kam bei der Juniorwahl an der Mainburger Realschule auf 10,5 Prozent. Die AfD erhielt 8,8 Prozent der Zweitstimmen in der simulierten Wahl, Linke und Bayernpartei lagen mit jeweils 5,2 Prozent gleichauf. Für ÖDP und V-Partei 3 stimmten jeweils 1,6 Prozent der teilnehmenden Schüler.

Mittelschule

Die Ergebnisse (Erst- und Zweitstimme, in Prozent): CSU 31/20, AfD 23/25, Bayernpartei 21/17, Freie Wähler 9/18, Die Linke12/11, Die Grünen10/6, FDP5/5, SPD 5/4, Sonstige 1/11.

Die Urheber der Juniorwahlen liegen meiner Meinung nach mit der Auswirkung der Juniorwahl ziemlich verkehrt, denn dort heißt es:

Auch zu Hause thematisieren die Schüler politische Geschehnisse intensiver, was zum einen zur Präsenz der angehenden Wahlen innerhalb der Familie führt, zum anderen zur Weitergabe von erlangtem Wissen der Schüler. Damit wurden vor allem sozial schwache Familien erreicht, die ansonsten aus dem politischen Geschehen weitestgehend ausgestiegen waren

Sicher können Schüler damit ihre bisher nichtwählenden Eltern animieren, doch die Beeinflussung dürfte in die andere Richtung eher der Fall sein, wenn man auf die Einzelergebnisse schaut. Gymnasiasten stammen meist aus der höheren sozialen Schicht, die kaum Probleme haben mit Wohnungsnot, hohen Mieten und Strompreisen Arbeitslosigkeit und den Auswirkungen der gegenwärtigen Migration nach Deutschland. Die Gymnasiasten aus der Wohlfühlzone haben dann natürlich Zeit, sich über die Rettung der ganzen Welt Gedanken machen und können ihr Gewissen damit beruhigen, dass sie ihre Eltern zum Kauf von Biolebensmitteln nötigen, wenn sie es nicht eh schon tun.

In den anderen Haushalten dürften die Eltern manchmal kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn die Diskussion auf die Juniorwahl kommt. Wenn die Kinder schon bei manchen Äußerungen der Eltern vor dem Fernseher mitbekommen und sie so einigermaßen politisch einordnen können, dann werden die Eltern dann meist Klartext reden. Wenn man das obige Ergebnis aus der Mittelschule liest, dann dürfte sich das etwa so anhören: De Greana brauchst fei ned wähln! Dann krigma noch meha Näga in da Straß!

Ebenso spüren es die Schüler in den Mittelschulen der Provinz am ehesten wie sich ihre Schule durch die Zuwanderer negativ verändert. Da fallen diejenigen, die sich bemühen und gut integrieren einfach unter den Tisch, denn meist kommen die Problemfälle aus großen Familien, wo sich dann alle deren Kinder an der Schule entsprechend auftreiberisch Verhalten, den Unterricht stören und auch Gewalt gegen andere Schüler ausüben. Nicht mal nur gegen Deutsche, sondern auch gegen Schüler, die auch aus dem arabischen Raum stammen, schließlich steht ein große Verwandtschaft hinter ihnen. Das schlägt sich natürlich auf das Wahlverhalten nieder, sowohl bei den Eltern, als auch bei den Schülern. Da können die Lehrer noch so ausgewogen die Parteiprogramme im Unterricht behandeln oder sogar selbst typisch grüne Lehrerpositionen vertreten, die Realität und die eigenen Erfahrungen haben da eben ein höheres Gewicht.

Es heißt, dass die Kinder grüner Eltern fast zu 100% wieder grün wählen und dazu braucht man sich nur anzusehen aus welchem Milieu die kommen. Da ist das größte Problem, dass die Milch auch wirklich lactosefrei ist, wenn man folgenden Leserbrief liest:

„Also hier in München Mitte lebt mittlerweile vor allem die sogenannte Bionade Bourgeoisie, für Sie gibt es hier Alles: Bioläden, Ökofriseur, Bioweinhandlung, Biogastronomie, Waldorfschule, Ökokindergarten (auch vegan!) usw. Von der teuren Luxus Innenstadt Altbauwohnung alles in wenigen Schritten zu erreichen – ohne Auto, ohne U-Bahn, ohne Bus, nicht mal das Fahrrad ist unbedingt von Nöten. Alle anderen, die auch (noch) hier leben, etwas erledigen müssen oder einfach nur durch müssen stören da nur. Die verpesten Ihre Luft, stören Ihre Ruhe, Parken in Ihren Straßen herum und sollen doch bitteschön woanders fahren oder gleich leben, die passen eh nicht mehr hier her. Bezeichnenderweise gibt es hier kaum noch Münchner schon gar nicht unter 50, nicht mal Bayern, die können sich solche Viertel eben nicht mehr leisten. Pech gehabt.“

Wenn man die Jungwähler ansieht, dann gilt aber auch der Spruch: Wer jung ist und nicht links, der hat kein Herz. Wer alt ist und immer noch links, der hat keinen Verstand. So trifft sich das Wahlergebnis der Juniorwahl trotz der noch jugendlich Verblendeten, politisch genau dort, wo sich die Bayern verorten: Etwa 60% wählen konservativ, 30 % links. Und auch unter den Erstwählern dürfte die SPD noch weiter verlieren, sodass diese Partei mit dem Tod der SPD-Altwähler endlich verschwinden wird. Interessant wird, welcher Partei die Migranten einmal anhängen werden. Wenn sie die demokratischen Parteien wählen, dürften sie eher für links und gute staatliche Versorgung stimmen. Wenn es genug sind, wird man vielleicht auch eine Scharia-Partei aufstellen oder das Land gleich gewaltsam übernehmen.

Als Fazit bleibt, dass man mit dem Ergebnis der Juniorwahl die Grünen medial weiter hypen kann, die zwei Drittel derer, die konservative Werte vertreten und entsprechende Parteien wählen mittelfristig aber stabil bleiben dürfte, wenn man etwas genauer hinschaut.

9 Gedanken zu “Ergebnisse der Juniorwahlen: Nicht so grün wie es scheint.

  1. Ich verliere Freunde, weil die Besserverdienenden so selbstherrlich geworden sind. Einer hat mir vorgeworfen, dass ich den Holocaust leugne. Ich hab nicht mal drauf reagiert. Dann hieß es, ich solle mich mal vom Holocaust distanzieren. „Glaubst du wirklich, dass ich für meine eigene Vergasung wäre?“ Ja, hat er geglaubt. Damit war das Gespräch beendet. Und der ist sonst schlau.

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  2. „verliere Freunde“ & „nicht mit Freunden“

    Genau hier liegt der Hund begraben. Sie sind sozial isoliert! Den Eindruck hatte ich bereits als zweifelsfrau ihren Blog mit dem genialen Beitrag „Gaslighting I“ begann. Vereinsamung – symptomatisch für rechte Blogger.

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  3. Sie scheinen so viel Zeit vor dem Rechner zu verbringen, dass ihre Familie sie vermutlich nicht sehr häufig zu Gesicht bekommt.

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    1. Wenn Sie sehen, wie viel Zeit die meisten mit dem Handy rumdaddeln (hab keins) oder vorm Fernseher hocken, dann bleibt für mich viel Zeit übrig, vor allem, weil ich auch an freien Tagen um 5 Uhr aufstehe, um was vom Tag zu haben. Bis die ersten die Kaffeemaschine anwerfen, habe ich meist schon für Mittag gekocht (nix Fertigericht), Frühstück gemacht und trotzdem ausgiebig die Nachrichtenseiten in In-und Ausland abgegrast. Was ich schreibe, entwerfe ich mir ohnehin meist auf dem Weg zur Arbeit oder betreibe meine restlichen Hobbies zu Unzeiten, wo mich eh keiner braucht. Die meisten haben nur deshalb keine „Zeit“, weil sie völlig ineffizient sind oder den Hintern nicht hoch bekommen, und es dann darauf schieben, dass sie ja soooo viel zu tun haben.

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