NPC: Der linke Empörungsautomat.

Ich habe im letzten Artikel bereits angeschnitten, dass den sogenannten Memes heute eine besondere Bedeutung zukommt, obwohl dieser Begriff bei uns im Gegensatz zu den USA noch recht selten verwendet wird. Diese auf lustige Art veränderten Bilder, Gedankensplitter und Slogans beeinflussen uns wohl mehr als jede Nachricht bzw. Fake-News. Schon Kleinkinder plappern die Werbeslogans nach, weil sie eben so einprägsam sind. Das Meme „bunt, weltoffen und tolerant“ darf bei keiner regierungstreuen Demo fehlen, um zu zeigen auf welcher Seite man steht. Für Linke sind Memes eine ernste Angelegenheit, weshalb sie jetzt wegen des NPC-Meme voll durchdrehen. Die Personen werden mit grauen, einförmigen, sehr reduziert gezeichneten Gesichtern unkenntlich gemacht. Sie beziehen sich auf einen Not-Player-Charakter. Das sind die Figuren, die in einem Drama oder Computerspiel die Staffage an Personen bilden, die immer voraussehbar auf die gleiche Weise handeln wie ein programmierter Roboter. Nun wissen natürlich auch diejenigen, die dieses Meme durchschauen, dass sie in einer Gesellschaft leben, in der man die Menschen durch Dauerindoktrination zu einer bestimmten Verhaltensweise bezüglich seines Konsumverhaltens oder seiner politischen Einstellung nötigt, dass man sich fast in einer freiwilligen Knechtschaft befindet. Jedes Mal wird bei einem neuen Apple-I-Phone ein derartiger Hype in den Medien erzeugt, dass die Leute vor den Geschäften schon zwei Tage vor der Auslieferung ihre Zelte aufschlagen, als gäbe es hier nach drei Wochen Hunger die erste Lebensmittellieferung.

Der Unterschied ist, dass manchen inzwischen auffällt, dass hier etwas völlig falsch läuft und wir zu einer unmündigen und leicht manövrierbaren Schafherde umerzogen werden (hier). Die wirklichen NPCs gibt es natürlich auch bei uns. Bei jeder politisch inkorrekten Äußerung kann man sicher sein, dass Medien und Politik immer auf die gleiche Weise mit teilweise der gleichen Wortwahl darauf reagieren: Es ist menschenverachtend, rassistisch, fremdenfeindlich blabla und die Herde der indoktrinierten Schafe machen dann auf der Straße weiter. Auf jede Gegenmeinung immer wieder die gleichen Slogans, immer wieder das gleiche hirnlose Geplärre: Nazis raus! Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda! Alerta! Alerta! Anifaschista! oder aber arrogantes Schweigen, weil man jenseits dieser Sprachrobotik keinerlei Gegenargumente hat.

NPC2

Nun ist das NPC-Meme für die Rechten eine witzige Sache, insbesondere, weil die Linken völlige Schnappatmung bekommen. Die finden das Meme nämlich menschenverachtend und verstörend, weil die Individualität von Menschen damit völlig ausgelöscht wird. Twitter springt natürlich auf diesen Zug auf und löscht dieses Meme auf seiner Plattform regelmäßig, weil es „die Menschen“ beleidigt. Dabei könnten die Linken ja ein „Gegenmeme“ erfinden, schließlich gibt es ja tausende, wo Trump verarscht und durch den Kakou gezogen wird, um die Bürger dazu zu bringen ihn entsprechend negativ wahrzunehmen. Nun trifft diese witzige NPC-Meme auf völlig humorlose Leute, die am wenigsten über sich selbst lachen können und denen dieser Hieb schlaflose Nächte bereitet. Nun fordert man schon Memes generell zu verbieten, denn es gibt auch welche, die sich über die ganzen adipösen Amerikaner oder Moslems lustig machen. Das geht natürlich gar nicht, weil das kommt ja fast einer psychischen Folter gleich. Nun ist es natürlich schwierig, dazu einen Algorithmus zu finden, der die automatisch aussortiert, weil, wenn die offiziellen Nachrichtensender sich damit auseinandersetzen und darauf hin verlinken, dann werden sie nämlich auch gelöscht. Es kann nur darauf hinauslaufen, dass man generell verbietet sich auf irgendeine Weise über jemanden anderes oder eine Gruppe lustig zu machen. Das NPC-Meme ist ja fast schon staatsfeindliche Propaganda und je mehr sich die Linken darüber erregen, desto mehr Verbreitung findet es. Das könnte auch der Grund sein, warum man bei uns darüber gar nicht berichtet, denn dieses Meme eignet sich ja vorzüglich, um auch den Zustand der Gesellschaft in Deutschland zu beschreiben. Sie spaltet sich in die NPCs und den Rest, der eben auch hier merkt, dass etwas ausgesprochen falsch läuft. Die eine Seite ergeht sich in Erschütterung, Unverständnis und Verbitterung, wenn es wieder mal ein paar Bürger wagen, ihrem Ärger Luft zu machen, wenn ein Neubürger einen Einheimischen gemessert hat, und fühlt sich mit den ganzen Systembarden genötigt, dagegen ein Zeichen zu setzen und ihr immer gleiches Empörungsprogramm abzuspulen. Keine Grausamkeit und kein Terroranschlag kann deren automatisierten Programm irgendetwas anhaben, es kommt immer dieselbe Platte.

Deshalb sind auch die Interviews von Roger Beckamp so witzig, weil allein bei seinem Auftauchen bei den bunten Gegendemonstranten wird der Schalter umgelegt und man weiß was kommt. Und damit legt er genau den Finger in die Wunde, denn mit der völligen Realitätsverweigerung und Resistenz gegenüber Argumenten zeigen sie eigentlich nur, welch verblödeter Haufen sie sind, der einfach der Mode nachläuft, auch ein bisschen Stauffenberg sein zu wollen.

Solange es auf alternativen Medien noch möglich ist, diese Merkel-Groopies bloß zu stellen, und die Vertreter der Blockparteien lächerlich zu machen, besteht auch immer noch die Möglichkeit, dass sich das in einem durchschlagenden Meme bündelt, der diese Schafe für jeden sichtbar und eingängig markiert.

Man darf gespannt sein, wer dann effektiver ist. Die Verbreiter dieses Meme oder das Establishment, das ihre Schafe wieder auf Linie prügelt.

Bild: screenshot bearbeitet.

 

 

2 Gedanken zu “NPC: Der linke Empörungsautomat.

  1. „Memes“ sind in Deutschland unbekannt, weil kaum jemand online ist.
    https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/sites/default/files/Digital%20News%20Report%202017%20web_0.pdf

    Das interessant ist: „The left cannot meme“. Also ich steck auch keine Zeit in Bildchen, aber die Idee ist, dass sie es auch tatsächlich nicht können. Zuviele Sprach- und Denkverbote ersticken die Fähigkeit zum Humor. Entsprechend hatte die deutsche Comedy auch nie eine Blüte. Wir feiern Jahrzehnte alte Sachen, die in den Staaten nach einer Woche schon wieder vergessen wären.

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