Von Kavanaugh, Bomben und Karawanen.

Vor einigen Tagen war es noch großes Thema, heute ist es schon wieder überlagert von den „Bomben“, die an bestimmte Demokraten und deren Anhänger geschickt wurden. Eine ganze Karawane an Migranten hat sich aus Honduras und Guatemala Richtung USA aufgemacht, weil die Verhältnisse in ihren Ländern so schlecht sind, sagt man zumindest. Warum nicht vor einem halben Jahr oder erst in zwei Jahren, sondern genau jetzt. Hat jemand diese Märsche vielleicht genau jetzt inszeniert? Hat man nicht schon mal tolle Bilder von der Grenze zwischen Mexiko und den USA gehabt, mit dem Versuch Trump als unmenschlich darzustellen? Die Mid-Term-Wahlen stehen bevor und da fragt man sich, ob die verschickten Bomben und diese Migrantenzüge nicht wieder allzu passend sind, um das Wahlverhalten in Richtung Demokraten zu verschieben. Natürlich bleibt alles Spekulation, doch es sind eigentlich Banalitäten, die einen in der Annahme bestärken, dass hier aktiv Menschenmassen in Bewegung gesetzt wurden. Honduras und Guatemala haben im bewohnten Teil etwa die Bevölkerungsdichte von Bayern und sind beide etwa um ein Drittel größer. (Honduras besteht zu 50% aus Urwald) Die öffentlichen Verkehrsmittel sind äußerst preiswert und in Honduras laufen 98 000 Linienbusse, in Deutschland insgesamt nur 35000 Busse und 25000 Bahnfahrzeuge. Nun haben sich die alle zu Fuß auf den Weg gemacht, nur einige sind dann vor Erschöpfung doch in Busse gestiegen. Die sind also alle aufgebrochen, um die über 3500 km bis zur Grenze zu Fuß zurückzulegen. Jemand der so arm ist, dass er denkt, ich gehe jetzt in die USA, der muss doch mit dem Bisschen, was er hat, haushalten. Geht man davon aus, dass man zu Fuß mindestens 20-mal so lange braucht, dann ist doch abzuwägen, ob man dann lieber an den Lebensmitteln spart und schnellstens in vielleicht einer Woche wegen der Straßenverhältnisse in die USA kommt. Die lassen ja dann keinen verhungern. Angenommen, man hat gar nichts, dann macht man sich höchstens alleine auf den Weg, denn die christlichen Kirchen sind dort gut vertreten und da hat man immer eine Anlaufstelle um zu betteln. Dann geht man aber nicht mit ein paar tausend anderen los, weil ja dann die Chance sinkt, sich irgendwie durchzuschnorren. Das glaubt doch keiner, dass die ohne Unterstützung von außen hier einfach loslaufen. Die brauchen am Tag drei Tankwagen an Trinkwasser, ganz zu schweigen, was man bei der Anstrengung noch an Verpflegung braucht. Ohne diese Sicherheit würde sich doch nie eine Familie unter die gleiche Anzahl junger Männer mischen. Wenn man die Bilder sieht, dann sind da auf den ersten Blick wirklich nur junge Männer zu sehen. In den Nachrichten hieß es „darunter auch Frauen und Kinder“, in diesem Artikel hieß es dann, dass der Großteil Frauen und Kinder wären. Das glauben die ja wohl selbst nicht. Das ist derselbe Clou wie bei uns 2015. Aber das schenke ich mir jetzt. Wer würde sich auf den Weg machen? Junge Männer, die sich durchschlagen können und nichts mehr zu verlieren haben. Nun können sich da nicht mal hundert privat als Gruppe an der Grenze auftauchen. Die würden nicht mal nach Mexiko reinkommen. Das geht nur, wenn sämtliche Medien auf sie gerichtet sind und sie wohlwollend begleiten. Da denkt man sich an der mexikanischen Grenze, dass man da schlecht unpassende Bilder produzieren kann. Die Soldaten und Polizisten gehen sicher nicht zimperlich mit Verdächtigen um, allein zum Selbstschutz, wenn man an die Mordrate in Mexiko denkt.

Nun hat man aber festgestellt, wer sich da auf den Weg gemacht hat Drogendealer, Gang-Angehörige und auch Leute vom IS, die einfach durchgewunken wurden, um sie los zu werden. Die braucht man wirklich nur irgendwie Richtung Grenze bringen und solche Leute verhungern auch nicht auf dem Weg. Würde da irgendwelche Familien liegenbleiben, dann würde das am Ende vielleicht auf die Initiatoren zurückfallen, wenn man ein bisschen tiefer wühlt, um wen es sich handelt. Am Ende kommt ja doch immer George Soros als Sponsor im Hintergrund heraus. Dass die Karawane, obwohl sie sogar angewachsen ist, in den Medien plötzlich keine Rolle mehr spielt, könnte einen einfachen Grund haben. Wenn die ganzen tätowierten Gangmitglieder am US-Grenzzaun aufmischen, dann könnte ganz im Gegenteil die große Zeit des Donald Trump kommen. Ich denke den Demokraten und ihren ganzen Globalisten-Handlanger wird einfach die Zeit zu den Wahlen knapp. Kavanaugh ist grandios gescheitert und man hört nix mehr, dass man da noch irgendwelche Untersuchungen anstrengen wollte, ihn doch noch auszuhebeln. Die Sache hatte eher die gegenteilige Wirkung. Nun haben sie wohl gemerkt, dass man mit ein bisschen Reisesponsoring, die falschen Leute auf den Weg gebracht hat, so dass der Schuss wiederum nach hinten losgehen könnte. Also lassen die das einfach so unter dem Horizont weiterplätschern. Der Schnellschuss sind jetzt diese „Bomben“ an Demokraten etc. Mit dieser Geschichte werden wir endgültig für dumm verkauft, denn keiner unserer tollen „Medienexperten“ stellt die Fragen, die hier Paul Joseph Watson stellt. Die witzigsten sind, warum jemand einen Digitaluhr ohne Alarm an die Bombe packt. Warum Zeitzünder, wenn man gar nicht weiß, wer wann die Bombe in der Hand hält? Und viele mehr, die zeigen, dass man auch ein Haufen Elektroschrott mit Kabel und Wecker in einem Brief verpacken und es Bombe nennen kann, denn die Medien sind so debil, dass man am besten nächstes Mal „Bombe“ gleich außen auf`s Kuvert schreiben kann und eine Packung Backpulver mitschicken. Die Vollpfosten der Öffentlich-Rechtlichen würden uns das auch noch glauben machen, dass hier ein Terroranschlag geplant worden wäre. Und wir fressen es. Statt Nachrichten zu schauen, kann man auch seine Birne 30 Mal gegen die Wand schlagen, da ist auch nicht weniger hin.

Es gibt ja jetzt zwei Möglichkeiten: Der überwiegende Teil ist wirklich so vertrottelt, dass man jedes Mal dieselbe Propagandaplatte spielen kann, weil kaum mehr einer mitbekommt, dass der Sache meistens nach zwei Tagen die Luft ausgeht und es jeder schon vergessen hat, wenn man das Thema mal für einen Tag nicht im Fernsehen bringt. Nachfragen, was am Ende rausgekommen ist tut eh keiner. Oder das Establishment ist inzwischen einfach von lauter unfähigen Schwachköpfen durchsetzt, die es nicht mal mit den heutigen Möglichkeiten schaffen, irgendwas Glaubwürdiges als Propaganda zu produzieren. Jeder grenzdebile Facebook-Troll kann inzwischen eine halbwegs glaubwürdige Fake-News ins Netz bringen.

Bin gespannt, was die sich vor der Wahl noch ausdenken um sich neuerlich zu blamieren.

16 Gedanken zu “Von Kavanaugh, Bomben und Karawanen.

  1. 1. Die Wahl hat schon begonnen. Fast ueberall hat die Briefwahl vor einigen Tagen gestartet.
    2. Die letzten 48h vor der Wahl werden die Medien all den ganzen Mist komprimiert in Dauerschleife wiederholen, um die Unentschlossenen zu ueberzeugen, wie boese, boese, boese dieser Trump doch ist.

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    1. 1. Dass Migrationsströme national-konservativen Parteien Wähler zutreibt, ist in Deutschland gut zu beobachten. Ihre Theorie, die Demokraten hätten die Karavane initiiert, ist Unfug, zumal der Migrantentross voraussichtlich erst in 2 Monaten an der US-Grenze ankommen wird, zu spät für die midterm elections.

      2. Dass Diktatoren politische Gegner gewaltsam ausschalten, ist vielfach in der Geschichte belegt z.B. Hitler, Stalin, in jünster Zeit Putin, Erdogan und nun offenbar Trump, dessen erklärtes Ziel es ist eine Trump-Dynastie zu etablieren.

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      1. Die Beispiele, die Sie unter 2. geben betreffen aber Diktaturen und autokratische Systeme. Trump muss sich immer noch einer Wahl stellen und die „Bomben“ waren bisher nie so konstruiert, dass sie auch jemanden töten sollen. Der in Italien inszenierte Terror vor rund 50 Jahren zeigt ja, dass es in Demokratien nicht so sehr darum geht, politische Gegner zu eliminieren, sondern die öffentliche Meinung auf Wahlen hin zu beeinflussen. Trump hat durch die vorangegangenen Clinton- und Bush-Dynastien gar nicht den Einfluss auf die einzelnen Institutionen, um sich hier autokratisch aufzuführen. Schließlich sind dort auch die Gerichte nicht weisungsgebunden. Der eigentliche Machtapparat erstreckt sich ausgehend von PNAC über Angehörige der Demokraten und Republikaner. Der Wortführer Robert Kagan (Rep) ist der Ehemann von Viktoria Nuland, ehemalige Außenbeauftragte von Obama. Das eigentliche Machtzentrum lässt sich nicht von einem einzelnen aushebeln, wenn er seine Gegner eliminiert.

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  2. Ach luisman, wir diskutieren hier mit dem überaus fleißigen waidler. Mit Ihnen will wirklich niemand reden!

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  3. @Benjamin Goldstein sagt:
    27. Oktober 2018 um 8:00 Bearbeiten
    Den PNAC gibt es noch nicht einmal mehr.

    Die Leute, die ihn gegründet haben aber schon, denn irgendwie sorgen die ja seit 20 Jahren dafür, dass die Ziele umgesetzt werden, nämlich dem Militär nach dem Kalten Krieg eine Daseinsberechtigung zu geben. Im „Kampf gegen den Terror“ hat man doch 2001 7 Länder auserkoren, die man die nächsten Jahre angreifen will. Es fehlen noch Libanon, Somalia und Iran, man ist zeitlich schon etwas in Verzug.
    Wolfowitz, Rumsfeld und die anderen Neocons dürften noch nicht in Ruhestand sein.

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    1. Diese Männer haben aber gewaltig an Einfluss verloren. Also vom eigentlichen Machtzentrum zu sprechen ist falsch.

      Es ist auch keine Hellseherei gewesen, diese Länder als nächste Konfliktherde zu identifizieren. Die waren ja damals schon im Krawall. Im Übrigen ist die USA in diesen Ländern auch schon aktiv.

      Mein Problem mit dieser Gruppe ist, dass sie sich verzettelt haben. Die sind nicht fähig, wieder auf den Rest der Konservativen zuzugehen. Trump war pazifistisch und bewegte sich erst schrittweise wieder davon weg. Nicht immer hellsichtig, v.a. Syrien ist gemischt (Angriff auf Flughafen wegen Gas usw., dafür aber Ende der Waffen an „Rebellen“). Diese Neocons können es nicht ertragen, dass Trump ihr Gedöns für weitestgehend irrelevant gehalten hat.

      Das grundlegende Ziel des Think Tanks, mal wieder amerikanische Werte klar zu vertreten, war schon richtig. Wir in Deutschland brauchen die Amis gerade dafür. Es ist ein Wunschtraum hiesiger Konservativer, dass sie unter Zensurbedingungen, dem Merkelkreis irgendwie die Macht abgraben können. Amerikanische Militärs, die US Administration, die Medien usw müssen mal klar sagen, dass Angela Merkel die Menschenrechte verletzt. Ungleiche Verfolgung der Justiz von Menschen anderer politischer Strömungen ist ein klarer Bruch mit der Demokratie. Das muss deutlich in die Schranken gewiesen werden. Überhaupt ist excessive punishment eine Menschenrechtsverletzung. Hausdurchsuchungen wegen Facebook-Kommentaren sind ein klarer Menschenrechtsverstoß. Erst das Drohen mit Wirtschaftssanktionen oder ähnlichem wird die Eliten hier mal aufschrecken.

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      1. Die Eliten jeden Landes versuchen die Möglichkeiten, die die Institutionen und Medien hergeben für ihre Zwecke aufs äußerste auszureizen und zur Indoktrination zu nutzen. Das Vertrauen der Bevölkerung in diese Institutionen bewirkt, dass die meisten sich nicht vorstellen können, dass die falsch liegen könnten. Solange eine Opposition nicht einen Teil der Justiz oder der Medien zurückgewinnt, wird sie es schwer haben sich zu wehren oder überhaupt gehört zu werden. Das Vertrauen in die Institutionen schwindet ja inzwischen nur, weil man meinte, man könnte dort beliebige Vollpfosten zur Versorgung hinstellen. Und das fällt jetzt langsam auf, dass dort nicht mehr die hellsten Köpfe sitzen.

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      2. Stimmt. Das einzige, was den Leuten auffällt ist, dass die Zeitungen immer dort schlampen oder Unsinn erzählen, wo es ihr persönliches Leben streift. Die Justiz kann keiner nachvollziehen, aber man hat sich darauf geeinigt, dass das eh so eine Art Lotto sei. Das Vertrauen ist aber in beiden Fällen, wenn es um Unbekannte geht, wieder da. Die subventionierten Künstler sind auch heillos schlecht, aber das wird für zufall gehalten. Auf den Gedanken, dass es Leute böse meinen und als Kollateralschaden alles mögliche zu Bruch geht, kommt den Leuten nicht. Die lassen sich aber gleichzeitig sagen, wer böse ist und wer nicht.

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