„Frau“ und „jung“ als Qualifikation.

In einem Tweet mokiert man sich darüber, dass am Tisch bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und Freie Wähler nur ältere Männer sitzen. In einem Bericht moniert man, dass nur 27% der Abgeordneten Frauen wären und regt sich vor allem über Parteien auf, in denen der Frauenanteil noch geringer ist. Dabei wird völlig übersehen, dass der Frauenanteil mit Parteimitgliedschaft über alle Parteien hinweg ohnehin nur 26%  beträgt. Ebenso beträgt der Anteil von Parteimitgliedern unter 40 Jahren nur 15%. Vergleicht man den Anteil der Frauen an der Gesamtmitgliederzahl einer Partei mit der Anzahl im Verhältnis zu den Abgeordneten in der jeweiligen Partei, so stellt man fest, dass der Frauenanteil in etwa dem entspricht. Das Bild wird dadurch verfälscht, dass bei einer geringen Zahl an Abgeordneten eine Frau mehr, wie bei der AfD, sie dann auch dieses Verhältnis nahezu erreichen würde (1:11 zu 2:11). Dass man die Liste wie bei den Grünen zu 50% an Frauen vergibt, entspricht fast dem Frauenanteil in dieser Partei. Jetzt ist es rational völlig widersinnig einfach mehr weibliche Abgeordnete in jeder Partei zu fordern, denn, wenn man annimmt, dass bei beiden Geschlechtern die Fähigen und die weniger Fähigen in etwa gleich verteilt sind, dann würde man notwendigerweise mehr weniger fähige Frauen als Abgeordnete bekommen. Auch ist es widersinnig den Anteil der jungen Abgeordneten einfach mal so anzuheben, denn der Anteil der unter 40-jährigen beträgt eben nur 15%. Warum sollte man Frauen zu 50% in die Parlamente drücken, weil das ihrem natürlichen Bevölkerungsanteil entspricht, während man beim Alter einfordert, es nicht nach dem Bevölkerungsanteil zu regeln? Wer einigermaßen narzisstisch veranlagt ist und verschiedene Politikerfähigkeiten (muss kein Fachwissen sein) auf sich vereinigt, der kann auch schon relativ jung einen Posten ergattern. Parteienposten werden ja allerseltenst an Quereinsteiger vergeben, sodass die lange Mitgliedschaft irgendwann doch mal zu einem lukrativen Posten führt. Deshalb kann man auch locker ohne Ausbildung oder mit einem abgebrochenen Studium in die Politik gehen und so lange draufhalten, bis man nicht mehr übergangen werden kann. Oder man studiert ein brotloses Fach, weil man ohnehin von der Partei ausgehalten wird bzw. von ihr auf einen lukrativen Posten in Stiftungen, Aufsichtsgremien oder NGOs gehievt wird. Wer unter 30 in eine der im Bundestag vertretenen Parteien eintritt und sich entsprechend bemerkbar macht, weil er zwar auf den Kopf aber nicht auf den Mund gefallen ist, der kann dort mit Sicherheit Karriere machen. Zusätzlich noch zu verlangen, den Frauenanteil am besten auf 50% zu bringen, der wird dann die unfähigsten Frauen mit den unnützesten Lebensläufen oder Studien in die Parlamente bringen. Dort, wo man sich der Öffentlichkeit nicht entziehen kann wie im Bundestag und in der Regierung selbst, kann man schlecht fast reine Männerriegen hinstellen. Das Kabinett von Söder bildet eine Ausnahme für ein großes Bundesland.

Mit der Kanzlerin sind sieben Frauen vertreten. Da kann dann eine Zahnärztin Verteidigungsministerin werden, Eine Bank- und Hotelkauffrau Forschungsministerin und eine mit Germanistik- und Politikstudium Umweltministerin. Das entspricht in etwa dem unfähigen Frauenüberhang, wenn ihnen anteilmäßig eigentlich nur 4 zustehen würden. Nur Barley und Klöckner entsprechen in ihrer Ausbildung den Anforderungen.

Das Problem bei allen Abgeordneten ist jedoch, dass sie meilenweit von der Zusammensetzung der Normalbevölkerung entfernt sind. Nimmt man die Exoten weg:

Zu den „Exoten“ im Bundestag gehören der Schauspieler Michel Brandt (Die Linke) und der Berufspilot Thomas Ehrhorn von der AfD. Außerdem gibt es Architekten, Ernährungswissenschaftler, einen Militärseelsorger, einen Bestatter, einen Winzer und eine Diamantgutachterin im Parlament.

Dann bleiben allein 20% Juristen. Dazu kommt ein großer Anteil von Wirtschaftswissenschaftlern (BWLer), Politikwissenschaftler und Lehrern. Wenigstens an diesem Zustand könnte man Kritik üben, doch, wenn sich jemand aufregt, dann soll er doch selbst in die Politik gehen um das zu ändern. Einfach zu sagen, dass jung und Frau als Qualifikation reichen, bringt aber dann Leute mit noch weniger Ahnung auf Positionen, wo sie über das Schicksal eines ganzen Landes bestimmen. Bei der von der Leyen kann man ja live verfolgen, was mit einer Institution wie der Bundeswehr passiert, wenn man vorne dran eine hinstellt, die meint man könnte so einen Laden führen wie eine Kita.

Ich weiß ja nicht, ob Spitzenpolitiker, egal ob männlich oder weiblich, eben durch die Politik verdorben werden, dass man unzählige selbstverliebte, narzisstische und kriminelle Gestalten erhält, weil sie eben dem Gift der Macht erlegen sind, und das Geschlecht gar keine Rolle spielt. Man kann ja wirklich Vieles ertragen, aber unter den Männern (Hofreiter zähle ich nicht dazu), finden sich keine hirnentkernte Grinsegesichter wie die Schulze und selten fachlich solche völligen Totalversagerinnen wie Claudia Roth, eine Göring-Eckert oder die damalige Umweltministerin Hendricks. Diese Weiber fordern die ganze Zeit, dass Politik jünger und weiblicher werden müsste, doch, wenn ich die Vollpfostinnen sehe, die man mit Quote in den Bundestag gedrückt oder sogar ein Amt anvertraut hat, dann ist mir jeder machtgeile und korrupte Mann wesentlich lieber. Indem man ältere Männer von vorne herein daran hindert, dass sie auf einen Posten kommen, der ihnen durch den höheren Männeranteil unter Politikern und Parteimitgliedern eigentlich zustehen würde und dazu durch die Normalverteilung sogar kompetenter sein dürften als die vorgezogenen Frauen, kann das fachliche Niveau einfach nur sinken, wollte man eine 50-50-Quote in allen Parteien durchsetzen. Ich denke mir immer, das ist längst eingetreten, aber vielleicht regt mich ja nur deren weibliches, moralisches Getue auf. Doch zum Glück ist das auch einigen Frauen aufgefallen, die ich kenne. Die meinten alle übereinstimmen, nachdem sie sich zum Beispiel über Peinlichkeiten der Nahles ausgelassen haben:

„So bleed wia a Weib, kann koa Mo ned sei!“

Und die müssen es ja wissen.

 

13 Gedanken zu “„Frau“ und „jung“ als Qualifikation.

  1. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Frauen es in der AfD schwer haben. Für niedere Tätigkeiten ist man gerne gesehen, aber die Posten teilen die Männer unter sich auf. So läuft es jedenfalls auf dem Land.

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  2. Macht korrumpiert, aber so duckmäuserich wie die von der Leyen oder die AKK, sollte man nicht werden. Das spricht für autoritäre Charakter. Beide Damen können entsprechend auch nach unten treten.

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    1. Reine Technikfragen:
      – Hattest du meine Emails bekommen?
      – Stürzt bei dir auch immer der Traffic ab, nachdem du neue Follower bekommen hast oder die Anzahl der Views gerade vorher in die Höhe schoss?

      https://juergenfritz.com/2018/11/01/jfb-eigenes-icon/
      So eine synchronisierte Delle über alle Blogs, gab es auch schon einmal vor einem Jahr. Damals brach der Traffic von Pamela Geller, Jihad Watch und anderen massiv ein. Gleichzeitig auch der von sozialistischen Seiten. Das war bestimmt auch kein Zufall. Youtube wird auch zunehmend zum harten Pflaster. Die Leute finanzieren sich über Crowdfunding, aber unabhängige Creators werden von den Algorithmen bestmöglich versteckt, damit wenig neue Interessenten auf deren Angebot stoßen.

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      1. Bin wieder im Land. Hatte zwei Tage nur für wenige Minuten Internet. Bisher habe ich keine Probleme, obwohl ich selbst auch Dellen feststelle, wo ich sie eigentlich nicht erwartet habe.

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      2. Bei mir ist es gerade von hundert views auf etwa zehn runter. Allerdings hab ich festgesetllt, dass mehr besucher über Google kommen. Früher kamen alle über Bing oder DDG, weil Google alles versteckt. Google traffic ist von Leuten, die suchen.

        https://juergenfritz.com/2018/11/02/johannes-normann-fb/
        Mich schockiert, mit welcher Selbstverständlichkeit soviele Leute sich sagen, so, jetzt stopfen wir dem oder der mal das Maul.

        Mir ist auch aufgefallen, wie sich der Rubin Report geändert hat. Den schau ich gar nicht mehr. Schon lange nicht mehr. Es wurden so lange alle Finanzquellen geraubt, bis er nur noch handzahme Gäste einlud und sich die Themen nur noch wiederholten ohne Tiefgang.

        Es können nur noch die Wohlhabenden wirklich durchkommen, wenn schon bei Kreide die Polizei die Tür eintritt. Dann ist da noch die Angst vor Prozesskosten. David Berger hatte mal eine Zeitlang berichtet, wie oft er angezeigt wird und wie viel er beim Anwalt hockt. Das ist doch nicht normal. Die großen Zeitungen, hocken hinter einer Armee von Anwälten und werfen von da mit Dreck.

        Nebenbei, vergiss nicht für Steinhöfels initiative Werbung zu machen, wo es geht.
        https://meinungsfreiheit.steinhoefel.de/

        Also auf Gab geht es gerade nicht. Hmpf…..

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  3. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Frauen es in der AfD schwer haben. Für niedere Tätigkeiten ist man gerne gesehen, aber die Posten teilen die Männer unter sich auf. So läuft es jedenfalls auf dem Land. Deshalb habe ich mich auch zurückgezogen.

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    1. Ich wurde erst gar nicht Mitglied. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, die Menschen aufzuklären, ob mit oder ohne eine Partei. Im Moment wird man durch die AfD ohnehin nur Zielscheibe des Hasses.

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    2. Um bei der AfD als Frau was zu werden, muss man schon so eine Bissgurkn wie die von Storch oder die Weidel sein!

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  4. Der von Storch wurde der Nationalsozialismus in die Wiege gelegt und die Weidel ist ein Universalalibi für die AfD. Guckt her, so tolerant sind wir: in unserer Führungsspitze sitzt eine FRAU, die darüber hinaus eine steuerflüchtige, mit einer Migrantin verheiratete Lesbe ist.

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