Das Märchen von den linken Intellektuellen.

Heute bin ich über einen Artikel mit der Überschrift „Sind Rechte dümmer als Linke?“   gestoßen und man könnte es eigentlich gleich mit „Nein“ beantworten, denn genau daneben war ein Link mit Bild zum Artikel „Gefährlicher Bloggertrend: Frauen reinigen ihre Vagina mit Gurken“. Diese Ultra-Links-Jugendseite, die täglich Artikel vom gleichen Kaliber liefert, zeigt, dass es hier nicht um den Unterschied von 2 oder 3 Punkten beim IQ-Test geht, sondern um „normal“ und „völliger Verblödung“. Aber wollen wir mal nicht vorschnell urteilen und uns den Artikel von rechten Untermenschen mal genauer ansehen. Wer ihn ganz liest, wird feststellen, dass am Anfang von „rechtsextrem“ die Rede ist, dann von „rechts“ bis es langsam zu „konservativ“ mutiert, also im Grunde manipulativ aber einfach zu plump. In dem Artikel heißt es:

2010 wurde eine Studie veröffentlicht, für die Forscher Befragungen von 14.000 Jugendlichen aus den USA ausgewertet haben. Teilnehmer, die sich als „very liberal“ bezeichneten – was bei uns linksliberal oder links wäre –, kamen auf einen IQ von durchschnittlich 106. Die Gruppe der nach eigener Aussage sehr konservativen Jugendlichen kam auf einen mittleren IQ von 95. Auch die Religion spielte in der Studie eine Rolle: Strenggläubige hatten einen Durchschnitts-IQ von 97. Auf 103 kamen die Befragten, die sich als nichtreligiös bezeichneten.

Da möchte man gerne wissen, welchen Glauben die strenggläubigen haben. Zwischen rechtsextremen Einstellungen und geringen kognitiven Fähigkeiten besteht eine Korrelation von 0,2. Der Text meint das wäre niedrig aber erkennbar. Ein Wert von 0,2 ist aber eigentlich für den Mülleimer, denn da kann man höchstens noch seine Wünsche und Erwartungen hineinphantasieren.

Konservative seien weniger motiviert Erklärungen zu hinterfragen. Komisch, dass vor allem Rechts-konservative die Erklärungen von Kleber Claus oder der Regierung hinterfragen. Linke nehmen auch die schwerverdaulichen Brocken unhinterfragt hin: „Wir müssen aus der Kohle aussteigen und mit Elektroautos fahren, um die Welt zu retten!“ Das muss man nicht mal hinterfragen, sondern da reicht Schulwissen, um das als Blödsinn zu entlarven.

Nun darf noch ein Experte ran und der beantwortet, ob Rechte dümmer sind, mit jein und begründet es damit, dass Linke tendenziell neugieriger sind und damit ihre kognitiven Fähigkeiten erweitern. Nun braucht man echt keine Professur, um so im Nebel zu stochern, denn hier werden die falschen Dinge in Abhängigkeit zueinander gesetzt. Menschen je älter sie werden können normalerweise auf einen größeren Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen. Der ist umso größer, je neugieriger man seit der Jugend war und sich wissen angeeignet hat. Neugier nimmt mit der Zeit bei vielen ab, entweder weil man einfach zu wenig Zeit hat, sich über Neues eingehender zu informieren und natürlich auch, weil Neugier einfach Unwissen voraussetzt. Viele junge Leute sind nicht rechts, weil sie angeblich einfachen Lösungen anhängen, sondern junge Leute bevorzugen generell einfache Lösungen, wenn es um politische Themen geht. Jeder Jugendliche will sich von den Vorstellungen der Eltern lösen und die Welt anders und besser machen. Man ist für 100% Ökostrom, bedingungsloses Grundeinkommen und für ein friedliches Zusammenleben aller Kulturen, indem man die Kulturen einfach zusammenzwingt, damit sie sich besser kennenlernen, weil dann alles gut wird. Wer älter ist und schon Ahnung von Physik, Wirtschaft und Gesellschaft hat und eigene Lebenerfahrung, der weiß, dass die Umsetzung dieser einfach gestrickten Visionen entweder einfach nicht funktioniert oder im Gegenteil riesige Schäden verursacht. Sobald junge Leute einen eigenen Hausstand haben und die erste Stromrechnung selber zahlen müssen, dazu Heizenergie, Miete und Treibstoffe, wechseln sie dann eher Richtung konservativem Lager. Der erste Lohnzettel dürfte das Seine dazu tun. Nachweislich produzieren grün-orthodoxe Eltern zu 100% grünwählende Kinder. Das sind meist Lehrer oder anderen Sozial-Staatsbedienstete mit relativ gesichertem Einkommen, die so ihren Kindern eine längere Ausbildung ermöglichen können, bevor sie die harte Realität trifft. Inzwischen sind die auch schon über 50, die Altersgruppe aus der sich die meisten Grünen rekrutieren. Die Grünen haben zwar die meisten Jungwähler, durch die Demographie, fallen sie aber nicht so stark ins Gewicht, weil die Drift ins Konservative durch neue Jungwähler ersetzt wird. Bei Kindern von grünen Eltern tritt das aber zu einem späteren Zeitpunkt ein (siehe oben). Es trifft wirklich der Spruch zu: Wer jung ist und nicht links, hat kein Herz, wer es im Alter immer noch ist, hat keinen Verstand. Das sind dann die grün-affinen Ommas gegen rechts. Nimmt man die Erkenntnisse zusammen, dass Grüne Eltern 100% grüne Kinder produzieren und Jugendliche generell neugieriger sind, dann kann man nicht daraus schließen, dass Linke grundsätzlich intelligenter und neugieriger sind. Forest Gump sagte: Dumm ist nur wer Dummes tut; und das ist unabhängig von der Intelligenz. Schaut man auf den äußersten rechten Rand, dann kommt die NPD nie über einen festen Stamm von 1-2% hinaus. Dort finden sich dann auch die Leute mit einfachen Lösungen. Die bleiben entweder für immer rechts oder die Fluktuation wird durch die Zugänge ersetzt.

Nun erklärt das noch nicht den jetzigen Erfolg der Links-grünen unter den „Intelligenten“. Der Experte meint:

Eine andere These: Intelligente Menschen passen sich gerne den sozialen Gegebenheiten an, weil sie das erfolgreicher machen könnte. „In modernen Gesellschaften herrscht oft eine leicht liberale Haltung vor, es könnte also sein, dass intelligente Menschen liberale Ansichten vertreten, weil es sozial erwünscht ist.“

Da wählt man lieber heimlich die AFD und passt sich wegen des beruflichen Erfolges lieber dem Mainstream an. Das dürften inzwischen nicht wenige sein, die wider besseren Wissen, die Regierungslinie offen unterstützen, um beruflich voran zu kommen. Das dürfte in akademischen Berufen eher von Bedeutung sein als in der Arbeiterschicht. Das erklärt aber meiner Meinung nach noch nicht den Zulauf und das Verhalten vieler eingefleischten Links-grünen und ich denke, dass bei ihnen noch was dazukommt. In einer fast religiösen Mission versuchen sie ihre Visionen wie die Welt zu retten sei, allen aufs Auge zu drücken. Der Kampf gegen Rechts wirkt wie der Kampf gegen Ungläubige. Wie Sektenmitglieder glauben sie an die eigene Erleuchtung, in dem eine Art Weltgewissen in ihnen aufgegangen ist, das ihnen den Weg weist. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die ihren Plänen widersprechen, werden einfach ausgeblendet und wie Teufelswerk angesehen und entsprechend bekämpft. In der realen Welt zum Beispiel mit dem NetzDG und der ANTIFA. Sie sind der festen Überzeugung, dass sie richtigliegen, weshalb sie nicht mit Rechten diskutieren brauchen, sondern es den „Dummen“ nur besser erklären müssten (=indoktrinieren), damit diese ebenfalls erleuchtet werden. Das hat mit Intelligenz nichts zu tun, sondern, ob jemand einen Sprung in der Schüssel hat oder nicht.

Die großen Weltreligionen können in dieser Welt nicht bewiesen oder widerlegt werden, die Wahrheiten der links-grünen Sekten müssen sich aber in der Realität bewähren. Und da liegt der Knackpunkt. Diejenigen, die nur aus vorübergehender Verwirrung oder aus Opportunismus im Moment die Grünen unterstützen, werden sich abwenden, sobald sich andeutet, dass ihre Visionen gnadenlos scheitern. Die Sektierer unter den Anhängern dürfte das nicht abschrecken. Diese beiden Gruppen blasen den grünen Bodensatz auf. Entscheidend wird sein, wie groß der jeweilige Anteil beider Gruppen ist, sodass man absehen kann wie weit die Grünen wieder auf ein Normalmaß zusammenschrumpfen können.

Am Ende bleibt bei diesem Artikel die Erkenntnis, dass man in der Überschrift etwas suggeriert, was im Text selbst nicht belegt werden kann. Dazu werden die eigentlichen Zusammenhänge ausgeblendet. Links zu sein, also links zu wählen und sich entsprechend zu verhalten, hat nicht ihren Ursprung in der höheren Intelligenz, sondern im jugendlichen Unwissen, Opportunismus und religiösem Wahn. Es gab eine Zeit, da war der Zuwachs bei den Rechten ebenso daraus zu erklären, also nur die andere Seite der gleichen Medaille. Hoffen wir, dass es diesmal nicht wieder in den Untergang Deutschlands führt.

 

3 Gedanken zu “Das Märchen von den linken Intellektuellen.

  1. Fuer mich ist es kaum nachvollziehbar, warum sich Linke als kognitiv ueberlegen, Intellektuelle oder einfach intelligenter als „Andersglaeubige“ sehen. Das hat was von Dunning-Kruger. Die ignorieren oder bestreiten die furchtbaren Auswirkungen bisheriger linker Systeme, die Gulags, die vielen Ermordungen, das Verhungern, die Armut und wirtschaftlichen Katastrophen uvm. Wenn man so wie ueber den Kommunismus, ueber die Nazis reden wuerde, kaeme man in einigen Staaten (vor allem der BRD) in den Knast.

    Dennoch wird in Schulen und Unis darueber „philosophiert“, wie man den Kommunismus und vorgeschalteten Sozialismus verbessern koennte, so dass das System gut funktioniert. Fuer mich ist das so, wie wenn man ueber die Verbesserung des Nazismus philosophieren wuerde. Beides ist menschenverachtend, dumm und ekelhaft.

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