Nachrichten-Dauerschleife

Ich habe ja seit gut zwei Wochen die Möglichkeit  täglich auch unser Qualitäts-Fernsehprogramm zu sehen. Einem „Abstinenzler“  fallen bestimmte Dinge wohl eher auf, als jemanden, der sich täglich berieseln lässt. Was auffällt ist, dass es in dieser Zeit täglich weitgehend die gleichen Meldungen gab. Die heutigen 8-Uhr-Nachrichten passen vollkommen ins Schema: 1. US-Wissenschaftler waren so eindringlich wie noch nie vor den Folgen des Klimawandels; im Hintergrund ein Bild von den Waldbränden in Paradies Island, dann ein Einspieler von Stürmen und hohen Wellen, dann ein Tweet; Trump leugnet das wie immer. 2. AfD-Spenden. 3. Auf Gibraltar demonstriert man gegen den Brexit.

Vergleicht man die erste Meldung  in der Aufmachung mit denen vor 10 oder sogar 20 Jahren, dann hat sich der Spin geändert und man hat eher das Gefühl, als fände der Klimawandel nur in den Medien statt, während sich in der Realität etwas anderes beobachten lässt. Wer erinnert sich nicht an den immer wiederkehrenden Eisbär auf der Scholle, der vermeintlich vom Ertrinken bedroht ist. Habe sie innerhalb der letzen zwei Jahre mal so ein Bild in den Nachrichten gesehen? Hat man nicht gerne Statistiken gezeigt vom abnehmenden Eisschild und Temperaturrekorden und vom bescheunigten Absschmelzen? Spart man sich jetzt, denn inzwischen denn:

Über das Jahr 2018 hat der grönländische Eisschild um fast 150Milliarden Tonnen Schnee und Eis über der mittleren Menge der Jahre 1981 bis 2010 zugenommen.

Ebenso gab es in der Antarktis und Grönland Temperaturrekorde und zwar Kälterekorde. Kein Wunder, dass der traurige Eisbär aus der Berichterstattung verschwunden ist. Bei den Hurrikanen braucht man dagegen eine Statistik, denn die Zerstörungen durch diese Stürme haben stetig zugenommen, was man aber verschweigt ist die Ursache, denn die Entwicklung der Stürme verläuft gegenläufig. Denn die Stärke der Hurrikane nimmt seit 80 Jahren kontinuierlich ab:

Auf seinem Wissenschafts-Blog schreibt der mit Preisen bedachte Meteorologe Roy Spencer, PhD, ein Grundlagenforscher an der University of Alabama in Huntsville UAH, dass trotz der massiven Schäden durch den Hurrikan Florence „es in der Vergangenheit häufiger starke Hurrikane gab (Kategorie 3 oder höher), die auf das Festland übergetreten waren. Derartige Ereignisse haben im Mittel in den USA seit den dreißiger Jahren um über 50% abgenommen“.

Auch bei der Anzahl lässt sich keinerlei Trend in die eine oder andere Richtung erkennen.

Die Zuseher sind aber inzwischen so weichgekocht, dass man ihnen Waldbrände als Folgen des Klimawandels verkaufen will. Man stelle sich vor, man verankert diesen Umstand ausreichend im Gehirn, bis er nicht mehr hinterfragt wird. In meinem letzten Artikel habe ich ja gezeigt, dass die Schäden an den Häusern nicht allein von den Bränden herrühren können, wenn die Häuser zwischen nach dem Brand noch intakten Alleebäumen gleichsam „ausgestanzt“ wurden, so dass nicht mal die zu erwartenden Trümmer zurückblieben. Ergänzen möchte ich, dass durch das „Feuer“ auch „unkaputtbare“ Gegenstände verschwunden sind. Wo sind eigentlich die ganzen Kloschüsseln, Badewannen und Waschbecken geblieben? Fast jeder in dem Gebiet besitzt einen feuerfesten Safe für Geld und Dokumente. Diese Teile müssten die spärlich verbliebenen Trümmer eigentlich überragen. Da kann man den Bogen zu 9/11 spannen, schließlich gab es dort etwa 3000 Toiletten und über 40000 Stahl-Aktenschränke. Sie gewinnen den Hauptgewinn, wenn sie auch nur einen auf einem Bild von damals finden.

Auf meiner Reha, wo ich gerade bin, habe ich aber festgestellt, dass wirklich allen eine ganz andere Veränderung aufgefallen ist, die laut Medien in den Bereich Verschwörungstheorie gehört. Die meisten berichten, dass sie als Kind immer um die Wette Flugzeuge finden gespielt haben. Man suchte den Himmel nach den sofort wieder verschwindenden Kondensstreifen ab. Das Spiel lohnte sich ja nur, wenn es ein seltenes aber ausreichend häufiges Ereignis war. Heute beobachten die meisten, dass der Himmel von Kondensstreifen zugekleistert ist, die gar nicht mehr verschwinden wollen, da müssten man einen Wettbewerb zum letzten Stück blauen Himmel machen. Ich kann mich erinnern, dass uns dann ein Harald Lesch ganz genau die Entstehung von Kondensstreifen erklärte, wie bescheuert, wo er doch in der gleichen Zeit aufgewachsen ist. Man könnte ja lapidar anmerken, dass man jetzt eben „ungefährliche“ Treibstoffzusätze hat, um den Verbrauch zu verringern. Man hat aber anscheinend festgestellt, dass man das Ganze am besten totschweigt.

Fast täglich wird die Meldung von den Folgen des Klimawandels wiederholt, doch ich habe das Gefühl, es wird mit Bildern etwas suggeriert, was eintreten wird, damit jeder vorbereitet ist, obwohl ja der Trend etwas anderes zeigt und es gar nicht mehr darum geht eine Kausalität zwischen Konzentration und Temperatur nachzuweisen, denn es besteht zwischen Kohlendioxid nicht mal eine Korrelation, was Kohlendioxid als Treibhausgas mit globalen Auswirkungen endgültig  ins Reich der Phantasie (hier runterscrawlen) verbannt. Ich habe festgestellt, dass nur eine Minderheit älterer Leute an den Käse vom Klimawandel glaubt, denn die Zeitspanne, die sie selbst erlebt haben, sagt etwas anderes. Es bleibt aber bei der Berichterstattung das ungute Gefühl, dass man inzwischen in der Lage ist, dass man das Szenario, vor dem man warnt auf andere Weise eintreten lassen kann. Dass man grundsätzlich wie hier auf n-tv hinterherschickt, dass er wiederholt den Klimawandel als Quatsch bezeichnet, um ihn zu diskreditieren, deutet darauf hin, dass man sich trotzdem sehr sicher ist, weil man nicht leugnen kann, dass die Realität diese Entwicklung einfach nicht hergibt, bzw. sogar gegenläufig ist. (siehe oben).

Zu den beiden anderen Meldungen über AfD-Spenden und Ant-Brexit-Demos muss ich auch noch ein Wort verlieren, weil hier durch Weglassen, die Wirklichkeit verbogen wird. Die AfD hat neben der Partei noch nicht die unzähligen Versorgungsorganisationen für Parteimitglieder geschaffen wie vor allem die SPD und die Grünen, so werden sie auch in nächster Zeit immer auf Spenden von außen angewiesen sein, was natürlich von den anderen als anrüchig hingestellt wird. Gleichzeitig sitzen in Brüssel 20000 Lobbyisten, die ihre Interessen sicher nicht durch gutes Zureden durchdrücken. Darüberhinaus  werden die etablierten Parteien und ihre Organisationen fast ausnahmslos durch Wahlkampfkostenerstattung und Fördergelder aus Steuermitteln am Leben gehalten, die sie sich selbst genehmigen. Mit dem Finger auf die AfD zu zeigen ist hier mehr als heuchlerisch. Da passen dann die Anti-Brexit-Demos und auch der ganze andere Plunder gegen Rechts, gegen Rassismus usw. aus der „Zivilgesellschaft“ genau dazu. Die angeblich spontanen Demos sind nichts anderes wie steuerfinanzierte und stattlich organisierte Massenaufläufe. Man denke nur an Puls of Europe oder Seebrücke.

Und beim heutigen Wetterbericht wird dann noch das Übliche draufgesetzt: In meiner Kindheit bedeutete das Wort „mild“ 10 bis 15 Grad. Wenn das Thermometer von Minustemperaturen auf 5 Grad stieg, dann hieß es „nicht mehr so kalt“, denn +5° sind ja immer noch wenigstens kühl. Vielleicht leide ich ja schon an Verfolgungswahn, aber das Wort „mild“ wird so inflationär inzwischen für jede beliebige Temperatursteigerung verwendet, dass jeder, der nicht aus dem Haus geht, denken muss, wir würden abgesehen von den „Hitzewellen“ in der kälteren Jahreszeit dauernd auf dem Weltdurchschnitt von 15° dahindümpeln.

Am Ende bleibt die Feststellung, dass man auch in den nächsten Wochen die gleichen Nachrichten-Dauerschleife fahren wird, nur unterbrochen von der, dass Annekröt zur zukünftigen Retterin der Welt gewählt worden ist.

7 Gedanken zu “Nachrichten-Dauerschleife

  1. Mich interessiert noch nicht mal welches Problem die Spenden sein sollen. Von mir aus kann man alle Wahlkampffinanzierungsgesetze kippen. Ich hab lieber Wahlkämpfe wie in den USA, wo mit Werbespots und allem die Leute über echte Inhalte informiert werden, als hier diesen knausigen Passbildwahlplakat-Wahlkampf

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    1. Finde ich auch. Immer diese Unabhängigkeit heucheln und hintenrum abkassieren. Am schlimmsten sind die ganzen Gutmenschen-Vereine, die mit Fördergeldern vollgepumpt werden, wo dann der Rest moralisch genötigt ist, dann ehrenamtlich die Drecksarbeit zu machen

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  2. Interessant ist ja, dass die nicht mehr von Klimaerwärmung, sondern Klimaänderung spricht. Bin hier gerade am Lernen für meinen Fischereischein und da gibt es dann auch so tolle Bilder von Wäldern die angeblich durch den sauren Regen zerstört wurden, oder aber Kühltürme von Kraftwerken, wi der Wasserdampf Abgase sein sollen.

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