Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer. Linke im Dilemma?

Der Bildungsausschuss in Bayern wird nun von dem AfD-Politiker Markus Bayerbach   geleitet und er fordert die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer, während die Linken fürchten, dass er versuchen könnte die Indoktrinationsprogramme wie Schule gegen Rassismus und Schule mit Courage abschaffen könnte. Die Medien haben dies nicht aufgegriffen und auch in den letzten Jahren wurde es von ihnen auch nie in die Diskussion gebracht. Inzwischen weiß man ja, dass die Medien erst das Feld passend bereiten, dass die Politik Dinge umsetzen kann, wo ohne die vorhergehende Beeinflussung der öffentlichen Meinung Widerstand zu erwarten wäre.

Hätten wir eine Gesellschaftsstruktur wie vor 40 Jahren, dann hätte man ernsthaft darüber nachdenken können, dass Berufsbeamtentum für Lehrer abzuschaffen. Damals bestand die Aufgabe fast ausschließlich darin Wissen zu vermitteln. Heute gibt es Klassen, wo man versuchen muss, dass man die Kinder überhaupt auf die Menschheit loslassen kann, weil ihr Verhalten oft völlig unkompatibel für ein Industrieland wie Deutschland ist. Man muss neben der Wissensvermittlung erst mal die Erziehung der Prinzen und Prinzessinnen nachholen, bzw. einen anderen Teil der Schüler erst mal klar machen, dass man hier nicht einfach seine archaischen Verhaltensweisen ausleben kann. Ich habe keine Gesamtstatistik zu den Lehramtsstudenten gefunden, nimmt man aber die Uni-Passau als Beispiel, dann beträgt der Anteil der Lehramtsstudenten an der Gesamtstudentenzahl immer noch etwa 10% wie vor 20 Jahren. Dabei haben Lehramtsstudenten für Gymnasien ein deutliches Übergewicht, obwohl der Lehrermangel vor allem Grund- und Hauptschulen betrifft. Der einzige Vorteil des Lehrerberufes ist inzwischen die faktische Unkündbarkeit. Früher warf man den Lehrern vor sie hätten eh nur Ferien und einen lockeren Job, wenn man heute Leute fragt, dann wollen sie den Job nicht geschenkt. Warum wohl.

Nun befindet sich die Politik mit Linksdrift in Deutschland in einem Dilemma. Überall versucht man vermeintlich rechte Beamte ausfindig zu machen und ihre Karriere zu zerstören bzw. sie aus dem Schuldienst zu entfernen. Das ginge natürlich wesentlich leichter, wenn man den Schulen die Werbung und Rekrutierung neuer Lehrer selbst überließe, so könnte man die gewünschten Personen bevorzugt einstellen. Da vor allem in den rot-geführten Bundesländern die Rektorenposten auch an das richtige Parteibuch vergeben werden, kann man sicher sein, dass man am Ende auch eine rein auf rot-grün gedrehte Lehrerschaft bekommt, die auch gerne die Programme zur Frühsexualisierung und gegen Rechts annehmen würden. Doch der Schuss könnte nach hinten losgehen. Politiker schicken ihre Kinder fast ausschließlich auf Privatschulen, wo der Migrantenanteil sehr gering ist, denn nur so kann man sicher sein, dass das eigene Kind am Ende der Grundschulzeit fehlerfrei deutsch lesen und schreiben kann. Knapp 10% der Schüler gehen auf eine Privatschule. Würde man Lehrer nun nicht mehr als Beamte übernehmen, sondern als Angestellte, dann dürften viele Lehrer versuchen auf Privatschulen unterzukommen, weil wenn dieser einzige Vorteil wegfällt, dann will man lieber in einer wesentlich angenehmeren Klasse unterrichten. Man kann sicher sein, dass die derzeitigen Zustände an unseren Schulen dazu führen werden, dass noch mehr Privatschulen entstehen, sicher auch Konfessionsschulen, weil die Eltern ihre Kinder nicht mehr der Gefahr von Übergriffen von Migrantenkindern aussetzen wollen wie hier beschrieben, und auch wollen, dass ihr Kind die deutsche Muttersprache beherrscht. Es werden genügend Schulen entstehen, wo nicht Haltung, sondern Leistung zählt und man nicht jedes Tralala mitmacht, damit sich Schule und Schulleitung bei der Politik anbiedern können. Mit einer größeren Zahl an Privatschulen gäbe es auch echte Vergleiche zum Leistungsstand an den jeweiligen Schulen und da würden die nackten Zahlen schnell zeigen, wo die ganze linke Traumtänzerei hinführt. Trotz des Neutralitätsgebotes gibt es an vielen Schulen zweifelhafte Veranstaltungen, die linksradikales und neomarxistisches Gedankengut verbreiten. Das dürfte bei Privatschulen schwieriger werden, wenn die sich weigern, solche Programme durchzuführen, weil sie genau auf diese politische Neutralität pochen. Da würde der Kuchen auch für die ganzen sonderpädagogischen oder Intergrationsprogramme kleiner werden, wo sich viele in der Sozial- oder Indoktrinationsindustrie eine goldene Nase verdienen, nachdem man erst durch mit Gleichmacherei und Inklusion den Markt dafür geschaffen hat.

Man könnte nun vermuten, dass die AfD genau diese Linie verfolgt, dass man durch die Abschaffung des Berufsbeamtentums für Lehrer, gleich noch die links-grüne Indoktrination ins Leere laufen lässt. Dies würde aber auch der neoliberalen Agenda in die Hände spielen. In den USA können sich nur die Betuchten den Besuch einer hochwertigen Universität leisten. Würde man in Deutschland ein starkes parallel laufendes System an Privatschulen installieren, so könnte man die gesellschaftliche Spaltung von Oben und Unten weiter befeuern.

Egal aus welchem Grund die AfD wieder die Abschaffung des verbeamteten Lehrers in die Diskussion bringt, das oben Beschriebene wird ohnehin eintreten, weil die Zustände an den staatlichen Schulen irgendwann so untragbar sein werden, dass die Eltern einfach diese Angebot an Privatschulen indirekt einfordern werden. Obwohl es inzwischen 42000 Lehrer zu wenig gibt in Deutschland und sich die Lage noch verschlechtern dürfte, hat der Beruf einfach schon zu wenig Attraktivität, um auf Lehramt zu studieren wie man an den Zahlen sieht. Es wird noch mehr Quereinsteiger geben und Leute, die nur vorübergehend einen Job suchen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man als Lehrer so nachgefragt ist, dass man sich weigern kann, jeden marxistischen Krempel mitzumachen.

Das Schulsystem in Deutschland liegt ohnehin schon im Sterben, da helfen auch keine Korrekturen durch die Politik mehr. Es wird aber nicht verschwinden, weil es auch immer eine Nachfrage geben wird, weil Eltern Bildung als notwendige Voraussetzung sehen für ein späteres Auskommen. Man müsste fast darauf hoffen, dass die Moslems dann ihre eigenen Schulen betreiben dürfen, wo nicht Bildung, sondern der wahre Glaube das wichtigste im Leben ist. Allerdings müsste man diese Stadt- oder Landesteile vorsichtshalber separieren und einen hohen Zaun darum errichten.

4 Gedanken zu “Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer. Linke im Dilemma?

  1. In den USA sind die Schulen auch heillos marxistisch und der Lehrplan wird zentral vorgegeben. Die Unis in Deutschland sind den Bushunis in den USA auch kaum überlegen. Dazu kommt, dass das ganze Bildungssystem vermutlich niederbrennen wird wegen des Internets. Dazu gibt es in GB und den USA schon länger eine Debatte, die hier gar nicht stattfindet. Wenn sich Hinz und Kunz am Arbeitsordnung mit Internet reinarbeiten kann, dann gibt es sehr wenig echte Marktvorsprünge. in Deutschland schafft man sich die schon länger durch überflüssige Hürden. Haareschneideausbildung über Jahre und so was. Aber das wird die Wirtschaft international nicht wettbewerbsfähig machen. IT kann man bald auch vergessen. Die Hardware macht China, innovative Geschäftsmodelle anmelden machen die Amis, Softwareentwicklung macht Indien und Russland. Deutschland macht ne Mediathek damit nicht so viele Leute das böse Ami-Informier-Tube schauen, sondern nur noch ÖR-genehme Sachen. Bleibt noch Sysadmin. Eigentlich kann nur noch der Chefarzt sich lohnmäßig dauerhaft über der Putzfrau behaupten, wenn der Fachkräftemangel nicht mit dem neuen Einwanderungsgesetz gelöst wird. Und genau das wird ja auch angestrebt. Das wort „Fachkräftemangel“ gibt es in anderen Sprachen gar nicht. Dort sagt man, „Bezahl halt mehr“, aber das ist kapitalistisch.

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  2. Meiner Ansicht sollte es nur eine verpflichtende Grundschule geben, in der (militaerisch) straff organisiert, jeder Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten lernt. Diese Lehrer kann man auch verbeamten. Aus allem danach sollte sich der Staat raushalten, da er bewiesenermassen jegliche Innovation unterdrueckt, und vor allem Indoktrination betreibt.

    Es gibt heute 10-Jaehrige, die besser programmieren als Informatik-Professorinnen. Es gibt 14-Jaehrige, die besser schreiben, als Germanistik-Professoren. etc.pp. Je frueher man den Nachwuchs an Eigenverantwortung gewoehnt, desto besser wird ihr Leben. Schulbankdruecken ohne jegliche praktische Umsetzung des (angeblich) Gelernten, ist extrem ineffizient und (mit)verursacht die Abhaengigkeit und Obrigkeitshoerigkeit.

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