Linke stellen Kinderfilmklassiker an den Pranger.

Inzwischen dürfte auch dem letzten aufgefallen sein, dass die Medien penetrant immer dieselbe Platte spielen: Keine Serie, kein Film, weder Magazine noch die Werbung spiegeln die Realität wider, sondern sind nur noch Zerrbild oder Wunschbild derselben. Die Rolle der Frauen und Minderheiten wird in allen Bereichen gepuscht, während weiße Männer wahlweise als Trottel oder Psychopath daherkommen. Früher beliebte Serien wie der TATORT haben schon das Niveau von Satire erreicht, wenn die Frau Kommissarin ihren männlichen Kollegen, der immer die falsche Spur verfolgt, beiseite nimmt und mit gezogener Waffe und in Stöckelschuhen das Sondereinsatzkommando anführt. Schwule, Lesben und wer weiß noch was für Geschlechter erreichen in der Besetzung locker schon 30%, während jeder Migrant in dieser fiktiven Welt deutsch mindestens auf C3-Niveau spricht. Diese Entwicklung macht auch vorm Kinderprogramm nicht halt.

Das neomarxistische Erziehungsfernsehen und die ganzen polit-korrekten Bücher sind aber so niveaulos, dass sie gegen die alten Klassiker keine Chance haben. Wo es nicht anders geht wie bei Pippi Langstrumpf, da wird eben nachgebessert, indem man den „Negerkönig“ zum „Südseekönig“ macht. Oder eine Figur muss verschwinden, weil sie angeblich stereotyp dargestellt wird und das somit rassistisch ist. Das soll jetzt den Inder Apu in der Serie Die Simpson treffen, der soll nicht „verabschiedet“ werden, sondern einfach nicht mehr vorkommen. Kritiker haben recht, dass das völlig bescheuert ist, weil die Serie ausschließlich aus überzeichneten, stereotypen Charakteren besteht. Der verfressene weiße Mann, der nichts auf die Reihe bekommt, die einfühlsame Frau, der ungezogene Balg und die Streberin und viele mehr. Komisch, dass sich darüber niemand beschwert. Kinderserien, in denen konservative Rollenbilder vorkommen und die auch bei Kindern sehr beliebt waren, sind einfach aus dem Programm verschwunden und werden nicht wiederholt. Man denke an Unsere kleine Farm oder Tom Saywer und Hucklberry Fin.

Man kann nur noch den Kopf schütteln, wenn man sich nun die Serie Die Peanuts gekrallt hat, um sie als rassistisch zu brandmarken. Allerdings geht es eher darum eine Sendung zu diskreditieren, die auch im Sinne des Urhebers auf ein christlich geprägtes Weltbild setzt. Christen, die nicht wie die Amtskirche den Sozialismus, den ganzen Genderquatsch und den Islam mitverehren, gelten inzwischen als Fundamentalisten oder gleich als Nazis. Deshalb muss das Christentum in seiner bisherigen Form diskreditiert und abgewertet werden.

Bei den Peanuts erregt man sich über eine Thanks-Giving-Szene, bei der alle um einen gedeckten Tisch sitzen, Charlie Brown an der Stirnseite, Snoopy und drei weiße Kinder zu seiner Linken, der schwarze Franklin in einem Liegestuhl zu seiner Rechten. Man warf dem Macher vor, mit dieser Szene Schwarze bewusst auszugrenzen. Der Vlogger Will Johnson zeigt in seinem Video (hier mit Bild am Anfang) wie bescheuert das ist, denn die Figur des Franklin wurde von allen immer genauso freundlich und selbstverständlich behandelt wie alle anderen. Sie entstand im Jahr 1968 auf den Brief einer Lehrerin hin, kurz nach dem Tod von Martin Luther King jr. mit dem Vorschlag diese Figur einzuführen, um die amerikanische Gesellschaft besser abzubilden. In dem Brief verwendete sie ganz selbstverständlich das Wort „Negro“. Als der Erfinder der Peanuts C. Schulz der Redaktion den Vorschlag machte, lehnte diese zuerst ab, als er aber mit Kündigung drohte, gab sie klein bei.

Die Verweis auf Rassismus ist aber nur vorgeschoben, denn wie gesagt wirft die Serie auch immer wieder christlich-theologische Fragen auf. Dazu ist es einer der wenigen Sendungen, in denen Weihnachten nach seiner ursprünglichen Bedeutung gefeiert wird. Linus zitiert dazu in einer Folge die entsprechende Bibelstelle. Das ist natürlich den Neo-Marxisten ein Dorn im Auge, wenn sie alles Christliche zum Verschwinden bringen wollen. In der Werbung kommt ohnehin nur mehr der Weihnachtsmann vor, Christkindel-Markt wird auch kaum mehr verwendet. Und wenn es doch noch einen gibt, dann darf wie in Linz als vermeintliche Kunstaktion bis Heiligabend täglich der Muezzin dazu jaulen.

Die DDR ist gescheitert, weil man die Familien nicht zerstören konnte und auch die beste Indoktrination ihre Grenzen hatte. Nun zeigt ja die Kita-Fibel „Und raus bist du“, dass die Linken längst das Ruder über die Kindbetten übernommen haben. Nun gilt es neben der Etablierung des linken Erziehungsprogramms die alten Klassiker aus dem Fernsehprogramm endgültig zu eliminieren.

Mit den neuen Zeichentrickfilmen und animierten Filmen geht man aber noch einen anderen gefährlichen Weg, der direkt in die virtuelle Realität führt. Alle Figuren, auch Tiere sind in ihrem Habitus inzwischen stark vermenschlicht und die Machart hat keine eigene Logik, bei der auch ein Kind erkennt, dass dies nicht die Realität ist. Man sieht das vor allem bei Tom und Jerry. Es gab Leute, die meinten, man würde dort Gewalt verherrlichen, dabei ist „Gewalt“ nur die lustige Deformierung im zwei-dimensionalen Raum. Tom kann platt gedrückt werden wie eine Flunder, in Streifen geschnitten werden oder Löcher bekommen. Es bleibt eine Eigenwelt, die von der Realität durch diese Skurrilität  getrennt ist. Heutige „Zeichentrickfilme“ wie die Remakes von Wickie oder Biene Maja suggerieren inzwischen eine Dreidimensionalität, wo der Übergang zum Interaktiven Spiel und am Ende zur virtuellen Welt, die von der Realität kaum mehr zu unterscheiden ist, fließend sein dürfte.

Man sieht, dass man mit aller Macht schon bei den Kleinsten eine bestimmte Wahrnehmung implementieren will, wo Wahrnehmen nur mehr ein Berieseln ist und kein aktiver Prozess des Übersetzens. Dazu soll ihnen die „neue“ Gesellschaft ins Hirn gepflanzt werden, wie man es bei den Erwachsenen beim TATORT oder der Werbung macht. Die Klassiker des (Kinder-)Films, die diesem Bild zuwiderlaufen, müssen getilgt und eliminiert werden, damit sich gar nicht mehr die Frage stellt, es könnte auch anders sein. Ich habe für meine Kinder damals mehrere Videokassetten mit dem Rosaroten Panther aufgenommen, um sie von diesem Käse fern zu halten. Wer sich mal auf den Kabelprogrammen heutige Zeichentrickfilme ansieht, der merkt wie dünn und seicht diese Produktionen sind, und wie wenig originell die Figuren im Vergleich zu den Peanuts oder dem Rosaroten Panther sind.

Wie auf allen anderen Gebieten zeigt sich auch hier, dass Linke nichts Brauchbares erschaffen können, sondern nur zerstören.

 

 

6 Gedanken zu “Linke stellen Kinderfilmklassiker an den Pranger.

  1. Ich bilde mir ein, dass Tom und Jerry schon Gewalt zeigen, dass das aber auch gewollt war. Erst später beschwerte sich Astrid Lindgren über die sprechenden Eichhörnchen und dass man Kindern die Themen Tod und Gewalt nicht mehr zumutet. Der Weg ging von Zinsoldaten bis Kinderbücher wie „Lulas Mama hat oft geheiratet, aber immer nur andere Mamas“. Gott, sind wir alle durch. Also Lula ist erfunden. Die heutigen grünen Kinder heißen eh nur noch merkwürdig. Auch so ein Amitrend, die entchristlichung der Vornamen. Nicht um jüdische oder hinduistische Namen zu nehmen. Nö. „Sheryl“ oder „Chrystine“ (y!) muss es sein. Wer Glück hat, bekommt von Mama 1 noch einen heidnischen Uraltnamen wie Myrill.

    Ich glaub, es gibt auch kaum noch Spielzeug oder Kinderbücher für Jungs die Feuerwehrwehrmann oder Polizist werden wollen. Cowboy war immer albern, wenn man das historisch sieht. Es waren aber auch nicht historische Rindertreiber gemeint, sondern Reiter, die sich die Nase blutig hauen. Damals war das Kinderzimmer voll davon. Und in den 70ern, 80ern und 90ern war noch alles voll mit muskelbepackten Superhelden. Die haben sich nicht „mutig“ geoutet, sondern sind auf einen fahrenden Zug gesprungen. Und zwar um den Schurken runterzuwerfen. Der war auch nicht immer recyclebar, der Schurke.

    Die Bibel kann man auch nicht lesen. Da gibt es ja fast gar keinen drin, der nicht einen anderen abmurkst.

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    1. Da solltest Du mal lieber schauen, was als Schullektüre gelesen wird. Ich habe vor etwa 15 Jahren ein schwedisches Kinderbuch in die Hand bekommen, das war sogar empfohlen, da ging es für 10-jährige nur um Anmache und Wixen. Echt pervers. Vielleicht finde ich den Titel der Reihe noch.

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