Nigeria aus der Sicht einer Nigerianerin.

Afrika sei unsere Zukunft, heißt es, weshalb wir verpflichtet sind, sie an unserem Wohlstand teilhaben zu lassen. Eigentlich braucht Afrika nur eine „Anschubfinanzierung“ und dann läuft alles von selbst, so wie bei Windkraft zum Beispiel. Damit man das Geld nicht so offensichtlich gleich mit dem Hubschrauber abwirft, hat man trotzdem drei Wege um es dorthin zu schleusen: Über die Entwicklungshilfe, die man voll Vertrauen in die Hände von Despoten legt, damit sie effektiv eingesetzt wird. Über Hilfsorganisationen, deren Mitglieder inzwischen mehr mit sich selbst beschäftigt sind und von den wirklichen Problemen in Afrika keine Ahnung haben. Wie sonst würde man glauben, man könnte durch Genderkompetenz irgendwas an der Armut verändern. Und am effektivsten ist zuletzt, den Überschuss der Länder nach Europa zu schleusen, dass sie das Geld aus den Sozialkassen und aus kriminellen Geschäften in die Heimat schicken. Dazu kommt noch die Hilfe für Länder, die vom angeblichen Klimawandel betroffen wären. Da genügt es, überflutete Straßen zu zeigen, um das zu begründen, obwohl die schon immer so aussehen, weil die Schlaglöcher größer sind als jeder Swimming Pool.

Wenn ein Entwicklungsminister sich bei einem inszenierten Besuch blicken lässt, dann ist er umringt von Schwarzen, von denen man den Eindruck hat, sie würden mit den Hufen scharren, endlich das Bruttosozialprodukt durch die Decke zu schießen. Eine kleine „Anschubfinanzierung“ würde reichen. Wahlweise sieht man auch Frauen, die ihr zehntes Kind ins Krankenhaus bringen und um Unterstützung betteln, sich aber vorher nie Gedanken machen, dass das Kind ja auch ernährt werden muss. Mit ein bisschen ausländischer Hilfe können wir ihre zehn Kinder retten, damit kein Talent verloren geht.

Seit ich denken kann, hören wir das gleiche Gesülze und hoffen immer noch, dass mehr vom Gleichen endlich alles ändern würde. Wie es wirklich in Afrika aussieht und woran das Land krankt, merkt man erst, wenn jemand berichtet, der Jahrzehnte dort gelebt hat, bzw. nach Jahrzehnten wieder dorthin zurückgekehrt ist. In einem früheren Post habe ich schon mal über so jemanden berichtet, der festgestellt hat, dass das Konzept, das die meisten Afrikaner von der Welt haben, zwar in Afrika funktioniert aber in keinem entwickelten Land. In einem Artikel auf amren (Zitate unten übersetzt) geht es um die Selbsteinschätzung der Nigerianer. Nigeria besteht aus drei Stämmen. Die Autorin selbst sagt, dass sie und ihre Familie zu dem Stamm der helleren Köpfe gehörten. Sie und eine Tante wanderten in die USA aus und kehrten zurück, die Tante hat es von der Toilettenfrau zur Millionärin gebracht, sie selbst hat in den USA studiert. Wo es im eigenen Land hakt, sahen sie bei ihrer Rückkehr umso deutlicher. Ihr Vater sagt selbst: Wir sind die nutzlose Rasse.

Bei ihrer Rückkehr war ihre Tante ziemlich frustriert:

Sie beschrieb unser Volk ständig als lustlos, unmotiviert, unberechenbar, frustrierend langsam, unfähig und „leer“. Als ich sie fragte, was sie mit „leer“ meinte, war ihre Antwort: „Oh, du weißt was ich meine. Als gäbe es da oben nichts «, sagte sie und tippte leicht an die Schläfe.

So ergibt es sich noch dazu, dass Nigerianer eher einem Weißen oder einem Asiaten gehorchen als einem noch so kompetenten Nigerianer. Vielleicht stammt dies aus der Kolonisation durch die Briten, doch, obwohl sie als schreckliche Zeit galt, wünschten sich die wenigsten Nigerianer, dass sie gingen.

Nahezu jede Institution oder jedes Erbe, das die Briten hinterlassen haben, hat sich entweder über den Punkt der Nützlichkeit und Anerkennung hinaus verschlechtert oder ist einfach nicht mehr vorhanden.

Sie beschreibt das King´s College London. Nach wenigen Jahren musste man sich einen Weg durch die Exkremente auf den Etagen bahnen, weil die Toiletten so verschmutzt waren, dass man sie nicht benutzen konnte. Am Ende wurde das Schulfußballfeld zur offiziellen Toilette. Sexueller Missbrauch, Prostitution und Raub waren auf dem Schulgelände auf der Tagesordnung. Durch das Schulgeld sollte eigentlich Essen und Trinken gedeckt sein, doch das Geld wurde vom Personal unterschlagen. Wasser war manchmal so knapp, dass man einen Eimer Wasser in einem Schließfach wegsperren musste und, weil es auch nur selten Strom im Hostel gab, ging sie am Abend zum Lesen unter eine Straßenlaterne. Es gibt eine gewisse Verehrung für die Briten, weil unter ihnen auch Vieles reibungslos funktioniert hat, doch man schiebt lieber vor, dass man unter Kolonisation ausschließlich gelitten hätte und deshalb so rückständig sei, weiß aber, dass man es einfach selbst nicht auf die Reihe bekommt. Weil der Westen das aber für bare Münze nimmt, lässt sich die Opferrolle auch gewinnbringend instrumentalisieren:

Vor einigen Jahren bemerkte ein nigerianischer Freund, er habe jahrelang in den USA überlebt, indem er niemals für Lebensmittel bezahlt habe. Wann immer er von einem Ladenbegleiter angesprochen wurde, während er seinen Wagen in Richtung Ausgang drehte, schrie er einfach aggressiv in unserer Muttersprache, ohne je zu atmen, als er zum Ausgang kam. Weiße Schuld macht weiße Menschen leicht zu plündern. Aus diesem Grund bevorzugen weiße Professoren überall schwarze Studenten, was eine ungerechte Diskriminierung gegenüber dem Rest der Klasse bedeutet.

Sie sagt, dass dies am inneren Kompass der westlichen Welt läge. Es braucht nämlich wenig Bedrohung und Polizeiarbeit, damit sich die Menschen dort auch einigermaßen anständig benehmen. Sie brauchen nicht den Aufwand betreiben, alle Bürger mit dem Knüppel zu einem einigermaßen sozialen Verhalten zu zwingen, sondern können die Zeit einfach sinnvoller nutzen. So ist es in Nigeria auch nicht möglich, dass ein Verkehrspolizist an einer Kreuzung die Regeln durchsetzen kann. Es setzt sich der durch, der auch dafür bezahlt. Bestechungsgelder sind deshalb schon für so einfache Dienste gang und gäbe.

Während dieser innere Kompass enorme Vorteile für die weiße Gesellschaft bietet, besteht ein Nachteil darin, dass Mitglieder dieser innerlich geführten Kultur zu gewalttätigen Gewissensbissen neigen, die sie für Manipulationen anfällig machen. Es scheint ein Miasma der Schuld zu sein, das der Struktur der westlichen Kultur innewohnt, ein Gefühl der Unzulänglichkeit, wenn man es nicht schafft, den internen Maßstab zu messen. Obwohl die Sklaverei ein universelles Phänomen war, das den USA vorausging, scheint kein schwarzer, arabischer oder asiatischer Mann jemals rassische Schuld zu haben. 

In ihrem Resume geht die Autorin davon aus, dass sich die Entwicklung abzeichnet, dass Nigeria eine Art chinesischer Außenposten wird. Die Nigerianer wissen um das Problem von Kriminalität und Korruption und wissen, dass sie es selbst lösen müssten. Doch es gibt einfach noch zu viele Länder, die ihr Verhalten tolerieren und es ihnen ziemlich einfach machen:

...die Weißen sind zu Lämmern geworden, die in einer Welt voller magerer Wölfe praktisch um das Schlachten betteln. 

Fast schizophren ist es, dass man sich zu Hause gerne bei einer anderen „Rasse“ unterstellt, sobald man aber in deren Länder ankommt, sich nicht an die dortigen Gepflogenheiten halten will. Der Artikel zeigt, dass das Grundproblem einfach eine Mentalitätsfrage ist, die sich durch das Verhalten des Westens zementiert und zu dem die Bürger aus einem Schuldkomplex auch noch genötigt werden. Die harmlosen Strafen und Sanktionen für Afrikaner und Orientalen bei uns mit Verweis auf den kulturellen Hintergrund, sind somit der größte Fehler. Die meisten Moslems sehen uns von Haus aus als minderwertig an, dem Rest geben wir durch unser Verhalten den Anlass, dass sie uns nicht für voll und für wehrlos halten.  Da hocken die „Experten“ in den Entwicklungsministerien zusammen und planen für einen ganzen Kontinent, der in den Köpfen als Wunschvorstellung existiert und den man angeblich ändern kann, wenn man nur genügend Geld hineinpumpt. Man hat wirklich auf Trump warten müssen, der das wenigstens im Ansatz kapiert wie es laufen muss: Geld nur für Gegenleistung. Doch der Zug ist jetzt mit dem Migrationspakt, dem Flüchtlingspakt und dem Einwanderungsgesetz längst abgefahren. Wir haben versäumt, dass es Entwicklungshilfe nur dann gibt, wenn die Afrikaner sichtbar zeigen, dass sie sich verändern. Dass sie zeigen, dass sie angestoßene Projekte auch ohne die Hilfe des Westens fortführen können. Dazu hätte man aber parallel den Ackerbau, die Viehzucht und das Handwerk als Notanker erhalten müssen, doch mit der Lieferung von subventionierten Fleischabfällen und Altkleidern hat man diesen Markt als erstes zerstört. Nicht die Kolonisation, sondern erst die Überflutung mit „Abfall“, für den es im Westen keine Verwendung mehr gibt, hat sie zu Opfern gemacht. Die Profitgier der Konzerne reicht nun soweit, dass man nun auch Europa in ein islamisch-afrikanisches Shithole verwandelt, damit die Kohle stimmt. Dass die arbeitenden Bürger mit ihren Steuergeldern für Entwicklungshilfe und jetzt „Klimafolgenbeseitigung“ auf Umwegen die Konzerngewinne generieren, haben wir jahrelang kritiklos hingenommen. Gegenüber den Deutschen verhalten sich die Konzerne und Regierungen nicht anders wie die Nigerianer, die zu uns kommen: Sie schlachten die Kuh, die sie eigentlich melken wollen.

 

 

 

3 Gedanken zu “Nigeria aus der Sicht einer Nigerianerin.

  1. Diese Frau hat voll den Durchblick und sie ist auch noch ehrlich. Wie heisst sie? Hat sie ein Buch geschrieben? Aber vermutlich wird sie genauso nicht gehört und mundtot gemacht wie alle andern Rufer in der Wüste. Muss sagen, die „Weissen“ sind manipulierter-massen wirklich dumm geworden. Es geht einher mit der Infantilisierung der ganzen Gesellschaft und einem unsäglich dummen aufoktroyierten „Schuldkomplex“. Keine Ahnung wer Europa in Afrika verwandeln will. Die gierigen „Neo-Kolonialisten“ unter Soros? Und ja, unsere Politik ist bald von der afrikanischer Despoten kaum mehr zu unterscheiden, auch wenn alles VIEL, Viel zivilisierter und versteckter abgewickelt wird. Und: Wie war das nochmals? Jedes Volk verdient die Regierung die es hat. Aua!

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