USA: Ende eines Imperiums und die Folgen.

Als Trump verkündete, dass er die US-Truppen aus Syrien zurückziehen will, berichteten unsere unbestechlichen Leitmedien, dass alle Welt bestürzt darüber wäre. Hätte Obama dies verkündet, wäre ihm ein zweiter Friedensnobelpreis sicher gewesen. Trump begründete es damit, dass der IS endgültig besiegt wäre. Natürlich wissen alle außer den Bürgern mit dem „verklebten“ Gehirn, dass die USA unter Obama versuchten Assad zu stürzen und aus der Einflusssphäre Russlands herauszulösen. Dazu war ihm jeder Verbündete recht. Die ganzen Oppositionstruppen, die die USA unterstützen, waren entweder kriminelle Söldner oder radikale Moslems wie Al Nusra oder der IS selbst. Man kann den regulären US-Truppen nicht unterstellen, sie hätten den IS in Syrien nicht bekämpft, doch hatten sie mit den vom CIA unterstützen Proxykriegern einen gut bewaffneten Gegner. Dass am Ende reguläre Armee und die eigenen Geheimdiensttruppen aufeinander schossen, zeigt, warum es plötzlich „Bestürzung“ über den geplanten Truppenabzug gibt. Trump trifft militärisch die beste Entscheidung, denn nicht nur sind die Proxykrieger weitgehend eliminiert, das Syrische Volk hat nicht die Absicht Assad zu stürzen und auch die US-Armee kann dort keinen Blumentopf mehr gewinnen. Es liegt an der militärischen Strategie der Russen, die sich wesentlich von der damaligen Sowjetunion unterscheidet. Damals wollte man in Sachen Menge und offensiver Schlagkraft mit dem Westen mithalten, was das Land am Ende in den Ruin trieb. Auch war die Armee selbst zwar mengenmäßig gut aufgestellt, doch vor allem gegenüber den Wehrpflichtigen waren die Vorgesetzten nicht zimperlich, oft sogar sadistisch. Unter Putin hat sich Russland vor allem darauf verlegt, die eigene Verteidigung zu stärken und technisch aufzurüsten und die elektronisch hochmodernen Waffensysteme der USA zu stören oder unschädlich zu machen. In Syrien zeigt sich nun die Strategie der Russen. Sie installierten ein automatisches Lauftraummanagemant. Es besteht aus zwei Teilen:

Syrien hat 6 bis 8 S-300/PMU2 Batterien erhalten, mit einem Aktionsradius von 250 km. Diese Raketen gewährleisten die Sicherheit der syrischen Flugzeuge und der syrischen militärischen Objekte.  (….) Das Gerät wird durch das automatisierte Managementsystem Polyana D4M1 gesteuert. Die Rolle des automatisierten Management-Systems ist eine notwendige Schnittstelle des gleichzeitigen Betriebes von Lufteinheiten und der syrischen Luftabwehr.

Das heißt, dass die Russen nicht im Übermaß eigene Abwehrsystem installieren mussten, sondern jede Flakabwehr, auch der syrischen Truppen, automatisch mit einbezogen haben und einen bestimmten Luftraum abdecken.

Das Gerät wird durch das automatisierte Managementsystem Polyana D4M1 gesteuert. Die Rolle des automatisierten Management-Systems ist eine notwendige Schnittstelle des gleichzeitigen Betriebes von Lufteinheiten und der syrischen Luftabwehr. (…) Dank der D4M1 Polyana erhalten die Befehls-Zentren der syrischen Luftwaffe auch externe Daten von der russischen A-50U (AWACS) Maschine und von den russischen Überwachungssatelliten. (…) Wenn ein Luftziel durch ein Radar in Syrien erkannt wird, stellt das automatisierte System Polyana D4M1 diese Information allen syrischen und russischen Erkennungs-Radaren, Flugzeug-Lenksystemen und Flak-Artillerie-Systemen zur Verfügung. Wenn sie einmal identifiziert sind, werden diese Luftziele automatisch zugewiesen, um abgeschossen zu werden.

Die US-Truppen haben nur Soldaten für „spezielle“ Operationen stationiert, ohne Artillerie oder Panzer. Sie sind immer auf die Luftunterstützung angewiesen, um diese Operationen durchzuführen. Im Grunde sind diese Truppen jetzt völlig machtlos, denn die Anzahl der Soldaten am Boden ist einfach zu gering. Nur, wenn man dies berücksichtigt, zeigt sich, dass es den Falken im Kongress, um etwas anders geht, als einen Krieg zu gewinnen. Sie sind der verlängerte Arm des Militärisch-Industriellen-Komplexes, für den es egal ist, was die Ziele oder Ergebnisse eines Krieges sind, solange in einem Konflikt genügend Waffen verbraten werden. Kein Wunder, dass man im iranisch-irakischen Krieg beide Seiten mit Waffen beliefert hat. Günstig sind für diesen Komplex immer die unübersichtlichen Lagen, die sich durch die militärische Einmischung erst ergeben, weil man dadurch möglichst lange amerikanische Truppen in diesen Ländern stationieren muss, um die Lage einigermaßen stabil zu halten. Die eigenen Inszenierungen von Gräueltaten, die man dann dem Gegnern in die Schuhe schiebt, bieten dann die Möglichkeit auch die offensiven Waffensysteme zu verbraten. Man denke nur an Trumps Vergeltung für einen angeblichen Giftgasangriff Assads. Brav angekündigt bei den Russen hat man dann Hochleistungsraketen im syrischen Wüstensand versenkt, ohne größeren Schaden anzurichten. Egal, solange die Kohle stimmt. Trump hat erkannt, dass die Sanktionen gegen Russland aus der Obamazeit nicht dazu geführt haben, dass Russland in die Knie ging, sondern seinen eigenen, autonomen Weg gegangen ist und als Nebeneffekt auch noch die russische Bevölkerung hinter sich gebracht hat, weil man von inneren Problemen ablenken und auf einen äußeren Feind verweisen konnte. Die Lage einer Bevölkerung durch Sanktionen so zu verschlechtern, dass sie die eigene Führung wie gewünscht stürzen, funktioniert aber nicht bei einem Land, das selbst über alle wichtigen Rohstoffe verfügt. Trotz eines Militärhaushaltes von über 700 Milliarden, können die Russen Paroli bieten, denn die USA haben die Entwicklung der letzten 15 Jahre versäumt. Russland kommt mit 46 Milliarden aus, hat sich an China angenähert und hat sich fast ausschließlich auf die Verteidigung seines Territoriums und das Unterbinden von militärischen Aktionen der Gegenseite verlegt. Hier haben sie einen technologischen Vorsprung, den der Westen auf Jahre hinaus nicht aufholen dürfte. Sie haben im Schwarzen Meer den USA gezeigt, wozu sie fähig sind, als sie die Elektronik eines US-Kriegsschiffes außer Kraft setzen und mehrere Scheinangriffe darauf flogen. Das war Beweis genug für die eigentlich defensive Schlagkraft der Russen. Dass sie mit einer 10 Mach schnellen Rakete auch die westliche Verteidigung überwinden können, kommt noch dazu.

Am Beispiel Syriens sieht man nun endgültig, dass die USA nach Definition kein Imperium mehr sind, denn sie sind nicht mehr in der Lage, ihre Interessen militärisch an Land, zu Wasser und in der Luft gleichzeitig durchzusetzen. Das dürfte auch für die Globalisten ein Problem werden, denn dort galt bisher der Spruch: Erst kommt McDonald Dougles und dann McDonalds. Die Europäer sind ja gerne im Fahrwasser dieser Strategie gefahren wie man am Jugoslawien-Krieg gesehen hat. Nun hat Deutschland eine Schrottarmee mit einer völlig inkompetenten Führung, die Franzosen kommen innenpolitisch schon so ins Schwimmen, dass man von militärische Aktionen im Ausland tunlichst absehen dürfte. Woher nun der Mut Trumps, seine Ankündigung aus dem Wahlkampf, die Truppen aus Syrien abzuziehen, schließlich hat er die ganzen Globalisten und den MIK gegen sich? Man erinnere sich daran, dass bei den US-Staatsanwaltschaften 40000 Akten von Personen liegen, die bei Bedarf geöffnet werden, um Ermittlungen einzuleiten (hatte ich früher schon mal verlinkt; liefere ich noch nach). Ich gehe mal davon aus, dass das Trumps Lebensversicherung ist.  Was wird dann die Zukunft bringen. Ich denke, es wird sowohl in den USA, als auch in Europa den chinesischen Weg geben, aber mit unterschiedlichen Vorzeichen. Bisher konnte der Westen sich an anderen Ländern bedienen, um auf dem eigenen Gebiet indirekt für Wohlstand zu sorgen und die Bürger friedlich zu halten. Die Globalisten und der MIK werden versuchen, die USA unter Trump implodieren zu lassen, dann wird es genug Waffen brauchen das Land zu befrieden. Die Zinserhöhung durch die FED ist im Grunde die Lunte dazu, den Immobilienmarkt und die ganzen „Zombieunternehmen“, die nur dank niedriger Zinsen noch am Leben sind, zu sprengen und es Trump in die Schuhe zu schieben. In Europa kommt man durch die Flutung durch Migranten zum gleichen Ergebnis. Gewalt und Unruhen werden dazu führen, dass die EU mehr Macht bekommt als je zuvor, und gleichzeitig kann man verschleiern, dass Europa von den Ländern China und denen Südost-Asiens längst abgehängt ist. Ein Freund ist öfter in Kambodscha. Da baut man Flughäfen in zwei Jahren und die Großstädte expandieren in alle Richtungen. Kambodscha ist mit Internet beinahe erschlossen, sogar, wenn man durch den Dschungel fährt, hat man Empfang, sagt er.

Ich denke, dass die Eliten im Westen nun die Gewalt, die sie jahrelang in andere Länder getragen haben nun nach innen richten, um ihre Haut zu retten. So wie die Medien über die Entscheidung Trumps, die Truppen aus Syrien abzuziehen, berichten, zeigt, dass sie nur eine Propagandamaschinerie der Globalisten sind. Die Felle schwimmen davon, denn die einheimische Bevölkerung ist noch in der Übermacht. Der Migrationspakt mit seinen Auswirkungen könnte die Rettung für sie bringen, denn so können sie ihr sozialistisches System vollenden. Das Imperium der USA garantierte das Zuckerbrot, um das Volk friedlich zu halten. Jetzt kommt die Peitsche.

4 Gedanken zu “USA: Ende eines Imperiums und die Folgen.

  1. Es hat noch nie in der Geschichte „Sieger“ gegeben, die nicht über kurz oder lang implodiert sind, in ihrem Grössenwahn und der Angriffslust. Leider hinterlassen und hinterliessen sie trotzdem immer grauenhafte Blutzölle auch unter unschuldigen Zivilisten, wie jetzt im Jordan. Nun, ich denke, „the time for the USA and EU is up“.
    Asien wird das Rennen machen.

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