Grüner Kommunismus mit historischem Auftrag.

Wenn eine Sache durch ist, dann fragt keiner mehr wie sie zustande gekommen ist. Mitte der 90iger haben die Linksideologen, die sich von der Frankfurter Schule indoktriniert auf den Weg durch die Institutionen gemacht hatten, endlich die Positionen erreicht, um diese verquere Weltbild auch praktisch umzusetzen. Die USA waren in manchen Bereichen schon zehn Jahre voraus. Unbemerkt wurde 1996 im fernen Peking der Grundstein zum ganzen Genderquatsch gelegt, mit dem Spiegeltitel mit den aus dem Meere ragenden Türmen des Kölner Domes begann der Hype um den Klimawandel in Deutschland. In der Migration hat man nur darauf gewartet, bis sich die Prophezeiung des algerische Staatspräsident Houari Boumedienne erfüllte, dass sich abertausend Afrikaner auf den Weg nach Europa machen würden, und es flankiert von Begeisterung einfach geschehen lassen. Die große Transformation der Gesellschaft war und ist damit im vollem Gange, ohne dass die Bürger explizit davon erfahren hätten. Schließlich verstaubt das über 400-seitige Werk auf dem Bundestagsserver des Bundestages. Darin stehen sogar die Maßnahmen wie man die Bevölkerung entsprechend indoktr…. begeistert. Fachleute sollen in Sportvereine, kirchliche Vereinigungen und an der Basis in Parteien geschickt werden, um der Bevölkerung diese Transformation schmackhaft zu machen. Auch Zwangsmaßnahmen zur Umsetzung werden genannt, ohne genauer auf sie einzugehen wie die aussehen. Heute geht man nicht so brachial vor wie frühere linke Ideologen, die uns das Paradies auf Erden versprechen, aber ich hoffe, dass man bei der Implementierung des Sozialismus noch eine Zeit lang auf „Freiwilligkeit“ setzt und nicht auf die gewaltsame Umsetzung, wie in der UdSSR. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren keine „Freiheitskämpfer“, sondern linke Bazillen, die die wirren der Zeit nach dem 1. Weltkrieg nutzen wollten, die Oktoberrevolution auch in Deutschland weiterzuführen. Die große Mehrheit wollte keinen Arbeiter- und Bauernstaat und man hat sie zum Glück erschossen. Traurig für sie, vorübergehend zum Glück für die Deutschen. Die 68iger versuchten es abermals und als man die Deutschen mit der RAF zu ihrem Glück zwingen wollte, hat man sie ebenfalls weitgehend erschossen oder aus dem Verkehr gezogen. Bei den Grünen und der SPD dienten sich die versprengten Restrevoluzzer dann nach oben, wurden durch die Rest-SEDler angereichert und sitzen heute im Parlament. Die heutigen Linken stehen in der Tradition ihrer Vorgänger:

Linken-Parteichefin Katja Kipping hatte kürzlich ein rot-rot-grünes Bündnis als „historische Pflicht“ bezeichnet

Luxemburg und Dutschke haben zwar viel gelabert, aber meistens an der Realität der Menschen vorbei, weshalb man am Ende immer auf Gewalt setzte. Da weiß man dann, was hinter der „historischen Pflicht“ noch steht, die Kipping meint.

Nun scheint das Labern auch dieses Mal langsam zu Ende zu gehen. Al Gores Film lief vor 20 Jahren rauf und runter, egal wie das Wetter war und damals glaubten auch viele, dass den Frauen der Zugang zu höheren Posten durch das Patriarchat verwehrt würde. Heute haben sich beide Fraktionen in ihre argumentationslosen Wagenburgen an den Universitäten und Institute zurückgezogen, denn inzwischen haben die meisten gemerkt, dass es zur ideologische Dampfplauderer sind. Die Klimaexperten kriechen inzwischen bei jedem „Extremwetter“ aus ihren Löchern, um es mit dem Klimawandel zu begründen. Hat ein Latif vor 20 Jahren einen schneefreien Winter in Mitteleuropa vorausgesagt, ist nun am übermäßigen Schnee ebenfalls der Klimawandel schuld. Mal sehen, was ihnen zu der prognostizierten Eiseskälte in den nächsten Wochen einfällt. In den Kommentarspalten macht man sich nur noch lustig, darüber, weil die so genannten Experten meist noch weiter danebenliegen wie der hundertjährige Kalender. Von der Frauenförderung und Quote haben nur deren eigenen linken Parteisoldatinnen profitiert und die Feministinnen, die ihre Agitation gegen Bezahlung fortführen können. Ich kenne genügend Frauen, die sich dafür schämen, von welchen weiblichen Vollpfosten sie im Bundestag vertreten werden. Dazu kommt noch der ganze Schund von Frühsexualisierung und gleichgeschlechtlich Vögeln als Qualifikation. Je größer die Anstrengungen, desto sinnloser die Projekte, desto dümmer die veröffentlichten Studien. Bei den Genderisten ist man deshalb dazu übergegangen, die Kritiker, denen sie argumentativ nichts entgegenzusetzen haben, irgendwie mit Nazis in Verbindung zu bringen. Es ist ja schon auffällig, dass jetzt zum dritten Mal in 100 Jahren, das ganze links-ideologische Gelaber scheitert und man wieder auf die bewährten Mittel setzt. Kritiker an dem ganzen Plunder werden stigmatisiert, ihre Häuser und Autos beschädigt oder gleich körperlich angegriffen. Demonstrationen von einfachen Leuten werden von den ANTIFA-Straßenkämpfer wahlweise verhindert, blockiert oder angegriffen. Nun geht es nicht mehr um das Links-rechts-Schema, das ist nur vorgeschoben. Wenn die ANTIFA wie in Wiesbaden Bürger in gelben Westen blockiert, die gegen die Erhöhung der Benzinpreise auf die Straße gehen, dann zeigen sie damit, dass für Linke nur recht und billig ist, wenn der Normalbürger für die Umsetzung der grenzenlosen Umverteilung bluten soll.

Jetzt hat man alles so schön in zukünftige Bedrohungen, moralische Notwendigkeiten und pseudowissenschaftliche Erkenntnisse verpackt und glaubte, die Bürger würden diesen marxistischen Käse im neuen Gewand endlich freiwillig fressen, wo die Medien noch dazu alles tun, um uns diesen Schwachsinn ins Hirn zu prügeln.

Nun gibt es aber immer mehr Bürger, die sich nicht mehr weiter für diese Esoterik ausbeuten lassen wollen und es leid sind, sich von qualifikationslosen Hohlköpfen belehren zu lassen, die meinen, die Kenntnisse der Bürger in den Naturwissenschaften würden sich wie bei ihnen durchweg auf Grundschulniveau befinden. Wöchentlich dürfen die sich unwidersprochen in Talkshows blamieren, wenn man jedoch direkt an Abgeordnete schreibt, wie sie denn gedenken, für ihre Visionen die Naturgesetze außer Kraft zu setzen, dann herrscht eisernes Schweigen. Ideologen eben.

Nun befinden wir uns also im dritten Anlauf, uns mit dem Kommunismus zu beglücken. Nicht mehr für uns selbst, sondern als moralische Verpflichtung für die ganze Welt. Mit Moral und Belehrung kam man nicht weiter, darum ging man dazu über, die Gegner zu diffamieren und beruflich ins Aus zu befördern. Die nächste Stufe ist schon eingeläutet: Das gewaltsame Vorgehen gegen die, die sich in den Weg stellen. Frankreich macht es schon vor und auch Verkehrsminister Scheuer sieht für Deutschland die Möglichkeit einer Gelbwestenbewegung, wenn man die Autofahrer noch mehr knebelt. Da werden ihm sicher noch andere Drangsalierungen eingefallen sein, die das auslösen könnten.

Linke Ideologen glauben immer, dass außerhalb ihres Stuhlkreises lauter Vollhonks leben, die ihre Denkprotesen brauchen, um glücklich zu werden. Mitnichten. Man sollte die Bürger einfach in Ruhe lassen und der Staat sollte sich auf seine Kernaufgaben beschränken: Die Rechtspflege und für Sicherheit nach innen und außen sorgen. Leider sind einfach schon zu viele von den Medien indoktriniert und kämpfen nun noch freiwillig für ihren eigenen Untergang, so dass es nicht reicht, die Politkommissare des inneren Zirkels zu eliminieren wie beim Spartakusaufstand 1919 oder wie bei der RAF.

Der braune Sozialismus endete nach 12 Jahren in der Zerstörung Deutschlands, der DDR-Sozialismus führte nach 40 Jahren in den wirtschaftlichen Ruin. Hoffen wir, dass der bunte Ökosozialismus noch rechtzeitig vor einer neuerlichen Katastrophe implodiert.

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