Schulen: Das System der Indoktrination.

Man liest ja immer wieder, dass die Schüler in den Schulen so indoktriniert werden, dass sie am Ende genauso links-bunt sind wie die entsprechenden Landesregierungen, die für sie verantwortlich sind. Es liegt deshalb auf der Hand, dass sich diese Absicht ja irgendwo in den Bildungsplänen niederschlagen muss, weshalb ich diese für Berlin einmal durchforstet habe. Doch zu meiner Überraschung fand sich zu den linken Kernthemen kaum etwas. Die angeblich 50 Geschlechter kommen weder in Biologie noch in Politik vor, auch nicht wirklich etwas über Klimawandel und Nationalsozialismus, der war jetzt nicht wirklich übergewichtet. Die Themen selbst sind meist recht unverfänglich in dieser Hinsicht, doch im jeweiligen Kommentar zu den Themen wird deutlich, was das Ziel des jeweiligen Unterrichts sein soll. Da hat man sich wohl eine Aussage von Antje Schupp zu eigen gemacht,

Unter Feminismus verstehe ich eine politische Position, die erstens die Geschlechterdifferenz für eine unverzichtbares Analysekategorie hält. Ohne Geschlechterdifferenzen zu berücksichtigen und zu untersuchen lässt sich zu keinem Thema der Welt irgendetwas Vernünftiges sagen, einfach weil es keinen Aspekt der Welt gibt, der nicht von Geschlechterkonstruktionen betroffen wäre.

, denn am Ende scheint jedes beliebige Thema zur Akzeptanz von Vielfalt führen zu sollen. Beim Thema Migration und Bevölkerung heißt es,

Die Auseinandersetzung mit den Inhalten des Themenfeldes unterstützt die Kompetenzentwicklung der Heranwachsenden in den übergreifenden Themen Interkulturelle Bildung sowie Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity) sowie Demokratiebildung.

Ähnlich beim Thema Reichtum und Armut,

Das Themenfeld ist insbesondere mit den übergreifenden Themen Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter (Gender Mainstreaming) sowie Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity) vernetzt und eignet sich gut für die Einbindung weiterer Fächer.

und bei Konflikt und Konfliktlösung,

Das Themenfeld bietet zahlreiche Schnittstellen zu den übergreifenden Themen Interkulturelle Bildung, Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity) sowie Demokratiebildung.

Der linksgepolte Lehrer kann dann noch selbstständig die passenden Themen auswählen, zwei von den folgenden fünf für Klasse 9/10.

Das Jahr 1917/ Die Welt nach dem Kalten Krieg 1989 – 1991/ Geschlechteridentitäten/ Deutschland und seine Nachbarn/ Feindbilder

Wenn ich es richtig anstelle, dann weiß ich zwar nichts vom 1.Weltkrieg oder die Zeit nach der Wiedervereinigung, aber wenigstens, ob Eichhörnchen auch ein Geschlecht ist und wer die „Nazis“ sind, die sich die Genderschwätzer als Feindbild ausgesucht haben. Man hat allerdings etwas Probleme, für „Frau“ wirklich weltbewegende Vertreterinnen zu finden, wenn man sich die Themen zu Menschen machen Geschichte ansieht. Zur Auswahl gibt es:

Katharina von Bora und Martin Luther ­ Bertha von Suttner und Alfred Nobel ­ Marie und Pierre Curie ­ Sophie Scholl und Graf Schenk von Stauffenberg ­ Nelson Mandela und Frederik Willem de Klerk ­ Mahatma Gandhi und Indira Gandhi

Die wurden teilweise mit dem Holzhammer zum Pärchen geprügelt. Welche besondere Leistung erbrachte Katharina von Bora als Ehefrau von Luther? Echt nichts Weltbewegendes. Sie ist auch nicht als einzige aus dem Orden ausgetreten, sondern mit sechs anderen. Was soll eigentlich an Pierre Curie als Anhängsel von Marie Curie geschichtlich besonders wertvoll sein? Da hätte man doch lieber Otto Hahn genommen. Zum Schluss muss noch die Namensgleichheit herhalten; Mahatma und Indira Ghandi sind nämlich nicht mal miteinander verwandt. Da hat man echt nach dem letzten Strohhalm gegriffen, um eine Frau unterzubringen.

Wenn man jetzt von Berlin weggeht und auch den Rest Deutschlands in den Blick nimmt, dann fällt etwas auf, vor allem, wenn man allein den Lokalteil liest, welche Externen in die Schulen geladen werden oder an welchen Aktionen die Schüler sich mit Unterstützung der Lehrer beteiligen: Es werden bestimmte Dinge als einfach gegeben hingenommen. Zum Beispiel, dass Geschlecht ein Konstrukt sei oder, dass man irgendein Recht auf Teilhabe hätte, an dem was andere sich erarbeitet haben (beim Thema Armut und Reichtum wird das angenommen). Vor einigen Tagen las ich einen Bericht in unsere Lokalzeitung, dass man jemanden in ein Gymnasium zum Thema Klimawandel eingeladen hatte. Da wird einfach vorausgesetzt, dass der lebensbedrohlich ist und die Maßnahmen, die unsere Regierung ergreift, genau die richtigen sind. Als ich noch zur Schule ging, geschah gerade der Atomunfall in Tschernobyl. Aber kein Lehrer, den ich kannte, stellte damals die Atomkraft als Ganzes in Frage, sondern es ging um das technische Problem, das aus dem Bau des Reaktors resultierte, das man in Zukunft in den Griff kriegen wollte. Flüssigsalz-Reaktoren zeigen, dass dies heute möglich ist, während bei uns der Atomausstieg auf dem Hintergrund geschieht, als wäre Ohu II nach 30 Jahren immer noch das modernste Kernkraftwerk der Welt und die Entwicklung wäre dort stehen geblieben.

Wenn es darum geht, dass Schüler im Sinne der Regierung auf die Straße gehen, dann ist das voll gedeckt. Man denke nur an Schule mit Courage oder anderes bunte Tralala. Als in Deggendorf die Schüler an einem Freitag die Schule wegen einer Demo gegen den Klimawandel schwänzten, da mussten sie die Stunden nachholen. Aber anstatt mal das Physikalische und Chemische zu klären, um eine eigene Meinung dazu zu bekommen, wollte man mit den Schülern wohl einfach nur über ihre Gefühle und Ängste labern; der Klimawandel an sich wurde in keiner Weise hinterfragt.

In Berlin haben sie in der Oberstufe die ganze Vererbungslehre mit den biologischen Regeln in der geschlechtlichen und ungeschlechtlichen Fortpflanzung. Dort machte es Sinn, einfach die Behauptung, dass Geschlecht ein soziales Konstrukt sei, zu hinterfragen, doch das wird genau hier ausgespart, während sich der ganze Geschlechterzoo in die anderen Fächer drängt, als wäre der irgendwie wissenschaftlich belegt.

Es zieht sich über alle Themen. Das, was der Mainstream, vorgibt wird ungeprüft übernommen und mischt sich in die anderen Fächer als Grundlage für die Argumentation ein. Das ist Indoktrination. Hätte man zu meiner Zeit nicht gerade die Warnung vor einer neuen, unvermeidbaren Eiszeit hinter sich gelassen und der Klimawandel wäre nicht erst in der Stunde null gewesen, da wäre es auf der Hand gelegen, beim Thema Photosynthese mal nachzuprüfen, ob sich der steigende CO2-Gehalt positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt, wenn Pflanzen auf einen Gehalt von 1% ausgerichtet sind und nicht nur auf 0,04%.

Diese Zeiten sind vorbei. Die Indoktrination in den Schulen geschieht nicht so offen wie angenommen, sondern ganz unterschwellig. Ich kann mich an ein Geschichtsbuch meines Sohnes erinnern, wo es beim Thema Völkerwanderung nach dem Untergang des Römischen Reiches sinngemäß hieß, Migration hätte sich am Ende immer als Gewinn herausgestellt. Dass da die meisten eingesessen Bewohner Europas für Jahrhunderte durch die Hölle gingen und verschiedenste technische Errungenschaften verloren gingen, wird da einfach unterschlagen. Nur ein einziger Satz, der dem Ganzen den gewünschten Spin gibt. Vor 30 Jahren und länger war einfach das Niveau so hoch, dass man mit solchen Statistiken wie heute nicht mehr blenden kann. Korrelation, Kausalität und bedingte Wahrscheinlichkeiten gehörten so fest zum Standard, dass man die Machwerke, die man uns heute in der Klima- oder Sozialforschung präsentiert, aus dem Stegreif als Fake indentifiziert hätten werden können. Darum sind die ganzen „Widerporsten“ unter den alten, weißen Männern zu finden.

Zumindest war in Bayern damals das Niveau so hoch, dass niemand gleich den Größenwahn bekommen hat. Heute dagegen passen die ganzen Einser-Abiturienten gar nicht mehr aufs Bild. Mein Vater hatte in den Sechzigern mit einer Zwei vor dem Komma das Drittbeste; heute ist man da jenseits des Gesamtschnittes aller Abiturienten.

Am Ende bleiben junge, indoktrinierte Hohlköpfe mit Größenwahn; woher kenn´ ich das bloß? Die Ergebnisse der Kohlekommission zeigen, dass sie längst durch alle Institutionen marschiert sind. Kein normaler Mensch konnte sich damals vorstellen, dass man ein Land etwa 6/7 der grundlastfähigen Kraftwerke berauben kann und glaubt, dass der Strom trotzdem fließt, nur, weil eine Steckdose in der Wand ist.

Vor der Indoktrination sind weder Gebildet noch Ungebildet gefeit, doch irgendwann sind auch die 20% weggestorben, die die anderen auf den Weg in den jetzigen Untergang noch bremsen können. Aber wie vor einem 3/4 Jahrhundert braucht es wohl wieder die Verheerung des ganzen Landes bis auch der Rest aufwacht.

 

 

 

10 Gedanken zu “Schulen: Das System der Indoktrination.

  1. So langsam glaube ich auch, dass nur die ‚Alten‘, welche den Rummel um kommende Eiszeit, Waldsterben und Ozonloch miterleben durften, einfach anhand der Erfahrung abgehaertet sind, gegen die Klimahysteriker. Die Jungen muessen erst mal die Erfahrung machen, dass sie verarscht werden, und selbst dafuer zahlen.

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  2. Irgendwie gibt es in jeder Gesellschaft einen Punkt ab dem sie eine Autoimmunreaktion zur Selbstzerstörung beginnt. Das war bei den Römern so, bei den Maya und im Feudalismus. Ich glaube nicht dass man das noch aufhalten kann. Es erinnert ein bisschen an die Kulturrevolution in China. Also, alles Gute für die die hierbleiben , ich bin bald weg (Ungarn).

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  3. Dieser Wahnsinn ist nicht nur in der Schule zu bemerken. Ich bin am Mittwoch auf der Siemens—HV gewesen, dachte als der Snabe gesprochen hat (Aufsichtsratsvorsitzender), dass ich in der „Holy Church of Climate Change“ gelandet bin — Decarbonisierung, war sein Zauberwort. Passt wie die Faust aufs Auge, da Siemens ja seine Anteile am Kernenergiegeschäft verscherbelt hat und stattdessen ins Gasturbinengeschäft investiert hat, welches nicht gut läuft. Nicht weil keiner Gasturbinen kauft, sondern weil das Management unfähig ist. „joe“ behaupte sogar, dass das Ganze Kraftwerksgeschäft nicht laufen würde.. Da hab‘ ich nur gelacht…

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  4. Es mag ja schon sein, dass Frauen nichts weltbewegendes geleistet haben bis anhin. Allerdings war ihnen auch nicht viel erlaubt. Nicht einmal das Studium an Universitäten vor nicht all zu langer Zeit. Ausserdem wurden sie immer (immer noch) viel schneller und heftiger an jedwelchem Ausscheren gehindert, oft mit drakonischen Strafen. Man kann sagen, dass Frauen nicht selten als Erste den Preis für die Dummheit der Männer (männlichen Mehrheit) zu zahlen hatten. Und da die Gesellschaft eben nicht von den ‚hellsten Kerzen auf der Torte‘ angeführt werden, erklärt das Einiges. Auch wenn Frauen in diesem unsäglichen politischen und gender-mainstream jetzt mithüpfen, sind sie doch diejenigen, die als Erste den Preis des Ausschlusses, samt angedrohter oder vollzogener Gewalt zu spüren bekommen. (Siehe Anstieg von Drohungen, Massenvergewaltigungen und Morden an Frauen, (vor allem durch Neubürger) In Anbetracht der geschichtlichen Gegebenheiten muss man vielleicht den Frauen etwas mehr Zeit einräumen, als sie einfach nur zu verurteilen. Sie werden ganz sicher einige Fehler der Männer wiederholen, bevor sie sich auf ihr konstruktiv Eigenes besinnen (können/dürfen). Wieso auch nicht? Es sind und waren ja auch nicht alle Männer nur Erfinder, geistige Grössen und Helden. Auch wenn natürlich vor allem DIESE in Erinnerung bleiben. Die schrecklichen Ausschläge nach unten, sollten allerdings auch nicht vergessen gehen. Ja es stimmt! Frauen neigen dazu im Mittelbereich (auch Intelligenz) ohne grosse Ausschläge nach oben oder nach untern zu agieren. Na und? Gut eingesetzt und anerkannt könnte diese Mitte die schlimmsten Ausschläge (Dummheit) vor allem auch nach unten nivellieren. Leider ist zu Zeit jedoch anderes angesagt. Frauen sollen dank GenderGaga so werden wie Männer. Besten Dank auch. Da mach ich nicht mit. Wenn jetzt Frauen auch noch so wie Männer werden sollen (müssen), ist die Zukunft kurz. Auch Frauen-Politikerinnen plappern ja oft nur nach, was Männer (angebliche Experten) ihnen so alles einflüstern. Leider. Vernunft ist geschlechtsunabhängig und viele Frauen haben schon oft Vernunft bewiesen in der unsäglichen Geschichte. Vernunft hat auch nur am Rande mit Intelligenz zu tun. Eher mit Weisheit. Dorthin sollte unser aller Weg gehen. Ganz ohne ständiges Frauenbashing. Männer hätten nämlich bei ihrem eigenen Geschlecht auch noch so Einiges aufzuräumen, nicht?

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    1. Es ist so wie Sie sagen, dass ja Frauen einfach nicht durften, man muss also im Nachhinein im Geschichtsunterricht nicht versuchen irgendeine besondere Rolle der Frau in der Weltgeschichte herauszuarbeiten. Sollte es in 100 Jahren noch eine Geschichtsschreibung geben, dann werden Frauen mit ihren Entscheidungen bzw. Fehlentscheidungen in der Politik ziemlich gleichwertig zu den Männern auftauchen. Ob Merkel, von der Leyen, May, H. Clinton oder M Thatcher.

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      1. 1.) Es ist einfach historischer Unsinn, dass Frauen nichts durften. Dazu kommt natürlich, dass Frauen als Gattinnen oder aber Mätressen durchaus als Einflüsterinnen taugten.
        2.) Die ersten Opfer sind nicht Frauen, sondern Männer. Ein Blick auf die Statistik offenbart dieses. Das galt schon immer. Denn der Eroberer versklavte im gutmütigsten Fall die Männer, Frauen die (noch) fruchtbar waren und oder wurden, wurden nicht getötet. Macht biologisch keinen Sinn.

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