An die Abtreibungsbefürworter: Treibt ab und sterbt aus!

Eigentlich wollte ich nur den Dreck abwarten, der auf Orban abgekübelt wird, weil er es gewagt hat ein rückwärtsgewandtes und frauenfeindliches Gesetz zu verabschieden, mit dem Frauen genötigt werden gegen Geld zu heiraten und Kinder zu bekommen, anstatt für ihre eigene Karriere zu sorgen. Eine ungarische Frau erhält bei der Heirat 30000.- € Kredit, bei dem sich mit jedem Kind die Rückzahlung verringert bis nach dem dritten Kind vollständig erlassen wird und die Frau bis an ihr Lebensende von der Einkommensteuer befreit ist. Wo sind jetzt eigentlich die ganzen Feministinnen, die hinter jedem familienfreundlichen Gesetz, das Kinder bei den Eltern belassen will sofort das „Mutterkreuz“ vermuten, um sich richtig darüber aufzuregen? Die taz schreibt etwas von Gebärprämie, doch bei einer Reichweite von vielleicht 0,1% der Bevölkerung kann man das wohl vernachlässigen.

Ich bin mir sicher, dass es bei uns nur deshalb nicht an die große Glocke gehängt wird, weil dieses Modell vielen Frauen und ihrem Partner viel eher zusagen würde als das kostenlose Angebot für die Kita. Das benachteiligt nämlich Familien, die eine traditionelle Rollenverteilung und Erziehung bevorzugen und ihre Kinder nicht einer linken Indoktrination aussetzen wollen. Und Orban hat es genau richtig gemacht, dass er dem ganzen Gendertralala vorher die Wissenschaftlichkeit aberkannt hat und es an den Unis in Ungarn nicht mehr gelehrt werden darf. Das ist der Kunstgriff, dass die Frauen, die sich für eine Karriere und gegen Kinder entscheiden, ebenso willkommen sind, weil sie jetzt einer sinnvollen Ausbildung nachgehen, die dem Land auch nutzt.

Ja, Orbans Gesetz ist eigentlich ein Antiabtreibungsgesetz für die Ungarn und passt auf einen Bierdeckel. Ein Gesetz in Deutschland, wo nur deutsche Familien einen Vorteil davon hätten? Vergiss es! So ein Gesetz würde in Deutschland grundsätzlich für alle, die hier wohnen, gelten und natürlich Sonderregelungen für alle möglichen Geschlechter enthalten, die durch dieses Gesetz diskriminiert werden könnten. Bis sich alle aus der LSBZQ-Community geeinigt haben, wer wen und was heiraten darf und wo das Kind herkommen soll, bis dahin ist auch der Berliner Flughafen fertig.

Eigentlich wird mir da der Abtreibungsvorschlag von den Jusos sogar sympathisch, wenn man sich ihn in einem Land wie Ungarn denkt. Die ganzen feministischen Nutzlosforscherinnen hocken da ja nach dem Studium in prekären Arbeitsverhältnissen und nicht wie in Deutschland von Steuergeldern alimentieren Stuhlkreisen, wo sie darüber bestimmen, welche Lebensweise für die Frauen die richtige sein muss. Nach der Karriere oder einem guten Posten in einer staatlichen oder halbstaatlichen Einrichtung soll man ein afrikanisches Kind adoptieren, es mit vorübergehenden Lebensabschnittspartnern aufziehen und mit verschiedenen Geschlechteridentitäten ausstatten. Sollte ein Mann die kopflose Phase einer solchen Frau während der fruchtbaren Tage ausgenutzt haben und es zu einer eigenen Schwangerschaft kommen, dann kann natürlich mit diversen Begründungen abgetrieben werden. Manche Frau erkennt erst da wie hilflos sie nach einem Achtel Rotwein ist, wenn ihr ein halbwegs ansehnlicher Mann gegenübersitzt, der sich nicht zweimal bitten lässt. Alles ein Unfall, an dem die Frau keinerlei Schuld trägt. Deshalb muss auch der Mann den entsprechenden Unterhalt für das Kind bezahlen und die Frau kann sagen, dass das Kind ihre Karriere versaut hat.

Ja, treibt am besten ab. Was solltet ihr einem Kind schon beibringen können? Deshalb ist Orbans Gesetz auch ein Abtreibungsgesetz. Gerade fällt mir auf, dass das mal ein Gesetz ist, das nix verbietet. Es richtet sich an die Ungarn, die gerne Kinder haben würden, sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht trauen, weil sich nicht wissen, ob sie dem Kind auch ausreichend (finanziell)gerecht werden können. In keinem Land sollte das der Fall sein. Es ist auch Ansporn und Wertschätzung der Leistung elterlicher Arbeit und ich bin sicher, dass man in den ungarischen Medien auch das Positive an eigenen Kindern herausstellt. In Deutschland ist ja das Gegenteil der Fall. Auf solchen Kampfseiten wie web.de werden eigene Kinder grundsätzlich als Last dargestellt, auf bento dürfen dann Frauen über das Nicht-Kinder-Haben so berichten, als wären sie einer Katastrophe entronnen und sind ihr durch eine Abtreibung gerade noch entkommen.

Ende mit der Polemik, denn das Thema ist zu ernst. Geht man über 40 Jahre zurück, da war ein uneheliches Kind vor allem für die Frau eine Katastrophe. Es ist eine große Errungenschaft unserer Gesellschaft, dass Frauen in keiner Weise mehr dafür geächtet werden. Alleinerziehenden hängt in meinen Augen keinerlei moralischer Makel mehr an, vor allem in Städten ist es für Frauen aber ein Problem, eine Arbeitsstelle zu bekommen und finanziell über die Runden zu kommen. Ich kenne aber Frauen, die die ersten Lebensjahre mit einem entsprechenden Zeitmanagement gemeistert haben, denn ein Kind ist eben kein Pflegefall bis es 18 ist und es ist selten, dass sich die Väter nicht engagieren würden. Oft wird ihnen der Umgang mit dem Kind aber von den Frauen sogar verwehrt, Hauptsache der Unterhalt wird gezahlt. Jeder Fall liegt anders, aber der Staat hat Rahmenbedingungen geschaffen, dass ein Kind nicht der Hauptgrund sein kann, dass man sich beruflich nicht entfalten könnte, sozial geächtet ist man ohnehin nicht mehr; höchstens von Frauen (!) gleichen Alters, die nicht verstehen können, dass sich eine Frau durch ein Kind derart von einem eigenen Kind einschränken lässt. Das ist auch der vorgeschobene Hauptgrund für die Legalisierung von Abtreibungen bis zur Geburt. Vergewaltigungen und medizinische Indikationen bilden eine Ausnahme, es sind immer persönliche Gründe. Warum ist trotz des Wegfalls der gesellschaftlichen Stigmatisierung die Zahl der Abtreibungen immer weiter gestiegen? Wie oben schon angesprochen wird die Arbeit von Müttern nicht wertgeschätzt, sondern wird wie ein Ballast beschrieben, vor allem, wenn die Frau auch berufstätig ist. Dass Männer auch Arbeiten übernehmen und meist auch einem Beruf nachgehen, wird völlig unterschlagen. Ich kann mich an keinen einzigen Bericht erinnern, außer er ist reiner Hausmann oder leistet zu wenig Erziehungsarbeit im Verhältnis zur Frau.

Man muss knallhart feststellen, dass Frauen überwiegend freiwillig Teilzeit arbeitet, auch wenn kein Hindernis besteht mehr zu arbeiten. Dass Männer in einem normalen Haushalt zwar der Frau Arbeiten abnehmen können, umgekehrt ist das jedoch kaum möglich, weil eben oft die Kraft und das handwerkliche Geschick fehlen. Dass Frauen heute neben dem Mann in der Familie arbeiten müssen, damit man über die Runden kommt, weil unsere so soziale Politik zwar dafür gesorgt hat, dass Eltern, von denen keiner arbeitet, ihre Kinder in die Ganztagsschule schicken, um ihre Ruhe zu haben, die anderen aber horrende Kosten für Wohnung und Strom haben, die sie selbst bezahlen müssen. Kein Wunder, dass überwiegend nicht ein „Unfall“ der soziale Grund für eine Abtreibung ist, sondern, weil man sich ein weiteres Kind nicht leisten kann. Dass eine Abtreibung legal sein muss, weil eine Frau ohnehin frei über ihren Körper bestimmen darf und es in den Müll befördern kann, wenn es ihre Möglichkeiten zur freien Entfaltung einschränkt, ist nur vorgeschoben. Nach einigem Überlegen, bin ich dafür, dass man Abtreibungen völlig legalisiert, obwohl ich es für einen geplanten Mord halte, wenn es keine wirklich zwingenden Gründe gibt. Ich glaube, wenn man wie in Ungarn die Mutterschaft gleichzeitig wertschätz und sie auch großzügig finanziell unterstützt, werden Abtreibungen zurückgehen. Es ist auch notwendig, die ganzen Feministinnen einfach zu ignorieren, sie als eine moralisch degenerierte und egoistischen Minderheit hinzunehmen, die ihr eigenes Leben absolut setzen und keinerlei unbedingte Verantwortung für etwas Großes übernehmen wollen: Für das Leben selbst. Man sollte sie als arm darstellen, weil der Kampf, den sie vorher für alle Frauen geführt haben, nur mehr für sich selbst führen, nachdem nun Frauen die Möglichkeit haben bei uns frei zu entscheiden, was sie aus ihrem Leben machen wollen. Es wurmt sie, dass die große Mehrheit der Frauen Männer eben nicht als toxisch und Ursprung allen Übels sehen, dass sie eigene Kinder wollen und kein Weichei als Mann, sondern einer, der sie beschützt und ihnen finanziell den Rücken frei hält. Blöderweise für die Feministinnen empfinden das die wenigsten als Einschränkung ihrer Freiheit.

Ja, treibt ab! Es soll nur niemanden geben, der sich als Fürsprecher für Eure Entscheidung hergibt. Tut es, niemand wird Euch deshalb moralisch an den Pranger stellen. Denn eine Frau, die eine Indikation hat, sollte ebenfalls nicht an den Pranger gestellt werden. Auch ich tue es nicht, obwohl ich es für geplanten Mord halte, wenn es nur dazu dient, dass eine Frau damit beweisen will, dass sie sich die Freiheit nehmen kann. Schön. Tu es und stirb aus!

8 Gedanken zu “An die Abtreibungsbefürworter: Treibt ab und sterbt aus!

  1. Ich bin bei Geldduschen immer skeptisch, aber es gibt allerhand stellschrauben, um die Familien zu entlasten. Für sämtliche Angebote wie den Nahverkehr, das öffentliche Bad oder die Bibliothek, kann die Gemeinde gerne die Kosten erstatten, wenn Kinder und Jugendliche unter 16, meinetwegen auch unter 18, ihren Perso vorzeigen. Es gibt sicher viele große und kleine Erleichterungen, die Politiker gar nicht erst vorschlagen würden.

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  2. Es ist mir nicht so ganz klar, was Orban da macht, und die Details interessieren mich auch nicht so wirklich, da es sich um eine typisch sozialistische Massnahme handelt. Es sieht danach aus, es handelte sich um einen Staatskredit fuer die Hochzeit. Seine Gegner ueberlegen sich sicher schon, wie sie die Rueckzahlung, auch fuer Familien ohne Kinder, zukuenftig vermurksen koennten. Mit extrem hohen 27% Mehrwertsteuern in Ungarn waere es evtl. besser gewesen, z.B. einen Rueckerstattungsanspruch von 50,75,100% bei 1,2,3 Kindern einzufuehren.

    Ansonsten denke ich aus sozialdarwinistischer Sicht, dass schon die Richtigen abtreiben. Lass die machen, auch wenn es fuer unsereiner amoralisch und pervers ist. Die Kinderarmut im Westen wuerde sich ganz von selbst beheben, wenn man die hohe Steuer- und Abgabenlast mindestens mal halbieren wuerde. Das wuerde dann eben auch bedeuten, dass die Abtreibungsbefuerworter weniger zahlen, dafuer aber nicht mehr an der Staatstitte nuckeln duerfen.

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  3. Soweit so gut. NUR: Falls eine Frau wirklich einen Beruf hat, der sie erfüllt und ihr gefällt wird es schwierig werden. Es gibt viele studierte Frauen, die gerne (und auch gut) auf ihrem Beruf arbeiten. Falls sie ganz bei den Kindern zuhause bleibt, ist ein späterer Wiedereinstieg kaum mehr möglich. Da nützen auch die 30 000 Euro als Anreiz nichts.
    2. Tatsächlich gibt der Haushalt nicht mehr so viel Arbeit, ausser auf dem Land mit Bauernhof. Sobald die Kinder also in die Schule kommen will die Frau deshalb ohnehin wieder zurück in den Beruf.
    Es waren langfristig noch nie allein finanzielle Anreize für die Kinderwahl, oder Anzahl der Kinder.
    Was da unter dem Wort „Feministinnen“ läuft ist falsch unterstellt. Die heutigen Gender-Gaga- Feministinnen sind eben Keine. Sie haben den Feminismus kaputt und lächerlich gemacht. Sie sind Genderistinnen und meistens auch noch linke Sozialistinnen. Wirkliche Feministinnen wollten NIE ein Geschlecht benachteiligen. Auch nicht das männliche. Sie wollten mehr Freiheiten und Wahlmöglichkeiten für beide Geschlechter. Jetzt ist jedoch ein neuer Totalitarismus entstanden und 77 Geschlechter dazu. Ausserdem eine sonderbare Sex- und Geschlechterdebatte, wo vor allem auch die Transmenschen sehr aktiv mitwirken. Alles wurde mit Allem verwurstet, bis Keiner und Keine mehr den Durchblick hat. Ausserdem schreien alle sie seien benachteiligt und eine Minderheit. (Opfer) Muslime, Transmenschen, Genderistinnen, und sonstige, die Geld vom Staat abgreifen wollen. Der Feminismus ist somit völlig unterwandert und schon lange von andern meist sozialistischen Gender- und Gaga- Trans- und andern Minderheiten (Muslims) die allesamt jammern und fordern aufgesogen worden. Mit den Rechten von Frauen hat das alles überhaupt nichts zu tun. Mit Jammern und Fordern aber eben schon.

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    1. Ach Yvonne, was glaubst Du wie es mir ginge, wuerde ich jetzt, nachdem ich ueber 10 Jahre nicht im Beruf gearbeitet habe, wieder einsteigen wollen? Ganz genau so wie Frauen, die wegen Kindern ausgesetzt haben.

      Zu 2., das ist richtig, dass die Haushaltsautomatisierung den „Hausfrauen“ erhebliche Arbeitsentlastung brachte. Sobald das Juengste mind. 7 (besser 10) ist, koennen Frauen zumindest halbtags arbeiten gehen. Das war ihnen aber in der Praxis nie wirklich verboten. Durch ihre Sonderrechte, wie Mutterbonus im Arbeitsrecht und wie das Recht auf straffreie Falschbeschuldigung, verhindern sie ihre eigene Anstellung.

      Was sind denn „wirkliche Feministinnen“ ??? Jene, die 1848 die Declaration of sentiments geschrieben haben?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Declaration_of_Sentiments
      Und was war die erste Aktion ihrer Kinder und Enkel, die 1919/20 das Wahlrecht in den USA bekamen? Die Prohibition der 20’er Jahre, d.h. den Maennern zu verbieten ihren selbst erarbeiteten Lohn zu versaufen.

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      1. luisman ich weiss ja nicht,…. mit Vielem gehe ich ja mit Dir einig und sehe es genau so. Mag sein, dass auch ich noch meine „weissen Flecken“ habe. Trotzdem. Für mich ist das ganze System seit ca. 20 Jahren völlig verrückt geworden, ganz nach Huxley und Orwell ödere Animal farm. Krieg ist Frieden, etc. Ja, ich bin auch gegen Sonderrechte. Ich bin auch dafür, dass Männer ihren erarbeiteten Lohn versaufen, ausser sie haben eben eine 10-köpfige Familie zu ernähren. War damals durchaus noch gang und gäbe. Da können dann Ehemänner nicht einfach den Lohn versaufen und ihre Frau und Kinder hungern. (Während die Frauen ja oft auch extrem arbeiten mussten in den Fabriken. Kinder übrigens auch. Alleinstehende Männer ohne Kinder können tatsächlich mit ihrem Geld anstellen was sie wollen. So ist es ja auch mit den Frauen. Diese finanziellen Sonderrechte und Mutterboni sollen als Anreiz dienen Kinder zu bekommen. Sie funktionieren nicht. Weshalb aber dann Banker, welche einen Grossteil meines Vermögens verzockt und an die Wand gefahren haben, subventioniert werden sollen, (too big to fail) nota bebe auch von meinem Steuergeld, erschliesst sich mir auch nicht. Genau so wenig, wie die horrenden Boni dieser Finanzhaie, oder der unfähigen Politikerkaste, auch in der EU, die von Niemandem gewählt wurden und nur 10000 Gesetze und Regulationen verabschieden können, welche auch noch die letzten Freiheiten einschränken. Was dies jetzt mit denbösen Frauen zu tun haben soll weiss ich beim besten Willen nicht. Die haben nämlich dieses nihilistische Spiel nicht erfunden. Mag sein, dass sie unbedarft Mitspielerinnen geworden sind. Aber jetzt die ganze Chose und Misere an den Feministinnen festmachen zu wollen ist mir zu billig. Das ist eine „wirkliche“ Feministin, die das schreibt, mit Genfer aber gar nichts anfangen kann und mit der Polarisierung der Geschlechter eben auch nicht.

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