Wann hat das Ganze endlich ein Ende?

Heute hat ein Bekannter in einen Satz ausgesprochen, den ich bei vielen eigentlich immer nur zwischen den Zeilen gehören habe: Ich möchte wissen, wann das Ganze endlich ein Ende hat.

Das Ganze ist das, was um uns abläuft und mit keiner Logik mehr zu erklären ist. Vor allem, weil kein Politiker oder einflussreiche Person bisher die Gelegenheit genutzt hat Klartext in den Bereichen zu reden, deren Entwicklung eher an religiöse Verblendung denken lässt, als an Vorsatz oder Unfähigkeit. Seien es die Migration, die uns nur Wohlstand und Rettung unseres Sozialsystems sein soll, der nicht nachweisbare menschengemachte Klimawandel samt Energiewende, die den Verstand beleidigende Genderideologie, die EU als Friedensprojekt mit Wohlstand für alle. Dazu kommen die Nebenschauplätze Bildungspolitik, die Abi für Analphabeten produziert, der immer stärker werdende Kampf gegen Rechts je weiter der Krieg zurückliegt, die neomarxistische Drall innerhalb der christlichen Kirchen und andere. Keine Nische, die sich nicht von den Errungenschaften der Aufklärung und der Wissenschaft verabschiedet hätte. Man steht fassungslos davor, dass im Falle, dass es wirklich Gegenwind gibt, Kritiker diffamiert werden und sich Politik und Medien kurz darauf genötigt sehen, mit dem nächsten Irrsinn nachzulegen. Als man Greta Thunfisch einfach die Kompetenz absprach und in ihr nur ein Mittel der Propaganda sah, schüttelte man sich und will nun eine Kinder-Klimakonferenz einberufen. Infantiler geht nimmer. Man kann ja Denkfehler machen, doch hier sind schon die Prämissen völliger Blödsinn, auf dem jeweils ein monströses, aalglattes ideologisches Monstrum errichtet wurde. Innerhalb dieser Gebilde zu argumentieren, um wenigstens ein paar Stellschrauben zu verändern, ist aussichtslos und eine Beleidigung für den Verstand. Ich kenne genügend, die sie deshalb schon geistig verabschiedet haben und sich lieber auf ihr Privatleben und ihre Hobbys konzentrieren. Bei denen, die das nicht einfach so hinnehmen wollen, hat sich eine Ohnmacht breitgemacht, die dann in den obigen Satz gipfelt: Wann hat das Ganze endlich ein Ende.

Für Deutschland sehe ich da kaum Hoffnung, denn ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es diesmal noch schlimmer werden könnte. Ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts stieg Deutschland in vielen Bereichen zur Weltmacht auf; Deutsch war Weltsprache der Wissenschaft und der Philosophie. Tugenden wie Pflichtbewusstsein, Verlässlichkeit und Disziplin mit dem Trieb den Dingen der Sache selbst Willen auf den Grund zu gehen, waren mit Gründe für diesen Aufstieg und wirken bis heute. Dass das Groh der Politiker zumindest den Anschein gaben, dass sie kompetent waren und die gleichen Tugenden vertaten, hat meiner Meinung nach auch zu einer gewissen schon vorher vorhandenen Obrigkeitshörigkeit beigetragen. Leider wirkt auch das bis heute nach. Man muss bedenken, dass man nach den Jahren des braunen und des roten Sozialismus jeweils ein darniederliegendes Land hinterlassen hat und die Kontinuität des Verwaltungssystems und Rechtssystems mit den vorhandenen Tugenden dafür sorgten, dass Deutschland nicht den Weg ins Chaos gegangen ist, sondern schnell wieder auf die Beine kam und dann eben einem anderen Herrn diente. Es ist auffällig, dass es weder unter den Braun-Sozialisten, noch unter den Rot-Sozialisten eine Mehrheit für das jeweilige Regime gab. Die einen ermächtigten sich mit weniger als einem Drittel der gewählten Abgeordneten (wenn man die ausgeschlossenen Kommunisten dazurechnet), die anderen zeigten schon 1953, was sie von ihrem Regime hielten. Braune und Rote hatten zwar das Sagen, die für den Staat wichtigen Institutionen waren aber nicht so durchseucht wie angenommen. Eher schuf man neue, wo sich die Kaderangehörigen austoben konnten, die nach dem Ende der Regime aber ohnehin überflüssig waren. Allerdings sickerte das Führungspersonal schnell wieder in leitende Funktionen ein. Man denke an Reinhardt Gehlen, Abteilung  Fremde Heere Ost, und späterer Präsident des BND, an den Nazi-Eugeniker Hans Harmsen, der später Ehrenpräsident von pro-familia und Professor in Hamburg wurde oder an Karl Holzhammer, Mitarbeiter in der Propagandakompanie der Nazis, der später ZDF-Intendant wurde. Da verwundert es nicht, dass ein ehemaliges SED-Mitglieder wie Karola Wille inzwischen Intendantin des mdr sein kann und Petra Pau, ebenfalls SED-Gewächs, Bundestagsvizepräsidentin.

Dass die Mehrheit der normalen Bevölkerung den Regimen nicht nachhingen, zeigt, dass der Zuspruch nach dem Krieg bzw. nach der Wende sich sehr stark in Grenzen hielt. Und wie jedes normale Land zeigte DDR, dass sich das Volk der Führung entledigen will, wenn die Verhältnisse im Land einfach zu unerträglich werden. Venezuela und Frankreich zeigen, dass diese Logik immer noch besteht, die Wahlen in Polen, Österreich und Ungarn zeigen, dass man mit dem Sozialismus nichts zu tun haben will. Wenn ein Volk jedoch so geeint vor einem Feind steht, besteht aber immer auch die Gefahr, dass man zur Volksgemeinschaft mit den gleichen Auswirkungen durchstartet.

Deutschland ist anders. Dabei ist nicht mal klar, ob diesmal die Welt am jetzt grün-sozialistischen Wesen mit Hilfe einer deutschen Volksgemeinschaft genesen soll oder man direkt zur nationalen Selbstaufgabe schreitet, um gleich zum EU-Sozialismus aufzugehen. Ich denke, dass es weder für das eine noch das andere eine Mehrheit im Volk gibt, allerdings sind wesentliche Institutionen mit deren Anhängern durchseucht. Schulen, Medien und Universitäten und Verwaltungen und Gerichte fast hinunter bis zur Basis. Wenn das Ganze endlich ein Ende hat, weil die Folgen dieses Weges einfach an der Realität scheitern, dann folgen zwar zuerst Zensur und Repression, um das System zu erhalten, doch, auch wenn die links-grünen Konsensparteien stürzen oder große Teile eine 180°-Wendung hinlegen, um ihre Macht zu erhalten, werden wir das gleiche Problem bekommen wie Trump. Die infiltrierten Institutionen werden nicht einfach einem neuen Herrn dienen, sondern eine neue Politik zu sabotieren versuchen. Mit der gegenseitigen Rückendeckung werden diese Leute noch fanatischer werden und Lehrer und Universitätsmitarbeiter werden alles tun um ihre Jünger bei der Stange zu halten. Junge Leute, die schon jetzt einen religiösen Wahn an den Tag legen, werden denken, der Endkampf zur Rettung des Planeten wäre angebrochen. Da kann man gleich noch den Multikulturalismus mitverbraten, um sich der Unterstützung der Moslems sicher zu sein, auch wenn denen das Weltklima wohl herzlich egal ist. Junge Polizisten und Lehrer zeigen nicht mehr die typisch deutschen Tugenden und die der Obrigkeitshörigkeit, wenn man mit Altgedienten unter ihnen spricht. Da stehen EU und UNO schon über der eigenen Regierung und, wer ihnen dient, tut Gutes.

Wo die Frontlinien verlaufen, ist schwer zu sagen. Es kommt auch darauf an, wo sich die Wirtschaft positioniert, denn direkt oder indirekt sind alle von ihr abhängig. Für die Verwaltung und das Rechtssystem ist der Weg schwer vorherzusagen, vor allem, weil auch in den Verfassungsgerichten Ideologen sitzen, die das „alte“ Recht dann fanatisch verteidigen werden, schließlich haben viele nicht Befähigungen auf ihre Posten gebracht. Siehe Zeh oder Bear.

Ein Lichtblick ist, dass vor allem traditionelle Familien, fähige Handwerker, Industriearbeiter und MÄNNER dieses grün-sozialistische System ablehnen. Spätestens hier wird sich zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Da bräuchte es nicht mal einen Kampf Mann gegen Mann oder Frau. Mal ein paar Tage den Strom abstellen reicht vollkommen; am besten mit der gescheiterten Energiewende begründen.

Alle Prognosen sind Schall und Rauch, denn meistens kommt es ganz anders, doch der beschriebene Unterschied, dass die rote Bewegung diesmal von wesentlichen Teilen des Volkes getragen wird, könnte diesmal zu einem anderen Ausgang führen, wenn es eine friedliche und echte demokratische Wende gibt. An die folgen einer anderen Wende oder Richtungsänderung will ich gar nicht denken.

Wann hat das Ganze ein Ende, war die Frage. Wann? Keine Ahnung. Ob? Ganz sicher, denn, wenn Ideologie auf Realität trifft, gewinnt am Ende immer die Realität.

6 Gedanken zu “Wann hat das Ganze endlich ein Ende?

  1. Leider erst wenn die Katastrophe nicht mehr abwendbar ist. Dann werden die rotgrünen Verursacher auf die Bevölkerung zeigen und sagen was sie immer sagen.
    Wir lieben euch doch alle. Wir haben’s doch nur gut gemeint.

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  2. Wir leben in einer total infantilen und verblendeten Gesellschaft, wo Ideologie höher bewertet wird als die Realität. Da dies noch nicht bei allen so ist, merkt man an der massiven Propaganda, welche in den Medien und in den Institutionen betrieben werden muss, um die Leute auf Linie zu bringen. . Alles Augenwischerei und schöne Worte statt Fakten. Und ja, die Jungen werden mit dieser ständigen Weltuntergangs- und Linke -Retten-Dich-Propaganda zunehmend fanatisiert und irgendwie sogar dem kruden Islamismus angeglichen. Das ist allerdings sicher kein Zufall. Einige Strippenzieher im Hintergrund werden von dieser Entwicklung profitieren. Es ist das alte „Teile- und Herrsche“. Ich tippe da mal auf die NWO. Und Deutschland darf wieder einmal als „Versuchskaninchen“ voraus marschieren, da dieses Volk mit Worten allein so schön gehorcht. Die Obrigkeitshörigkeit funktioniert noch ungebrochen. Der infantile Gehorsam ebenso.

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  3. Ich teile leider so gar nicht den Optimismus. Auch in der DDR waren wohl die meisten bis zum Schluss vom Kommunismus überzeugt. Trifft die Ideologie auf die Realität gewinnt die Ideologie. Ganze Völker sind schon verschwunden. Vielleicht ist sogar die Mehrheit der untergegangenen Völker verschwunden, weil alle, die meinten, dass etwas nicht so weitergemacht werden sollten, ignoriert oder verfolgt wurden.

    Karola Wille war auch nicht einfach irgendeine SED-Kuh. Ihre Position in der DDR konnte man nur als 100% Ideologin oder prinzipienloser, machtgeiler Aparatchik einnehmen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Karola_Wille

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