Das vorläufige Scheitern der natürlichen Auslese.

Ein AfD-Zwischenruf hat ein Nachspiel, heißt es in einer Überschrift in der WELT. Nachdem ich im ersten Satz schon das Wort fassungslos lesen musste, dachte ich, dass die schon vor der Bundestagswahl propagierte menschenfeindliche und hetzerische Wortwahl der AfD nun endlich im Plenum angekommen wäre. In der WELT heißt es

Die Grünen-Abgeordnete Britta Haßelmann wies in ihrer Rede am Donnerstag darauf hin, dass die AfD besonders wenige Frauen in den Landesparlamenten habe.

„Natürliche Auslese“,

kam dann als Zwischenruf aus der AfD-Fraktion. Claudia Roth, die die Sitzung leitete, bat sich an die Grundregeln des Umgangs zu halten. Auch Staatsministerin Bärs Flugtaxi kam ins Stottern, so fassungslos war sie. Roth kündigte an, den Zwischenruf im Ältestenrat des Parlaments anzusprechen. Eigentlich ist das ein weiterer Beleg, dass Quotenfrauen im Parlament nichts zu suchen haben, vor allem aus Bundesländern, in denen der Biologieunterricht längst eingedampft wurde und die den Ausdruck natürliche Auslese zum ersten Mal in irgendeiner Nazi-Rede gehört haben; der Ausdruck ist somit verbrannt und seitdem kann man jedem, der ihn verwendet unterstellen, ihn in dieser Weise gedacht und gebraucht zu haben. Anders ist die „fassungslose“ Reaktion nicht zu erklären. Da es in der Debatte um Gleichberechtigung ging, finde ich den Ausdruck umso passender. Vielleicht hätte er vernünftigerweise rufen sollen „Weil wir die Kandidaten nach demokratischen Regeln aufstellen!“. Weiß nicht nach welchen Regeln die AfD aufstellt, zumindest wird durch die Parteisatzung keine Vorauslese nach Geschlechtern betrieben wie in den links-grünen Parteien.

Genauer betrachtet haben jedoch diese Parteien ebenfalls eine natürliche Auslese und waren wahrscheinlich beleidigt, dass ihnen nicht zugetraut wurde, genau diese Satzungsänderung durchzudrücken. Da zukünftige Abgeordnete vor allem der Konsensparteien ihr Überleben in der für den Rest der Bevölkerung geltenden rauhen Realität meist nie unter Beweis stellen müssen, gilt trotzdem innerhalb des Parteienzirkels auch das Evolutionsprinzip vom survival oft he fittest. Wenn man sieht wie Frauen und sämtliche Fake-Geschlechter schon um Banalitäten streiten, dann möchte ich nicht wissen was läuft, wenn es um einen gut bezahlten Versorgungsposten geht. Voraussetzung ist erst mal überhaupt „Frau“ zu sein. Vor Einführung der paritätischen Verteilung der Listenplätze mit der Eigenschaft Opfer. In jeder Frau musste sich das Leiden von Tausenden Jahren Unterdrückung des Patriarchats manifestieren. Kombiniert mit dem völligen Überschätzen eigener Fähigkeiten, wenn man einen esoterischen Studienabschluss vorlegen kann und der Skrupellosigkeit Mitbewerberinnen durch Psychospielchen zu demoralisieren. Dazu kommen Beharrlichkeit und Ausdauer und die völlige Ignoranz, dass zu einem Mandat zumindest Ansätze von brauchbarer Qualifikation gehören. Eine Schreckschraube, die bis nach Mitternacht nicht einen Deut von ihrer Position abweicht, moralisierende, aggressive Angriffe gegen Männer im Allgemeinen fährt im Wechsel mit Zornesausbrüchen mit Tränen in den Augen, weil die Grausamkeit des Patriarchats den Aufstieg von Frauen generell verhindert, am Ende, wenn das nichts nützt, Weinkrämpfe, um an das Mitleid der Männer zu appellieren, die wird auch den standhaftesten männlichen Mitbewerber in die Knie zwingen. Es heißt, dass sich die innere Befindlichkeit eines Menschen am Ende in seiner Physiognomie niederschlägt und 90% der links-grünen Weiber im Parlament zeigen, dass sie diesen Weg gegangen sind.

Man muss gar nicht über deren Inkompetenz reden, wenn sie den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht kennen. Wenn jeder die gleiche Chance hat durch eine interne oder direkte Wahl in den Bundestag zu kommen, dann ist es nicht das Gleiche, wie wenn Frauen über eine 50/50-Quote in den Bundestag gehievt werden und so ergebnisgleich zu den Männern sind.

Es ist viel schlimmer, dass sie ihre eigenen eingebildeten Fähigkeiten für so besonders halten, dass man mit ihnen zwischen zwei Cappuccino nur ein paar Gedanken verschwenden braucht, wie man nicht nur Deutschland, sondern gleich die ganze Welt in ein ökologisches und wirtschaftliches Paradies für alle verwandelt. Der einzelne Bürger lebt aber nicht vom Brot allein, sondern auch von Anerkennung, Zugehörigkeit und eigener Wertschätzung. Das haben auch die linken Propagandisten erkannt und liefern diese Dinge von staatlicher Seite gleich mit. Mit der Qualifikation der „richtigen“ Haltung bekommt man nicht nur diese drei, sondern man ist gleichzeitig befähigt gegen alle Erfahrungen und Naturgesetze die Welt zu einer besseren zu machen. Man kann hohl wie Brot sein und kommt damit trotzdem nach oben, solange man auf der richtigen Seite steht und das sorgt dann auch für das „Brot“. Insofern gilt in unserem Nannystaat auch das Prinzip der natürlichen Auslese. Kein Posten und kaum ein öffentlicher Auftrag, der nicht irgendwie von der richtigen Haltung abhängen würde, bzw. durch die falsche Haltung gefährdet wäre. Das Schaf in der Herde überlebt eben auch eher als das, das sich von der Herde entfernt.

Man kann nur vermuten wie dieser Betrug möglich war, dass man für die richtige Moral kombiniert mit der richtigen Selbstdarstellung trotz völliger Unfähigkeit für sich selbst zu sorgen, als Gegenleistung alles Lebensotwendige erhält. Mir fallen nur die Priesterkasten ein, die allein mit dem Verweis auf ihre Verbindung zum göttlichen Willen, für alle anderen unberührbar waren und von deren Angst lebten. Was früher der Fingerzeig auf die Hölle bewirkte, ist heute der Fingerzeig auf die Folgen des Klimawadels. So wie früher, werden wir auch diesmal verbrennen, wenn wir nicht folgen. Praktisch ist es aber die Folge der Manipulation des Geldsystems. Denn erst diese spülte das Geld in die Steuerkassen mit dem sie ausgehalten werden, den Preis aber erst die nachfolgenden Generationen bezahlen, wenn die Kredite fällig werden.

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass diese Priesterkaste immer dann hinweggefegt wurde, wenn ihre Voraussagen nicht eintrafen, mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Seien es das Ausbleiben der Nilflut oder die militärischen Niederlagen der Griechen und Römer. Dann war auch der Wohlstand dahin, von dem sie schmarotzten und so ist dieser gegenwärtigen frauengequoteten Priesterkaste auch diesmal nicht mit Argumenten beizukommen. Erst ein Krieg oder ein wirtschaftlicher Zusammenbruch wird die wirkliche natürliche Auslese wieder wirken lassen: Die Fähigkeit für sich selbst zu sorgen oder etwas Nachgefragtes anzubieten sichern das Überleben. Mit dem Unterschied zu früher werden neben dieser Priesterinnenkaste aber auch all deren Jünger hinweggefegt werden.

Vielleicht war die Bestürzung der Frauen über den Ausdruck natürliche Auslese nur deshalb so groß, weil sie jetzt schon schmerzlich daran erinnert wurden.

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