Unser tägliches Hassverbrechen gib uns heute!

Erinnern Sie sich noch wie der Begriff Hasskriminalität eingeführt wurde? Dem Normalbürger dürfte es entgangen sein, dass es ein Privileg ist, entweder Täter oder Opfer zu sein. Denn das Motiv und die Opfergruppe stehen von vorne herein fest. Es heißt nämlich

So können beispielsweise antisemitischrassistischsexistisch[3] oder ausländerfeindlich motivierte Straftaten unter den Begriff fallen, ebenso Straftaten gegen Mitglieder anderer gesellschaftlicher Gruppen wie ObdachloseBehinderteSchwule, Lesben und Transgender oder Frauen.

Da kann sie der afghanische Neubürger Köter, Kuffar oder Scheißdeutscher nennen und Sie unter Allahu-Akbar-Rufen mit 40 Messerstichen niedermetzeln, bevor er Ihnen noch das Haupt von den Schultern säbelt- kein Hassverbrechen. Bei uns höchstens noch Körperverletzung mit Todesfolge. Wenn Sie aber zufällig zu den weißen, männlichen Kötern gehören, haben Sie Pech gehabt. Wenn ein Neubürger sich in der Bahn bei der Fahrscheinkontrolle aufführt, weil er darauf besteht, er brauche als Merkels Geschenk keinen Fahrschein und sich dazu hinreißen lassen sich mit den Worten einzumischen: Ich zahl dir eine Karte ins Nirgendwo, damit du nie wieder hierher findest; dann, Hassverbrechen! Denn darunter fallen

sowohl Volksverhetzungen und Hakenkreuz-Schmierereien als auch körperliche Angriffe und Brandanschläge.

Kaum war jetzt eine Studie über Hassverbrechen gegen Asylbewerber im Netz, wurde sie begierig von den Medien aufgegriffen. Wahrscheinlich hat man nur Hassverbrechen gegen Asylbewerber herausdestiliert, weil die Untersuchung von Hassverbrechen gegen Obdachlose, Schwule oder Frauen leicht zum Bumerang werden kann, denn wie verfährt man, wenn Ausländer gegen Frauen übergriffig werden oder moslemische Flüchtlinge gegen christliche Flüchtlinge? Hass dürfte bei Straftaten gegen Christen oder unzüchtige Frauen unter Moslems ein wirkliches Motiv sein, während er bei Straftaten von Deutschen gegen Ausländer nur unterstellt wird. Was für den einen nämlich nur eine überspitzte Wortwahl ist, kann vor dem Gesetz schon als Volksverhetzung gelten.

Lässt man die ganze heiße Luft weg und alle Hakenkreuzschmierereien, von denen die Täter nicht ermittelt wurden, dann bleiben noch Brandanschläge und körperliche Übergriffe. Dass man aus den absoluten Zahlen wirklich eine Statistik braten hätte können, um den Deutschen wie immer Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterstellen zu können, daran haben die wohl selber nicht geglaubt. Da war es für die Medien wohl das wichtigste eine passende Überschrift zu finden, um aus den dürftigen Daten doch noch die Kurve zu kriegen:

Aus der original Pressemitteilung

Übergriffe auf Asylsuchende treten vor allem dort auf, wo es wenig Erfahrung mit Zuwanderung gibt

Wird bei n-tv

Ostdeutschland ist für Asylbewerber gefährlicher

mit einem Bild, das einen Bürgerkrieg vermuten lässt. Wenn der Durchschnittsdeutsche wider Erwarten nicht genug hasst, dann müssen wenigstens die Ostdeutschen ein bisschen mehr strafbare Gedanken haben. Man kann die Studie schon beurteilen, bevor man sie gelesen hat. Gäbe es wirklich gravierende Hassverbrechen wie Mord, Körperverletzung oder Brandstiftungen zum Schaden von Asylbewerbern, dann könnte ich mich sicher an eine der unzähligen Sondersendungen erinnern, weshalb n-tv auch im ganzen Artikel keinen konkreten, beispielhaften Fall nennt, sondern nur den Zahlensalat auseinanderdividiert, so dass dabei die meiner Meinung wichtigste Aussage trotzdem wieder untergeht.

Auf 100000 Einwohner in Ostdeutschland entfallen 2 bis 3 Hassverbrechen, auf vergleichbare Kreise im Westen nur 0,4 bis 0,6. Der Ossi hasst also dreimal so viel wie der Wessi, obwohl dort ja sogar wesentlich weniger Asylbewerber. Vielleicht liegt es ja eher daran, dass es dort prozentual mehr potentielle Täter gibt. Die weißen Männer sind ja dort überrepräsentiert und, wenn der Ruf schon so beschissen ist, dann sind auch die Hakenkreuzschmierereien der Linken glaubwürdiger. Zum Glück, denn die Vereine der Mahner und Warner leben ja indirekt von den Zahlen der Hassverbrechen. Ich denke, dass sich bei nur zwei Hassverbrechen auf 100000 Einwohner mehrere Gegen-Rechts-Vereine jeweils einen Fall teilen müssen. Auf der Spezialseite über Abgreifer mit Förderbedarf gibt es sicher was, wie viele Gegen-Rechts-Vereine es in Sachsen gibt. Das Verhältnis dürfte so ungünstig sein, dass man fast gezwungen ist, die rechte Deko selber an Hauswände zu schmieren, um sich nicht überflüssig zu machen.Unser tägliches Hassverbrechen gib uns heute.

Ein wirkliches Problem scheinen Hassverbrechen nicht zu sein, weil man muss bedenken, dass in anderen demokratischen Ländern oder zu anderen demokratischen Zeiten davon ausgegangen wurde, dass durch bestimmte Dinge, die heute als Hassverbrechen gelten, kein Schaden und keine Ehrverletzung für einen einzelnen entstanden wäre.

Nach dieser Erhebungsweise fielen laut BKA im Jahr 2016 „im Bereich der Straftaten gegen das Leben 87 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war. Sieben Opfer wurden getötet.“ Demgegenüber wurden demnach 28 Asylzuwanderer „Opfer einer Straftat gegen das Leben, an der mindestens ein Deutscher beteiligt war, wobei ein Opfer getötet wurde“. (hier)

Obwohl die Zahlen aus dem Jahre 2016 stammen, dürfte es für 2017 und 2018 ähnlich sein. Würde mich wundern, wenn nicht ein „Deutscher“ beteiligt gewesen wäre, als ein Asylbewerber getötet wurde. Diese Hassverbrechen und die Sondersendungen scheinen mir entgangen zu sein. Womöglich war der Täter aber kein Deutscher ohne Anführungszeichen. Asylbewerberheime scheinen auch nicht mehr so gut zu brennen wie noch vor Jahren. Wenn die Bewohner zündeln, dann brennt es meistens, wenn es Deutsche sind, dann rußt es eher, dafür ist die Strafe höher.

Die Meldung ist so viel wert, wie der Hype um die Grünen, weil sie in den ostdeutschen Ländern den größten Zuwachs unter den Mitgliedern haben. Für Sachsen-Anhalt wären das unglaubliche 94 Neumitglieder. Muss man echt melden, denn, wenn man bedenkt wie viel Schaden die Deutsche Umwelthilfe mit ihren paar Mitgliedern anrichtet, dann sind 94 zusätzliche aktive Ökofaschisten nicht zu unterschätzen. Da bekommt man gleich eine Dimension von der Anzahl der Hassverbrechen. Damit jeder grüne Stuhlkreis der Grünen und der Gegen-Rechts-Vereine mal persönlich mit einem echten überführten Hassverbrecher reden kann, dürfte jeder von denen das ganze Jahr herumtingeln. Am Jahresende gibt´s dann die neue Statistik mit den neuen Hassverbrechern.

Hätte die Studie über Hassverbrechen wirklich eine nennenswerte Aussage sich zu bestürzen, wäre das längst geschehen. So aber kann man höchstens ein wenig gegen den Osten bashen, damit wenigstens hängenbleibt, dass da wo mehr AfD ist, auch mehr Hassverbrechen sind.

Ein moralisches Framing zu allen neomarxistisch Projekten scheint unumgänglich, wollte man die Richtung beibehalten. Schon lange keine Erfolgsmeldungen und Zahlen im Bereich Windkraft, Fachkräfteintergration oder EU-Friedensprojekt gehört. Greta Thunfisch macht es vor. Irgendwann muss es reichen, auch im Bereich Hassverbrechen eine Göre auf die Straße zu schicken, die dann zu Hassverbrechen blökt: Ich will, dass ihr in Panik geratet. Deren Anhänger können ja dann donnerstags demonstrieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Gedanken zu “Unser tägliches Hassverbrechen gib uns heute!

  1. Seit dem Überschwappen der political correctness aus den USA, sind Worte und Wortwahl wichtiger als Handlungen. Das Ganze ist dermassen pervers, dass man entweder das Tourettesyndrom bekommt, oder schweigt. Ein Mittelmass ist ja nicht mehr möglich. Weder im verordneten Wortgeklaube-Salat, noch in der Politik. Mit edlen Worten wird die Welt zu Grunde gehen.

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  2. Es ist auch erschreckend für die Mitglieder von Minderheiten, wenn ständig diese absurden Statistiken kommen. Ich glaub kaum, dass die Medien über jedes Hakenkreuz an der Klowand berichten, aber dann Gewaltopfer erst in der Statistik auftaucht. Ich glaube Muslime, Schwarze, Schwule usw. haben tatsächlich Angst, weil sie diese Statistiken sehen und noch nicht die Verlogenheit der Medien durchschaut haben.

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    1. Ohne, dass ich jetzt „rassistisch“ klingen möchte, bezweifele ich doch sehr stark, dass die in Frage stehenden Muslime oder Schwarzen auch nur einen feuchten Willi auf Statistiken geben geschweige denn diese überhaupt zur Kenntnis nehmen, sofern sie nicht in der Hürriyet (?) oder auf Kanal Afrika (keine Ahnung, wie die TV-Sender da heißen) kommen…

      Und die Muslime oder Schwatten, die tatsächlich hier deutsche Zeitungen lesen, dürften sich auch schon eine eigene Meinung über die deutsche Qualitätspresse gebildet haben.

      Das ist aber jetzt nur meine persönliche Einschätzung zum Thema „Angst vor Statistik“ in den Communities of Colour (sagt man das so?)…

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