Macron spaced out.

In den letzten zehn Jahren haben wir immer wieder gehört, dass die EU Reformen bräuchte. Ach, was. Nun kommt Macron schon zum zweiten Mal seit 2017 mit neuen Vorschlägen, nur setzen EU-Bürokraten wie er ihren Zwangsverein immer mit Europa gleich. Da bekommt schon seine Einleitung einen ganz anderen Spin:

(…)In wenigen Wochen wird die Europawahl über die Zukunft unseres Kontinents entscheiden. Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg war Europa so wichtig. Und doch war Europa noch nie in so großer Gefahr.

Stimmt, Euer Politbüro könnte doch etwas widerborstige Anti-Sozialisten bekommen und die parlamentarischen Abnicker könnten nach der Wahl ebenfalls wesentlich weniger werden.

Gefahr drohe durch Populismus, Spaltung und Abschottung, als Maßnahmen dagegen nennt Macron Freiheit, Schutz und Fortschritt.

Ja, Länder wie Ungarn, Polen, Tschechien und inzwischen auch Italien haben sich ja abgeschottet, weil sie ihre Freiheit gerne behalten möchten. Und deswegen haben sie Leute wie Orban und Salvini gewählt, damit sie dafür sorgen, dass zum Beispiel der Heldenplatz in Budapest nicht irgendwann so aussieht wie der Görlitzer Park in Berlin. Und wie es sich für zivilisierte Länder gehört, sind deren Bürger nicht mit Mistgabeln auf die orientalischen Eindringlinge losgegangen, sondern haben sich Politiker gewählt, die ihren Willen für sie durchsetzen. Nennt man übrigens Demokratie, liebes Macrönchen.

Zum Schutz der Demokratie schlägt Macron die Gründung einer europäischen Agentur vor, die in jeden Mitgliedsstaat europäische Experten entsendet, um Wahlen vor Hackerangriffen und Manipulationen zu schützen.

Ja, Eure durch Euch und die Staatsmedien und journalistischen Speichellecker gelenkte Demokratie, in dem Ihr den Meinungskorridor vorgebt, in dem Ihr dann Scheingefechte als Demokratiesimiulation führt, braucht echt ein bisschen Schutz. Welche Experten sollen da drüber wachen? Ex-Stasin Anetta Kahane. Die ausgepreiste Denunzianten-Wühlmaus Andreasch Bezler? Ihr müsst echt einen Knick in der Wahrnehmung haben, wenn Ihr glaubt, es könnte „Meinungsmanipulation“ im Internet dafür verantwortlich sein, wenn man Euch bei der nächsten Wahl abserviert. Wer in Sachen Manipulation der öffentlichen Meinung durch Framing und durch angebliche Bündnisse der Zivilgesellschaft, die von neomarxistischen Aktivisten durchseucht sind, am großen Rad dreht, ist ein Demokrat, wer diesen Krempel nicht will, ist ein Spalter und Rechspopulist.

EU-weite Regelungen sollen Hass- und Gewaltkommentare aus dem Internet verbannen.

Ja, Macrönchen, wir wissen ja was bei Dir unter Hass fällt. Kritik an der Frauenquote ist Hass gegen Frauen, Kritik am Schächten ist Hass auf Moslems oder Leugnen des Klimawandels und, dass man Strom im Netz speichern kann, ist Hass auf die Menschheit. Nach den Misstönen im Karneval kommt sicher noch eine EU-Verordnung, worüber man seine Witze machen darf und man gründet einen „Karneval leben“ e.V., der dann genehme Themen-Wagen subventioniert. Das wird dann ein Ableger der EU-Kulturkammer, die ja jetzt schon alles in Film, Fernsehen und Kunst fördert und bepreist, was im Sinne des EU-Soviets ist. Schließlich hat der Maadin gesagt, dass die EU solche Demokratiedefizite hat, dass eine Aufnahme in die EU abgelehnt würde. Desinformation im Netz könnte leicht dazu führen, dass man solche Sätze wie

Das Europäische Parlament ist die Legislative, also das gesetzgebende Organ der Europäischen Union.

in einem Artikel über Manfred Weber nicht mehr unwidersprochen bringen kann. Schließlich dürfte das EU-Parlament das einzige auf der Welt sein neben Nordkorea, das selbst keine Gesetze einbringen und mit Mehrheit beschließen darf. Der größte Schaden entsteht ja immer für ihr Ansehen, wenn öffentlich wird, was die EU gerne unter der Decke halten würde. Man denke an den Migrationspakt oder jetzt die Wahlkampagne Orbans. Da zeigen sich Juncker und Timmermans als große Fans von Soros, aber öffentlich darf es nicht werden. Dass Manfred Weber nun eine Entschuldigung dafür fordert, muss wohl ein Vorgriff auf das Urheberrechtsgesetz sein. Privatphotos posten geht gar nicht.

Macron spricht sich für strenge Grenzkontrollen und eine gemeinsame Asylpolitik mit einheitlichen Regeln für Anerkennung und Ablehnung aus. Dazu soll es eine gemeinsame Grenzpolizei und eine europäische Asylbehörde geben.

Ja, wenn die nationalen Regelungen der pro-europäischen Länder blanker Hohn sind, dann solltet Ihr Euch echt mal zusammensetzen. Wenn so viele Totalversager zusammensitzen könnte das aber so lange dauern, dass sich am Ende so viel Orientalen und Afrikaner hier drängeln, dass Grenzanlagen eher dafür sorgen würden, dass keiner mehr raus kann. Und wer das so gut planen kann, der schwingt sich auch dazu auf, gleich noch die ganze Wirtschaft zu regeln:

Macrons Vorschläge zur Wettbewerbspolitik sind weitreichend. Er will Unternehmen bestrafen oder ihnen verbieten, die strategischen Interessen und wesentlichen Werte der EU untergraben – zum Beispiel in den Bereichen Umwelt, Datenschutz oder Steuern. Zugleich soll es eine bevorzugte Behandlung europäischer Unternehmen geben, wenn es um öffentliche Aufträge und strategische Branchen geht.

Unternehmen? Strategische und westliche Werte? Das ist inzwischen der ganze planwirtschaftliche und neomarxistische Krimskrams. Quoten für sämtliche Geschlechter und Hautfarben und Identitäten und der ganze Regulierungskram, dass jeder Laden schon pleite ist bevor der erste Döner über die Theke geht. Man würgt planwirtschaftlich den Verbrennungsmotor ab und bevorzugt die strategische Branche der Elektroautohersteller, während man die Grundlast in der Stromversorgung in den Boden stampft. Wenn der 10-Jahres-Plan wie zu erwarten scheitert, dann sind diesmal nicht die kapitalistischen Revanchisten schuld, sondern die Rechtspopulisten. Darum seht dann im nächsten Plan, noch mehr Elektroautos und noch weniger Grundlast, damit es dann wirklich funktioniert.

Macrons Vorschlag für einen europaweiten Mindestlohn findet bei Linken und Sozialdemokraten Zustimmung. Ja, beide brauchen erst die völlige Zerstörung, bevor das Paradies auf Erden erwachsen kann. Ist er zu hoch, wird die Arbeitslosigkeit in den Südländern noch weiter steigen und man verlegt sich lieber auf Schwarzarbeit. Ist er zu niedrig, dann kann man in Deutschland gleich das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Denn mit dem Geld kann man sich wenigstens noch eine Fahrkarte zum Amt kaufen. Zur Arbeit kann man höchstens noch zu Fuß gehen.

Macron will strikte Kliamschutzziele: „Die Europäische Union muss ihr Ziel festlegen – Reduzierung der CO2-Emissionen auf Null bis 2050, 50 Prozent weniger Pestizide bis 2025 – und ihre Politik diesem Ziel unterordnen“, schreibt er.

Komisch, dass die Republikaner in den USA schon insgeheim hoffen, die Demokraten mögen doch bitte so eine sozialistische Green-New-Deal-Schnepfe zur nächsten Präsidentschaftswahl aufstellen. Die Amis würden Trump dann sogar noch wählen, wenn sich herausstellte, dass ihn Nordkorea und China bei der letzten Wahl unterstützt haben.

Da wird sofort klar, welche Art von Demokratie in Europa in Gefahr ist. In dieser EU-Demokratie können nämlich Politbüromitglieder, die nie vom Volk gewählt wurden, ihre ideologischen Vorstellungen in Gesetze gießen und sie den einzelnen Ländern aufnötigen. Der bisherige Allparteien-Konsens und die willfährigen Medien sorgten dafür, dass das bisher auch reibungslos funktionierte. Nach den nächsten Wahlen könnte da etwas Sand ins Getriebe kommen, vor allem, weil auch die Leitmedien mit ihrem Erziehungsjournalismus schön langsam in die Knie gehen.

Ja, die Demokratie und ihre Werte sind in Europa ist echt in Gefahr. Der Meinungskorridor wird immer weiter verengt, EU-kritische Parteien werden diffamiert und ausgegrenzt, Kritiker mundtot gemacht. Der freie Markt im Kreditwesen, im Energiesektor und der Autoindustrie wird verzerrt, nur um „die Menschen“ irgendwann mit einem öko-sozialistischen Europa zu beglücken, in dem jede nationale Identität durch ein neomarxistisches Kunterbunt abgelöst wird.

Macron beschwört eine europäische Idee, die in allen wesentlichen Bereichen in den letzten Jahren versagt hat. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in den Südländern immer noch so hoch wie vor 10 Jahren, viele haben sich nicht mal von der Krise 2009 erholt, obwohl man Milliarden in den Markt gepumpt hat. Die innere Sicherheit wurde durch die unkontrollierte Einwanderung und eine falsche Toleranz ausgehebelt. Die EU ist gespalten wie nie, dadurch völlig ineffektiv und kann ihre Regelungen nur unter Zwang an den Mann bringen. Die meisten Regelungen dienen entweder dem Schutz vor irrelevanten Bedrohungen, der Durchsetzung des neomarxistischen Menschenbildes oder der Einschränkungen persönlicher Freiheiten. Am meisten nutzt die EU den ganzen Schmarotzern der Politikerkaste, dem aufgeblasenen Verwaltungsapparat und allen promarxistischen und neoliberalen NGOs.

Da sieht Macron im eigenen Land in den Gelbwesten im Kleinen die Folgen dieser Politik, die er auch im eigenen Land betreibt, und verbreitet als Lösung für die EU wieder dieselbe Platte. Da muss man sich echt von der Realität verabschiedet haben. Das ist wie Hase und Igel. Nur wer ist wer? Die nächste Europawahl wird noch nicht viel ändern, denn es muss noch wesentlich schlechter werden, damit es besser wird. Die große Krise, die Schäuble zu brauchen glaubt, wird aber die europäische Einigung nicht vollenden. Kann er knicken. Spätestens dann hat nämlich auch der letzte gemerkt, dass die EU und ihre Lakaien in den nationalen Parlamenten nicht die Lösung sind, sondern das Problem.

 

 

6 Gedanken zu “Macron spaced out.

  1. Macron hat mehr zur Homophobie beigetragen als Prophet Mohammet.

    Ich frag mich, wie so ein Marxist sich bei Goldman Sachs nach oben schlafen…pardon…arbeiten kann. Hat der dort auch von strategischer Wirtschaftsförderung gelabert? Dirty Talk?

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