EU: Ein Kadaver wehrt sich.

Bisher ist ja alles so wunderbar gelaufen, von den Vordenkern der Frankfurter Schule angefangen, über den Marsch durch die Institutionen bis all die verkappten Linksextremisten nun endlich die Positionen an den Schalthebeln in der Politik, den Medien und den Universitäten übernehmen konnten. Und über all dem thront das EU-Politbüro, das die Maßnahmen der UN-NWO-Globalisierer mit ihren Gesetzen bis zu den Bürgern durchreicht. Seit 50 Jahren sitzt der Frosch im Kochtopf und das Establishment hatte Geduld genug die Temperatur so maßvoll zu erhöhen, dass er es immer noch wohlig warm empfindet, obwohl das Wasser schon am Köcheln ist. Alles, was an Innovationen in dieser Zeit geleistet wurde, wurde von den ganzen unproduktiven linken Socken zu ihrem Vorteil abgegriffen. Aber wie das so ist mit linker Beschränktheit, die Umgestaltung der Gesellschaft funktioniert eben immer noch so erfolgreich wie die Aneinanderreihung von 5-Jahres-Plänen im ehemaligen Ostblock, auch wenn man von den Errungenschaften des Kapitalismus schmarotzt. Heimcomputer, Handy, Google, Facebook, Navigationsssteme, alles was sich eine Ideologie mit totalitärer Ausrichtung nur wünschen kann. Blöd nur, wenn man zwar jetzt viel mehr über seine Bürger weiß und besser kontrollieren kann, die Bürger aber nun auch mehr über die Machenschaften, Seilschaften und ideologische Ausrichtung des angeblichen Establishments erfahren. Wie schön, wenn man seine Agenda unterlegt mit den passenden Bildern umfassend und in jede Ritze der Gesellschaft pressen kann, blöd aber, dass die Bürger das mit Facebook, Whats-app und Twitter auch können. Macron will ja deshalb eine Agentur für Demokratie aufbauen um gegen Hass und Fake-News vorzugehen, dabei bedrohen ja die am wenigsten ihre Demokratie. Eher sind es ihre zu realen Lebensläufe, ihre nur halblauten Verlautbarungen und heimlichen Absprachen, ihre Verquickungen mit Konzernen, Militär, Lobbyisten, linken NGOs und staatlichen Medien. Über die 50 Jahren war der Wandel so unmerklich, dass viele heute Dinge für selbstverständlich halten, hinter denen man früher Geisteskrankheit oder eine Verschwörung vermutet hätte. Deutschland-ist-scheiße-Aktivisten und ehemalige SED Mitglieder oder verkappte Kommunisten können heute Bundestagspräsident, Fernsehintendanten, NGO-Vorzeigedemokrat, Ministerpräsident, Vorzeigemoderator sein oder einen Lehrauftrag an der Uni haben.

Dazu kommen getrennte Schwimmzeiten aus religiösen Gründen, Unisex-Toiletten, negative Strompreise für Nutzlosstrom, den wir dann teuer bezahlen, Gender-Mainstream und diverse neomarxistische Studienfächer, christliche Kirchen, die dem Unglauben und dem Marxismus huldigen und Organisationen, die sich über politkorrekte Witze und Verkleidungen zum Fasching Gedanken machen. Unter dem Label der Vielfalt, Menschlichkeit und Weltenrettung konnte die Temperatur aber trotzdem stetig erhöht werden, dass der Frosch nun langsam gar wird, um ihn endgültig zu zerlegen.

Den Lauf der Dinge vom Reißbrett zu planen ist ja ein Steckenpferd der Linken. Damit alle ihr marxistisches Paradies toll finden, braucht es natürlich indoktrinierte Hohlköpfe, aber das Ergebnis linker Bildungspolitik zeigt, dass das im Kleinen schon nicht funktioniert, im Großen schon gar nicht. Auch die linientreuste und versiffteste Schule schafft es nicht, ausschließlich Hohlköpfe zu produzieren. Ein überdurchschnittlich intelligenter Schüler bringt nach Untersuchungen trotzdem überdurchschnittliche Leistungen. Aus dem Rudel der links-indoktrinierten Hohlköpfe rekrutierte man dann über Parteibuch und Quote die ganzen Vollpfosten, die dann als Vollblutideologen in Politik, Unis und Medien die Volkserziehung übernehmen.

Bleiben eben immer noch mindestens 10%, die sich nicht so leicht vereinnahmen lassen, weil sie sich von Titel und Posten nicht blenden lassen. Ein noch mehr von der Plörre von Indokrination, Nudging und Diffamierung von Kritikern, um auch noch die restlichen auf Linie zu bringen, hat genau das Gegenteil bewirkt. Inzwischen reicht schon die durchschnittliche geistige Begabung, um zu erkennen, dass unsere Regierungsmannschaft, samt ihren Verkündern in den Tageszeitungen und dem Zwangs-Fernsehen eher zu den Bildungsfernen gehören.

Ja, und deshalb setzt jetzt nicht nur bei Macron eine gewisse Ungeduld ein, weil das Projekt, die Nationalstaaten abzuschaffen und in einem sozialistischen mulikulti EU-Superstaat aufgehen zu lassen, jetzt auf der Zielgerade noch scheitern könnte. Blöd, wenn man den ganzen neomarxistischen Krempel nicht einfach übers Wochenende installieren und den Laden dann am Montag neu starten kann, sondern dieser Humbug schon versagt, bevor er 100% umgesetzt ist. Statt einer multikulturellen und effektiven Werkbank brachte die ungesteuerte Einwanderung Messerfolklore, die Plünderung von Sozial- und Staatskasse und kriminelle Parallelgesellschaften. Der ganze Quoten- und Genderkrempel produziert keinerlei Mehrwert, nur Schmarotzer und Wichtigtuer und eine verhunzte deutsche Sprache. Und der größte Betrug in der Menschheitsgeschichte sorgt dafür, dass man uns mit Fahrverboten, zerstörten Landschaften und horrenden Strompreisen beglückt.

Das tolle Gefühl an der Weltenrettung beteiligt zu sein, reicht den meisten eben nicht mehr und nur noch der größte Vollhonk kann glauben, dass man mit dem Zusammenknüppeln der Gelbwesten, Zensurgesetzen und Upload-Filtern das Friedensprojekt EU retten müsse.

Wer einen Juncker sieht, eine Merkel, Nahles, Maas, von der Leyen oder Schulze, der weiß, dass die Zerstörung der Bundeswehr, die marode Infrastruktur oder dass die Innenstädte aussehen wie ein orientalischer Basar eben nicht die Folgen eines Krieges oder einer Naturkatastrophe sind. Ihren Worten sind eben inzwischen auch Taten gefolgt. Da hilft kein Framen, kein Zensieren und auch kein Drohen mehr, wenn der Bürger bloß noch vor die Haustür gehen muss, um das Ergebnis dieser Politik sehen zu können.

Die Politeliten wollen einfach nicht wahrhaben, dass es einfach nicht reicht linientreue und qualifikationslose Parteisoldaten in die Institutionen zu pumpen, damit sie dauernd die Erfolge durch Frauenquote, ungesteuerte Zuwanderung oder durch die Energiewende verkünden und man mit wolkigen Worten verkündet, dass man die EU umbauen müsse, damit alles endlich zum Wohl aller vollendet werden könne. Blöderweise liegt zwischen den neomarxistischen Träumen und dem Bürger noch die Realität. Für die einen ist das Wasser im Topf noch wohlig warm, für die anderen ist nicht mehr das Wasser, sondern schon die Kacke am Dampfen. Und es werden mehr und nicht weniger.

Ich denke, die Wahl Trumps war es, dass man es jetzt plötzlich so eilig hat. Der Öko-Sozialismus des Green-New-Deal würde unter Obama oder Clinton durchgedrückt werden, die Meinungsfreiheit an den Unis wieder herzustellen und die Umsetzung an staatliche Gelder zu koppeln, hätten beide mit Sicherheit verhindert. Der linke Tanker in den USA steht und wendet sich schon und die EU-Bürokraten meinen jetzt, sie müssten ihren Superstaat schnell noch durchdrücken, bevor das zu uns überschwappt. Dazu naht eine Rezession oder womöglich ein Crash wie 2009 und so eine Krise könnte nicht wie gewünscht die Vollendung ihres Werkes beschleunigen, sondern es endgültig zum Scheitern bringen. Man war zu unbeherrscht und hat auf der einen Seite auf Trump und die EU-Kritiker verbal mit dem Vorschlaghammer eingeschlagen und auf der anderen Seite ein Wohlfühlvokabular etabliert, um das eigene Versagen schönzureden. Das rächt sich jetzt. Die verbale Munition ist verbraucht. Am Politischen Aschermittwoch hat man sich wieder in „Dumpfbacken“ und „Nazis“ verstiegen und in Karnevalsauftritten plumpe Wahlwerbung für die EU betrieben. Das ist so peinlich, dass man fast Mitleid haben möchte, wenn die glauben, man könnte damit das Ruder vor der Europawahl noch herumreißen.

Denken wir fünf oder zehn Jahre voraus. Man müsste Geld mit dem Hubschrauber abwerfen, damit die Leute noch glauben, dass der Laden noch funktioniert. Auch ohne Blick in die Glaskugel, kennt man aber das Finale:

Sobald das Geld anderer Leute im Sozialismus zu Ende ging, folgten immer stürmische oder bleierne Zeiten.

 

 

3 Gedanken zu “EU: Ein Kadaver wehrt sich.

  1. Der Artikel ist wieder einmal so gut geschrieben, dass man einfach nur Weinen könnte. Keine Ahnung wie Jemand noch so gut formulieren kann, wenn es Einem bereits beim 2. Absatz die Luft abdrückt. Das Traurigste ist tatsächlich die absolute Dummheit der Frauen, welche auch noch meinen, „neuen Wind“ in die Politlandschaft gebracht zu haben. Europa hat fertig. Alt und abgehalftert. Nur die kranke EU steht noch dank der Polit-Vasallen. Ansonsten ist alles ausgehöhlt und bereits vernichtet. Dieser politische Klimawandel ist viel schrecklicher, als alles was die Natur samt Klima je schaffen würde. Nein, dazu braucht es die Blödheit der Menschheit. Und jetzt geh‘ ich weinen.

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