Kriminelle Frauen sabotieren die Gleichstellung.

Komplizenschaft mit dem männlichen System aufkündigen

So schreibt eine Bascha Mika in ihren Ergüssen zum Frauentag. Da muss sich schon ganz schöne Frustration unter den Feministinnen breitgemacht haben, wenn sie die Frauen der Beihilfe zu einer Straftat bezichtigen, schließlich ist ein Komplize eine

Person, die einer andern bei einer Straftat hilft.

Man erfährt weiter im Text zwischen den Zeilen, dass es um die fortwährende Festigung des Partriarchats durch die noch traditionell denkende Frau geht. Ihre Lösungen sind

Eine andere politische Kultur, Quoten und vieles mehr sind nötig, um Gleichberechtigung zu erreichen.

Bei manchen Frauen scheint das Östrogen, die gleiche schädliche Wirkung auf die geistige Festplatte zu haben wie Alkohol bei den Männern. Da hat man nun über zwanzig Jahre massiv auf die toxischen Männer eingedroschen und der weit größte Teil der Frauen will trotzdem mit einem Mann in einer Beziehung zusammenleben und Kinder haben. In ihrem Artikel kommen Männer ausschließlich als Kreaturen vor, deren alleiniges Bestreben es ist, den Frauen das Leben auf der Erde zur Hölle zu machen, weil sie getrieben sind von Machtgeilheit, Karriere und dem Wunsch die Frau als Gebär- und Pflegemaschine zu missbrauchen. In der Politik und den Medien tummeln sich ausschließlich Weiber, die weder Familie noch Kinder, noch finanzielle Probleme kennen, und sich anmaßen zu wissen, was die normale Frau zu ihrem wirklichen Glück bräuchte.

Es kann doch nicht sein, dass sich diese Gesellschaft, die sich modern schimpft, weiter an weiblicher Kümmerarbeit mästet. Es kann nicht sein, dass das eklatante männliche Leistungsdefizit immer noch hingenommen wird, als sei es Gott gegeben – von den charakterlichen Haltungsschäden, die dahinterstecken mögen, mal ganz zu schweigen. Dabei sind es zweifellos die herrschenden Rahmenbedingungen, die das Gender-Care-Gap unterstützen und begünstigen. Doch das Böse liegt nicht allein im System. Das Politische ist auch privat, die letzte Entscheidung wird zu Hause am Küchentisch getroffen.

Man könnte das jetzt als Hetztirade einer frustrierten Schnepfe abtun, aber es auch ist ein Affront gegen alle Frauen, denen unterstellt wird, die Pflege der eigenen Kinder wäre ausschließlich eine Last oder Pflegetätigkeit im Beruf wäre reine Ausbeutung zu der man sie gezwungen hätte. Niemand hat die Frauen dazu gezwungen Kindergärtnerin oder Krankenschwester zu werden oder Kinder in die Welt zu setzen. Letzteren Fehltritt wollen die Linken ja mit Abtreibung bis zur Geburt noch rückgängig machen können. Bei Frauen hat Arbeit immer etwas mit Müssen zu tun, bei Männern geht es ausschließlich um Spaß und Selbstbestätigung.

Väter im Homeoffice schrauben stattdessen an ihrer Karriere und machen gern Überstunden

Feministinnen reden sich immer ein, die eigenen Kinder wären bis zur Volljährigkeit reine Pflegefälle und müssten deshalb Teilzeit arbeiten. Bei einer Quote von 69% Teilzeit arbeitender Frauen kann der Grund in den meisten Fällen nur vorgeschoben sein.

So, jetzt bin ich warm geschrieben. Eigentlich wollte ich noch passende Gegenargumente, dass Frau in der Geschichte niemals benachteiligt wurden und Deutschland bis vor wenigen Jahren im Vergleich zu anderen Ländern geradezu ein Paradies war. Aber sie kann es hier ja nachlesen. Deshalb bin ich jetzt mal einer der vielen männlichen Einzelfälle, die bei uns Mehrheit bilden und von diesen feministischen Krautstauden niemals erwähnt werden und pauschal mit allen in die Tonne getreten werden, deren Eier wirklich ihre einzige Auszeichnung ist. Wehe ein Mann redet negativ von „die“ Frauen.

In Basha Mikas Augen sind die Frauen nämlich 24 Stunden am Tag hoch motiviert und voll Tatendrang, führen neben ihrem Beruf grundsätzlich ein Pflegeheim für Kindern, Schwiegereltern und ihrem unfähigen Patriarchen und müssen noch gegen all die ungerechten Strukturen kämpfen, die von Männern nur für sie geschaffen wurden. Würden sie nicht seit mehreren tausend Jahren von den Männern an den Herd gezwungen, hätten wir mit ihrer Hilfe längst den Mars besiedelt.

Was dann kommt, fußt genau auf der feministischen Vorgehensweise, die Schuld immer bei Männern zu suchen, wenn Frauen qua Natur nicht das tun, was Feministinnen von ihnen erwarten. Da hat man mit Quote und Steigbügel wirklich die letzten qualifikationslosen Weiber in die Ministerriegen von Bund und Land gepresst und nun mangelt es generell schon an Frauen, die man noch mit einem politischen Amt beglücken könnte, weil sich eben nicht mehr Frauen für Politik interessieren. Nein, sie würden sich ja interessieren, aber Schuld sind die Männer an der Basis:

Warum wohl ist unsere Kommunalpolitik so männerlastig? Wieso gibt es so wenige Frauen dort, wo das politische Handwerk gelernt wird? Ganz schlicht, weil sie in der Familie viel stärker belastet sind und dadurch weniger Freiraum haben, sich zu engagieren.

Während Männer ihre Abende mit Parteifreunden und Palaver verbringen, sitzen deren Frauen zu Hause am Bett der Kinder oder der pflegebedürftigen Schwiegermutter. Und da der Aufstieg in einer Partei meist an der Basis beginnt, sind es dann auch sehr viel häufiger männliche Kandidaten, die es bis in den Bundestag oder in politische Spitzenämter schaffen.

Ich darf da jetzt mal mitreden, weil ich, nachdem ich jahrelang bei meinen Kindern Windeln gewechselt habe, dies nun auch gerade bei meiner Schwiegermutter(!) tue. Sobald die eigenen Kinder ausreichend selbständig sind, dass man sie in Haus und Garten mal alleine spielen lassen kann, schaffen sich Frauen wider Erwarten nicht Freiräume für sich, sondern kletten sich noch besser an ihnen fest. Da werden Elternstammtische gegründet, pädagogische Zeitschriften studiert, stundenlang mit anderen Müttern telefoniert, um über die Lehrer zu hetzen, wenn ihr Kind nur im Verhalten originell ist, und der Rest der Zeit werden mit den täglichen Serien gefüllt, die man auf keinen Fall versäumen darf. Zählen Sie mal die Frauen, die bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen anwesend sind. Nein, nach Basha Mikas Vorstellung sind Frauen jederzeit auf dem Sprung in die Politik, wenn man sie ließe und informieren sich im Internet über Völkerrecht, Umweltgesetze und Umlagerichtinien, während sie das Kind auf dem Arm haben.

Selbstverständlich spielen hier die gängigen Mechanismen in politischen Apparaten eine wichtige, weil abschreckende Rolle. Männliche Netzwerke, männliche Machtspiele, männliche Kommunikationsmuster, männliches Zeitmanagement – welche Frau fühlt sich wohl dadurch eingeladen und bekommt eine faire Chance?

Bullshit! Die meint, den Männern würde ebenfalls der rote Teppich ausgerollt, wenn sie in eine Partei eintreten. Männer gehen schlichtweg davon aus, dass man dort nur durch Beziehungen, Ellenbogen und dem unbedingten Willen der Politik alles unterzuordnen nach oben kommt. Die gehen nicht davon aus, dass sie von selbst nach oben fallen, wenn sie genügend Plakate kleben. Das tun sie aber trotzdem oft aus Überzeugung, nicht, weil sie Karriere machen wollen, sondern, weil sie es für wichtig halten, ohne dafür noch untertänigsten Dank zu erwarten.

Frauen sind genauso machtgeil, hinterhältig, gewalttätig und rachsüchtig wie Männer, ihre Methoden sind aber perfider und weniger offensichtlich. Jede normalgepolte Frau weiß, dass reine Frauenabteilungen mit einer Frau an der Spitze der Horror sind. Frauen haben nach meiner persönlichen Erfahrung oft ein mangelhaftes Zeitmanagement und labern oft unendlich bis sie mal Nägel mit Köpfen machen. Frauen, die den Weg der Männer gehen, machen sich nun angeblich zu Komplizen ihrer Männer, weil sie sich von denen unterdrücken lassen.

Jetzt mal Klartext, Frau Bimba Mascha, Dingens. Frauen sehen es eben immer noch als bessere Option, eine Familie zu Gründen und neben Teilzeit einen sicheren Ernährer im Hintergrund zu haben, als vor Sonnenaufgang die Scheiben abzukratzen, sich durch den morgendlichen Stau zur Maloche zu quälen in der Aussicht noch ein paar Überstunden zu machen. Die meisten Ehefrauen texten den Ehemann dann auch nicht am Abend zu, was sie alles im Leben versäumen, sondern sind sogar leibreizend und holen ihm gerne das Bier aus dem Keller, weil sie wissen, dass sie das große Los gezogen haben, von den Problemen des Mannes verschont zu bleiben. Ja, sie sind sozusagen Komplizen. Familien mit Kindern mit einem traditionellen Rollenverständnis, das sie gemeinsam gerne pflegen sind die kriminellen Vereinigungen, damit sich der ganze feministische Abschaum nicht der Gesellschaft bemächtigen kann, um ihre kruden marxistischen Ideen endgültig durchzudrücken. Das ganze Gelaber von versäumter Karriere ist Humbug. Karriere als Paketfahrer, Bäcker, Industriemechaniker? Dort, wo Karriere gemacht wird, gibt es kein Leben neben dem Beruf, nicht für Männer und nicht für Frauen. Lidl Vollzeit an der Kasse ist noch keine Karriere, nur, weil man am Ende eigenes Geld auf dem Konto hat. Warum haben wohl Familien meistens ein gemeinsames Konto? Weil sich für den, der es hauptsächlich bedient, die Frage nicht stellt, ob die Hausarbeit und die Pflege der Kinder weniger wert sein könnte. Für das gemeinsame Auskommen mit Kindern ist es eben wirklich gleich viel wert. Ein Quotenweib mit Geschlechterkompetenz an einem Informatiklehrstuhl ist es eben nicht gleichwertig und auch nicht eine Gleichstellungsbeauftragte in einem Eisenwalzwerk. Da müsste der Hausmeister jeweils das Doppelte von denen verdienen, wenn es um Wertigkeit ginge. Das, was nun Dingens vorschlägt, dürfte für die Frauen eher eine abschreckende Wirkung haben:

Wenn Frauen tatsächlich präsent sein wollen in der Öffentlichkeit, muss mehr passieren, als an den Strukturen zu schrauben. Deshalb ist es absolut sinnfällig, dass es beim heutigen Streik zum Internationalen Frauentag nicht nur um Lohnarbeit geht, sondern auch um all die weibliche Arbeit im Haus, die weitgehend unsichtbar bleibt.

Wenn ich sehe, was Frauen in meinem Umfeld auf Whatsapp oder Facebook zu den Zeiten von „Kümmererarbeit“ so posten, dürfte keine Berufsgruppe öffentlicher präsent sein als die. Der Spaß sei ihnen gegönnt. Für die Frauen dürften die Frauen, die tatsächlich präsent sind, eher eine abschreckende Wirkung haben. Nahles, von der Leyen, Schulze und Schulze oder Barley und ähnliche weibliche Vollprofis sind von solcher Peinlichkeit, dass die meisten Frauen hoffen, sie mögen doch bitte vom 3. Geschlecht sein, um nicht mit ihnen gemeinsam in die Tonne getreten zu werden. Da ist Bamsdings mit ihren Vorstellungen eher eine Ruferin in der Wüste:

Wer lässt denn dem Liebsten sein Paschaverhalten zu Hause durchgehen? Wer zwingt uns denn, einen Mann zu nehmen, der uns zur Kittelschürze degradiert? Wer pflegt denn sein weibliches Kümmersyndrom, statt den Konflikt zu riskieren und Partnerschaft auf Augenhöhe zu fordern? Genau! Es hängt auch entscheidend an uns Frauen, ob sich die Verhältnisse endlich ändern.

Laut werden, sichtbar machen und die Komplizenschaft mit dem männlichen System aufkündigen. Darum geht es. Her mit Platons Vision der idealen Gesellschaft!

Die wären schön blöd, die Verhältnisse für Euch zu ändern. Da halten sie sich lieber an die manchmal größere, manchmal kleinere Wertschätzung durch ihre Ehemänner. Nur mit ihm als „Komplizen“ bleibt ihnen der Weg dorthin erspart, sich im Gegenzug möglicherweise in aller Öffentlichkeit lächerlich zu machen. Und sei es nur mit einem Artikel in einem Käseblatt.

 

 

 

7 Gedanken zu “Kriminelle Frauen sabotieren die Gleichstellung.

  1. Bascha Mika hatte auch mal eine Hassbiografie auf Alice Schwarzer geschrieben. Die sei nicht feministisch genug. Ja, gottseidank! Früher dachte ich nur, dass Schwarzer, an der es auch genug auszusetzen gibt, eher so die breite im Feminismus repräsentiert und Mika eine kleffende Hündin sei. Heute ist klar, dass die Bascha Mikas den Feminismus dominieren.

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    1. Ich hab sie einfach Feministin genannt, obwohl ich die nicht kenne, aber nach dem Schotter, den sie schreibt, musste sie die Hard-Core-Version sein.

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      1. Die war Chefredakteurin der TAZ. Die ist nicht mal feministisch, findet aber das man die Chose gut für den Sozialismus gebrauchen kann. Heute leitet sie die Frankfurter Rundschau.

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  2. Feminismus, Frauenfußball , SPD u.s.w.
    heutzutage kann man bei Hormonstörungen doch was machen. Da gibt’s doch was von Ratiopharm.

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