Opposition; der gemeinsame Feind.

Das Weltbild, das dem Bürger täglich von den Medien vermittelt wird, erscheint für die meisten so eingängig und stimmig, dass sie hinter jeder Opposition gegenüber der vorherrschenden Politik eine Gefahr für die Demokratie wittern. Allein, dass es nur etwa 15% sind, die dies offen bei Wahlen bekennen, lässt sie vermuten, dass die Mehrheit nicht irren kann. Und denen, die unsere Politik als sozialistisch und dirigistisch ablehnen und die EU als ineffektiv und bürgerfern wahrnehmen und genügend Beispiele nennen können, wo der Irrsinn schon durch die Decke geht, martern sich das Hirn, wie all dies zusammenhängen könnte. Wahlweise vermutet man ein sich selbsterzeugendes System, das eben genügend Schmarotzer angezogen hat oder eine Clique im Hintergrund, die das alles steuert. Würden Nachrichten nicht entsprechend vorgefiltert und vorverdaut wie wir sie zu verstehen haben, wäre unser Blick nicht so verstellt und könnten uns sogar einen eigenen Reim darauf machen.

Es ist kein Zufall, dass vor allem Menschen über 50 die Dinge wesentlich klarer sehen, vor allem, wenn sie zusätzlich im Osten aufgewachsen sind, weshalb es dort auch die stärkste Opposition gegen die Merkelpolitik gibt. Die eigene Biographie mit ihren Erfahrungen ist gleichzeitig die Historie, die in die heutigen Zustände führte. So bekommen Ereignisse in der Vergangenheit einen ganz anderen Spin, als den, den man uns damals verkauft hat und immer noch verkauft. Wer auch noch etwas genauer über die Geschichte der letzten 200 Jahre Bescheid weiß, für den liegen die Ursachen für die Zustände in der Gegenwart viel deutlicher vor Augen, als für jeden jungen Menschen, der sich nur aus den Mainstreammedien informiert. Für den ist Trump eine Gefahr für die Demokratie, ebenso wie die AfD oder Orban und glaubt sogar an deutsche und europäische rechtsradikale Netzwerke, die jederzeit die Macht an sich reißen könnten. So sind die Maßnahmen, das Netz präventiv von Hass und Desinformation zu bereinigen gerade recht. Die Sabotage und Diffamierung von „rechten“ Bündnissen und die Entfernung von Kritikern aus Politik, Universitäten, Verwaltung, Medien und Kirchen scheint ihnen sogar ein probates Mittel, die „Demokratie“ zu retten.

Ein Video von Millie Weaver ist ein guter Einstieg, um einen ganz andern Blick auf die Dinge zu bekommen. Sie beschäftigt sich mit Oliver Darcy, einen Chef-Reporter bei CNN, der sich dafür stark gemacht hat Infowars und andere konservative Internetseiten von Facebook und Twitter zu verbannen. Sein Lebenslauf zeigt aber, dass er nicht einer der Ultralinken ist, sondern, dass sich sein Weg durch verschiedene Fernsehstationen auch mit vielen Konservativen gekreuzt hat. Es kristallisiert sich in einem Interview mit Donald Rumsfeld heraus, dass die Opposition von damals, die Opposition von heute ist und zwar gegenüber sowohl Demokraten als auch Republikanern. Die Narrative über die diversen Kriege und die neue Weltordnung, die allen Menschen das Paradies bringen sollte, blieb stets erhalten, egal wer in den USA an der Macht war. Der Grund war, dass in dieser Zeit die demokratischen und republikanischen Eliten den Staat gekapert haben, seien es die Medien, Universitäten, Konzerne wie Facebook oder Google oder den ganzen Militär- und Verwaltungsapparat. Schlecht kamen immer die weg, die eigentlich die Mittelschicht bilden, die die Steuergelder erwirtschaften, ihre Kinder in den Krieg schicken und sich immer wieder flexibel an die neue wirtschaftliche Lage angepasst haben. Man hat sie schlichtweg vergessen. Sie wählten bei der letzten Wahl nicht einfach republikanisch, sondern sie wählten explizit Trump, damit dieser Sumpf trockengelegt wird. Dass dies gelingen konnte ist den alternativen Medien wie infowars zu verdanken. CNN hat sie immer der Fake-News bezichtigt, dabei ist dieser Sender selbst die größte Schleuder an Desinformation. Die ganzen Übergriffe von Trump-Anhängern sind allesamt erstunken und erlogen und sie haben auch nach der Wahl Trumps nicht damit aufgehört. Deshalb kann eine Widerwahl Trumps nur gelingen, wenn man alle konservativen Graswurzelbewegungen frühzeitig aus dem Netz verbannt, damit ihre Lügen bestand haben können. Die konservative Mittelschicht ist von Demokraten und Republikanern verraten worden und ist nun deren größter Feind. Als es um die Neuausrichtung der USA nach dem kalten Krieg ging, saßen Demokraten und Republikaner an einem Tisch und deren Eliten ziehen heute auch im Hintergrund gemeinsam die Fäden. Es eint sie der gemeinsame Feind, der offenlegen könnte, dass sie sich des Staates zur Ausbeutung bemächtigt haben.

Auf diesem Hintergrund erscheinen auch die Zustände in Deutschland in ähnlichem Licht. Es ist der gemeinsame Feind der Konservativen, die durch die öko-sozialistische Konsenspolitik verraten wurden und sie gelten heute mindestens als Rechtpopulisten, wenn nicht gleich als Nazis. Die offene Diffamierung und gewalttätige Übergriffe auf sie werden geduldet und sogar befeuert. Es müsste doch auch dem uninformierten Bürger ungewöhnlich vorkommen, wenn urkonservative Ansichten, die über alle Parteien hinweg vertreten wurden oder zumindest eine akzeptierte politische Haltung waren, nun ebenfalls als rechtsextrem gelten. Der Marsch für das Leben, der friedlich für den Schutz des ungeborenen Lebens demonstriert oder die Demo für alle, die für eine Erziehung nach dem ursprünglichen Verständnis von Geschlechtern auf die Straße gehen, sind Angriffen sowohl von den linken Parteien, als auch von der CDU ausgesetzt. Sie sind auch das Ziel von medialem Abschaum wie Oliver Welke, der ihre christlichen Positionen regelmäßig herabwürdigt und lächerlich macht und die Teilnehmer den Rechtsextremisten zurechnet.

Es müsste doch auch dem gutgläubigsten Bürger auffallen, dass zwar dauernd vor rechtsextremen Netzwerken und zunehmenden rechten Straftaten gewarnt wird, die realen, schweren Straftaten, Demos mit eingerechnet, aber von Migranten, Moslems und deren Clans und der ANTIFA verübt werden. Geht man in der Geschichte zurück, so haben Straftaten von den Rändern, vor allem von rechts, sowohl DDR- als auch der BRD-Führung genützt. Hubertus Knabe, ehemaliger Leiter des Stasigefängnisses in Hohenschönhausen, bringt hier (lesenswert) viele Bespiele, die sich im Nachhinein als von der DDR inszeniert herausgestellt haben, um den Westen als immer noch von Nationalsozialisten durchsetzt darzustellen. Auch den Volksaufstand von 1953 hat man ihnen angehängt. Dem Normalbürger wird dies alles bis heute verheimlicht. Diese „rechte“ Opposition ist eine Gefahr für die Konsensparteien, die vorgeben, das ganze Parteienspektrum abzudecken. Doch auch die Opposition von links, die die Rechte der Arbeiter durch die zunehmende Globalisierung und den Import von billigen Arbeitskräften verletzt sieht, bekommt hier keinen Fuß auf den Boden. Sarah Wagenknecht hat sich genau gegen diese Zustände gewandtt und die Bewegung „Aufstehen“ gegründet. Doch ihr blieb die Unterstützung der Parteien Die Linke und der SPD versagt; Arbeiterverräter eben. Lieber unterstützen sie aktiv weiter die EU-Zentralisierung und sitzen dabei mit den anderen Parteien in einem Boot und treiben eine Entwicklung voran. Gerade wurde in der tagesschau von der Kritik gegenüber Kramp-Karrenbauer gesprochen, weil sie sich einer Europäisierung der Sozialsysteme verweigert. Kritiker meinen aber das wäre geboten(!). Welch „überraschende“ Aussage. Warum gerade dies so wichtig ist, es dem Bürger zu sagen? Lassen wir uns gleichzeitig vor der Europawahl nicht von AKK blenden.

Der russische Dissident Vladimir Buskowsky hat schon vor Jahren gewarnt (lesenswerter Artikel), die EU bekomme Strukturen wie die damalige Sowjetunion, wo den Teilrepubliken und den Mitgliedern des Warschauer Paktes ebenfalls jede Souveränität genommen wurde. Bei einem Treffen mit Gorbatschow 1992 meinte der damalige französische Präsident Giscard d’Estaing zu ihm, dass es in 15 Jahren die Vereinigten Staaten von Europa geben würde. Man hatte also damals schon das eindeutige Ziel. Und sie bedienen sich wie Buskowsky meint der selben Mittel von Zensur und Zersetzung wie in der UdSSR und bauen mit Eurogendfor, die auch schon gegen die Gelbwesten aufgefahren ist, einen militärischen Arm auf, um ihre Macht zu sichern.

Jede Opposition, egal, ob von links oder von rechts, die dieses Projekt gefährden könnte, weil man auf die Souveränität der Nationalstaaten besteht, wird als rechts oder rechtsextrem diskreditiert und als Gefahr für die „Demokratie“ hingestellt. Sind es Parteien oder Ländern droht die EU mit Ausschluss oder Geldstrafen. Für den Bürger bleibt unbeantwortet, ob dies alles gesteuert wird oder das Ergebnis, dass die Rahmenbedingungen einfach Schmarotzer und Marxisten in die Führungspositionen gespült haben, die nun zu ihrem eigenen Vorteil ihre Ideologie real werden lassen wollen.

Zumindest zeigen die Vorgänge in den USA und Europa, dass eine politische Opposition nicht eine Gefahr für eine Regierung ist, sondern für den elitären Parteienzirkel insgesamt, der den Staat gekapert, den steuerzahlenden Bürger verraten hat, und ihn in einem sozialistischen Superstaat unterjochen will, um ihn jeder nationalen Identität zu berauben, damit sich kein Widerstand mehr gegen die schmarotzenden Eliten formieren kann. Echte Opposition kämpft nicht mehr für ein Mehr oder Weniger in einem bestimmten Bereich, sondern um unsere Freiheit. Solange die normalen Bürger gerade von dieser Seite die Freiheit bedroht sehen, wird sich nichts ändern. Noch ist Zeit, wenn man die Worte Bukowskys nimmt, der die Entwicklung der EU zu einem sozialistischen Zentralstaat a la UdSSR schon weit fortgeschritten sieht.

This is why, and I am very frank about it, the sooner we finish with the EU the better. The sooner it collapses the less damage it will have done to us and to other countries. But we have to be quick because the Eurocrats are moving very fast. It will be difficult to defeat them. Today it is still simple. If one million people march on Brussels today these guys will run away to the Bahamas. If tomorrow half of the British population refuses to pay its taxes, nothing will happen and no-one will go to jail. Today you can still do that. But I do not know what the situation will be tomorrow with a fully fledged Europol staffed by former Stasi or Securitate officers. Anything may happen.

Hoffen wir, dass auch dem Normalbürger noch rechtzeitig die Augen aufgehen.

 

5 Gedanken zu “Opposition; der gemeinsame Feind.

  1. Der Normalbürger glaubt was er in der Tagesschau sieht. Deutschland und Westeuropa ist verloren. Wir bekommen hier sowas wie die Roten Khmer.
    Deshalb haben wir ein Haus in Ungarn gekauft und verschwinden sobald es geht. Aber eins verspreche ich. Die Grenze zum islamischen Westeuropa werde ich freiwillig verteidigen, bis zur letzten Patrone.

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    1. Nach Ungarn auswandern – eine ausgezeichnete Idee! Allerdings – Ungarisch ist eine sehr komplizierte Sprache. Nichts für solche Weichbirnen wie die Leser des derwaidler-Blogs!

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  2. Michael K., das typische rechte Großmaul! Wenn es hart auf hart kommt, zieht der als erster den schlaffen Schwanz ein!

    Zieh‘ lieber heute als morgen nach Ungarn. Die warten nur auf solche Loser wie dich!

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