Propaganda 3.0.

Es hat immer einen Sud aus Angst, Repression, Opportunismus und Konformismus bedurft, damit totalitäre Staaten ihre Massenaufläufe bekamen, die der Regierung huldigten. Irgendwann wird aber der Leidensdruck so groß, dass man freiwillig und aus eigenem Antrieb gegen die Regierung auf die Straße geht. Es gehört wohl zu den Eigenschaften, die den Menschen gegenüber Tieren auszeichnet. Er tut Dinge, weil er sie gut, richtig und notwendig hält und dieser Antrieb größer ist als die Angst vor entsprechenden Nachteilen, manchmal vor dem eigenen Tod. Wenn man Gleichgesinnte findet, wächst man an der Aufgabe, das System zu überwinden. Dass der Durchbruch erst geschafft wird, wenn die Opportunisten und Mitläufer ihr Fähnchen neu in den Wind stellen, ist dann im Nachhinein egal.

Man muss es neidlos anerkennen, dass es heute sogar demokratisch gewählten Regierungen gelingt, ein totalitäres System erst zu etablieren. Sie haben echt aus der Geschichte gelernt. Sie sourcen die Angst vor der Regierung aus auf aufgeblasene Bedrohungen. Während in allen roten und braunen Ausprägungen des Sozialismus das Auskommen der Eliten immer mit dem Mangel in der Normalbevölkerung einherging und die Maßnahmen dazu immer mit Repression durchgesetzt werden mussten, geht man heute einen anderen Weg. Unpopuläre Maßnahmen werden von der Mehrheit oft sogar freiwillig befürwortet, sie werden nicht mehr den Regierungen angelastet. Das Anwachsen der Friydas-for-future Bewegung mit Scientists-for-futures, Parents-for-futures jetzt bald mit Students-for-futeres zeigt beispielhaft auf welch perfide Art und Weise die Menschen manipuliert werden. Früher konnte man bestimmte unpopuläre Maßnahmen immer damit begründen, dass man von einem äußeren oder inneren Feind bedroht wäre (z.B. imperialistische und reaktionäre Kräfte wie in der DDR). Dort erkannten die DDR-Bürger über das Westfernsehen, dass die Westdeutschland irgendwann gar keinen großen Bock mehr hatten, sich mit dem Schicksal der Landsleute im Osten zu beschäftigen. Die Annäherung zwischen der Sowjetunion und den USA unter Gorbatschow zeigte den ehemaligen DDR-Bürgern, dass es mit der Bedrohung und auch den sozialistischen Versprechungen nicht weit her war. Das System war ja dann ziemlich schnell weg, obwohl zum 40. Jahrestag noch große Jubelfeiern stattfanden. Die verkündete Bedrohung durch Hölle und Fegefeuer von der Kanzel aus, war sozusagen der Vorgänger von dieser Propaganda 2.0.

Es ist nicht nur bemerkenswert, dass man nun einen Bedrohungs-Fake kreiert, um die Maßnahmen zur großen sozialistischen Transformation durchzusetzen, sondern, dass sich diesmal nicht die Regierungen öffentlich als Vorkämpfer, sondern den Bürgern vorspielen untätig zu sein, bzw. zu wenig gegen diese Bedrohung zu tun. Es war ja nicht nur Greta in Kattowitz, um einen Gegenpol zu bilden, sondern auch so ein Kaspar in Baströckchen, dessen Insel angeblich im Meer versinkt. Wenn normalerweise jemand die Untätigkeit der Regierung wirklich anprangert, dann gibt es höchstens Bilder von außerhalb der Tagungsstätte, wo die Leute oft schon in größerer Entfernung von Polizeikräften angehalten werden, damit die nicht noch unpassende Bilder abgeben. Einen Thunfisch und den Inseldings hätte man doch niemals vorgelassen, wenn sie der Sache des politischen Establishments nicht dienlich gewesen wären. Und, weil das natürlich gewollt ist, muss dieser inszenierte Protest auch entsprechend wachsen. Puls of Europe war ja ein Rohrkrepierer, weil die Zielgruppe, die man aktivieren wollte einfach zu heterogen war. Die konkreten Anliegen und Bedrohungen durch den „Populismus“ waren einfach zu schwammig und zu schwer als etwas zu vermitteln, was den einzelnen betrifft. Bei den Klimajüngern hat man dazugelernt. Man aktiviert die Kinder: Unsere Zukunft ist bedroht! Dann treibt man die Eltern mit einer Art Schuldkomplex auf die Straße: Was haben wir ihnen nur angetan! Dann kommen die „Wissenschaftler“ und Studenten, denn sie sind ja jetzt moralisch genötigt, den armen Kindern beizustehen und die Politiker entsprechend zu überzeugen oder zu verpflichten. Und am Ende werden sie alle über den Erfolg jubeln, dass wir jetzt noch schneller aus der Kohle und der Atomkraft aussteigen, private Autofahrten verbieten, die Landschaft noch mehr verspargeln und energieintensive Industrien aus Deutschland zu verreiben. Und alle sind mächtig stolz, dass die Politiker, die sich ja sooo stark dagegen gewehrt haben, endlich überzeugt werden konnten. Dass diese angebliche Graswurzelbewegung auch koordiniert ablaufen kann, gibt es natürlich NGOs, die augenscheinlich diese so toll finden, dass sie ganz freiwillig mithelfen, diese Bewegung anwachsen zu lassen. In diesem Fall ist das CAMPACT.

Campact organisiert Kampagnen für eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und friedliche Gesellschaft.

Das Geld bekommt CAMPACT unter anderem von der ClimateWorks Foundation, die gleichzeitig größter Einzelspender für die Deutsche Umwelthilfe ist. Was für ein Zufall. Oder auch nicht. Einer der Fronmänner ist John Podesta, der ehemalige Wahlkampfhelfer von Hillary Clinton. Die Stiftung ist wieder so verbandelt, dass sie mit Stftungen zusammenarbeiten, die daran interessiert sind der deutschen Autoindustrie in den USA zu schaden. (hier) Da haben sie mit den Gretajüngern und der DUH ja nützliche deutsche Idioten gefunden, die das gleich selbst erledigen. Campact und die ClimateWorksFoundation haben schon bis 2010 die Vorarbeit geleistet, dass Deutschland nach Fukuschima so schnell aus der Kernkraft ausgestiegen ist.

Der European Climate Foundation (ECF) kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Die ECF wurde 2007/2008 im Zuge der Vorbereitungen für den Kopenhagener Klimagipfel gegründet, um Gelder aus den Kreisen der Superreichen zu sammeln und zu bündeln und an ausgewählte Klimapropaganda-Gruppen weiterzuleiten. Kurz nach Gründung der ECF erhielt die 2007 gegründete Klima-Allianz – der der BUND, WWF-Deutschland und campact.de angehören

Und ganz zufällig findet sich da auch der BUND, der jetzt auch einer der Hauptunterstützer von Fridays-for-future ist. Man hat das Gefühl, dass hier reine Sabotage zu Ungunsten Deutschlands betrieben wird und zwar nicht nur für andere Regierungen, sondern auch für die Finanzeliten. Und der Oberindianer der philanthropischen Finanzelite hängt natürlich auch mit drin. Unwahrscheinlich, dass der Führungsriege der deutschen Politik das entgangen sein kann. Da weiß man gleich, welchen Herren sie dienen, wenn sie sich alle einmütig über alle Parteien hinweg an die Seite der Gretajünger stellen. Ob Steinmeier, Merkel, Grüne und Linke sowieso, die Ein-Mann-Lindner-Partei will auch noch Profis ins Boot holen. Das hatte er kaum ausgesprochen, waren sie mit Scientists-For-Future auch schon da. Meist keine Ahnung von Klimatologie aber mit der passenden Titeldeko zum Blenden. Das genügt.

Die Bürger in Deutschland wird durch die Medien ja vorenthalten, dass man in anderen Ländern den Klimawandel als weniger dramatisch sieht und inzwischen weitgehend Maßnahmen vermeidet, die zu höheren Strompreisen, Kosten und der Schwächung der eigenen Industrie führen. Die „German Angst“ sorgt dafür, dass der Kampf gegen den vermeintlich menschengemachten Klimawandel mit so einem Fanatismus und fast messianischem Auftrag betrieben wird. Dass man sogar in Sidney demonstriert, wo die Energiewende, die sich Deutschland zum Vorbild  genommen hat, gnadenlos geheitert ist, dass ist der größte Witz.

Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass der Klimalobby in Medien und Politik langsam die Felle davonschwimmen. Es geht ja am Ende wie früher schon mal erwähnt nicht um den Kampf gegen den Klimawandel, sondern um die Begründung, die geplante, sozialistische Große Transformation durchzudrücken, mit den gravierenden Einschränkungen der persönlichen Freiheit. Seit Wochen hat Maron das Problem, dass die Gelbwesten seine Klimapolitik attackieren, niedrigere Strom- und Dieselpreise fordern und die Atomkraft deshalb den neuen Energien vorziehen. Und wie auf Kommando kam vorhin in den Nachrichten, dass in Paris zehntausende für den Klimaschutz auf die Straße gegangen wären und sich auch Gelbwesten angeschlossen hätten. Was für ein Witz, wenn man an den Ursprung der Bewegung denkt. Da reichte es, dass bei der Klimademo sich einfach ein paar eine gelbe Warnweste übergezogen haben. Die Demo war friedlich, nur bei den Gelbwesten kam es zu vereinzelten Ausschreitungen; natürlich jeweils die passenden Bilder dazu. So geht Propaganda.

Im Hintergrund sind große Manipulationen von Daten nötig, um das Narrativ von der Klimaerwärmung zu stützen. Die Medien bringen alle paar Tage Bilder von Tornados und deren Zerstörungskräfte, als hätten Einzelfälle zugenommen. Dabei gibt es in den USA jährlich zwischen 700 und 1300. Im letzten Jahr hatte man sogar eine bemerkenswert niedrige Zahl von unter 800 (Anzahl bis Oktober kurz vor Ende der Saison). Gestern kam etwas von einem Zyklon vor Madagaskar. Die Orte wandern immer weiter weg, denn wenn man sich dieses interessante Video ansieht, dann deutet viel darauf hin, dass der Zenit einer Erwärmung im natürlichen Zyklus längst überschritten ist. Man erzählt uns seit Jahren, was von milden Wintern, aber nachdem die letzten paar Jahre die Winter einfach wieder winterlicher wurden (man frage die Liftbetreiber) und die Februartemperaturen schon seit 30 Jahren sinken, dürfte das auch so manchem aufmerksamen Bürger auffallen. Wer erinnert sich nicht an Ski- und Biathlonrennen mit Pisten und Loipen als weiße Bänder in grüner Landschaft. Das war in den Zweitausendern durchaus öfter der Fall.

Die nächsten drei Jahre dürften entscheidend sein. Wenn sich wirklich die reale Abkühlung fortsetzt, da ändert auch der letzte Sommer nichts, und, wenn neben einigen Kohlekraftwerken Ende 2019 das Kernkraftwerk in Phillipsburg abgeschaltet wird, dann kann der Strombedarf nicht mehr mit einer Grundlast gedeckt werden. Dazu könnte es in der Autoindustrie zu massivem Stellenabbau kommen, weil man auf Elektroautos setzt, für deren Betankung aber immer weniger sicher verfügbarer Strom bereitgestellt werden kann. Irgendwann wird man den Bürgern nicht mehr erzählen können, dass sowohl große Wärme, als auch Kälte, sowohl Dürre, als auch Niederschläge vom Klimawandel verursacht werden. Bis dahin werden die Bürger die Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und hohe Strompreise als wesentlich bedrohlicher ansehen als einen Wirbelsturm irgendwo vor der afrikanischen Küste.

Niemand kann das Klima für die Zukunft voraussagen, es gibt nur Indikatoren, die aus Erfahrung aufgrund von Aufzeichnungen auf einen Wandel hindeuten. Und das ist diesmal keine weitere Erwärmung. (obiges Video ist deshalb sehr sehenswert)

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Klimademos nichts Anderes sind als eine Inszenierung durch ein Konglomerat aus links-grünen Ideologen, Energielobby, Finanzeliten und Saboteuren, die der deutschen Industrie schaden wollen und den gewünschte Protest gleich selbst inszenieren, finanzieren und medial aufbereiten. Dazu kommen die ganzen Schmarotzer in den NGOs. Sozusagen die Propaganda 3.0. Bei Propaganda 4.0. produziert man Filme von Wetterereignissen u.a. und gewünschten Protest nur noch am Computer, wenn nicht gleich das Ereignis selbst.

Könnte aber sein, dass die Realität in den nächsten Jahren nochmals ihr größter Gegner sein wird.

26 Gedanken zu “Propaganda 3.0.

  1. Mich gruselt das alles nur noch. Ich muss zugeben, dass ich auch über den Islamscheiß geredpillt wurde, aber was ich seither an irren Watschelmärschen und Klimagelaber gesehen hab, raubt mir die Spucke. Wir sind ja noch blöder als alle Muslims zusammen.

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    1. Seit etwa 1,5 Jahren denke ich jedes mal, dass keine Steigerung mehr möglich sei. Aber immer kommt noch einer, der alles toppen kann und das sogar beim Wetterbericht. Bei über 10° ist die Karte schon tief rot. Da sagte die Wetterfee: Mit 15° wird es sehr, sehr mild. Im Laufe der Woche wird es sogar noch heißer(!). Was sagen die dann, wenn es im Sommer über 25° hat? Es kommt megagroße Extremhitze?

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      1. Ich denke immer, dass es mit dem Internet kaum noch krasser werden wird. Zuckerberg hat beschlossen FB zu irgendeinem Messager umzufunktionieren, mit dem man niemanden mehr erreicht. Gut. Anders hätte es für Konkurrenz wohl auch keinen Platz. Mal sehen, ob VK oder Minds in die Bütt steigen.
        Jetzt denkt ein CDUtiot darüber nach, Youtube in Europa zu verbieten.
        Mir ist unklar wie offenbar diktaturaffine Menschen das Vertrauen der Mehrheit gewonnen haben und die jetzt alles abbauen, was uns alle, inklusive der Minderheiten, noch schützen kann. Und dann noch der Wirtschaftscrash, der kommt, der kommen muss.

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  2. Das Klimageschwurbel ist Marxismus 4.0

    Marx behauptete, dass sein Werk „wissenschaftlicher“ Sozialismus sei, welcher logischerweise im Kommunismus enden wird. Ausser ein paar grundlegenden betriebs- und volkswirtschaftlichen Formeln, die wahrscheinlich nicht mal auf seinem Mist gewachsen sind, hat sich das Ganze weder als wissenschaftlich noch als wahr erwiesen.

    Die Frankfurter Schule kam daher und sinnierte ueber die fehlende Revolutionswilligkeit des Arbeiters. Ihr erstes Werk war aber „Studien über Autorität und Familie“ was im pseudowissenschaftlichen Werk „Die autoritäre Persönlichkeit“ (1950) endete, worin Freud und Soziologie so verwurstet wurden, dass der Alleinschuldige am Faschismus der Patriarch, also der Vater in der Familie sein soll. Sogenannte wissenschaftliche Erkenntnisse von Marx-Juengern sind immer mit Vorsicht zu geniesen, insbesondere zurechtgebogene empirische Studien.

    Dies wurde von Feministinnen aufgegriffen – welche 1848 (declaration of sentiments) entstanden, im selben Jahr wurde von Marx das kommunistische Manifest veroeffentlicht – um nach 100 Jahren mal wieder loszulegen und gegen Maenner vorzugehen. Die Frankfurter Schule bereitete auch den Boden fuer die „marxistisch leninistische Erkenntnistheorie“, welche sich die Postmodernisten wie Foucault und Derrida zu nutze machten. Objektivismus war gestern, heute hat nix mit nix zu tun, praktisch eine Verweigerung jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnisse.

    Doch selbst Feminismus und Postmodernismus hat die westlichen Gesellschaften nicht ausreichend zerstoert um den allerheiligsten Kommunismus durch das revolutionaer gestimmte Volk herbei zu fuehren. Der Teufel wird wieder mal an die Wand gemalt. Die Bourgeoisie hat ausgedient, der Patriarch ebenfalls, Rationalitaet ist sowas von gestrig, der Klimawandel ist der neue Teufel. Und die Boesen, die diesen Klimawandel verursachen sind: wir selbst. Weil wir atmen, fressen und kacken.

    Endziel: Hauptsache der Marxismus kommt, auch wenn’s keiner ueberlebt.

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    1. Das ganze manifestiert sich auch in der Doktorarbeit von Frau Wehling, die ja auch vorgibt total „wissenschaftlich“ zu sein. Da geht es auch um Väter, die angeblich autoritär machen.

      Ich wette, dass die aber zu dumm ist, um überhaupt die Geistesgeschichte ihres dummen Gelabers zurückzuverfolgen und nicht mal weiß, dass sie Marxistin ist.

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  3. Danke für den Artikel. Bin auf ClimateWorks über meine Recherche der ECF gestoßen, die ich über die GenerationenStiftung gefunden hatte. Und hatte jetzt stundenlang (seit Donnerstag) damit verbracht über 600 Spenden von ClimateWorks ins Excel zu klöppeln. Interessant ist, dass die mittlerweile auch Gelder von der Bundesregierung erhalten. Das Wissen über diese Querverbindungen scheint irgendwie nicht da zu sein, sonst würden die nicht alle rätseln wer diese „Schüler“streiks organisiert. Da sollte man den einen oder anderen Youtuber nochmal bringen.

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    1. Ich kann mich erinnern, dass auch die Hans Böckler Stiftung dabei ist. Daher auch die DGB-Fahnen bei den Demos. Bei einer Tagung mit dem Namen „Transformation mitgestalten“ darf ein Wissenschaftethiker:
      (…)Hengsbach forderte die Gewerkschaften auf, radikalere Positionen zu entwickeln und den notwendigen Umbruch weg von einer wachstumsfixierten, ressourcenverschleißenden und umweltzerstörenden Wirtschaft und damit vom Kapitalismus voranzutreiben.(…)
      https://www.boeckler.de/117585_118493.htm
      Die treiben also auch einen Systemwechsel voran. Denen schwebt wohl eine Art FDGB der DDR vor, da ist man dann nicht mehr auf (sinkende) Mitgliedsbeiträge angewiesen um zu schmarotzen, sondern kann sich direkt an Steuergeldern bedienen.

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      1. Außerdem ist doch Compact eine Ausgründung von attac und attac ist quasi DGB bzw. Böckler—Stiftung. Campact hat doch jetzt auch Schiss, dass denen die Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

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    2. Ich finde es schwer über diese Finanzierungsverästelungen zu sprechen. Man verliert schnell die geneigten Interessenten, wenn man ständig Namen einführt, die ihrerseits erklärungsbedürftig sind.

      Ich hatte deinen Text über diese Beate Guerot gelesen. Die kannte ich vorher gar nicht, obwohl die ein Knaller ist. Bevor ich irgendeinen Text oder ein Video machen würde, müsste ich erst mit einem Text/Video die Frau als Person biografisch einführen. Die gibt schon an Gaga was her ist aber nicht bekannt genug, um sich die Mühe zu machen.

      Meiner Meinung nach müssen wir von etwas Bekannten zu etwas neuem überführen. Also im obigen Text ist John Podesta sehr bekannt. Da wäre jetzt z.B. spannend, welchen Einfluss er überhaupt durch den Öko-NGO-Zirkus auf Europa ausübt und in welchen NGOs der da so hockt. Alternativ auch was seine Climate Works Foundation überall so macht. Ein dritter Ansatz wäre, vom bekannten Toyota zur Finanzierung der CWF zu gehen und zu ergründen, welche Motive die Japaner haben könnten. Wollen die keine Diesel in Europa verkaufen?

      Ich glaub es wird überhaupt schwieriger überhaupt Leser oder Zuschauer zu finden. Vermutlich macht es Sinn für mich, auf Minds und Gab stärker in die thematischen Gruppen zu posten. Also „Toyota vs dt Autobauer“ in eine Economics Gruppe. Minds ist auch in Themengruppen gegliedert, die man suchen kann, um dort kurz was hinzuposten. Für eure deutschsprachigen Sachen ist vllt Reddit noch eine Option.

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      1. Was die ClimateWorks Foundation finanziert kann ich dir sagen. Die über 600 Finanzierungen habe ich. Muss ich geg.falls nochmal die Stammdaten glattziehen. Wobei ich nur einen Bruchteil von den genannten NGOs namentlich kannte. Bei einigen die mit höheren Summen bedacht sind, müsste ich mal gucken. Wollte aber bei Zeiten mal eine Soziale Netzwerkanalyse über den Krams machen. Bin nur zu faul alle weiteren Beziehungen in ein Excel zu überführen um das mal auszuwerten. Alle Namen muss man in einem Video garnicht nennen, ich denke da eher im Sinne einer grafischen Darstellung als Netzwerk wo ein paar Key—Player gehighlight werden und geg.falls nochmal die Summen. Also die z.B. Von ClimateWorks und dann eben die Summen die von der Bundesregierung, den Ländern, Kommunen und den staatsnahen Stiftungen kommen. Zusätzlich noch die Mercator—Stiftung die eine wichtige Rolle spielt.

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      2. Ich hab schon von Teams gehört die ganze Monate darüber gebrütet haben sollen, wie man Verbindungen zwischen mehreren hundert Punkten darstellt und eine Gewichtung (in deinem Fall Beitragshöhe) vllt in Farben darstellt. Man muss ja bedenken, dass die Stiftungen, die mehr wechselseitige Geldkoffer kreisen lassen enger beieinander liegen. Luisman präsentiert sich ja gerne als Mathe- und IT-Ass. Vielleicht hat der den Nerv zu so was.

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      3. Das gibt es alles. Auch die entsprechenden Algorithmen. Habe prinzipiell auch eine Hana—Datenbank am Laufen mit der das möglich ist, inkl. Algorithmen und visueller Darstellung. Man kann dort auch die Edges entsprechend gewichten.

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      4. Ich halte die Arbeit von Hassrede für ganz wichtig, auch wenn man damit nicht alle erreicht. Ich halte das für eine Art crowd-funding mit leider wenigen Spendern., das zum Beispiel auch mir die Möglichkeit gibt Artikel zu schreiben. Meist taste ich nur die Oberfläche ab wie oben. Ich hab auch „mercator“ gelesen und andere Stiftungen. Bei mir geht es eher darum, das auszuwählen, wo auch der Leser durch sein Vorwissen einen Bezug hat. Wie hier Podesta. Als ich vorhin auf der Hans Böckler Stiftung war, dachte ich mir, die alleine wären schon wert mal dort zu wühlen, ich sitze aber neben der normaler Recherche an einem Artikel schon oft 3 Stunden und mehr. Jeder arbeitet im Blog ja weitgehend umsonst, damit sich überhaupt eine Gegenöffentlichkeit entwickeln kann. Das ist Gegenwert genug, wenn das ein wenig funktioniert. Wenn jemand eine Nische besetzt ist in dieser Hinsicht besser, als wenn alle das Gleiche schreiben.

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      5. Freut mich. Was mich teilweise stört ist, dass andere Youtuber o.ä. das Thema nicht stärker aufgreifen und noch nicht mal die Dinge übernehmen, geschweige denn selber zu recherchieren. Das gleiche auf Twitter. Da macht sich auch kaum einer Mühe. Das nachrecherchieren nimmt in der Tat viel Zeit in Anspruch, da beim späteren Artikel schreiben, dann doch nicht alle Dinge übernommen werden. Dazu kommt noch, dass ich hier noch zig kleine Anfragen u.a. Dinge rumliegen haben, zu denen ich eigentlich auch noch was schreiben will. Zusätzlich frisst meine Zeit die Auseinandersetzungen mit einigen Ministerien an die ich Anfragen gestellt habe, die aber „auf dumm“ machen. Das ist zumindestens mein Eindruck. Falls nicht, kann der Innenminister komplett Konkurs anmelden.
        Werde jetzt wohl auch noch alle Städte raussuchen in denen Demos stattgefunden haben und bei denen anfragen wer der Demoveranstalter war. Gibt es da irgendeine Liste mit allen Städten wo die diese Demos abhalten?

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      6. Der @Netzdenunziant auf Twitter ist IT-ler und hat auch eine gewisse Reichweite. Wenn du den mal anschreibst, pustet er vielleicht mal das ein oder andere Rechercheergebnis von dir rum.

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      7. Ich hab auch den Eindruck, dass man als vernünftiger Bürger eher irgendwo gesperrt wird als als Verschwörungstheoretiker oder als Beleidigungsschleuder. Es muss halt das Bild des irren Konservativen aufgebaut werden. Ich bin ja auch fast überall gesperrt.

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  4. Klimawandel war vorgestern, Klimaerwärmung war gestern, heute ist Klimaerhitzung. Wandel ist zu abstrakt, Wärme klingt ja noch angenehm, aber bei Hitze hört der Spaß auf.
    Ich sollte ein Patent auf die „Klimaglut“ anmelden.

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