Bento feiert das letzte Aufgebot.

Letztes Jahr hatte ich schon einen Beitrag über einen Artikel auf bento über starke 12 Frauen. Als ich heute die Überschrift las, Weißt Du, was diese Frauen Wichtiges erreicht haben, las, fragte ich mich: Was? Es gibt noch mehr? Sie haben aber diesmal nur mehr zehn in Form eines Quiz gefunden, die auch noch Weltbewegendes für die Menschheit geleistet haben sollen. Die drei wichtigsten sind gleich in den Einführungszeilen genannt: Jane Addams über Betty Williams bis hin zu Maria Montessori: Kenn´ ich nur Montessori, die das selbsttätige Lernen in den Unterricht eingeführt hat. Sie hatte aber vergessen, die richtige Dosis zu ermitteln, denn schwächere Schüler haben eher was davon, wenn ein Lehrer klare Ansagen macht. Trotzdem zeigt sich erst in der Gegenwart, welch tolle Errungenschaft diese Schulen sind, vor allem im Umfeld der großen Städte. Da können links-bunte Eltern ihre verzogenen Bälger unterbringen, damit die Erzeuger sich in der Bekanntschaft nicht mit ihren Noten an der Regelschule blamieren müssen und sorgen dafür, dass Nils-Peter erst auf dem Nachhauseweg in der Straßenbahn von Achmed und Mohammed vermöbelt wird und nicht schon in der großen Pause. Solange das der tägliche Einzelfall bleibt glaubt er vielleicht noch an die Bereicherung durch die multikulti Buntwelt.

Bei Jane Addams waren drei Möglichkeiten zur Auswahl: Arbeitete an der Entwicklung des Schalenmodells des Atomkerns(!), Erhielt als erste deutsche Medizinerin den Doktortitel oder War Feministin, Soziologin und Gründerin der ersten Friedens-Frauenbewegung. Die erste und die letzte Möglichkeit passen gut zusammen. Nachdem Max Born das Schalenmodell für die Atomhülle entworfen hat, mit dem sich noch heute viele Phänomen erklären lassen, hätte mich nicht gewundert, wenn eine Jane gekommen wäre und das Schalenmodell für den Atomkern ohne Nachweis propagiert hätte. Leider musste sie auf eine Feministin wie Adams warten, denn nur durch diese Bewegung ist es erst heute möglich, den größten Blödsinn ohne wissenschaftlichen Beweis zu propagieren. Statt Schalenmodell des Atomkerns gibt es eben heute ohne Nachweis 14,5 Geschlechter. Für die Zersetzung der Universitäten mit solchem Blödsinn, sollte man Jane Adams als eine der Vorreiterinnen wirklich kennen.

Genauso wie die Simone de Beauvoir. Zwar muss man da nur das richtige Buch von ihr kennen „Das andere Geschlecht“, viel wichtiger ist aber zu wissen, dass es mit Hitlers Mein Kampf vergleichbar ist. Keiner hat´s gelesen, andernfalls hätten die Leute in den Zwanzigern schon gewusst, was ihnen blüht. Schade, dass Simone de Beauvoirs Buch nicht schon in den 30-igern erschienen ist, denn dann hätten auch Bücherverbrennungen etwas Gutes gehabt.

Dann ist gefragt, welche Frau entscheidende Vorarbeit zur Entschlüsselung der DNA geleistet hätte. Es war Rosalind Franklin, die laut Antwort, die Röntgenmethode verfeinert und die DAN analysiert hat. Leider brauchte es erst einen Konrad, der erst etwas erfinden musste, damit Rosalind etwas zu verfeinert hatte und jemanden für eine Analyse zu rühmen, die im Gegensatz zu Krick und Watson ohne Ergebnis blieb, finde ich dann auch nicht unbedingt einen berauschenden Punkt. Schließlich analysiert die Frauenforschung auch schon 20 Jahre Geschlechterverhältnisse, welche sich in Banalaussagen und bloßen unbewiesenen Behauptungen erschöpft. Vielleicht ist sie deshalb für bento erwähnenswert.

Dann folgen noch ein paar Frauen, die irgendwas für Frauen zum ersten Mal gemacht haben. Es kommt eine Bett Williams, die einen Frauenmarsch mit 10000 Teilnehmern organisiert hat. Wenn es dieses Quiz auch für Männer gäbe, müssten wir wohl bis Folge 23668 warten bis da ein Lutz Bachmann auftauchen würde, der es mit PEGIDA auf bis zu 40000 Teilnehmer brachte. Und da dürfte man nur deutsche Männer anführen.

Die Frau von Albert Einstein, Mileva Marič, hat auch besonderes geleistet, sie studierte Mathematik und Physik. Es wird nicht erwähnt, dass sie zweimal durch die Diplomprüfung gefallen ist, was damals sicher keine Schande war, doch wage ich zu bezweifeln, dass sie wie behauptet gleichzeitig dann einen großen Beitrag zu Einsteins Arbeit geleistet hätte. Denn, obwohl sie Mathematikerin war, wandte sich Einstein nicht an sie, als seine Kenntnisse in Mathematik nicht ausreichten, sondern an einen ehemaligen Schulkollegen, der Mathematik studiert hatte. Laut Wikipedia behaupten vor allem Feministinnen, dass Marič entscheidendes zu Einsteins Arbeit beigetragen hätte, wo dann Wissenschaftstheoretiker widersprachen. Egal, das soll ihre Arbeit nicht schmälern, wenn aber bento hinter Marie Curie keine nennen kann, die ihr das Wasser reichen kann, dann ist das schon armselig. Männer kämen ohne Otto Hahn, Werner Heisenberg und Max Planck aus und hätten noch 20 vom gleichen Kaliber.

Peinlich wird es, wenn eine Etta Palm d’Aelders als Besonderes eine Rede zu Frauenrechte vor dem französischen Nationalkonvent gehalten hat, was man angeblich unbedingt wissen muss, als falsche Alternativantwort sie als Wissenschaftlerin vorgibt, die über die Sozialstruktur von Gorillas geforscht hat und wichtige Erkenntnisse über deren Verhalten geliefert hätte. Das ist in etwa so, als wenn man fragen würde, was dieser und jener als Fußballer besonderes geleistet hätte und dann als falsche Lösung Er wurde Fußball-Weltmeister anbietet und ihn dann stattdessen rühmt, der erste schwule Fußballer in der 2.Liga gewesen zu sein.

Dieser Hype von bento um Frauen, die besonders Wichtiges geleistet haben sollen, geht echt nach hinten los. Im zweiten Anlauf, kann man nur noch Belanglosigkeiten und Durchschnittsleistungen anbieten. Man sollte das mal mit einer auf den ersten Blick gewöhnliche Leistung vergleichen. Eine Mutter, die in der Nachkriegszeit ohne Mann ihre sechs Kinder durchgebracht hat. Das ist eine anerkennenswerte Leistung! Oder gleich noch den invaliden Mann mitversorgt hat. Eine Hannelore Kohl verdient Wertschätzung dafür, dass sie ihrem Mann den Rücken freigehalten hat und wegen ihm diverse Intrigen aushalten musste. Erwartet keiner, dass sie am 10-Punkte-Plan für die Wiedervereinigung mitgearbeitet hat. Bento versucht wiederum Frauen mit dem Maßstab zu messen, den man allgemein an Männer anlegt, damit etwas von gleicher Wertschätzung abfällt. Im Grunde diskreditiert man alles, was Frauen als Frauen täglich leisten, wofür man sie viel zu selten auf einen Sockel stellt. Feministinnen jammern täglich, dass Haus- und Pflegearbeit keine Wertschätzung erfahren würden, dabei sind vor allem sie es, die täglich behaupten, erst eine Frau mit Beruf und Karriere wäre eine vollwertige Frau. Die gender- und geisteswissenschaftlichen Sesselpfurzerinnen durch Quote halten ihren eigenen nutzlosen Job mit Prädikat für Karriere. Dabei müsste eine normal sterbliche Frau in der freien Wirtschaft oder der echten Wissenschaft ohne Quote malochen wie blöde, um auf den gleichen Titel und die gleiche Gehaltsstufe zu kommen. DAS wäre eine Leistung. Das erwarten weder Männer noch Frauen, damit sie Wertschätzung bekommen. Wenn es so einen Laden wie bento in 30 Jahren noch gibt, wen wollen sie dann aufbieten? Eine Quatschtante wie Katharina Barley, weil sie sie ein Gesetzt fordert, mit dem man die Wähler nötigt, dass im Bundestag 50% Frauen sitzen? Claudia Roth, weil sie dafür eintritt, dass die ganze Welt zu uns kommen darf? Da könnte man bei den Männern gleich noch Robert Oppenheimer im Nachhinein dafür ehren, dass er die Atombombe gebaut hat.

Täglich wie bento zu propagieren, dass Frauen alles und besser könnten, endet dann in solchen Peinlichkeiten wie diesem Quiz. Diese Frauen sind für den unmittelbaren Fortgang der Entwicklung der Menschheit so überflüssig und deshalb so unbekannt, dass es sogar für mich teilweise ein reines Ratespiel war. Die mögen in den innersten Zirkeln der Feministinnen wie Heilige verehrt werden, sind aber genauso überflüssig wie islamische Gelehrte, die den Koran auswendig aufsagen können.

Man kann bei bento fast schon von Frauenverachtung sprechen, wenn sie dauernd behaupten, Frauen könnten alles gleich gut, und sich dann 80% der Artikel darum drehen, wie Frauen forschen, was sie zwischen den Beinen haben. So eine Art Dauerzustand weiblicher Frühpubertät.

Wir werden aber sicher noch einen dritten Durchgang erleben, schließlich müssen sie die heilige Greta noch mit unterbringen.

 

 

 

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7 Gedanken zu “Bento feiert das letzte Aufgebot.

  1. Man könnte BENTO doch helfend unter die Arme greifen! – Beispielsweise mit Elena Ceaușescu, der damaligen Frau des damaligen Diktators Nicolae Ceaușescu. Nach offizieller Propaganda war sie eine weltweit berühmte Wissenschaftlerin, nachgeweisenermaßen aber vielfache Ehrendoktorin, erschossen am 25.12.1989 weil die Rumänen aus irgendeinem Grund noch mehr Angst vor ihr, als vor ihrem Ehemann hatten. Der typische Rumäne im sicheren Ausland machte sich gerne den Spaß´, nichtsahnende Ausländer zu fragen, ob sie Elena Ceaușescu kennen würden und freuten sich diebisch, dass NIEMAND im Ausland sie kannte und kolportierten das fleißig nach Hause. Es wäre sozusagen ein sozialer GAU gewesen, hätte sie jemand im Ausland gekannt. Kam aber nicht vor 😉
    Hat noch wer was in dieser Richtung?
    Ah ich hab was: Die römische Kaiserin Livia, Mutter des später berüchtigten Tiberius, war nicht nur geistreich, sondern hat laut einem älteren Brockhaus unzählige Politiker ermorden lassen, wenn sie im Weg standen, aber sie hat auch Innovationen gebracht: Nach dem Grimmschen Deutschen Wörterbuch ließ Kaiserin Livia aus Deutschland, Gallien und Pannonien etliche tausend säugende Frauen auffangen und nach Rom bringen, diese aber aus den Brüsten die ihren Kindern geraubte Muttermilch in silberne Wannen spritzen, in denen sie sich … mit andern unzüchtigen Römerinnen hernach gebadet hätte… Das IST Innovation.

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    1. An SOLCHE Frauen habe ich auch gedacht. Ich wunderte mich schon warum die Amis noch nicht in Venezuela einmarschiert sind. Muss wohl an Maduros Ehefrau Cilia Flores liegen, die soll noch weit fanatischer sein als er selbst. Später wird es heißen Flores hat mit einem Friedensmarsch (=sozialistischer Zwangsauflauf) eine US-Invasion verhindert.

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  2. Und es endet wieder mit dem alt-bekannten: : aber Frauen sind doch noch viel schlimmer und auch viel dümmer; Blablabla. Nein! Tatsache ist; und geht auch aus diesem Artikel hervorragend hervor, was in unserer Gesellschaft und Kultur immer als wichtig und relevant (männliche Werte, Erfindungen, Geld und Ehre) und was als völlig irrelevant (5 Kinder und einen behinderten Mann nach dem Krieg durchbringen und als Trümmerfrau arbeiten) zählen. Das Eine bringt Ehre, Preise und Anerkennung, das andere wird verschwiegen und sogar lächerlich gemacht. Unbezahlt ist es sowieso. Dort liegt der Hase im Pfeffer; und das ist auch Schuld an dem „falschen“ Feminismus, der zur Zeit entstanden ist, wo Frauen die besseren Männer sein wollen. Männer, ihr und Eure Jahrhunderte währende Abwertung aller weiblichen Arbeit und Erfahrung sind der Auslöser für diese kranke Entwicklung; und eben nicht die Feminazis, welche Euch nur ernst genommen haben und jetzt mit Euch um den Platz an der Sonne (Ehre und Geld) konkurrieren. Tja, so kann’s gehen, wenn etwas lange Zeit aus der Balance gefallen ist.

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    1. Ich denke man muss schon sagen, dass die, die durch ihre Leistung Ansehen erfuhren, nicht deshalb groß heraus kamen, weil sie die Frauen unterdrückten. Man darf nicht vergessen, dass viele berühmte Leute, bei ihrer Taten ein großes finanzielles und persönliches Risiko eingingen und oft mit dem Leben bezahlten und dazu trotz ihrer bahnbrechenden Leistungen oft nicht belohnt wurden. Man denke an Galileo Galilei, oder Nikolas Teslar. Wie viele Schriftstellerinnen gibt es, die wegen ihrer Arbeit im Gulag oder im Gefängnis landeten? Dass die Frauen von Männern trotzdem immer Wertschätzung erfuhren und erfahren, sieht man daran, dass es in Gefahrensituationen immer heißt: Frauen und Kinder zuerst. Kein Mann würde das in Frage stellen.
      Insgesamt ist es ja sowohl bei Männern, als auch bei Frauen erbärmlich, wenn man seinen Selbstwert nur durch Titel, Geld und Karriere erlangt, denn inzwischen sagt das oft nichts mehr darüber aus, ob jemand kompetent ist.

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      1. Ja, ich bin mit dem Ersten und letzten Teil Deiner Antwort einverstanden. Alle Erfinder oder wirklich grossen Männer zahlten in der Tat einen sehr hohen Preis. Oft wurden sie verhöhnt, nicht ernst genommen und erfuhren erst nach ihrem Tod Anerkennung. Und der dritte Teil Deiner Antwort stimmt ohnehin. Aber so funktioniert doch heute die Welt. Alles ein grosser Marktplatz, wo sich die Lautesten (und meistens Dummsten) am besten verkaufen. Politiker und Kim Kardaschians beherrschen die Szene der Wichtigkeiten. Wenn das nicht zum Weinen ist, weiss ich auch nicht.

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