Der Schwachsinn, der aus der Kälte kam.

Die Leistung von Medizinethiker lässt sich daran ablesen, dass man weder etwas gehört hat, als der Vorschlag kam, Frauen sollten bis zum 9. Monat abtreiben dürfen, noch, dass die Umsetzung des Sozialverträglichen Frühablebens längst stattfindet. Eine Bekanntschaft rief zum Beispiel den Notarzt für die 84-jährige Mutter, die schwere Atemnot hatte. Die Sanitäter meinten, da könne man nichts mehr machen, und mussten mehrfach aufgefordert werden sie zu behandeln. Als sie im Krankenhaus zufällig über ihre Akte kamen, stellten sie fest, dass die Sanitäter eingetragen hatten, Keine Behandlung erwünscht.

Nun hat der finnische Medizinethiker Joona Räsänen wohl die Kälte und die Dunkelheit des letzten Winters nicht vertragen oder war unterbeschäftigt, dass er dort eine Krise sieht, wo vorher nicht mal ein Problem war.

Says recognition of ‘trans-ageism’ would prevent ‘severe discrimination’

(Die Anerkennung von „Trans-Ageismus“ würde „schwere Diskriminierung“ verhindern).

Er unterscheidet neben dem realen, chronologischen und dem biologischen Alter noch das emotionale Alter. (hier; engl. Original) Nun hat man ja in der Rechtsprechung erkannt, dass sich eben manche körperlich und geistig langsamer entwickeln und es augenscheinlich doch Unterschiede gibt, inwieweit einer für ein Verbrechen verantwortlich sein kann. Deshalb hat man das Jungendstrafrecht auf 21 Jahre ausgedehnt. Mit augenscheinlich kann es nicht mehr weit her sein, wenn einer nach der Verurteilung mit Geheimratsecken und grauem Haaransatz in eine Jugendeinrichtung einfährt. Es wagt sich auch keiner mehr zu fragen, ob Achmed mit Fusselbart in der Grundschule richtig ist, auch wenn er nicht weiter als bis zehn rechnen kann. Das biologische Alter und der Verweis auf die geistige Reife sind jetzt schon zu einem Standardbonus vor Gericht verkommen, wenn es darum geht, Straftäter, die schon seit Jahren behaupten, sie wären siebzehneinhalb noch weiter zu pampern, sollten sie dann doch irgendwann 18 werden.

Und jetzt kommt so ein Quatschkopf und will noch das emotionale Alter einführen. Hat was mit Fühlen zu tun, kann ich schwer erklären, weil Räsänen es selbst nicht kann.

Räsänen unterscheidet zwischen „chronologischem“ Alter oder wie lange die Person tatsächlich gelebt hat; „Biologisches Alter“ oder der Zustand des Körpers und „emotionales“ Alter, das Alter als das, was man identifiziert. „Das gesetzliche Alter ist eine Ursache für schwere Diskriminierung bei einigen Menschen, deren biologisches und emotionales Alter nicht ihrem chronologischen Alter entspricht“, argumentiert er. In einem Interview mit The College Fix sagte Räsänen: „Das Alter ist (zumindest für manche Menschen) ein wichtiger Teil ihrer Identität. Menschen können sich als älter oder jünger ausweisen, als sie tatsächlich (chronologisch) sind … Ich lehne die eigenen Erfahrungen nicht ab. “ Auf die Frage von The Fix, wie das biologische Alter vom chronologischen Alter unterschieden werden kann, konnte Räsänen nicht klarstellen. „Ich bin kein Biologe oder Arzt, daher kann ich hier keine eindeutige Antwort geben. Ich glaube, das sollten Biologen und Mediziner gemeinsam mit Philosophen und Bioethikern prüfen und entscheiden. “

Kennt man von der Gender-„forschung“. Man stellt eine Behauptung auf und infiltriert dann andere Forschungsbereiche mit diesem Humbug, jammert zum Beispiel über männliche Mathematik, die angeblich andere Geschlechter diskriminiert, können aber nicht zeigen wie denn eine weibliche Mathematik aussehen sollte. Da verkommt „Forschung“ zur weiteren Versorgungsschiene, um Nutzlos-Absolventen ins System zu drücken.

Die Behauptung, dass jemand mit seinem emotionalen Alter seine Identität bestimmt, wird einfach als objektiv wahr angenommen und man kann dann deshalb gleich darüber sinnieren, welche Probleme sich daraus ergeben. In Räsänens Fall soll man Psychiater und Psychologen konsultieren, wenn man sein Alter ändern möchte. Warum nicht gleich zum Astrologen.

Als er gefragt wurde, erläuterte Räsänen auch, wie er bestimmte Missbräuche für möglich hält, zum Beispiel, dass ein Pädophiler sein gesetzliches Mindestalter ändern kann, um Vergewaltigungsgesetze zu umgehen. „Kinder können dem Sex nicht zustimmen, und das erklärt, warum Sex mit einem Kind falsch ist. Wenn ein Achtjähriger jedoch nicht zustimmen kann, Sex mit einem 18-jährigen oder einem 80-jährigen zu haben, scheint es, als ob er nicht zustimmen könnte, mit einem anderen achtjährigen Sex zu haben. “ „Wenn ein Pädophiler sein Alter in acht Jahre umwandelt, um Kinder zu belästigen, ist es immer noch unethisch, Sex mit jemandem zu haben, der chronologisch acht Jahre alt ist (weil es unethisch ist, wenn zwei Achtjährige miteinander Sex haben).“

Es ist also nur ein Problem, weil es unethisch ist, wenn zwei 8-jährige Sex miteinander haben? Ist es unethisch, wenn zwei 14-jährige Sex miteinander haben? Da sollte der 52-jährige Machmud schnell noch sein Alter ändern, bevor er seinen minderjährigen Besitz vögelt, denn bis die Ethiker das geklärt haben, hat sie längst neun Kinder. Bis diese Art der Vergewaltigung vor Gericht kommt ist er längst Großvater.  Räsänen sind sicher noch banalere Probleme durch den Kopf gegangen. Wenn sich jemand sein selbst gewähltes Alter mit 6 Jahren in den Ausweis eintragen lässt, um immer billiger ins Schwimmbad zu kommen, muss er dann im Auto auch wieder auf der Rückbank im Kindersitz hocken? Gibt es überhaupt so große Kindersitze? Wie viele Dauerstudenten in den Mitdreißigern könnten auf die Idee kommen, sich altersmäßig gleich bis vor die Rente zu beamen? In ein paar Jahren gibt es sicher eine App, die gleich ausrechnet, ob sich nun Rente oder bedingungsloses Grundeinkommen besser rentieren.  Deshalb braucht es nach Räsänens Worten auch eine Einschränkung: „Zum Beispiel sollte die Änderung des Alters nur zulässig sein, wenn das neue Alter einer Person zwischen 18 und 60 liegt“, sagte er. „Vielleicht sollte es auch eine Altersgrenze für die Altersänderung geben, damit ein Kind sein Alter nicht ändern kann.“ Wahrscheinlich hat ihm ein arabischer Familienclan gesagt, dass sie wüssten, wo sein Auto wohnt, weshalb er die Grenze nicht bei 21 Jahren gesetzt hat. Denn so kann dann sogar Großvater Ali mit dem Rollator noch nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.  Ich wüsste jetzt keinen, der dann noch auf irgendeine Weise diskriminiert werden könnte. Allein, wenn Unternehmen Uniabsolventen mit mehrjähriger Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen fordern, davon mehrere im Ausland, dann kann man als Bewerber seine zwei Praktika und die paar Wochenendtrips schnell zu dem gewünschten Ergebnis aufblasen, wenn einem zwei Wochen Kaffeekochen in der Allianzfiliale schon wie mehrere Jahre vorkamen. Allerdings könnte man dann wieder als zu alt abgelehnt werden. Aber wenn es gender-fluid gibt, um mein Geschlecht täglich zu wechseln, funktioniert das sicher auch mit dem Alter.

Räsänen hat sich wegen der Ähnlichkeit zu Gender-„Forschung“ deshalb dort Rat geholt.Der Fix richtete sich an mehrere LGBT-Experten und Campus-Zentren an US-amerikanischen Universitäten und fragte, ob der von Räsänen skizzierte Transzeitalter als vergleichbares Phänomen mit dem Transgenderismus betrachtet wird, bei dem sich als Mann und Frau geborene Frauen zu Frauen bzw. Männern erklären. Keines der Zentren oder Experten hat geantwortet.

Die werden sich gedacht haben, warum sie nicht selbst darauf gekommen sind, wie sie ihr Geschäftsmodell des leistungslosen Abgreifens von Steuergeldern noch ausweiten könnten. Dieses Feld wollen sie nicht einfach den Medizinethikern überlassen. Die brüten jetzt gerade darüber, wie viele Fachstellen man für Bi-Gender-19, Bi-Gender-20, Bi-Gender-21 usw. braucht, natürlich alles für 52 Geschlechter.  Eine vermeintliche Diskriminierung zu propagieren, hat immer das Ziel, dass Anwälte daran verdienen, oder uns ein polit-korrektes Verhalten aufs Auge zu drücken. Und da sollte man suchen und wird fündig. Mit dem Alter flunkern ja vor allem Frauen (oder Jugendliche, die Bier kaufen wollen). Bisher waren die Frauen, die glauben durch aufgespritzte Lippen und Botox würden sie plötzlich wieder aussehen wie 20, der Peinlichkeit ausgesetzt, dass man ihnen im Restaurant trotzdem immer den Seniorenteller empfohlen hat. So wie Personen, die augenscheinlich eindeutig wie Männer aussehen, ausflippen, wenn man sie mit Herr anredet, so werden solche runderneuerten Mumien ebenfalls durchdrehen, wenn nicht jemand gleich ihr „emotionales“ Alter erkennt. Deshalb werden als erstes „Seniorenteller“ von der Speisekarte verschwinden und so wie es in den USA als rassistisch gilt zu fragen, wo einer eigentlich herkommt, so wird es dann als diskriminierend gelten jemanden nach seinem Alter zu fragen. So wie man einem Schwarzen, der Bottrop sagt, nochmal fragt, wo er eigentlich herkommt (was rassistisch ist), so wird man bei einer angeblichen 20-jährigen, die sich die überschüssige Haut hinters Ohr geklemmt hat, auch nochmal nachfragen wollen. Das ist aber dann anti-transageinistisch und man glaubt gar nicht wie viele Stuhlkreise, Arbeitsgruppen und Talkshows man mit dem Gelaber darüber ernähren kann.

Sogar jede Kellnerin mit Hauptschulabschluss, die jetzt nicht mehr „Seniorenteller“ sagen darf, kann so erkennen, dass die Welt inzwischen den Weg in die Vollverblödung genommen hat. Was wird sie erst sagen, wenn die ersten trans-speciesistischen Menschen das Frolic aus dem Napf vor der Wirtshaustür fressen?

 

3 Gedanken zu “Der Schwachsinn, der aus der Kälte kam.

  1. Bis „Trans-Ageismus“ konnte ich noch lesen, dann entschied ich, dass sich ausgebildete Psychiater in entsprechenden Instituten mit solchen Themen evtl. auseinandersetzen muessen, ich aber nicht.

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