Der Fake vom zivilgesellschaftlichen Engagement.

Die Demokratie bei uns ist eine tolle Sache. Wenn man sich in seinen Rechten eingeschränkt sieht oder man einen Bereich für vernachlässigt hält, dann kann man sich mit Bitten an zuständige Stellen wenden. Das ist für den einzelnen natürlich schwierig, vor allem, wenn er für sein Anliegen vor Gericht ziehen will. Deshalb gründen Bürger aus der so genannten Zivilgesellschaft wie du und ich Vereine oder Stiftungen, um entsprechend Geld zu sammeln. Damit kann man dann Politiker durch Öffentlichkeitsarbeit und Prozesse unter Druck setzen. Tolle Sache könnte man meinen. Sie können sich auch für esoterischen Humbug engagieren, ob sich aber normalerweise genügend Geld und Förderer finden, wage ich zu bezweifeln.

In einem Artikel heißt es, dass man in der EU plant CO2-Feuerlöscher wegen des Klimaschutzes verbieten will. Ob das nun ein Aprilscherz ist oder nicht ist eigentlich egal, denn die Meldungen im Rest des Jahres unterscheiden sich ohnehin nicht mehr von dem ein oder anderen Aprilscherz. Wer hätte gedacht, dass man mal Eimer in den Jungen-Toiletten aufstellt für Jungen die menstruieren oder Klos für das dritte Geschlecht? In einem Link findet sich tatsächlich ein Verein, der eine Klage gegen die EU für mehr Klimaschutz laufen hat. Die angebliche Bürgerbewegung, die das angestrengt hat, heißt wemove.eu. Laut Impressum ist es aber kein Verein, sondern eine

hundertprozentige Tochter ist die wemove.carity.eu  (…)

Geschäftsführerin ist Laura Sullivan (…) Feministin (…) Sie ist spezialisiert auf Kampagnenarbeit und dem Neudenken von Organisationsstrategien, um so den nötigen globalen Systemwandel einzuleiten.(…) Neben ihrer beruflichen Tätigkeit leitet sie die Gruppe Systemic Change Brussels.

Folgt man dieser Gruppe, so gelangt man zur Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, folgt man dieser Route, so gelangt man zu C4C: Leadership for Systemic Change, wo es wiederum um die von oben geplante Transformation“ von Städten geht. Multikulturell, sicher, nachhaltig und CO2-frei. Also zufällig genau der Käse von den smarten Mega-Städten, über die ich gestern geschrieben habe. Darum soll es aber hier nicht gehen. Geht man nämlich an der klagenden Organisation am Anfang zurück, dann trifft man auf einen Verein, nämlich germanwatch.e.V. Nach meiner Recherche ist mir nicht klar, wer da von wem finanziert wird, denn

Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuschüssen der Germanwatch nahen Stiftung Zukunftsfähigkeit sowie aus Projektmitteln öffentlicher und privater Zuschussgeber.

Die Stiftung Zukunftsfähigkeit: Für eine Transformation,die niemanden zurücklässt.

Also wieder dieser grün-sozialistische Humbug.

Die Stiftung Zukunftsfähigkeit arbeitet eng mit ausgewählten Organisationen und Stiftungen, Partnern und Persönlichkeiten zusammen.

In der Bündelung von Expertise und dem Aufbau von Netzwerken sehen wir die Möglichkeit vieler Verstärkungseffekte und einer Steigerung unserer Wirkung.

Besondere Bedeutung hat dabei die Zusammenarbeit der Stiftung in der von Ihr mitinitiierten G20-Stiftungsplattform in der sie Mitglied der Steering Group ist und Klaus Milke darüber hinaus die Sprecherrolle übernimmt.

Auf dieser Stiftungsplattform folgen wieder die üblichen Verbündeten, wie die mercatorstiftung oder die European Climate Foundation. Kann mich erinnern, dass die auch wieder mit der Deutschen Umwelthilfe verbandelt sind. Man kann zum Beispiel die Deutsche Bundesstiftung Umwelt herausgreifen und weiß sofort, wer dahintersteckt:

Das Kuratorium der DBU unter Vorsitz von Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat am 30. November 2017 in Berlin den ehemaligen baden-württembergischen Landwirtschaftsminister an die Spitze der Geschäftsstelle der größten Umweltstiftung Europas berufen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Heinrich Bottermann an, der Ende Juni als Staatssekretär in das nordrhein-westfälische Umweltministerium gewechselt war.

Man darf jetzt den Anfang nicht aus den Augen verlieren. Da schließen sich angeblich Bürger aus der Zivilgesellschaft zusammen und klagen gegen den Staat oder die EU. Witzigerweise sind aber die Mitglieder nicht alle stimmberechtigt, was nicht wundert, denn es wäre ja blöd, wenn sich genügend Mitglieder finden würden, die nicht jeden Humbug unterstützen wollen, denn laut Rechenschaftsbericht besteht ihre Arbeit unter anderem aus

Internationale Klimapolitik

Finanzierung für Klima und Entwicklung/Ernährung

Deutsche und EU-Klimapolitik

Das ganze System ist meiner Meinung nach Betrug. Der Staat finanziert und fördert Vereine, die ihnen genehme Positionen vertreten und versuchen über sie den Bürgern ein breites bürgerliches Engagement vorzugaukeln und mit Klagen zu bewirken, diejenigen Dinge anzuschieben oder durchzusetzen, für die es so im Parlament keine Mehrheit gäbe.

Entschlossene Minderheiten, die genau wissen, was sie wollen, verfügen über einen Informations- und Organisationsvorteil gegenüber all den vielen, die nicht organisiert sind. (hier)

Da drückte das Umweltministerium noch unter Angela Merkel strenge Abgasnormen durch und brachte den ganzen Irrsinn ins laufen und lässt dann Strohmänner wie germanwatch e.V. oder die Deutsche Umwelthilfe in ihrem Sinne klagen. Sie sind gleichzeitig mit verschiedensten Stiftungen bis hin zur Weltbank verbandelt und haben dadurch die ganze politische und wirtschaftliche Macht im Rücken ihre Ziele zu erreichen. Als ich vor Jahren im Plan für die Große Transformation auf dem Bundestagsserver gelesen habe, stand dort in einem Kapitel, dass man diese Agenda auch in alle Vereine und Kirchen tragen müsste. Ich dachte naiv, da würden dann Klimaaktivisten zu einem Vortrag beim Heimatverein aufkreuzen. Nein. Die Vereine werden von den „Transformatoren“ gleich selbst gegründet oder gekapert. Ein undurchschaubares Netzwerk sorgt dafür, dass die Bürger das nicht merken. Wer schaut sich schon das Impressum und die Förderer an und schaut, wer hinter den Leuten steckt. Bei dieser kurzen Recherche sind mir sofort wieder Stiftungen untergekommen, die mit George Soros verbandelt sind. Mir macht keiner weis, dass das alles sein eigenes Geld wäre. Sieht man sich die ganzen Hochglanzprospekte und Webseiten an, sowie die Leute und Organisationen zu denen sie fähig sind sie einzuladen, dann reicht das hinten und vorne nicht. Ich habe schon mal die Vermutung gelesen, dass Soros nur eine Art Geldwaschanlage ist für veruntreute Gelder zum Beispiel aus dem ehemaligen SED-Vermögen. Zumindest wären sie für diese untergegangene Partei, die ja noch mit ihren Mitgliedern in anderen Parteien und den Medien fortlebt, richtig angelegt, um den Sozialismus wieder aufleben zu lassen. Diesmal in Grün. Dazu passt eine Aussage in einem Youtube-Interview, wo man Studenten zu ihrer Meinung zum Sozialismus befragt hat. Als man sie damit konfrontierte, dass alle bisherigen Versuche gescheitert wären, meinte einer, es käme eben auch auf die Ausgangsbedingungen an. Ja, nachdem es mit dem Bau auf, bau auf, deutsche Jugend, bau auf! Nichts geworden ist und auch die übrigen Roten immer meinten, sie könnten das Paradies aus dem nichts aus dem Boden stampfen, nimmt man diesmal ein hochentwickeltes Land und „transformiert“ es. Es ist die irrige Annahme, alle die positiven Errungenschaften von Freiheit und Kapitalismus würden einfach so weiterbestehen und durch den ganzen sozialistischen Blödsinn nur zu einer höheren Zivilisation ergänzt werden.

Wenn es um das bürgerliche Engagement geht, leben wir in einer Scheindemokratie. Stiftungen und Vereine gaukeln uns aktive Bürgerbeteiligung vor, dabei wird jede Stiftung und jeder Verein, der nicht ausdrücklich die bunte, sozialistische Ökowelt unterstützt, als rechtspopulistisch und demokratiefeindlich diffamiert oder kann kaum Förderung erwarten. Wie ist es möglich, dass in einem Verein, wo sich laut Wikipedia 40 Mitglieder so mal jährlich treffen, hauptamtliche Funktionäre beschäftigt sind. Der größte Sportverein im Landkreis Regen hat über 1300 Mitglieder, kann sich aber nur eine einzige Schreibkraft leisten. Die ganzen Labervereine haben mehrere gutbezahlte Jobs vergeben, während die freiwilligen Feuerwehren in und um Berlin mit Uralt-Ausrüstung zum Einsatz fahren. Man hat uns über Jahre eine Kulisse aus angeblich freien Medien, Bürgerbeteiligung und angeblich streitbaren, demokratischen Parteien aufgebaut, die um demokratische Lösungen ringen. Dabei müsste jeder schon an den Bildern von Demonstrationen diesen Umstand erkennen. Schüler wie Fridays-for-future oder Puls of Europe bauen riesige Bühnen auf, haben Hochglanztransparente und einheitliche Winkelemente, während bei PEGIDA mit immer noch tausenden Besuchern die Redner noch auf der Ladefläche eines Transporters stehen. Was echt gruselig ist, ist, dass die Hierarchie so flach ist; da sitzt kein No-name im Vorstand, der dann mauschelt und unter der Hand Geld bekommt, sondern schon der vermeintliche „Graswurzelverein“ ist über drei Ebenen -nationale Regierung, EU, Welt (UNO. Weltbank, usw.)- mit den Eliten verbunden. Das ist vollkommen transparent, weil keiner nachforscht und keiner diesen Betrug wahrhaben will.

Wenn alles so dermaßen von der sozialistischen Agenda durchseucht ist, hat der Bürger natürlich keinen unabhängigen Maßstab. Über den Journalisten Billy Sixt, der in Venezuela inhaftiert war, berichteten große US- und südamerikanische Sender und auch die BBC, doch in Deutschland wurde er von sämtlichen Medien totgeschwiegen.  Diese Scheinwelt wird im Moment immer enger, die Berichterstattung erschöpft sich in den immer gleichen Meldungen von Brexit, Rechtspopulismus und Klimawandel mit dem immer gleichen Framing. Man hat das Gefühl, als würde alle Energie darauf verwendet, diesen Lug und Trug durch Weglassen, Verzerren und Verheimlichen am Leben zu erhalten, während es sich schon andeutet, dass das System am Scheitern ist. Die Realität in Schweden oder den großen deutschen Städten, der beginnende Jobabbau in der Autoindustrie oder das Scheitern der Windenergie, sobald die Abschaltung der Grundlast-Kraftwerke beginnt und die ersten Windkraftanlagen wegen der erreichten Lebensdauer vom Netz gehen, holt die Utopisten langsam ein. Jede Spitze, jedes inkorrekte Wort wird in den Medien gnadenlos abgeschliffen, es geht nur mehr in eine Richtung; wie ein einpoliger Magnet.

Dass viele Bürger lieber ihren Mund halten, weil sie sich mit ihrer Meinung in der Minderheit sehen, liegt daran, dass die Medien einfach von der mickrigsten Demo berichten, die die Transformations-Agenda stützen, und die passenden Bilder liefern, die eine große Beteiligung suggerieren. Man fühlt sich wirklich machtlos. Doch es gibt mir Hoffnung, als ich hörte, dass auch einige Schüler die Greta-Hysterie nicht mitmachten und mit Aluhüten kamen, um sich darüber lustig zu machen.

Kein Verein, der sich dagegenstellt, wird sich im Moment etablieren können, ohne am Ende als rechtsextremistisch diffamiert zu werden. Deshalb ist es wichtig, Menschen persönlich über die Hintergründe aufzuklären, auch bei Zufallsbekanntschaften. Ich habe festgestellt, dass die Zahl derer, die die derzeitige Politik ablehnen, wesentlich größer ist, als ich erwartet habe. und sich viele nicht überwinden können, einfach mal nicht den Blockparteien ihre Stimme zu geben. Die engagierte Zivilgesellschaft, die man uns täglich medial um die Ohren haut und angeblich ein noch Mehr vom momentan eingeschlagenen politischen Weg fordert, ist ein Fake.

Die pro-Diesel-Demos in Stuttgart zeigen, dass es nicht an Leuten fehlt, es muss nur noch etwas gären, damit sich die wahre Mehrheit zeigt.

 

 

 

8 Gedanken zu “Der Fake vom zivilgesellschaftlichen Engagement.

  1. Mal ein paar Brocken von mir:
    1) das GIZ gehört zum BMZ — müsstest du mal korrigieren.
    2.) germanwatch e.V. wird u.a. finanziert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. Staatsknete was sonst.
    3. weWork scheint mir nur eine weitere Ausgründung von campact zu sein, campact ist eine Ausgründung von Attac. Attac von den Gewerkschaften. Unter der Adresse von weWork gibt es noch mehr so NGO—Buden.
    4. unter der Berliner Adresse von germanwatch finden sich noch weitere Buden.
    5.) natürlich finanziert das nicht nur Soros. Soros macht Max. die Anfinanzierung. Der setzt eine Bude auf, schickt Personal für das Campaining und Fundraising. Mehr nicht. Ist ja nicht blöd. Die Kohle würde sonst garnicht reichen.
    6.) die DUH wird von ClimateWorks finanziert. Habe ich sogar einen Artikel drüber. ClimateWorks finanziert einiges, wobei viele der NGOs die die finanzieren auch wiederum Kohle weiterreichen. ClimateWorks hat 2008 1,1 Milliarden $ von der William und Flora Hewlett, David und Lucile Packard und der McKnight Stiftung alleine erhalten. Das ist der Key—Player bezüglich Finanzierung durch Privatleute. Abgetrennt davon ist das Campaining, das geschieht z.B. Durch 350.org . Die dürften auch hinter dem ganzen Streik—Spuk stecken. Um genaueres zu wissen müsste man 3) Dinge kennen: wer meldet an, wer macht die Agitation und Sprecher, welche Firmen bauen auf. Es müsste mal mehr Videomaterial und vernünftiges im Netz stehen, dann könnte man das auch besser analysieren.

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    1. Mir sind fast all die Namen untergekommen. Witzig, wenn man nur einem einzigen, beliebigen Pfad folgen muss, um zu erkennen, wie es läuft. Der Rest sind nur Klone, die auch von Steuergeldern leben und alle das gleiche öko-sozialistische Ziel verfolgen.

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