Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist.

In einer Kommentarspalte macht sich ein Forist Luft. Verständlich aber nicht zu Ende gedacht.

 TheCrusader 5. April 2019 at 21:25

(…)1. In einer Redaktionssitzung im ZDF in dem es um die Verbesserung der Glaubwürdigkeit des ZDF hinsichtlich der Ukraine Berichterstattung ging, sagte eine Redakteurin folgendes:
Die Politiker machen Ihre Entscheidungen auf Basis unserer Berichte etc.

Natürlich schreit man Verrat, weil die Lügen- bzw. die Lückenpresse kann niemals Grundlage für politisches Handeln sein, schon, weil in den Fernsehräten alle Parteien mitreden und sogar ehemalige SED-Mitglieder als Intendant oder Talkmaster zur besten Fernsehzeit fungieren. Nun, wissen wenige Bürger, dass in den oberen Reihen von Politik und Medien eine festen Verzahnung zwischen den politischen und wirtschaftlichen Eliten der Welt besteht. Da dies aber nur sehr wenige sein dürften, ist es naheliegend für das eigene Fortkommen, dass man sich am „Wissen“ der Bürger orientiert und an den Interessen der Eliten. Da die ÖR-Medien und die Politiker                 weitgehend bestimmen, was der Bürger wissen soll, ist es ja gerade naheliegend, sich an den gleichen Medien zu orientieren. Politiker müssen auch die Skrupel ablegen (oder sie sind zu ihrem Glück ohnehin Hohl wie Brot), völligen Bullshit zu verbreiten, schließlich werden sie bei den ÖR-Medien eher durchgewunken, als wenn sie die Wahrheit sagen. Das nimmt schon viel Druck heraus, sich womöglich lächerlich zu machen. Zwei Parteien haben es da sogar noch einfacher als die anderen. Die SPD, weil sie breite Beteiligungen in den Medien haben und die Grünen, weil sie ohnehin sakrosankt sind. Da sind auch öko-marxistische Vorstellungen locker in den Medien zu platzieren ohne anzuecken, schließlich sind die meisten Journalisten auch auf dieser Linie.

Will ein Politiker wiedergewählt werden, dann kann er sich blind auf die „Fakten“ der Leitmedien verlassen. Den klimahysterischen Hockeystick mit den angeblich gleichbleibenden Temperaturen seit tausenden Jahren mit rasantem Anstieg in den letzten Jahrzehnten , kann man immer wieder mal bringen, obwohl der schon lange als Fake aufgeflogen ist. Sogar unser Regionalgrüner profitiert bei Wahlen davon, dass er solchen Käse hypt, anders sind seine politischen Standpunkte nicht zu erklären. Da schon 80% der in Deutschland verabschiedeten Gesetze von der EU stammen, wird die Luft oben nicht dünner, sondern dicker. Noch besser ist man bei der EU aufgehoben. Gesetze werden von Lobbyisten geschrieben, von der Kommission für gut befunden und zum Abnicken dem Parlament vorgelegt, das selbst keine Gesetzesvorschläge einbringen darf. Die Allmacht der EU hebelt das Subsidiaritätsprinzip aus, denn ein Bürgermeister einer kleineren Stadt oder Gemeinde, kann zwar viel richtig machen, aber wenig falsch. Man nehme Stuttgart mit Fritz Kuhn als grünen Bürgermeister. Er kann sich als Weltenretter präsentieren, wenn er Fahrverbote wegen Feinstaub ausspricht und wird von genügend gewählt, die sich ebenfalls gut fühlen wollen und nicht auf das Auto angewiesen sind. Es könnte sich aber genauso einer als Vorkämpfer für die Autofahrer profilieren und sich querstellen. Egal, da er gezwungen ist EU-Recht umzusetzen, muss auch er Fahrverbote aussprechen. Was ein Politiker nicht dürfte, ist, die Stickoxid- und Feinstaubgrenzwerte als das hinzustellen, was sie sind; nämlich Humbug. Da wäre egal, bei welcher Partei der ist, denn man würde ihn einfach in den durchweg links-grünen Lokalblättern als Ignoranten, der mit der Gesundheit der Bürger spielt, Rechtspopulisten oder Klimaleugner hinstellen und seine Karriere wäre schnell beendet. Feinstaub hat zwar nix mit Klimawandel zu tun, doch wer die Welt nur von SPIEGEL, BILD und ÖR-Medien erklärt bekommt, der schluckt auch das.

Worüber haben Politiker in den letzten Jahren entschieden? Lauter Moralkacke und Symbolpolitik, die entweder Kleinstgruppen dient oder nach und nach alles zerstört, was bis vor zwei Jahrzehnten noch halbwegs vorzeigbar war. Stromversorgung, Uni-Ausbildung, Infrastruktur, Wohnungsmarkt oder Internet.  Man lässt sich auch nicht davon abschrecken, wenn staatliche Eingriffe völlig nutzlos sind. Frauenförderung, Girlsday und ähnliches Tralala, haben zwar für lukrative Posten für links-grüne Ideologinnen gesorgt, für Normalbürger sind solche Programme weder gut noch schlecht, sondern nur überflüssige Steuergeldverschwendung. Trotzdem werden diese Programme immer wieder aufgelegt, um endlich den Mädchen den Weg in technische Berufe zu ebnen, von denen sie von Männern angeblich ausgegrenzt werden. NetzDG und jetzt das Urheberrechtsgesetz erzeugen keinerlei Mehrwert für die breite Bevölkerung, sondern nur für alle Monopolisten oder Schneeflöckchen. Bisher haben die Wirtschaft und der Bürger all die Esoteriken mitgemacht und irgendwie den größten Schaden verhindert oder man lebte auf Substanz. Man muss eigentlich die deutsche Autoindustrie bewundern, weil sie erkannt hatte, dass es bei Grenzwerten allein darum geht, dass die Bürger glauben, der Ausstoß wäre geringer. In Bereichen, wo keinerlei negative Wirkung mehr nachgewiesen werden kann, kann man sich eine technische Lösung sparen. Vielleicht haben die Autobauer unterschätzt, dass öko-religiösen Sekten mit Fakten nicht beizukommen ist.

Im Grund muss man sagen, dass die Politik inzwischen allein von den Leitmedien bestimmt wird, denn Minister, die Experten sind für vergleichende Literaturwissenschaft oder die Margarineindustrie am unteren Niederrhein und sich nur dort informieren, müssen einfach jeden Blödsinn glauben bzw. können jeden selbst verbreiten. Wie gesagt, kann man sich immer darauf verlassen, dass die meisten Bürger aus dem gleichen Grund einen beschränkten Horizont haben. Die AfD im Bundestag und alternative Nachrichtenportale sorgen aber jetzt nach und nach dafür, dass immer mehr Bürger nicht die Politik an sich in Frage stellen, sondern die Grundlagen auf denen sie gemacht wird. Man stellt dann natürlich unangenehme Fragen, zum Beispiel, ob 50 Geschlechter, menschengemachter Klimawandel oder Islam ist Frieden nicht eine große Verarsche sind.

Vielleicht ist das der Grund, warum Politiker jetzt lieber auf eine Kinderklimakonferenz gehen, als auf eine Gesprächsrunde mit den so genannten Klimaleugnern. Wir sind jetzt auf der Stufe „Kinder an die Macht“, denn da können unsere Politiker noch auf Augenhöhe mitreden und können sich bei denen anbiedern, wenn sie deren Forderungen begrüßen. Was denen Halbwüchsigen einfällt, die wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften des Westens in den Dreck zu ziehen und jetzt auch noch die Forderungen stellen, wir sollten ihnen die Welt gefälligst so gestalten wie sie sich das einbilden, darüber hat sich Hadmut Danish lesenswert ausgelassen.

Diese Besserwisser und ihre Bauchpinsler in Politik und Medien können ja noch eine Zeit lang in ihrer Fake-Welt weiterleben, doch am Ende gewinnt die Realität. Ich habe genügend Leute kennengelernt, die gehen lieber frühzeitig mit Abstrichen in Rente, als sich weiterhin für deren Blödsinn berauben zu lassen und als rechtspopulistisch diffamieren zu lassen, wenn man auf reale Probleme hinweist. In wenigen Jahren dürfte es unter den Rentnern anteilmäßig mehr hochqualifizierte Handwerker und Techniker geben, als in der Realwirtschaft. Im Moment versuchen ja Politik und Medien noch all die unangenehmen Fakten zu unterdrücken, schließlich ist alles jahrelang reibungslos und gewinnbringend gelaufen. Journalismus, Politik, Kunst und Bürgerprotest haben sich früher aneinander gerieben, heute kuscheln sie miteinander. Wo keine Argumente mehr ausgetauscht werden, die sich an der Realität orientieren, sondern nur an der richtigen Moral, kann das Weltbild ja entsprechend angepasst werden, wenn es irgendwo hakt. So gehen Stromnetze und Versorgungssicherheit auch ohne Strom und Grundlast. Da kann man das Tierschutzgesetz verändern, um Tieren Leid zu ersparen und gleichzeitig das Schächten legalisieren. Man kann Eltern des Kindeswohles wegen ihrer Kinder berauben, gleichzeitig moslemische Kinderehen absegnen. Und, weil das auch für Journalisten und ÖR-Medien keinen Widerspruch darstellt, muss der Bürger, der noch halbwegs alle Latten am Zaun hat, denken, er habe als einziger einen Knick in der Wahrnehmung. Vor allem, wenn man zur Rettung des Klimafakes auch noch tausende Wissenschaftler auflaufen lässt, die ihn bestätigen und die Oberalarmistin als Heilige verehrt. Dabei zeigt sich doch, dass die Welt für die so vollkommen in Ordnung ist.

Man muss sich einfach lockermachen, denn am Ende gewinnt immer die Realität. Bisher haben wir die politischen Maßnahmen, die sich an Esoterik orientierten immer recht gut weggesteckt; man denke an Waldsterben und Ozonloch, die man insgeheim als beendet erklärte. Ist kaum einem aufgefallen. Diesmal sind Indoktrination, Propaganda und Hysterie aber so groß, dass man oben abkassieren kann und für die richtige Haltung wiedergewählt wird, bis unten die Realität wirklich an jeder Haustür angekommen ist in Form von Stromausfällen, Verbot von Verbrennungsmotoren und öffentlichen Steinigungen.

Da man schon bei Blockparteien, gleichgeschalteten Medien und Kindersoldaten angekommen ist, denke ich, dass diese Geschäftsmodell schön langsam ans Ende kommt. Könnte aber auch noch in die Verlängerung gehen, wenn das Weltbild gesetzlich verordnet wird.

3 Gedanken zu “Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist.

  1. Cui bono? Es wird darauf hinaus laufen, dass sich alle Politiker als völlig unfähig erweisen.Weiter wird es zu einem grossen finanziellen crash kommen, der grosse Teile der Bevölkerung verarmen lässt. Die Staaten sind bis dann ohnehin total marode. Das Geld und Vermögen wird entweder enteignet und/oder ist eh nichts mehr wert. So und jetzt? Allgemeiner grosser Ruf nach einem starken Mann, der endlich endlich Licht ins Dunkel bringt, das Chaos beendet und als Retter (neuer Messias?) auftritt. Bin gespannt, WEN Soros und Co. dann aus der Tasche ziehen. Irgend eine neue Weltregierung, welche ZENTRAL und global regieren wird. Vermutlich unsichtbar versteckt hinter Drohnen und Riesencomputern,welche dann „neu“ die Menschheit als Sklaven übernehmen.

    Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.