Der Crash: Termine werden noch vergeben.

Nach der Finanzkrise 2008 hatte sich die Wirtschaft wieder erholt und der Bürger denkt: alles richtiggemacht. Man hat sich aber den Aufschwung mit den gleichen Mitteln erkauft, die am Ende erst zu dem Crash geführt haben. Begonnen hat es eigentlich um schon um die 2000er Jahre, als man die Banken von Regierungsseite verpflichtete auch an weniger kreditwürdigen Personen Haus- und Autokredite zu vergeben. Das hat natürlich für einen entsprechenden Boom gesorgt, die Risiken wurden dagegen entsorgt, indem man sie in normalerweise seriösen Finanzprodukten untermischte, bis eben die Ausfallquote 2008 zu groß wurde. Nach der Krise wurde die Wirtschaft mit billigem Geld oder Geschenken wie bei uns die Abwrackprämie wieder angefacht. Eine Regulierung der Banken wurde nicht wirklich vorgenommen, sodass das Spiel wieder von vorne begann. Seit 2015 gibt es jährlich Videos im Netz, die vor einem großen Crash im folgendem Jahr warnen, weil alle Indikatoren darauf deuten, doch er will einfach nicht kommen. Ich bin jetzt kein Wirtschaftsexperte, man kann zumindest mal vermuten, dass so ein Crash nicht auf natürlichem Weg ausgelöst wird, schließlich ist auch der Boom ein künstlicher. Bezogen auf Deutschland war es zuerst wie gesagt das Geschenk der Abwrackprämie, heute ist es die Nötigung der Dieselfahrer, sich ein anderes Auto zu kaufen, wenn sie auch in die Stadt fahren wollen. Überschüssiges Geld wurde auch privat in Aktien investiert, in Start-ups die nichts produzieren und plötzlich 100 Millionen wert sein sollen. Zombieunternehmen, die einen Boom vorgaukeln. Die ganzen Umweltauflagen für Wohn- und Mietshäuser sind im Grunde das Gleiche, denn ich kann mir nicht mehr ein Haus hinstellen nach meinen Vorstellungen, wenn ich eher im Kühlen leben will, sondern es wird mir von außen aufgenötigt, was den Preis in die Höhe treibt.. Zuerst wird gefördert und subventioniert, bis man alle Freiwilligen und Spekulanten abgegrast hat, wie bei Solar und Wind. Nun ist mit der Ausrufung des „Klimanotstandes“ die nächste Stufe gezündet. Da kommen dann sicher weitere Auflagen für städtische und private Häuser oder, dass man in der Nähe eine Windkraftanlage ausweisen muss. Dabei ist völlig egal, dass in der Summe es dann ein Verlustgeschäft für die Bürger ist, wenn alle „Notstädte“ zubauen müssen, man aber nie mehr wie 55% Wind- oder Sonnenstrom einspeisen kann. Er wird vom Netz genommen und durch EEG-Umlage bezahlt. Man hat sich vor Jahren gar keine Gedanken mehr gemacht, ob die Anlagen auf dem neusten Stand sind oder am Standort Sinn machte. Am Ende sind viele Bürger darauf hereingefallen und auch die privaten Solarstromeinspeiser müssen erst mal sehen, ob sie das investierte Geld wieder erwirtschaften, bevor das Ende der Lebensdauer erreicht ist. Gewinner ist immer der Staat über Steuereinnahmen. Dann hat man Hunderttausende Flüchtlinge ins Land gelassen, die den Konsum und die Bautätigkeit befeuert haben. Der Staat pumpt Geld ins System, lässt Heime bauen, stellt Lehrer und Integrationshelfer an und am Ende fließen immer wieder 50% der Investitionen als Steuern zurück und können wieder ausgegeben werden. Heime, Container und Erstaufnahmeeinrichtungen werden kaum mehr gebraucht und werden entsorgt; eigentlich müsste jetzt ein neuer Schub kommen, den irgendwann hat man auch für jeden von denen ein Haus gebaut. Darum kommt dann die CO2-Steuer, die die Unternehmen und Bürger wieder zu neuen Investitionen nötigt. Im Grunde zeichnet sich aber schon ein Ende ab, denn der Crash ist ja ein längerer Prozess, nur bekommen wir bei uns nicht mit, dass in den Südländern die Arbeitslosigkeit nicht gesunken ist und auch bei uns ist man bis in den Mittelstand hinein so ausgequetscht, dass sich hier kaum einer mehr ein Haus leisten kann und so als „Investoren“ ausfallen. Weil jetzt viele Leute sich die Wohnungen nicht mehr leisten können, hat man die Mieten gedeckelt, was jedoch dazu führte, dass in diesem Preissegment keiner investiert, sondern lieber in Luxus- und Eigentumswohnungen. Früher bekam ein Investor, der sein Geld angelegt hat, für 200000.- die gleiche Redite wie ein Vermieter. Heute müsste er über 1 Million dafür anlegen. Warum sollte der in Häuser investieren, bei denen durch staatliche Vorgaben die Rendite durch die Miete am Ende auf Null gedrückt wird?

Die Wirtschaftsseite zerohedge (hier die Seite mit den verwendeten Daten) bringt ja immer wieder aufs Neue die Liste der Indikatoren, die auf einen Crash hindeuten, und die letzten Jahre waren es immer die Gleichen, wurden aber im Einzelnen immer dramatischer. Nun machte es keinen Unterschied, ob Obama 10 Billionen Dollar Schulden übernommen hat und mit knapp 20 aus dem Amt geschieden ist. Da hat Trump mit seinen zwei Zusätzlichen noch deutlich Luft nach oben, vor allem, weil die Arbeitslosigkeit mit 4% so niedrig ist wie nie. Glauben sie jetzt auch, doch sie brauchen nur auf Wikipedia schauen, wie die Statistik erstellt wird und sie glauben es nicht mehr.

Als Beschäftigte zählen alle Arbeitnehmer in der Landwirtschaft, in privaten Haushalten und Unterbeschäftigte. Personen gelten als beschäftigt, wenn sie in der Erhebungswoche mindestens eine bezahlte Stunde gearbeitet haben, im eigenen Unternehmen arbeiteten oder mindestens 15 Stunden unbezahlt im Familienbetrieb ausgeholfen haben. Bei temporärer Abwesenheit vom Arbeitsplatz wegen unbezahltem Urlaub, Krankheit, schlechtem Wetter oder Streik gilt die Person ebenfalls als beschäftigt.

In den USA interessiert es niemanden, wie sie überleben, so dass inzwischen von gut 200 Millionen Erwerbsfähigen 100 Millionen(!) weder in einer Arbeitslosenstatistik, noch als Erwerbstätige in Erscheinung treten, während sich die Verschuldung der Privathaushalte ohne die Studentenkredite auf über 15 Billionen Dollar summieren. Nun könnte man ja trotzdem so weitermachen wie bisher, doch das Problem kommt jetzt an die Oberfläche. Zehntausende Obdachlose campieren in San Francisco, Los Angelos und Seattle und auch Berlin ist auf dem Weg dorthin.

Was passiert wohl vor allem in einem gut durchbewaffneten Land wie den USA, wenn das noch mehr werden? Das Establishment weiß das natürlich auch und wird nicht warten bis sich das zufällig entlädt und sie dann deren ganzer Hass trifft. Deshalb kann man davon ausgehen, wann die Bombe zum passenden Zeitpunkt gezündet wird; dazu reicht eine lancierte Meldung, dass eine große Bank womöglich zahlungsunfähig ist. In einer Kettenreaktion kann man dann die Pensionsfonds sprengen und durch die in den USA variablen Hypothekenzinsen die privaten Häuslebauer abräumen. Aber das würde die Situation doch noch verschlimmern? Mitnichten. Pausback Kühnert hat es ja schon angedacht, so dass uns das Wort „Enteignung“ geläufig wird. Auch auf das karge Leben, wenn auch zur zur Rettung des Klimas, den Verzicht auf Plastik, Auto und Annehmlichkeiten werden wir schon vorbereitet und wertet uns sogar noch moralisch auf.

Wann ist also der richtige Moment? Ich denke, dass es noch vor den US-Präsidentschaftswahlen sein wird und man noch etwas wartet, dass man uns vermeldet wie schädlich die populistischen Parteien für das EU-Projekt von „Frieden“ und „Wohlstand“ sind. Vorher dürfen noch paar „Experten“ in den Medien auflaufen, um zu mahnen und zu warnen, was wegen der Rechtspopulisten kommen wird. Und Trump war schon der Anfang vom Ende des Wohlstands. Und dann kommt das ohnehin Unvermeidliche für die meisten Bürger aus heiterem Himmel. Man hat die Sündenböcke und es können sich die als Retter ausgeben, die das ganze initiiert haben, und die Menschen werden diesen Kriminellen wieder auf den Leim gehen. Lebensversicherungen und Häuslebauer werden pleitegehen und die Häuser von den Banken billig ersteigert, während der Bauherr bis zum Ende zahlen muss. Das Geld ist ja trotzdem nicht weg, es haben nur jetzt wieder alles die Gleichen wie immer. Wer könnte da noch gegen Grundrente und Enteignung für Wohnraum sein?

In den USA wird man einen anderen Weg gehen, denn man hat ja kein Sozialsystem wie hier. Wofür wird es wohl die über 800 ungenutzten FEMA-Camps geben, die geführt werden können wie Lager? Wie es aussieht, geht man schon seit Jahren davon aus, dass auch Millionen sterben könnten. Warum hat man wohl tausende Mehrpersonen-Särge auf Vorrat liegen? Aus dem Geld der Enteignungen kann man dann die Leute „durchfüttern“ und sich als staatlicher Wohltäter geben.

In einem solchem Umfeld wird es auch kaum mehr einen interessieren, wenn auffliegt, dass die ganzen Windräder und der menschengemachte Klimawandel nur ein großer Betrug sind. Die Regierung wird sich dem Willen der Bürger beugen, erst mal an das Jetzt zu denken. Wie praktisch.

Bei diesem Szenario ist der Einfluss des Islam und der vielen Migranten vor allem in den Städten noch gar nicht mitgerechnet. Der willkommene Nebeneffekt für den Staat könnte sein, dass man zur Unterdrückung von Gewalt gleich noch die rechtspopulistischen Kritiker abräumt. Dürfte keinen großen Widerspruch geben, schließlich haben sie ja die Miesere verursacht.

Natürlich könnte dieser Prozess auch schleichend kommen, wo sich der Strick immer enger zieht und alles in kleinen Schritten umsetzt mit ungewissem Ausgang. Ob man sich aber die Chance entgehen lässt, es Trump und den Rechtspopulisten in die Schuhe zu schieben, wage ich zu bezweifeln. Schließlich hat schon Schäuble gesagt, man bräuchte die große Krise. Der wird sicher nicht wollen, dass man sie ihm und seinen Kollegen anhängt, und so steht vielleicht nur der genaue Termin noch nicht fest.

6 Gedanken zu “Der Crash: Termine werden noch vergeben.

  1. Ich spekuliere ja auf Fruehjahr 2020, weil dann rein technisch, einige europaeische Banken (inkl. der Deutschen Bank) zahlungsunfaehig sein werden.

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  2. Was ist die Lösung? Ohne Lösung macht das Durchschauen und Wissen und gegen den Mainstream „anschwimmen“ nur noch kränker. Und wütender. Und resignierter.

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    1. Die Frage stelle ich mir auch immer wieder, muss ich wirklich mit offenen Augen gegen die Wand rennen?
      Gibt es nichts was den Crash an dieser Wand verhindern kann?

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  3. Ich bin sehr sicher, dass man den „Kapitalismus“ beschuldigt. Das hat in Deutschland schon lange Tradition. Tief im Herzen ist jeder Deutsche Marxist. Das Wort „Kapitalismus“ wurde von Marx erfunden und beschreibt kein „System“, sondern eine Beleidigung. Die Nazis kämpften auch gegen „Kapitalismus“ und das „Finanzjudentum“. Dann wurden die Leute zur Zwangsarbeit verpflichtet und die Juden enteignet und „trotzdem“ ging es weiter bergab, woran dann, wer auch sonst, Juden und „Kapitalisten“ schuld gehabt haben sollen. AKK plant auch schon wieder ein verpflichtendes soziales Jahr oder zwei. Zwangsarbeitkuschel. Während die Enteignungsdemos hofiert werden, wird Kevin „BMW“ gesagt hat. Kevin, in Deutschland ist Hunde nicht wecken erste Bürgerpflicht. Don Alphonso meinte ja, Bildungsferne werde in Grad Kevin gemessen. Kurz vor der Europawahl hat die SPD wieder viel Grad Kevin, aber die Hunde schlafen noch.

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