Fall Strache: Nur eine Episode auf dem Weg der Linksflucht.

Mit dem Fall Strache reiben sich die Linken in ganz Europa die Hände und bei Illner heißt es heute, die Rechte in Europa hätte einen Dämpfer bekommen. Die Haltungsträger kriechen wieder aus ihren Löchern, mahnen und warnen vor Rechten und Rechtspopulisten, die unser Europa zerstören wollen. Mit unser meinen sie natürlich ihres, warum sollte Manfred Weber sonst auf seine Plakate „mein Europa“ schreiben? Es versteht sich von selbst, dass dieses Video just vor der Europawahl veröffentlicht wird, obwohl es schon zwei Jahre auf Halde lag, um dem politischen Gegner zu schaden. Dauerempörten wie Stegner habe ich schon immer unterstellt, dass ihnen jedes Mittel dazu recht ist, auch wenn man bei der Art der Entstehung dieses Kompromats eher an totalitäre Regime denkt.

Ich aber früher schon geschrieben, dass solche Kompromate lebensnotwendig sind, um eine Demokratie lenkbar für ein Establishment zu halten. Ein Brite hatte zum Beispiel jahrelang Beweise gegen Angeordnete gesammelt, die sich in pädophilen Kreisen bewegten (ähnliche Ermittlungen; schadet manchmal nicht auszusortieren). Am Ende hatte niemand Interesse an der Veröffentlichung, denn wer möchte schon auf eine durch dieses Druckmittel leicht manövrierbare Masse verzichten. Auch der ehemalige Talkmaster Hans Meiser wollte eine Sendung auf die Beine stellen, in der mal richtig im politischen Dreck gewühlt wird, doch er fand niemanden, der Interesse daran hatte (der Originaldreck ist leider nicht mehr im Netz; Ergebnisse die zitieren). Warum hat man wohl Edathy zum Vorsitzenden des NSU-Untersuchungsausschuss gemacht? War sein Hang zu kleinen Jungs etwa schon vorher bekannt, um ihn abzuschießen, wenn er im Ausschuss mal die „falschen“ Fragen stellt?

Ich gehe fest davon aus, dass gegen Ende der Woche auch etwas gegen die AfD in den Medien kommt, um sie in der Wählergunst sinken zu lassen. Bei der Spenden-Affäre, bei der die AfD gegen den Bescheid geklagt hat, also noch nichts rechtskräftig ist, so viel ich mich erinnern kann, hat Gauland gesagt, dass er fest damit rechne, dass die Sache, egal wie, kurz vor der EU-Wahl noch mal hochgekocht wird. Die AfD weiß es, wie es läuft und die Wähler, die nach einer Veränderung dürstet, auch.

Ich denke aber, dass rechts-konservative Parteien deshalb davon kaum mehr Schaden nehmen werden, denn ich gehe davon aus, dass die wenigsten Wähler diese Parteien wählen, weil sie glauben, sie könnten auf Dauer selbst aktiv eine Änderung der grün-links-affinen Politik herbeiführen. Die ÖVP/FPÖ-Regierung hat mit einer Ausnahme gezeigt, dass es geht und die Linken wollen nicht wahrhaben, dass sie sich den Entscheidungen der Mehrheit beugen müssen. Sie sehen darin allerdings einen Angriff auf die Demokratie, wenn es zum Beispiel ein Kopftuch-Verbot für Grundschüler gibt oder man die Zahl der Migranten mit Bleiberecht gegen Null fahren will, weil Österreich von lauter sicheren Drittstaaten umgeben ist. Deshalb war dieses Video für die Linken eminent wichtig.

Für die Wähler rechtskonservativer Parteien ist es meiner Meinung nach wichtig, dass wenigstens eine Partei in den Parlamenten sitzt, die die Klungeleien durch Anfragen und Reden an die Öffentlichkeit bringt, um die etablierten Parteien zum Umsteuern zu bewegen. Deren Wähler und auch die anderen Bürger merken, dass der Block der Altparteien noch näher zusammenrückt, um Macht und Pfründe zu retten, die Leitmedien immer stärker gegen jede Opposition gegen die links-grüne-Agenda hetzen und man Twitter, Facebook usw. anweist in ihrem Sinne zu zensieren.

In England hat Ukip dafür gesorgt, dass die Briten ein Referendum für den Austritt zu sorgen. Nachdem die Briten für den Austritt gestimmt haben, ist die Partei bedeutungslos geworden. Doch die Wähler sind von Labour und den Tories verraten wurden, spätestens dann, als erste Stimmen laut wurden, das Referendum zu wiederholen. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Die beiden Parteien sackten zu einem unbedeutenden Haufen ab, obwohl sie seit aller demokratischen Ewigkeit das Land geführt hatten. Die neue Partei von Ex-Ukip-Mann Farage kam bei den letzten Wahlumfragen auf 35%. Es ging nicht mehr darum, dass man Labour und Tories zu einer bestimmten Politik zwingen will; jetzt will man sie einfach weghaben, weil sie von denen verraten wurden.

Ich glaube, die deutschen Politiker und die deutschen Medien unterschätzen diesen Umbruch, weil bei uns die Wähler durch die vielen Parteien im Bundestag noch an eine Änderung durch eine andere Konstellation hoffen. Auch die Medien glauben, diese Bewegung weg von links würde jetzt geschwächt werden auch, weil sie pausenlos für Orban, Salvini und Le Pen warnen. Diejenigen, die sie wählen, wissen, dass das keine Heiligen sind und mit Sicherheit sich selbst und genehme Leute begünstigen, doch sie machen Politik, mit der sie ihrem eigenen Volk dienen und vor allem vor einer Invasion aus dem Orient und Afrika schützen wollen.

Früher haben die Adligen und Ritter die Leibeigenen und freien Bauern sicher ausgenommen, doch dafür garantierten sie, das Land vor Feinden zu verteidigen. Schließlich war es weitestgehend ihr Land, das sie dabei an den Feind verloren hätten und so hätten Adlige und Bauern das gleiche Los gehabt. Globalisten, die heute die Politik in der EU und den meisten europäischen Ländern bestimmen, kann es egal sein, denn sie ziehen einfach weiter, um woanders Kohle zu machen. Oder sie verkaufen dann eben Waffen, Drogen und private Sicherheitsdienste (Blackwater). Salvini, Orban oder le Pen wissen, dass sie gehen müssen, wenn es keine echten Franzosen, Ungarn oder Italiener mehr gibt. Und die Wähler wissen, dass sie ohne sie unter das Joch der EU-Globalisten fallen. Politisch links oder rechts war irgendwann nur mehr eine andere Farbe für die gleiche globalistische Politik. Schön zu sehen an der Person Macrons und Merkels.

Das Internet hat dafür gesorgt, dass der rein gefühlsmäßige Protest nun auch etwas in der Hand hat, nämlich, dass die etablierten Parteien und Medien lügen, manipulieren, zensieren und über ihre Arme (ANTIFA) auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Es ist zu viel transparent geworden, was sie lieber unter der Decke gehalten hätten. Steinmeier faselt was von Verschwörungstheorien, die die Demokratie bedrohen. Bedroht ist die Demokratie, wenn die Äußerung der freien Meinung zu persönlichen, finanziellen und beruflichen Nacheilen führt. Trotz aller versuchter Bereinigung von Verwaltung, Bundeswehr, Polizei, Universitäten und Leitmedien sind die Gegenstimmen nicht mehr zu überhören, weil aus diesen Bereichen vieles publik wird, wo nach linker Gesinnung gefördert, manipuliert und zerstört wird. Das geht oft nur anonym, um dadurch keine Nachteile zu erleiden. Kein Wunder, dass nun Schäuble mit dem Vorschlag kommt, die Anonymität im Netz zu beenden. Ja, er hat eben festgestellt, dass eben nicht angeblicher Hass und Hetze das Problem sind, sondern, wenn öffentlich wird, was sich gerne in dem Wust an Worthülsen versteckt, den sie produzieren, wie beim Migrationspakt, oder das Netz schon lange vergessen haben sollte oder ohnehin nicht für den Bürger bestimmt war.

Verschwindet die Anonymität, dann werden die, die mit Klarnamen auftreten, sicher die Folgen spüren. Islamkritik und Kritik am links-grünen Establishment erledigt sich dann von selbst, wenn der islamische Messerkulturverein bzw. die ANTIFA vorbeischaut. Kann unsere Regierung natürlich nichts dafür, wenn die Leute ihre Meinungsfreiheit nicht wahrnehmen wollen.

Solche Entscheidungen werden die EU weiter auseinanderreiben und den Protest am Ende auf die Straße verlagern. Wenn eine le Pen, die sich wehren kann, angeklagt wird, weil sie ein IS-Video gepostet hat, dann wird keiner Normalbürger mehr im Internet aufklärerisch wirken wollen oder seinen Unmut äußern, um die Politiker zu Änderungen zu zwingen. Der nächste Schritt kann nur sein, sich dieser Politiker auf irgendeine Art zu entledigen. Die Gelbwesten sind nur der Anfang, sowie die Bockigkeit der Visegrad-Staaten. Die Umfrageergebnisse in England deuten auf das Gleiche hin.

Deutsche Politiker und deren gefügigen Medien liegen falsch, wenn sie glauben, das Strache-Video würde der rechts-konservativen Bewegung schaden. Sollten die Blockparteien in Europa den Druck erhöhen, um ihre Kritiker mundtot zu machen, dann werden die Bürger ihren Kandidaten noch ganz andere Dinge durchgehen lassen, wenn sie Europa vor einem weiteren Ruck Richtung Öko-Sozialismus bewahren. Der Fall Strache wird nur eine Episode bleiben.

Und das kann nun wirklich keiner wollen, dass das Pendel nicht nur zurückschlägt, sondern darüber hinaus, wo man uns die gleichen Maßnahmen unter anderem Label verkauft.

7 Gedanken zu “Fall Strache: Nur eine Episode auf dem Weg der Linksflucht.

  1. Jetzt schreibst du auch schon rechtskonservativ in Abgrenzung zu linkskonservativ. 😉

    Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich denk das auch dauernd mit der Kompromittierbarkeit. Das ist die Hauptquali der meisten Spitzenpolitiker, v.a. die um Merkel. Von der Leyen, Juncker, Altmaier … ist doch klar, was die können: Schiss haben vor dem eigenen Dreck.

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  2. Kopie meines Kommentars bei Conservo:

    Ohne das Video (d.h. die recht professionell zugeschnittenen Videos aus verschiedenen Perspektiven, was auf Beteiligung von Profis schon bei der Initiierung schliessen laesst) waere es gar kein so heisses Thema. Man sieht, wie die Wurst gemacht wird (oder die Chicken McNuggets) in der Politik, hinter den Kulissen, und zwar bei jeder Partei. Das ist eklig. Selbst ein reisserischer Zeitungsartikel haette nie diesen Effekt, weil jeder Waehler sagen wuerde “ das machen alle anderen auch so“.

    Ignoriert wird weiterhin, dass die Korruption aller grossen Publikationen und Medien von den ‚Blockparteien‘ bereits institutionalisiert ist. Die brauchen das Hinterzimmer (die Finka) nicht mehr. Gefuegige Medien bekommen ihr Geld ueber die Politik zugeschoben, selbst wenn die kaum noch einer schaut oder am Kiosk kauft.

    Rechts-Konservative Publikationen sind Mangelware, weil sie kein Geld damit verdienen und selbst im Internet davon abgehalten werden koennen, Geld zu verdienen. Die sind auf grosse Sponsoren angewiesen. Deshalb kann man die verzweifelten Aktionen von Strache nachvollziehen. Wie kann man ein Populist sein, wenn die Publikation der Ideen verhindert wird, oder mehrheitlich von den Mainstream-Medien verunglimpft wird, bevor die Idee ueberhaupt selbst publiziert wurde? Ob Strache so ein grosser Depp ist, im Vergleich mit den vielen anderen Vollidioten, die sich in den Parlamenten austoben, stelle ich in Frage.

    Der grosse Depp ist der Waehler, der seit Jahrzehnten immer wieder Parteien waehlt, die ihm langfristig schaden und sein Land zerstoeren. Die Idioten in den Parlamenten sind da schon repraesentativ zu nennen.

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