Verbündete im Geiste.

Dass die Jusos mit Baseballschläger werben, um ihre politischen Gegner zu bekämpfen, scheint kein einmaliger Ausrutscher gewesen zu sein, denn auch in NRW scheint man dieser Methode nicht abgeneigt zu sein. Nachdem die erste Person noch in Blau und Eu-Sternchen aufgetreten ist, zeigt man sich auf dem nachfolgenden Bild in passendem Braun. Die Nähe zur ANTIFA scheint unübersehbar, denn in dem oben verlinkten Artikel wird über eine Quelle darauf hingewiesen, dass die Rot-Faschisten schwarze Baseballschläger verwenden, weil sie auf Überwachungskameras nicht so leicht erkennbar sind. Irgendwie scheint es typisch für Rot-Sozialisten und Braun-Sozialisten, dass man sich neben der normalen exekutiven Gewalt eine Schlägertruppe hält, die am Gesetz vorbei agiert. Das Abfackeln von Autos, Verunstalten von Häusern, Beleidigen und körperliche Angriffe gegenüber der Opposition gehören zu ihrem Repertoire. Habe nur in Einzelfällen gehört, dass die Täter gefasst werden konnten, obwohl jedes Mal der Staatschutz ermittelte. Von einem Polizisten wurde mir erzählt, dass sie ANTIFA-Leute nicht aus einer Demo isolieren dürften, auch wenn sie gewalttätig sind oder mit Steinen auf die Polizeikräfte werfen. Er meinte, das wäre von oben politisch so gewollt.

Die bewaffneten Gruppen sehen sich selber als Verteidiger der liberalen Demokratie. In Wirklichkeit gehen sie im Auftrag der Regierung gegen Oppositionelle vor und übernehmen (…) die Drecksarbeit. Sie hätten Anwohner verprügelt, bestohlen, beleidigt und seien in Häuser eingebrochen, (…)

Sie sagen, zur Zusammenarbeit mit der ANTIFA gezwungen worden und diesen hierarchisch untergeordnet gewesen zu sein. Ein anderer meint, für die ANTIFA gelte kein Gesetz. Sie täten, was sie wollten, und seien besser bewaffnet als die Polizei.

Ja, nur die Namen sind andere, aber in der Vorgehensweise und der Hierarchie unterscheiden sie sich in keiner Weise. Sogar in der schwarzen Vermummung gleichen sie sich. In dem obigen Zitat habe ich nur die Namen der Akteure angepasst, sodass es zu den deutschen Verhältnissen passt. Das Original stammt aus einem Bericht aus Venezuela. Doch Deutschland scheint sich schon auf den Weg dorthin gemacht zu haben. Maduro hat das Land zugrunde gerichtet, indem er das Geld aus der Ölindustrie als Wohltaten über die Bevölkerung auskippte. Kein Wunder, dass sie ihn gewählt haben. Er glaubte, dass die Ölvorräte automatisch für ausreichende Einnahmen sorgen würden, auch wenn er die Posten mit Verwandten und Parteifreunden besetzt. Ähnliches sehen wir in Deutschland. Die Linken haben die Unis, Aufsichtsräte, Medien und Ministerien mit den eigenen Leuten geflutet, wobei sie mit Hilfe der Frauenquote auch den unfähigen Bodensatz an die richtigen Stellen brachten. Gleichzeitig unterbindet man die aktive Verfolgung der gewalttätigen Hilfstruppen und besetzt auch die Strafverfolgungsbehörden und den Verfassungsschutz mit den eigenen ergebenen Leuten, die dann aktiv wegschauen, wenn es zu Gesetzesbrüchen kommt. Eine rechtwidrige Blockade einer Demonstration der Opposition wird gar nicht mehr verfolgt, wenn Linksaktivisten und die ANTIFA die Täter sind.

Manuela Schwesig ist die Politikerin, die genau den Weg von Maduro beschritten hat.

Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem (hier)

sagte sie und hat wichtige Posten an Verwandte und Parteifreunde vergeben. Die glaubt wie alle Linken, so wie auch Maduro vor Jahren, dass man sämtliche lukrativen Posten mit den eigenen Leuten besetzen kann, auch wenn sie keinerlei Ahnung haben, und, dass dann der Laden genauso geschmiert weiterläuft wie bisher. Das Ergebnis kann man in Venezuela beobachten und in Anfängen schon in Berlin. In Caracas holt man keinen Müll mehr ab oder reinigt die Straßen nicht; in Berlin kann man das auch schon beobachten. In Berlin wird aber eher die Feuerwehr in die Knie gehen, wenn man bedenkt wie alt deren Fahrzeuge schon sind.

Dass Maduro noch an der Macht ist, liegt daran, dass er zur richtigen Zeit alle wesentlichen Bereiche mit den eigenen Leuten ausgestattet hat, die wissen, dass das gute Leben zu Ende geht, wenn Maduro nicht mehr an der Macht ist. Umso fanatischer gehen deshalb auch seine Jünger gegen die Opposition vor. Und zwar im rechtsfreien Raum an den Sicherheitskräften vorbei. Seine Stimmen bekommt er sicher weitgehend nur noch von denen, die in der aufgeblähten Verwaltung und den Staatbetrieben Aufnahme und Auskommen gefunden haben.

Warum erinnert mich das nur so an die SPD. Die haben einen großen Teil der Medien gekapert, das ÖR-Fernsehen ist auf Linie, sie haben ihre Leute in staatlich geförderten Stiftungen, Instituten und Vereinen untergebracht, deren Anzahl inzwischen reicht, bei Demos eine Zivilgesellschaft vorzugaukeln, die die Regierung in allen Belangen lobt. Für die Drecksarbeit hält man sich die ANTIFA, die man dafür mit Nachsicht bei der Strafverfolgung und mit freiem Wohnen (Rigaer Straße) belohnt. Natürlich profitieren auch die Konsensparteien davon, dass politische Gegner eingeschüchtert werden.

Nun rattert ja die Beliebtheit vor allem der SPD außerhalb des Parteiensumpfes in den Keller, doch auch mit einem realen Wählerpotential von etwa 10%, wenn man die Nichtwähler dazu nimmt, können sie sich brüsten, als wären sie im Normalvolk noch eine relevante politische Kraft. Man muss nur noch etwas warten, bis die ersten rot-rot-grün regierten Städte in die Knie gehen und für den Bürger nicht mehr zu übersehen ist, wer dafür verantwortlich ist. Der Versuch, bei Wahlen eine Frauenquote bei den Kandidaten aller Parteien durchzusetzen, ist nur ein Versuch, das Ende noch etwas hinauszuzögern. Dass man nun keine Scheu mehr hat, offen zu zeigen, dass man seine Ziele auch mit Gewalt durchsetzen will, zeigt, dass die Linken in Deutschland schon auf den Spuren Maduros wandeln. Wenn die Chefs der Sicherheitskräfte und die Medien Maduro nach dem Mund reden, egal wie die wirkliche Lage ist, so fühlt man sich an den SPD-Fernsehkriminologen Pfeiffer erinnert, an den neuen SPD-Mann beim Verfassungsschutz Haldeweg und an die Horde an Schleimern in den ÖR-Medien erinnert.

Schlägertrupps wie die ANTIFA, die in einem rechtsfreien Raum als verlängerter Arm der Politik agieren, kennt man aus allen rot- und aus allen braun-sozialistischen Staaten. Die links-driftenden Parteien sollten hoffentlich bald erkennen, welches Gewächs sie sich da herangezüchtet haben. Denn irgendwann werden sie päpstlicher als der Papst sein und richten ihre Gewalt auch gegen die eigenen Leute, die in ihren Augen nicht linientreu genug zu den marxistischen Ideen stehen. Spätestens dann dürfte es schwer sein, die wieder einzufangen.

 

 

5 Gedanken zu “Verbündete im Geiste.

  1. Das ist Tradition bei den Linken, dass sie sich solche Schlägertrupps halten. Und sogar ihre Helfer abknallen, wenn sie sich an die Macht gepuscht haben.

    Liken

  2. Och, ich bin da ganz bayrisch (als Franke) und bleibe ganz gemütlich; ich bin da wohl zu feige, was zu machen. Vielleicht. Weiß ich nicht. Ich bin jetzt erstmal im Urlaub, aber vielleicht werde ich dann doch AfD-Stadtrat, kommendes Jahr. Schaumamal.

    Liken

  3. Mich hat schon immer, selbst als ich noch links war, diese offensichtliche Korruptheit bei der SPD gestört. Da wird offen von „Stallgeruch“ gelabert und im Gutsherrenstil das „Zugriffsrecht des Vorsitzenden auf die Kanzlerkandidatur“. Dass die ganzen Wahllisten einziges Geklüngel sind und der Wähler höchstens den Hinterbänklern was kann ist eh klar. Und kein Satz ist SPDlicher als „Die Situation ändert sich, aber die Argumente bleiben dieselben.“ Das wird immer wieder zitiert als wäre es eine Perle der Weisheit.

    Aus dem Schwesig-Artikel könnte ich schon ein Video machen. Nur: 1) Kein Mensch kennt die Leute und 2) es empört sich aber auch keiner. Bleibt schön in der Regionalpresse, weil der Strache-Kram angeblich bei Linken so gar nicht vorkomme. Indignez-vous!

    Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.