Große Transformation: Versager suchen sich höhere Ziele.

Auf Tichys Einblicke wird auf ein Papier des Umweltbundesamtes hingewiesen, das unverholen die Absicht hat Journalisten ins Boot zu holen, um eine große Transformation im Bereich Klima, Verkehr und Soziales zu begleiten und voranzutreiben.

Nun liegt ja schon seit 2011 die Vision von der Großen Transformation auf dem Bundestagsserver und dort wurde es ja als notwendig erachtet die Agenda wirklich in alle gesellschaftlichen Bereiche hineinzutragen. Nicht nur in die Medien, sondern auch in Schulen, Vereine und Kirchen. Man kann sagen, das ist weitgehend gelungen. Jetzt heißt es.

Der Journalist nach dem Geschmack des Umweltbundesamtes, also nach dem Geschmack der Regierung, also nach dem der Kanzlerin hat nicht nur die Aufgabe, »das agenda setting für die „große Transformation“ zu betreiben, sondern auch Partizipation an gesellschaftlichen Such-, Lern- und Gestaltungsprozessen anzustiften, in Bewegung zu setzen bzw. Bewegungen zu befördern.«

Das geschieht ja heute schon in den ÖR-und den Leitwölfen der Printmedien. Man hat das Gefühl, dass sich auch die Regierung und das Umweltbundesamt an deren Propaganda orientiert. Die Bedrohung durch den Klimawandel wird weit weniger als solche wahrgenommen, wie andere Dinge und auch die Fridays-for-future-Aktivisten gehen nicht in der Menge und der Überzeugung auf die Straße wie man uns in den Leitmedien glauben machen will. Noch weniger scheint der Klimahype für andere Länder zu gelten. Die Italiener, Franzosen oder Dänen haben bei den letzten Wahlen ihre Regierungen nicht abgestraft, weil sie zu wenig gegen den Klimawandel täten, sondern, weil die Bürger eine andere Migrationspolitik bzw. Finanzpolitik wollen. In Indien, China und den USA spielt der Klimawandel keine Rolle bzw. nur soweit, dass man damit Haltungspunkte gewinnen kann. Auch die Meldung, dass es bei der Europawahlen Verschiebungen in Richtung grün gegeben hätte sind allenfalls Fake-News. Gehen wir davon aus, dass die Journalisten Ängste vor dem Klimawandel noch weiter schüren; heute kommt ja kaum einen Artikel mehr aus, ohne dass nicht das Wort Klimawandel fällt. Ich denke, dass die Verkaufszahlen bei den Printmedien nicht mehr nur deshalb immer noch fallen, weil man die Bürger in den letzten Jahren beim Thema Flüchtlinge und Migration völlig verarscht hat, sondern, dass die Zeitungen mit dem ganzen Klimakrimskrams ein Thema in den Mittelpunkt stellen, das für die meisten erstmal völlig irrelevant ist. Der Witz ist, dass die Medien anscheinend informieren sollen, die Konsumenten aber gleichzeitig dumm halten sollen, damit sie das von der Notwendigkeit der großen Transformation auch fressen.

„Das Fatale: Die Medien sind heute nicht adäquat verfasst, aufgestellt und vor allem ausgerichtet, um diese Große Transformation aktiv voranzutreiben oder sie kurativ mit den Transformationsakteuren des Wandels engagiert zu begleiten.“

 Ja, echt fatal. Das liegt einfach daran, dass man über Jahre keine Journalisten eingestellt hat, sondern Politaktivisten mit begrenztem Horizont. Dass „irgendwas-mit-Medien-machen“ inzwischen so gefragt ist, liegt ja daran, dass viele für die harten Fächer einfach nicht das Hirn mitbringen und unter Journalismus ausschließlich verstehen, seinen persönlichen Senf mit gefährlichem Halbwissen dazuzugeben. Dass das wirklich so ist, kann man hier herauslesen:

Ein tendenziell linker/grüner Haltungsjournalist, der aber anonym bleiben will, erklärt gegenüber TE, nein, er fände das „nicht skandalös“. Richtig sei vielmehr, dass die meisten Medien nicht in der Lage seien, das Problem Erderhitzung vernünftig abzubilden. Dafür würde Redaktionen zum Teil schlicht die Kompetenz fehlen. Aber die ökosoziale Krise und Chance müsse in allen Ressorts ernsthaft besprochen werden. Dafür müssen die Redaktionen mit Knowhow versorgt werden. Und dann müsse man „nur noch Journalismus machen.

Die Journalisten müssen also mit „Wissen“ versorgt werden, weil sie gar nicht mehr wissen, wonach sie bei einer Fragestellung überhaupt suchen müssen. Deshalb greifen sie bisher immer auf das zurück, worauf sich Politiker und deren Gutachter beziehen. Nur sind letztere nur Mietmäuler, die von Steuergelder leben oder NGOs, die von dem ganzen Klimahype profitieren, weil sie mehr Geld zur Bekämpfung einer angeblichen Bedrohung generieren können. Schön zu sehen, wer als Gutachter bei der 35. Sitzung des Entwicklungsausschusses aufgelaufen ist. Welthungerhilfe, FIAN, Center for development research (ZEF) und Oxfam. FIAN ist eine NGO, die ist Mitglied im Forum Menschenrechte, wo wirklich alles an Stiftungen, Vereinen und Kirchen, die für ihr Gutsein von Steuergelder schmarotzen. ZEF lässt gerne blicken, wo die Open Foundation von Soros zum Treffen ruft, und Oxfam scheint genügend Geld übrig zu haben, um sich im Ausland die Zeit mit Prostituierten zu verbringen. Bei deren Einlassungen muss man nur den ersten Absatz lesen, dann sind das die, die sich auf das Worst-Case-Szenario des IPCC berufen, ohne dem der ganze Geldsegen ausbleiben würde. (einfach im obigen Link in der rechten Spalte auswählen; der erst ist der Gutachter, den die AfD bestellt hat)

Journalisten zitieren ja jetzt schon freiwillig aus deren Statements, weil sie nach dem letzten Strohhalm greifen müssen, der sich nicht als inkompetent erscheinen lässt. Eigene unabhängige Recherche ist in diesem Fall eben nicht möglich, wenn man von Physik und Chemie keine Ahnung hat. Politiker, das Umweltbundesamt und deren Journalisten gehen davon aus, dass die Bevölkerung nicht über ihren eigenen Horizont hinausreicht. Die Große Transformation sieht ja am Ende vor, dass die Bürger alles widerstandslos hinnehmen müssen, weil es ja der Rettung der Menschheit dient. Nun könnte der Schuss aber nach hinten losgehen. In einer Bundestagsanhörung zeigte sich, dass die Vorzeigeexperten vom PIK schlecht aufgestellt sind und mit ihrer letzten Prognose vom Weltuntergang werden sie auch wieder desaströs danebenliegen. Nicht alle Bürger werden sich das bieten lassen und dagegen vor Gericht ziehen. Dann wird es nicht darum gehen Klimawandel oder nicht, sondern es werden die betrügerischen Methoden des IPCC und seiner Zuträger beleuchtet werden. Dazu gehört der angebliche Konsens von 97% der Wissenschaftler und die etwa 30 verschiedenen Klimamodelle, die alle von nationalem Regierungen finanziert werden und alle einen rasanten Anstieg der Temperatur zeigen. Aber alle tragen einen fundamentalen Fehler in sich. Sie nehmen als Ursache für den Temperaturanstieg Anfang des letzten Jahrhunderts die CO2-Konzentration, was dazu führt, dass diese Modelle in der Gegenwart zu völlig abwegigen Ergebnissen führen. Deshalb musste man zusätzliche Parameter einführen und „nachjustieren“, um in einen einigermaßen glaubwürdigen Temperaturkorridor zu kommen. Das ist Junk-Science. Es ist ein Kartenhaus. Es werden einstweilige Verfügungen erlassen werden, bis die Sache endgültig geklärt ist, was dazu führt, dass die bisherigen Maßnahmen, die getroffen wurden -wie Kohle- und Atomausstieg-, in der Zwischenzeit beweisen können, dass sie ein desaströser Irrweg sind.

Menschen, die selbst betroffen sind, informieren sich dann oft zum ersten Mal, um gute Argumente zu haben. Man hat es hier erlebt, als man im Bayerischen Wald nähe Klingenbrunn Windkraftanlagen installieren wollte. Die Bürger waren in kürzester Zeit gut aufgestellt, haben Infostände aufgebaut und Versammlungen abgehalten, sodass jedem schnell klar war, dass außer einer Verschandelung der Natur nicht viel übrigbleibt. Die Grünen vor Ort hatten da einen schweren Stand, denn Jahre zuvor protestierten sie keine 2 km vom geplanten Standort gegen den wirklich notwendigen Ausbau der Staatstraße zwischen Zwiesel und Klingenbrunn. Da konnte sie dann schlecht öffentlich auftreten und das befürworten ohne sich lächerlich zu machen.

Ich meine, dass es beim Versuch, die Transformation in allen Bereichen gleichzeitig voranzutreiben, zu einer großen Mobilisierung in der Bevölkerung vor Ort kommen wird. Ich kann aus meinen eigenen Bekanntenkreis sagen, dass der größte Teil den menschengemachten Klimawandel und die Energiewende für Humbug halten. Vor zwei Tagen konnte ich das auch im Biergarten am Nebentisch beobachten; und das waren lauter junge Leute.

Es wundert mich nicht, dass die ganzen Schmarotzer und der öko-linke Block ungeduldig werden. Der Vormarsch neuer Kerntechnik in anderen Ländern wie USA und Kanada wird nicht zu bremsen sein, was dann nachweislich auch zum Nebenprodukt sinkender CO2-Emissionen führt. Deutschland wird dasjenige Land sein, das mit dem größten Aufwand von allen versucht allein mit Wind- und Sonnenenergie auszukommen und trotzdem ein desaströses Ergebnis liefern wird.

In allen Bereichen erzählt man von der Harmonisierung der Welt und nur, weil man sich für das beste Deutschland aller Zeiten hält, müsse man nur Vorbild sein, damit die anderen Länder harmonisch auf die deutsche Linie einschwenken. Wenn man das eigene Versagen bei der Energiewende und allen ihren Versprechungen schaut, rudert man nicht etwa zurück, sondern packt im Größenwahn noch die öko-sozialistische Transformation oben auf. Man glaubt sich durch die Medien, die Wissenschaftler und diverse NGOs auf den neusten Stand und unabhängig informiert, obwohl man die Leute selbst installiert hat oder mit Steuergeldern durchfüttert oder gefügig gemacht hat.

Aber dieser ganze grün-sozialistische Irrsinn wird logisch gesehen nicht an der Zukunft scheitern, sondern an der Vergangenheit. Die diversen Prophezeiungen der Klimaexperten sind im Netz und haben sich jedes Mal als falsch erwiesen. Die historischen Daten über Klima, Temperaturen und Wetterphänomene sind im Netz. Die ÖR-und die Leitmedien haben vor Jahren noch selbst verkündet, dass die Geschichte vom menschengemachte Klimawandel nur ein Versuch ist, Geld umzuverteilen. All das ist Dank des Internets für Jedermann (noch) leicht zugänglich.

Vielleicht will man ja wie in Orwells 1984 die Vergangenheit tilgen und umschreiben, denn das ist die einzige Möglichkeit, dass der quasi-religiöse Hype ungestört weiterlaufen kann. Nüchtern betrachtet kann es die Große Transformation nicht geben. Wenn man AKKs Reaktion auf das Rezo-Video nimmt, die Äußerungen von Svenja Schulze und oder Annalena Bearbock zu Klima und Energie und die sichtbare Inkompetenz von vdL, Maas, Altmeier oder der früheren Umweltministerin Hendricks oder der Kanzlerin, die keinen vollständigen deutschen Satz ohne Vorlage schafft und in Sachen Digitalisierung nicht mal Ansätze von Ahnung hat, dann müssten die von ihrem Plan völlig überfordert sein und werden insgeheim hoffen, dass ihre Kollegen das schon machen werden, während man gutbezahlt mit der Herde mitschwimmt.

Für die Journalisten gilt das Gleiche. Während diejenigen, die der SPD den Untergang wünschten, damals schon bei der Wahl von Schulz zum Kanzlerkandidaten jubelten, analysierte der Oberguru der SZ, Prantl, nachdem die SPD dann abgestürzt war, warum er und seine Kollegen vorher der festen Überzeugung waren, dass Schulz der richtige Mann gewesen wäre. Sowas ist nicht mal mehr mit Inkompetenz oder Weltferne zu erklären, sondern nur mit völliger Verblendung und Selbstüberschätzung. Diese Schreiberlinge halten sich immer noch für die Ausgeburt der Intelligenz, obwohl ihnen beinahe jeder Kommentar unter ihren Artikeln das Gegenteil beweist. Die sind wie ihre Auftraggeber in der Politik völlig faktenresistent. Wenn doch mal eine Zeitung ein heißes Eisen anfasst und feststellt, dass die Realität völlig anders ist, als von der Politik vorausgesagt, dann jubeln alle von toller Recherche, obwohl der Normalbürger das Ergebnis schon vor Jahren vorausgesehen hat.

Nüchtern betrachtet wird die Große Transformationen schon in den ersten Schritten scheitern. Doch ich habe ein ungutes Bauchgefühl. Niemand weiß, wozu diese Leute fähig sind, wenn es darum geht ihre eigene Macht und ihre Pfründe zu retten, und sämtlichen wichtigen Institutionen wie Polizeiführung, Verfassungsschutz, Medien, Schulen und Universitäten weitgehend von Leuten gekapert worden sind, die für ihre grün-sozialistische Ideen noch fanatischer kämpfen als ihre Auftraggeber. Schon in dem 2011 verfassten Text Die Große Transformation geht man davon aus, dass man mit dieser Idee auf Widerstand stoßen wird, weshalb man Gewalt und Zwang als letztes Mittel sieht. Die Ereignisse im Hambacher Forst, das straflose Auftreten der ANTIFA oder die gestrige Blockade eines Kreuzfahrtschiffes zeigen, dass man hier die dazu notwendigen Leute schon herangezüchtet hat. Wenn erst mal der Funke überspringt, weil man die Leute ausreichend gegeneinander aufgehetzt hat, dann werden viele Gewalt zur vermeintlichen Rettung der Menschheit auch für angemessen sehen.

Die Auffassung, dass wir dafür eine nicht demokratisch gewählte Global Governance bräuchten, kombiniert mit einer genügend großen Zahl junger Fanatiker bringt im Ergebnis Zustände wie in Maos Kulturrevolution. Hoffen wir, dass uns dieser Weg erspart bleibt.

 

 

 

5 Gedanken zu “Große Transformation: Versager suchen sich höhere Ziele.

    1. Am besten ist die bedrohliche Hintergrundmusik (geräusche). Dazu muss alles, was irgendwie nicht dem Merkel-Sozialismus nahesteht, in die brauen Tonne getreten wird.

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      1. In dem Video ist wieder so viel. Also der ARD-Sound geht mir auch auf den Zeiger. Bei allem berechtigten Hass auf CNN, so dreist wie die „neutralen, unabhängigen, ausgewogenen“ ÖR-Sendungen sind die nicht.

        Die Informatikerin Erika Steinbach wird so als braunes Dummerchen hingestellt. Maaßen will vor „Gleichgesinnten“ reden. Hunderte Polizisten. DOCH es bleibt ruhig, denn er spricht nicht.

        Beatrix von Storch. „Wir fragen nach“. Nö, es wird gefragt, ob man was fragen könnte und vermutlich war das aus der Entfernung nicht mal hörbar.

        Prof Otte ist natürlich auch braun. Der ist nicht nur Wirtschaftswissenschaftler, iiiiiiieeee, sondern auch noch Halbamerikaner. Pfui. Pfui.

        ….

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