Mitläuferförderung durch die EU.

Auf sciencefiles wurde darauf eingegangen und festgestellt, dass man all die Schwätzer (Schwätzperten) in einem Scheinarbeitsmarkt unterbringt, der ihnen die Illusion einer sinnvollen Tätigkeit gibt. Sie beschäftigen sich wahlweise mit Gender, Migrantenbetüdelung und mit der angeblichen Bedrohung unserer Demokratie durch Rechtsextremismus.

Nun bin sozusagen zufällig auf den Erwin Mustermann dieser Schwätzer gestoßen, ein Perle dieser Berufsgruppe: Fabian Jellonek. In einem Interview wird er zu den Gelbwesten in Deutschland befragt. Die Interviewerin zählt erst mal seine Qualifikationen auf, zum Beispiel, dass er in einer Nachrichtensendung als „Experte“ auftreten durfte und ein Monitoring betreibt für das Demokratiezentrum Hessen zu rechtsextremen und rechtspopulistischen(!) Auffälligkeiten. Dann kommt eine ganz konkrete Frage und Fabian beginnt als Wissenschaftler nicht etwa mit: Durch eine Untersuchung haben wir festgestellt…. oder Statistiken belegen…, sondern mit: Ich glaube… Ja, Universitäten sind inzwischen zu neo-marxistischen Esoterikzentren verkommen, deshalb kann er später im Video noch etwas meinen, ohne es zu belegen, Hauptsache es stützt die linksideologischen Annahmen. Zum Beispiel, dass die Gelbwesten soziale Belange vorschieben, was er daran zu erkennen glaubt, dass die Gelbwesten einen nicht gegebenen Zusammenhang zwischen Dieselfahrverbot und Arbeitsplätzen herstellen. Ja, Fabian, in Deiner Welt der Symboltätigkeiten genügt es einfach die Fünf-Jahres-Pläne so zu ändern, dass die Autoingenieure eben dann Kühlschränke oder Windräder herstellen und der Handwerker, der mit seinem Diesel in die Innenstadt fahren muss, eben in seiner Wohnung Kugelschreiber zusammenschraubt, denn dann bleiben alle in Lohn und Brot, auch ohne Dieselautos.

Jetzt habe ich mich natürlich gefragt, wer so einen Hohlkopf am Leben erhält, der sein pseudo-wissenschaftliches Gelaber nicht mal mit einer Fake-Studie aufpeppen kann wie die Macher der Mitte-Studie. Was tut man also mit dem Heer an Schwätzern, wo die Mama noch zur Uni-Einschreibung mitgehen musste und Studium allein aus festem Nachdenken und Zusammenreimen bestand? Man füttert sie zum Beispiel mit einem Demokratiezentrum durch, welche es in allen Bundeländern gibt, in Fabians Fall ist Hessen zuständig:

Das in Marburg ansässige Demokratiezentrum Hessen fungiert als Geschäftsstelle des Beratungs-Netzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Extremismus, das ein umfangreiches Angebot zur Verfügung stellt, um demokratische Strukturen zu stärken, Rechtsextremismus und Salafismus vorzubeugen sowie Betroffenen Hilfe zu geben. (…)

Das Demokratiezentrum Hessen ist die direkte, zentrale Anlaufstelle des Beratungsnetzwerks und vermittelt kompetente Ansprechpartner vor Ort, koordiniert die Beratung, Vernetzung und Prävention und dokumentiert die Arbeit des Beratungsnetzwerks Hessen. Es gewährleistet die Steuerung der Beratungsprozesse, deren Dokumentation und Auswertung. Es ist außerdem zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks und für die Qualitätsentwicklung.

Die beschäftigen sich nur lebenserhaltenden Maßnahmen für sie selbst, indem sie sich gegenseitig Mut machen, beraten und koordinieren. Da bist Du genau richtig!

Dass man das Demokratiezentrum an der Uni-Marburg errichtet hat, ist nur allzu verständlich. Die linksextremistische Shithole und eine hoffnungslose intellektuelle Brache (hier gibt es genügend Belege) hat es sich also zur Aufgabe gemacht, diejenigen ausfindig zu machen, die die Einschränkung der Meinungsfreiheit, Enteignung und Kanzler-Entscheidungen am Parlament vorbei nicht wie sie selbst für Demokratie halten. Deshalb hat man ja ein Monitoring, das sich auch mit rechtspopulistischen Auffälligkeiten beschäftigt. Für die gleichgeschaltete Demokratie sind logischerweise schon andere Ansichten bedrohlich. Ich möchte mich gar nicht damit beschäftigen, dass die Demokratiezentren von Fördermitteln aus Steuergelder zugeschissen werden vom Verein Demokratie leben e.V., deren Schmarotzer wiederum vom Ministerium für Familie, Jugend, Frauen und Senioren ausgehalten werden, sondern damit, dass jetzt auch Fabians davon profitieren sollen. Wahrscheinlich war der Fabian zu blöde mit seinem Nutzlosabschluss irgendwie in den Schmarotzerzirkel reinzukommen und hatte nur das Glück angeworben worden zu sein. Bei der Stasi musste man eben auch keinen Förderantrag stellen, weshalb der Fabian Mitleid mit seinen Kollegen aus den Sinnlosstudien hatte und selbst eine Plattform gegründet hat: achtsegel.org. Auf der Eingangsseite finden sich ein paar Artikel, um sich die Brownie-Punkte zu verdienen, um ein würdiger Geföderter zu werden, unter den Angeboten findet man dann Folgendes:

Um kleinen Initiativen Mut und Lust zu machen, die Möglichkeiten ihrer Partnerschaft für Demokratie zu nutzen, haben wir ein spezielles Produkt entwickelt. Wir nennen es Clickstory. Unsere Clickstories sind schnell und einfach zu erfassen. Sie erklären, wie Geld bei der Partnerschaft für Demokratie beantragt werden kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Um kleinen Initiativen Mut und Lust zu machen, die Möglichkeiten ihrer Partnerschaft für Demokratie zu nutzen, haben wir ein spezielles Produkt entwickelt. Wir nennen es Clickstory. Unsere Clickstories sind schnell und einfach zu erfassen. Sie erklären, wie Geld bei der Partnerschaft für Demokratie beantragt werden kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Ja, Fabian, da hattest Du echt eine tolle kapitalistische Idee, eine Sache an Leute zu verhökern, die es nicht auf die Reihe kriegen vom Segen der Steuergelder abzugreifen. Und, weil Du weißt, dass Deine nichtsnutzigen Kollegen aus den Laberwissenschaften noch bei Mama wohnen und sich im Parktikum und 1.-€-Jobs verdingen, weißt Du auch, dass man da jetzt nicht die große Kohle machen kann. Weshalb Du für Deine tolle Idee gleich selbst Fördergelder beantragt hast. Du bist einfach in eine Marktlücke gestoßen, weil es gibt Hohlköpfe, die auch mit Hilfestellung nicht in der Lage sind, einen Förderantrag auszufüllen und noch gar keine Ahnung haben, für welchen Firlefanz man mit Steuergelder zugeschissen wird. Das ist wie Entwicklungshilfe im eigenen Land in leichter Sprache.

Clickstory.ch ist eine browserbasierte Software zur einfachen Erstellung von Geschichten, bei denen der Leser den nächsten Schritt bestimmt. (hier)

Ja, Fabian, solche Software hat man für die Schule entwickelt. Früher gab man den Schülern in der Grundschule einfach ein Thema für eine Erlebniserzählung, heute haben die Schüler aber nur eineinhalb Gedanken dazu, die sie dazu noch nicht mal sinnvoll aneinanderreihen können. Clickstories suggerieren den Schülern, sie hätten die Leistung erbracht, eine zusammenhängende Geschichte kreiert zu haben, sogar zusammen mit der passenden Präsentation.

Früher musste man in den Förderantrag mit eigenen Worten schreiben, für was man gefördert werden möchte. Heute ist das schon für Uni-Absolventen eine unüberwindliche Hürde. Aber zum Glück hast Du Mitleid mit Deinen Kollegen, und hat ihnen die Story schon vorgefertigt. Es geht gar nicht mehr darum was halbwegs Sinnvolles zu fördern, sondern nur noch die Leute von der Straße wegzubringen, weil sie keinerlei Qualifikation mitbringen, für die es eine Verwendung gäbe. Und das ist jetzt keine Unterstellung von mir, schließlich willst Du ja dabei helfen Fördermittel vom Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ zu bekommen. Ich dachte zuerst, das wären dann die lokalen Ableger am Ende der Nahrungskette der „Demokratieförderer“, dabei ist das ein Projekt des Europäischen Sozialfonds.

Dieses niedrigschwellige Förderangebot ist eine Ergänzung zu bestehenden arbeitsmarktnahen Förderinstrumenten unter Berücksichtigung regionaler Anforderungen. Im Fokus der Förderung stehen lokale Kleinvorhaben, welche zum Erhalt und zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit sowie gleichzeitig zur Integration in das gesellschaftliche Leben beitragen. (hier, zwar Sachsen aber gleiches Programm)

Was haben wir gelacht! Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit sowie gleichzeitig zur Integration in das gesellschaftliche Leben beitragen. Ich dachte immer die ganzen diplomierten Laberer wären für unser Land so unverzichtbar, dass sich alle Sparten in der Wirtschaft um die reißen. Kein Wunder, wenn der Fabian gar nicht den Zusammenhang zwischen Dieselverbot und Arbeitsplatz mitbekommen hat, wo er doch womöglich jahrelang ungefördert in der Dachgeschosswohnung des Elternhauses vegetierte hat, bevor das Arbeitsamt ihm von dem Förderprogramm für Beschäftigungsunfähige und sozial Ausgegrenzte erzählt hat. Und, das Angebot musste niederschwellig sein, damit man sich nicht schon beim Ausfüllen eines Antrags blamiert.

Ich dachte immer, bei den ganzen linksextremen Demokratieprogrammen wären lauter ehemaligen SEDler beschäftigt, so fanatisch sie hinter jeder Opposition zum Zeitgeist Rechtsextreme und einen kommenden Umsturz vermuten. Dabei sind es nur die ganzen nutzlosen Geisteswissenschaftler, die hier den letzten Strohhalm ergreifen, um vom Labern allein überleben zu können. Die würden auch passenden Statements gegen die Leugner einer neuen Eiszeit, über die Gefahr durch fleischlose Ernährung und die Ausbreitung jüdischen Einflusses abgeben, sofern es dem Zeitgeist entsprechen würde. Dass sie vorgeben, hinter jedem Widerwort gegenüber der Regierung eine rechtsextreme Gefahr zu vermuten, liegt daran, dass ihr arschwärmender Arbeitsplatz sofort der Vergangenheit angehören würde, sobald in Deutschland nur wieder ein halbwegs nicht linksverseuchte Partei das Sagen hätte.

Bessere Handlanger auf dem Weg in den Sozialismus kann man gar nicht finden. Die merken selbst, dass ihr Überleben nur gesichert ist, wenn sie dann im sozialistischen Wasserkopf, der Ideologen, Spitzel und Denunzianten untergekommen sind. Nicht an vordester Front, sondern bei den willigen Mitläufern und Schmarotzern im System, die auch beim Systemwechsel wie die Scheiße wieder oben schwimmen. Dass man da vorübergehend auch immer indirekt das Schicksal oder den Tod der Systemgegner mitbestimmt, nimmt man dabei in Kauf. Die Banalität des Bösen hat Hannah Arendt das genannt. Ja, Fabian, alles richtiggemacht. Während der Nazizeit gab es auch genügend Deiner Sorte. Da wusste man auch nicht so genau, ob das nun überzeugte Anhänger waren oder solche, die Politik ohnehin nicht interessierte und nur zum eigenen Vorteil einen Reibach machen wollten. Mal ehrlich Fabian, das Interview hast Du Dir doch auch fördern lassen. Mit so einem Blödsinn würde doch aus idealistischen Gründen keiner an die Öffentlichkeit gehen.

Ja, sagt viel über die deutsche Gegenwart und Vergangenheit. Deutschland, Land der Mitläufer, Flachwasserschwimmer und Wendehälse. Ohne sie ist weder das 3.Reich, noch die Gegenwart zu erklären. Fabian ist jung genug, das Ergebnis noch selbst zu erleben. Ich lad mir das Video vorsichtshalber mal runter, dann gibt es wenigstens einen, der diesmal nicht so einfach davonkommt.

7 Gedanken zu “Mitläuferförderung durch die EU.

  1. Der Sumpf des institutionalisierten Schmarotzertums ist inzwischen derart unuebersichtlich und gross, dass er mit politischen Mitteln nicht mehr auszutrocknen ist. Trump hat das wohl auch mittlerweile erkannt und versucht sich damit zu arrangieren (nix mehr „drain the swamp“).

    Wir erzeugen derart viele Diplomarbeitslose,
    https://luismanblog.wordpress.com/2018/12/09/diplomarbeitslose/
    fuer die krampfhaft Arbeitsplaetze eingerichtet werden (genauso wie fuer die Kampfemmanzen), dass das ein selbstperpetuierendes System wurde. Ich denke ohne Totalbankrott kommen wir da nicht mehr raus.

    Liken

  2. Das ist leider das Problem einer jeden parlamentarischen Demokratie, in der Jeder das Wahlrecht hat, sobald er volljährig ist.
    Auf Grund von Verschiebungen, die mit wachsendem Wohlstand zwangsläufig stattfinden, wandelt sich das System nach einiger Zeit fast zwangsläufig zu einer „Schmarotzer Diktatur“.
    Hatte Hadmut Danisch in einem älteren BLOG Artikel auch mal schön dargelegt.
    Wenn irgendwann mal eine Mehrheit von über 50% bestimmt, dass die arbeitende Minderheit die Mehrheit füttern muss, dann wird das umgesetzt, weil es ein Mehrheitsbeschluss ist.
    Das ist der Minderheit dann aber auch Diktiert, denn die haben ja keine Chance, dem zu entkommen.
    Von daher bin ich persönlich immer noch der Meinung, dass nur die bestimmen sollten, die den Laden auch am Laufen halten.
    Z.B. Wahlrecht nur für Netto Steuerzahler.
    Getreu dem alten Spruch, Wer die Musik bestellt, der bestimmt, was sie spielt.

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  3. Man schätzt, es gibt etwas 15 Mio. Realsteuerzahler die ihr Geld durch die Schaffung von Mehrwert verdienen und nicht vom Steuerzahler alimentiert werden. Bei ca. 60 Mio. Wählern sind dies 25%. Warum sollten die übrigen 75% den Ast absägen auf dem sie sitzen. Daher habe ich die Hoffnung verloren, daß sich mit Wahlen etwas ändern kann.
    Dies ist natürlich nur eine simpelste Milchmädchenrechnung und ob aus den 25% 15% oder 40% werden ist egal. Im letzteren Falle gibt es halt eine GaGroKo (ganz große Koalition) um auch weiterhin den Staat als Beute zu erhalten.

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