Ein Funke genügt.

Sicher kennt jeder ein Ehepaar, bei dem es einfach immer zu gut lief, sich in der Öffentlichkeit immer wie ein Herz und Seele zeigten und dann plötzlich alle aus den Wolken fallen, wenn sie sich von einen Tag auf den anderen scheiden lassen. Genau dieses Bild einer Ehe zeichnen uns Politik und Medien.

Ja, man muss nur mal zwei Stunden lang in den Biergarten gehen und über das große Ganze sinnieren und man kommt heim und es wird der Beleg geliefert, dass man oft nicht so verkehrt liegt.

Nicht jeder kann alles lesen, manche sind froh, dass sie am Tag vielleicht eine halbe Stunde Zeit haben sich jenseits des Mainstreams zu informieren. Dieser „markiert“ seine Meldungen so, dass wir sie unbewusst gleich richtig einordnen. Das beginnt mit dem Wort Brexit-„Chaos“ über „umstritten“ bis zum Wetterbericht „extrem heftiger Starkregen mit Unwettergefahr“, dessen Folgen tags darauf höchstens einen vollgelaufenen Keller ergeben. Deshalb ist es vielleicht nicht so uninteressant, wie ich heute den Tag sortiert und aussortiert habe. Ich las einen Artikel über ein Treffen des „Globel Forum of Migration and Development“. Es bestand die einhellige Meinung, dass die Migration bei den Aufnahmeländern zu negativ wahrgenommen werde. Nun wäre es ja kein Problem, wenn die Menschen die angebliche Fülle positiver Auswirkungen wahrnehmen würden, was auch der Fall wäre, gäbe es sie. Es wurde bei dem Forum nur geträumt, dass die islamische Einwanderung nach Europa, die gleichen Auswirkungen haben würde, wie vormals die jüdische in die USA. Man dürfe den „Rechten“ nicht das Feld überlassen, die negativen Auswirkungen zu berichten, sondern müsse „neue Narrative“ entwickeln. Man hat festgestellt, dass man nicht ignorieren kann, wenn Bürger die Auswirkungen sehen, wenn sie bloß aus dem Fenster schauen. Deshalb heißt es dort:

Es sei mehr Realismus bei der Aufnahme der Sorgen erforderlich, aber gleichzeitig auch eine Beruhigung und eine aktive Information zu dem positiven Ergebnis notwendig.

Die Medien seien für eine Strategie gegen Islamophobie zu erziehen. Die dazu notwendigen Diskussionen und Argumente seien aufzunehmen und zu teilen. Jetzt kann man ja noch verstehen, wenn islamische Länder ihren Überschuss loswerden wollen und dieser dann Kohle zurücküberweist, dass aber westliche Länder wie Kanada meinen,

(…) dass die Gestaltung anderer Arten von Narrativen zwingend erforderlich sei, so z.B. von Flüchtlingsfamilien, die bis Europa geflohen seien, auf der Flucht aber Angehörige verloren hätten. Wenn beispielsweise sieben Familienmitglieder gestorben sein und Trauer herrsche, seien damit Emotionen zu wecken. Es bestehe dann auch die Chance, dass der lokale Imam hinzuzukommen könne. Dies vermeide politische Themen und fokussiere auf Humanität und Emotionen.

Ja, da kann man echt nicht mehr helfen. Die Mainstreammedien sind ja schon bei der ersten Flüchtlingswelle völlig aufgesessen und mussten zugeben, dass das mit Fachkräften und armen Familien völliger Bullshit ist, weil die Bürger zufälligerweise auch Augen im Kopf haben. Und jetzt will man mehr vom Gleichen, damit wir ihnen diesmal glauben. Das ist völlig krank. Das Schweden im Endstadium ist, sieht man daran:

Die schwedische Vertreterin schlug vor, dass Regierungen eine regulative Verbindung („Link“) zwischen Medien und Regierung herstellen sollten. Der Weg dazu sollte in dem Runden-Tisch-Gespräch erarbeitet werden, um eine Verbindung zwischen Medien und politischen Gestaltern zu schaffen.

Ja, Klaus Kleber berichtete bisher immer völlig neutral und soll jetzt wenigstens ein bisschen das Gewünschte rüberbringen und, weil die Zuseher auch nicht völlig verblödet sind, meinen die Briten, sie müssten:

 (…)beim Erziehungs- und Bildungssystem anzusetzen, das ein positives Narrativ vermitteln sollte. Erforderlich scheine eine fundamentale Änderung des Erziehungsprogramms.

Nun ist es natürlich eine Banalerkenntnis, dass hier Leute zusammensitzen, die für das momentane Wetter vor Ort Sonnenschein gegoogelt haben, an eine Sinnestäuschung denken, wenn es gleichzeitig draußen regnet.

Deshalb ist für mich ein Vortrag über das Finanzsystem nicht unwichtig. Ein Ernst Wolff stellt fest, dass Politik vom Finanzsystem gesteuert wird und zwar nicht von festen Leuten, sondern einem Kreis von Vermögenden, in den man aufrückt oder auch wieder ausscheiden kann. Dieser sorgt auch über Aufsichtsratsposten in Ratingfirmen, dass immer das passende Bild an die Öffentlichkeit gerät, Medien in gewünschtem Sinn berichten und Politiker an die Macht kommen, die genehm sind. Das Schuldgeldsystem, der privaten Zentralbanken und Hedgefonds sorgen für noch mehr Reichtum. Sie managen das aber nicht selbst, sondern die Verwalter ihres Vermögens, was meiner Meinung nicht unwichtig ist. Wolff    meint, dass er es gut finde, dass die Jugend jetzt aufwacht, zum Beispiel mit Fridays-for-future…. Da habe ich dann abgeschaltet. Wie kann so ein offensichtlich kompetenter Mann glauben, dass Medien, von denen er sagt, sie wären von den Eliten beeinflusst, eine „Graswurzelbewegung“ hypen, die mit ihren Forderungen einen ganzen Industriestandort zerstören würde.

Wie ist es möglich, dass eine Frau Merkel die FFF begrüßt als eine Art jugendliche Opposition und sich mehr oder weniger schon ihren Forderungen ergeben hat? Und jetzt kommt das, was das Bild nach meinem Biergartenbesuch so schön abrundet. Torsten Schäfer Gümbel hatte einen hellen Moment und sagte:

„Die Grünen versuchen im Moment, alles Elend dieser Welt zu reduzieren auf die Frage des Klimawandels.“

Er wirft den Grünen vor, dass sie den gleichen Ein-Themen-Populismus betreiben würden wie die AfD. Wie recht er doch hat! Nur, dass eben die AfD das Glück hat, sich mit einer Realität zu beschäftigen, die man vor dem eigenen Fenster wahrnehmen kann. Es ist alles so rund gelaufen, wie für die Ehefrau, die nörgelnd von ihrem Ehemann heruntergelebt hat und er in der Öffentlichkeit immer das traute Paar gab bis er sie vor die Tür gesetzt hat. Ja, Torsten, die SPD hat jeden neomarxistischen Krimskrams mitgemacht wie Gender, offene Grenzen und Multikulti und jetzt hat man Euch in den Medien für das populistische Öko-Gefühlsgesülze einfach fallen gelassen. Vielleicht sind Dir wie mir die Meldungen „Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich Habeck als Kanzler“auch sauer aufgestoßen, weil ihn zum einen nur etwa die Hälfte überhaupt kennt und zum anderen die Grünen nicht mal ein Viertel der Zustimmung haben, wenn man die Nichtwähler mit einrechnet. Vor zwei Jahren haben die Medien Euren Totalversager Schulz noch zum Heiligen gehypt und jetzt kommentiert man höchstens noch Euren totalen Abgang.

Wenn es an die eigene Existenz geht, dann merkt auch Tortsen, dass er ohne die rundlaufende Medienmaschinerie ein Nichts wäre und die heiße Luft der SPD erst durch die Medien Gestalt angenommen hat. Nun hat die SPD-Marionette ausgedient, wenn die Medien schreiben:

Die Parteiführung verliert die Contenance.

und alles in die Tonne treten, was sie vorher als das Non-Plus-Ultra verkauft haben und ihm persönliche Enttäuschung vorwirft. Statt rote, heiße Luft, hypt man jetzt die grüne, heiße Luft. Darum bist Du auch gleich zurückgerudert.

Und jetzt kann man wieder den Blick auf das Ganze machen. In einem Artikel auf amren geht es darum, ob es noch eine Möglichkeit gibt, das Verschwinden der Europäer durch die Flut an Einwanderung und deren hohe Geburtenrate noch abzuwenden. Der Autor sieht eine gute Chance, weil die Visgradstaaten und zusätzlich viele migrationsfeindliche Abgeordnete in den Parlamenten ein Gegengewicht bilden:

In the West, political and administrative elites have been “deculturized” and devastated by moral relativism and political correctness. Only those politicians who are bland and lacking in conviction can build a political career. In the East, the political elite remain those who arose at the fall of communism: men and women who have experienced adversity, even prison. They have the courage of their convictions.

Die westlichen Eliten leben wie die Medien wechselseitig in einem Trugbild der wahren Verhältnisse. Es mag so rund laufen, dass man annimmt, man müsse nur die richtige „Propaganda“ verbreiten, nein sie meinen sogar, der überwiegende Teil, der die Migration befürwortet, würde nur nicht gehört und das müsse jetzt von den Medien verstärkt aufgegriffen werden. Es ist ein Trugschluss, man müsse die angeblich linearen Veränderungen in der Geschichte nur mit Hilfe der Medien ein wenig nachjustieren, denn:

“History is the domain of the unexpected”: The conditions for a radical reversal.

Jeder, der sich im Bekanntenkreis umhört, der erkennt, dass viele spüren, dass die Verhältnisse für eine radikale Umwälzung schon bestehen. Das Kartenhaus aus grün-linken Utopien wird nur noch von der wohlwollenden Berichterstattung gehalten. Dieser lesenswerte Artikel zeigt nur einen Aspekt, wo die Realität gnadenlos zuschlagen wird, weil viele gar nicht den Horizont haben, ein Problem zu erkennen. Und auch in diesem Video, wo der ausgebotete Peter Weber über den Versuch berichtet, „legalistische Islamisten“ dafür zu gewinnen, Salafisten von Anschlägen abzuhalten und das mit Steuermitteln zu fördern, spricht der Autor davon, dass die islamische Unterwanderung verschiedener Institutionen schon so weit fortgeschritten ist, dass hier fast zwangsläufig eine radikale Gegenbewegung erfolgen wird. Auf welche Art, weiß er nicht aber er spürt, dass der Druck im Kessel schon auf Anschlag steht. Da wirkt ein Artikel zu den guten Wahlumfrageergebnissen der AfD fast wie ein Brandbeschleuniger:

Nun kramt Schieritz die wirtschaftliche Bedeutung der drei genannten Bundesländer hervor, misst sie an ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Bundesrepublik und rechnet in Einwohnerzahlen. Sein Ergebnis: Vergesst den Osten und ignoriert die AfD. Keinesfalls dürfe man sich von den „Ossis“ die politische Agenda diktieren lassen. Der ZEIT-geistige übersieht dabei ein paar Dinge.

Wer bestimmt noch mal, was in den Medien berichtet wird?

Schäfer-Gübel war auf der richtigen Spur, doch er hatte nicht das Rückgrat draufzuhalten. Die Visegradstaaten, ins besondere Orban, wissen, dass alle Wohlstandversprechen der EU wertlos sind, wenn der Staat durch öko-sozialistischen Dirigismus und einer Auflösung des Staatsvolkes durch eine Masseneinwanderung Kulturfremder vor die Hunde geht. Die ehemaligen Ostblockstaaten wissen, dass der Bürger nicht vom Brot alleine lebt. Jeder würde besonders in diesen Ländern finanzielle Abstriche hinnehmen, wenn er von den Auswirkungen moslemischer Einwanderung verschont wird. Das weiß deren Führung, weshalb ein rigoroses Vorgehen auch nicht in einem moralischen Gewinsel endet. Dieser Punkt, wird von den westlichen Eliten vollkommen unterschätzt. Die Bürger wollen in erster Linie ihre Meinungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit und vor allem nicht für dumm verkauft werden. Wenn es hart auf hart, sind ihnen der Klimawandel, Gleichstellung, Gender oder irgendwelche Nazis am Lagerfeuer herzlich egal. Da kann man sie auch nicht mehr mit Ertrunkenen im Mittelmeer moralisch ködern.

Auch die Vermögensverwalter der Finanzeliten werden sich drehen im Wind, wenn die Subventionen versiegen, die Versprechen der Grün-Sozialisten nicht eintreffen und sich die billigen Arbeitskräfte aus dem Orient und Afrika wegen der gesellschaftlichen Verwerfungen am Standort nicht mehr rechnen.

Die Show ist schon vorbei. Die politischen und medialen Eliten haben es nur noch nicht gemerkt, weil sie die eigene Inszenierung vom Klimawandel und der multikulturellen Bereicherung im Gegensatz zu den Finanzeliten und den meisten Bürgern noch glauben. Ich habe heute noch mindesten 20 Artikel gelesen, die mich darin bestätigen, dass nur mehr ein kleiner Funke genügt, der das Kartenhaus zum Einsturz bringt. Nicht unwahrscheinlich, dass er auch absichtlich gezündet wird (Iran), damit das Heer der Lemminge, den Schuldigen nicht dort vermutet, wo er eigentlich sitzt.

 

 

 

 

3 Gedanken zu “Ein Funke genügt.

  1. Ich bin noch im Kükenschreddernebel, dass mir gar nicht so wichtig erscheint, wenn mich Alexa abhört oder die Reschke jetzt offen das Wort „ausgrenzen“ für die AfD in den Mund nimmt. Gut Küken haben zwar kein Bewusstsein, weil Minihirn, aber …flauschig.

    Ich fürchte, die Show fängt erst an. Gestern wurde ich aus einem Subreddit geschmissen. Ich hatte das Video gepostet:

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