Reschke. Nächster Schritt: Selektion

Es gibt ja nicht mehr viele, die sich neben den ÖR-Nachrichten, die uns die Meldungen so vorverdauen, dass wir sie richtig verstehen, auch noch das Hard-Core-Belehrfernsehen der Politmagazine antun wie Panorama. Nachdem hier ein Artikel über einen Beitrag in der letzten Panorama-Sendung gelesen habe, habe ich das interessehalber nachgeholt. Es geht darum, dass niemand ein Recht auf Teilhabe habe und so es nur recht und billig sei, AfD-Mitglieder aus Kirchentagen, Vereinen oder auch von 1.Hilfe-Kursen auszuschließen. Die Begründung ist immer die Gleiche. Die AfD wäre rassistisch, menschenfeindlich und antisemitisch und vertrete nicht unsere Werte. Da werden dann unsere Werte (Weltoffenheit, Toleranz und Buntheit?) angeführt, doch der Vertreter des Samariterbundes sagt nicht, wir bieten der AfD keinen 1.Hilfe-Kurs an, weil wir tolerant, weltoffen und bunt sind, sondern nennt nur die Unwerte der AfD als Begründung. Hier wird vor allem von links-grünen Medien etwas verwässert und instrumentalisiert, um die Menschen zu einem bestimmten Verhalten zu nötigen. Und wo es da hakt, zeigt sich, dass es nur darum geht eine Ideologie zu verteidigen. Viele ticken dann wirklich so und finden ihr eigenes Verhalten sogar noch besonders edel. Mir stößt es immer besonders sauer auf, wenn man Personen jegliche Menschlichkeit abspricht und dies auch wirklich so annimmt. Es beruht meiner Meinung nach auf einem Denkfehler und dieser erschwert es auch einer Opposition gegen den Mainstream diesen mit denselben Mitteln zu fassen zu kriegen. Es besteht nämlich ein entscheidender Unterschied zwischen Ethik und Moral. Grob gesagt, geht die Ethik davon aus, dass es unangemessen sei, der Mensch handle nur aus Gewohnheit und Tradition, sondern es wohnt ihm eine Sittlichkeit inne, die die Grundlage seines Handelns bildet. Er erkennt an, dass der Mensch frei ist, das Leben des Menschen höchsten Wert hat und wir allgemein darauf ausgerichtet sind das „Gute“ und das persönliche Glück zu erstreben. Die Moral gibt dann sozusagen die praktischen Handlungsanweisungen wie wir das für uns selbst und für möglichst viele andere erreichen. Der Unterschied besteht darin, dass die Ethik zu allgemein ist. Manche Handlungen gelten nicht als unmoralisch, obwohl sie gegen die ethischen Prinzipien verstoßen. Wenn jemand das Messer an den Hals der eigenen Kinder legt und ich es nur verhindern kann, wenn ich den Angreifer töte, dann ist das nicht unmoralisch, obwohl man mich dafür heute wohl verurteilen würde.

Sie soll dem Menschen Hilfen für seine sittlichen Entscheidungen liefern. Dabei kann die Ethik allerdings nur allgemeine Prinzipien und Normen guten Handelns oder ethischen Urteilens überhaupt oder Wertvorzugsurteile für bestimmte Typen von Problemsituationen begründen. (hier, wie alle anderen Zitate)

Bei Kant heißt es, moralisch ist, was praktisch vernünftig ist. Wer das Buch Kritik der praktischen Vernunft liest, findet darin, dass vernünftig nur der handeln kann, der frei ist.

Viele Philosophen behaupten, dass man zwar nicht beweisen kann, dass Amoralismus logisch widersprüchlich ist, dass aber im wirklichen Leben Amoralisten viele Nachteile haben, so dass moralisches Verhalten größere Rentabilität im Sinne der Theorie der rationalen Entscheidung besitzt. Ethik wird mit dieser Form von Moralbegründung zu einer Spezialform von Zweckrationalität. (…) Andere meinen, Amoralisten seien auf Einsamkeit festgelegt, da man ihnen nicht vertrauen könne und auch sie niemandem vertrauen könnten. Daher könnten sie eines der wichtigsten Lebensgüter, soziale Gemeinschaft und Anerkennung, nie erreichen.

Kommt eben darauf an, wer die „richtige“ Moral setzt. Ich meine, dass damit klar ist, warum man sich bei Grün-Links dagegen sträubt, sich sachlich mit den Kritikern am Klimahype, grenzenloser Einwanderung, Gender-Mainstream oder dem Ausbreiten des Islam in Deutschland auseinanderzusetzen und nur mit der Moralkeule kommt, was ein großer Teil der deutschen Bevölkerung völlig in Ordnung findet. Weil moralisch wäre, was praktisch vernünftig ist. Wenn die Energiewende, der Glaube, dass hauptsächlich CO2 das Klima beeinflusst, die Annahme, dass es 50 Geschlechter gibt und der Islam in der Welt nur Frieden verbreitet, nur der völligen Unvernunft entspringen und mit der Unfreiheit mit der Herde blöken zu müssen, weil man sonst von der „Teilhabe ausgeschlossen“ wird (wie Frau Reschke so schön sagt), dann ist das völlig unmoralisch.

Man kann sich bei einem sozialistischen Experiment mit grünem Anstrich nicht auf Unwissenheit herausreden, wenn schon zwei Versuche in anderen Farben gescheitert sind. Es trotzdem wieder zu versuchen ist unvernünftig und somit unmoralisch, weil sie die sittlichen Grundlagen des Menschen berühren, und zwar seine Freiheit und sein persönliches Streben nach Glück.

Wenn man sich auf Toleranz, Weltoffenheit und Buntheit beruft, mag das heute durch die Indoktrination und die Zweckrationalität begründet sein, aber sie müssen sich in der Praxis bewähren, ob sie in bestimmten Fällen auch vernünftig sind, andernfalls wäre so eine Handlung nämlich unmoralisch. Uneingeschränkte Toleranz gegenüber einer Moral, die im Islam in anderen Ländern und früher Zeit das Überleben und die Macht des eigenen Clans sicherte und zu diesem Zweck auch Gewalt gegen Andersgläubige rechtfertigt, ist für uns zu recht unmoralisch. So ein Verhalten in Deutschland zu zeigen, ist reiner Selbstzweck, auch wenn es von ihnen aus religiösen Gründen gerechtfertigt wird, denn hier wird keiner verhungern oder daran gehindert sein Glück zu machen. Moslems streben sicher auch nach persönlichem Glück und dem in ihren Augen Guten, worauf dann ihre Moral im praktischen Handeln aufbaut. Es ist genauso zweckrational als Moslem Moslem zu bleiben, wie als grüner Lehrer nicht offen zur AfD überzutreten. Aber, wenn man in einer (Parallel-) Gesellschaft lebt oder unter dem moralisierenden links-grünen Diktat, dann ist es unmoralisch, wenn mir dadurch Nachteile entstehen.

So schließt sich der Kreis zu Panorama und Reschke. Es ist eine Unverschämtheit, AfD-Mitgliedern oder Wählern, die gleichen sittlichen Grundlagen abzusprechen. Diese Leute machen aus Unwissen, Zweckrationalität oder, weil sie sich in einem bestimmten Umfeld genötigt sehen, auch unvernünftige und somit auch unmoralische Äußerungen, genauso wie Vertreter anderer Parteien. Das ist menschlich. Da soll man auch vor der eigenen Haustüre kehren.

Eigentlich muss man sagen, dass Deutschland in Medien und Politik weitgehend moralisch verkommen ist. Die Bürger werden durch moralische Allgemeinplätze, die in der Praxis zu sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen zum Schaden der Bürger führen, gleichsam genötigt, unvernünftig und nur zweckrational zu handeln. Daran sind besonders die Medien schuld, denn sie können jeden politischen Abweichler sofort kreuzigen, so wie Merkel ihre Abweichler in der Partei gekreuzigt hat, und hat ein Heer an Anschwärzern und Moralaposteln geschaffen, die ihrerseits Abweichler drangsalieren und schaden.

Es geht hier nicht mehr um die Scheingefechte, ob zum Beispiel Abschiebungen moralisch oder unmoralisch seien, sondern der Staat verhält sich schon so unmoralisch, dass es am sittlichen Fundament kratzt. Wer direkt und indirekt in meine Meinungsfreiheit eingreift, in meine Freiheit mein persönliches Glück zu finden oder sogar im Namen der Toleranz mein Leben aufs Spiel setzt, der sollte nicht mit seinem eigenen angeblich moralischen Handeln hausieren gehen.

Panorama und Reschke zeigen wie ihre Kollegen in Politik und Medien, dass sie entweder Narzissten, Opportunisten oder Vollblut-Linksideologen sind, nach dem Ausschluss von Teilhabe auch Selektion wieder moralisch finden würden. Solche Leute sollten sich hüten, dem Bürger zu sagen, was moralisch sei.

Das heutige Datum zeigt, dass das nicht immer so bleiben muss.

 

 

7 Gedanken zu “Reschke. Nächster Schritt: Selektion

    1. Das dümmste ist immer, wenn sie sagen, es gehöre Mut dazu, die AfD auszuschließen oder zu ktitisieren. Ich würde da mal vorschlagen mit offenem Kreuz oder Kippa durch Neukölln. Heute gab Habeck Kardinal Marx eine Audienz. Er wird ihm sicher zugesichert haben, dass die grünen Positionen bald ins katholische Glaubensbekenntnis aufgenommen. In der Messe lasse ich schon immer den Teil „Ich glaube an die heilige katholische Kirche“ weg.

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      1. Der Eintracht-Frankfurt-Typ braucht garantiert keinen Polizeischutz, obwohl der den krassesten Nazischeiß von sich gibt.

        An den deutschen Amtskirchen find ich, ehrlich gesagt, gar nichts mehr christlich. Irgendwie sind Christen in Großbritannien, Amerika und im Nahen Osten anders als diese Kruzifix-in-die-Ecke-Schleuderer.

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  1. Ich habe eben extra mal nachgeschaut – es gibt einen Plural von Moral: Laut Wiktionary: „Mo·ra·len (selten)“
    https://de.wiktionary.org/wiki/Moral
    Warum eigentlich so selten, dass ich es nicht einmal sicher wusste? Klar gibt es (fast?) immer mehrere Moralen, klar ist eine Moral nicht immer gut. Man hat es vermutlich jahrtausendelang in bestimmten Kulturen als moralisch unsittlich und schädlich angesehen, wenn Mädchen/Frauen *nicht* beschnitten wurden, und diese Reihe könnte man vermutlich fortsetzen, bis man an Erschöpfung stirbt.
    Schon seltsam, die Sache mit der Moral, vielleicht reicht es ganz und gar aus, wenn man einen höheren Zweck nur vortäuscht, muss ja nicht einmal glaubwürdig sein.
    Interessanter Gedankengang!
    Was wäre denn, würde die AfD *nicht* sagen, wir wollen die Einwanderung begrenzen, sondern wir wollen das Ausbluten der Fachkräfte und Verschwinden kräftigen Arbeiter der Länder der Dritten Welt nicht mehr mit ansehen, und überhaupt, wieso redet kein Mensch mehr von Dritter-Welt-Hilfe?
    Sowas in der Richtung.
    Oder dass wir in Sachen Umweltschutz dringend nötige Ressourcen hier im Land verschleudern, während gleichzeitig die Dritte Welt hilflos verdreckt und wir müssten da anpacken, wo der Dreck gemcht wird. Und dann ein paar saftige Bilder asiatischer Flüsse voller Müll und danach ein Vergleich vom Rhein 1970 und von Rhein heute.
    Dann die laute rhetorische Frage: „*Darauf* (mit dem Finger rgendwo hin zeigen) wollen wir eine Antwort und *das* ist unsere Kritik.“
    Sowas in der Richtung.
    Und man könnte die Sozialisten fragen, wieso sie heute einen Milliardär anhimmeln (Soros), der das Schicksal ganzer Länder verzockt, wie andere Milliardäre Banken oder Fabriken, wieso die heutigen Sozalisten/Linke den Plebs so grässlich unästhetisch findet und nichts für ihn tun.
    Sowas isin der Richtung.
    Wäre ne andere Moral. Aber da hätte man zwei Moralen, die man an empfindlichen Stellen gegeneinander halten könnte. Das dürfte schwärende Wunden geben, fürchte ich.

    Sind so Sachen, die mir als Ex-Linker auffallen. Ich mag aber nicht mehr Linker genannt werden. Für dieses Wort gibts keine Definition, was vielleicht der Sinn der Sache ist. So kann man jede beliebige Moral draufsetzen, ohne festgenagelt werden zu können. Momentan finde ich am rechten Fundichristen mehr ehrliche Moral.

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  2. „oder sogar im Namen der Toleranz mein Leben aufs Spiel setzt, der sollte nicht mit seinem eigenen angeblich moralischen Handeln hausieren gehen.“

    Die Gutmenschen brauchen die Erste Hilfe Kurse am dringendsten.
    Sind sie es doch, die die erste Regel, gefährde keine Dritten, dauernd verletzen.

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