Steinmeiers Rede zur Evangelischen Zeitgeistmesse.

Der Evangelische Kirchentag ist bei den Konsensparteien als gemeinsamer Parteitag so beliebt, weil dort sind die Teilnehmer so sind wie sie sich ihre Wähler vorstellen. Ein Haufen junger und alter naiver Sozialromantiker, die jede Salbaderei über Weltoffenheit, Toleranz und Bunt als Bestätigung ihres Chistseins verstehen. Heute kommt nicht mehr der Gläubige zur Kirche, sondern die Zeitgeistprediger aus Politik und Kirche zu den Gläubigen mit einem Angebot, wo sich keiner mehr verbiegen muss. Statt eines begrenzten Angebotes, wo man sich frei machen muss es anzunehmen, und dazu gehören Besinnung und innere Einkehr, bietet man mit Vulven malen und         Schöner kommen Workshops an, wo jeder Exibitionist auf seine Kosten kommt, und dazu ein endloses Sammelsurium um dem Zeitgeist gerecht zu werden. Ein Tango-Gottesdienst, wo man für seine lasziven Gefühle dankt oder einen für Motorradfahrer, wo der Herr vor Ölflecken und Radarfallen warnt. Deshalb taucht auch der Name Lesben im Programm öfter auf als der Name Jesus Christus. Hier werden Zerstreuung und Beliebigkeit wie auf einem Jahrmarkt gepredigt und als Erlösung das kommende Grüne Reich. Vielleicht tragen sie deshalb auch grüne Schals.

In diesem weichgespülten Umfeld stellt sich die Frage nach dem eigenen Glauben gar nicht, weil man ja schon dadurch veredelt ist, dass man der Veranstaltung erwünscht ist, die sich beim Islam anbiedert und ihm sogar eine Plattform bietet, während täglich im Namen dieser Religion Christen abgeschlachtet werden, und bei der der größte Feind der traditionelle Christ ist.

Der Kurienkardinal zitierte in seiner Predigt einen Priester, der zwölf Jahre lang unter dem kommunistischen Regime der Tschechoslowakei im Gefängnis gesessen war. Der Priester hatte gesagt, dass er lieber weitere zwölf Jahre Gefängnis erlitten hätte als im Westen zu leben, der „den Glauben untergräbt“. (sagte er nicht am Kirchentag)

Diese zuckersüße Heuchelei, vor allem bei den Laien, ging mir schon immer auf den Senkel. Der einzige Verein, der nach Ausschlussverfahren einlädt: Wir stehen für alles, außer….

Da kommt es mir hoch, wenn der Steinmeier zur Eröffnung zu seiner Salbaderei ansetzt mit Liebe Schwestern und Brüder, wo er jahrzehntelang seine Reden in den K-Gruppen und der Partei mit Liebe Genossinnen und Genossen begonnen hat und er immer noch in einer Partei ist, die mit Mauermördern und Terrorgruppen wie der ANTIFA paktiert und bei der höchstens in der NPD noch größere Israelfeinde sitzen.

Was für ein Vertrauen – das prägt aber nicht nur Kirchentage, sondern den Alltag unseres Landes:

Was für ein Vertrauen – das mag auch der junge Syrer empfinden, dem Bürgerkrieg entflohen, wenn er ruhig und sicher durch Deutschlands Straßen geht, wenn er Polizistinnen und Polizisten begegnet, deren Willkür er nicht fürchten muss.

Wenn man das zwei, dreimal liest und sacken lässt. bekommt man einen Lachanfall oder wird zum Zyniker. Ja, der junge Syrer kann darauf vertrauen, dass er hier von Poliz*zis-tInnen und Justiz nicht groß behelligt wird, wenn er sich in der Bahn einen runterholt, Frauen an die Wäsche geht oder eine radikale islamische Kultur pflegt wie zu Hause. Der junge Syrer, den Steinmeier meint, dürfte inzwischen ziemlich sauer sein, wenn sich hier diese Unkultur ausbreitet, vor der er geflohen ist. Er hat nämlich darauf vertraut, dass ihm diese religiösen Fanatiker weder hier unter die Augen kommen, noch eine Art Freibrief haben das Land mit dieser Unkultur zu okkupieren.

Was für ein Vertrauen – das mag die Notärztin auf dem Weg zum nächsten Einsatz denken. Denn wer auch immer auf sie warten mag, ob reich oder arm, mit Job oder ohne – dieser Mensch in Not kann sicher sein, dass Hilfe kommt.

Mal ehrlich. Ergibt das Sinn? Hätte man das nicht besser ausschließlich aus der Sicht eines Hilfesuchenden sagen müssen? Wenn heute nämlich vor allem Ärztinnen an manche Einsatzorte kommen, können sie nicht darauf vertrauen, dass man sie dort mit offenen Armen empfängt. Wenn man bedenkt, dass man bei der falschen Haltung nicht mehr darauf vertrauen kann einen 1. Hilfe Kurs zu bekommen, dann leben Steimi und seine Zuhörer nicht in dieser Welt.

Was für ein Vertrauen – das haben Millionen Eltern, die ihre Kinder Tag für Tag in die Kita bringen, sie jeden Morgen in die Schule schicken und nachmittags in die Vereine und Kirchgemeinden.

Das ist so Ponyhof und heile Welt, dass mir schlecht wird. Wenn die SPD soziale Arbeitsmarktpolitik gemacht hätte und nicht stattdessen den Wohnungsmarkt zerstört hätte, für horrende Strompreise und Leiharbeit gesorgt hätte, dann würde ein Verdiener in der Familie reichen, um diese zu ernähren wie das vor 30 Jahren noch möglich war und könnten sich selbst um ihre Kinder kümmern. Und guten Gewissens sein Kind in eine rotlackierte, verfallende Schule schicken, wo deutschsprechende Kinder nur noch Einzelfälle sind und mehr indoktriniert als gelernt wird? Vielleicht sollte das Motto lieber Die Hoffnung stirbt zuletzt heißen anstatt Vertrauen.

Man muss ihm zugutehalte, dass trotz einer so langen Rede kein einziges Mal das Wort „Klimawandel“ fiel. Aber der Hass im Netz darf natürlich nicht fehlen:

(…)Vertrauen erodiert, wenn die Grenze zwischen dem Sagbaren und dem Unsäglichen immer mehr verschwimmt, wenn über Nichtigkeiten der Shitstorm losbricht und sich Häme über das Unglück anderer ergießt, wenn die Hater so laut und die Vernünftigen zu leise sind, wenn das Gebrüll der Wenigen den Anstand der Vielen übertönt. Auf all das darf es nur eine einzige Antwort geben: Ziehen wir uns niemals zurück! Überlassen wir den politischen Diskurs im Netz nicht den wütenden und tobenden Scheinriesen!

Wie wahr. Was gestern noch sagbar war, ist heute unsäglich, und die Grenzen sind so verschwommen, dass man mit dem Wort „Goldstücke“ Flüchtlinge veredeln kann oder das Wort wahlweise als Hetze gilt, je nach dem aus welchem Mund es kommt. Welcher Shitstorm in den Medien wegen Nichtigkeiten losbricht, wenn ein Politiker oder Prominenter sich sprachlich noch nicht dem neomarxistischen Zeitgeist angepasst hat, das kennen wir ja.

Im Übrigen sehe ich immer nur die ANTIFA und die breiten organisierten Bündnisse brüllen, während dagegen wenige Vernünftige auf die Straße gehen und die vielen Vernünftigen vernünftigerweise zu Hause bleiben, um keine beruflichen oder sozialen Nachteile hinnehmen zu müssen. Schließlich nehmen Vereine dann auch nicht mehr jeden, wenn man öffentlich das falsche Zeichen gesetzt hat.

Überlassen wir den politischen Diskurs nicht den wütenden und tobenden Scheinriesen, schreibst Du. Ja, der zivilgesellschaftliche Scheinriese aus linken Funktionären Opportunisten und Mitläufern lässt sich auf der Straße leicht mit Freibier, Reisekosten und Freimusik zusammen mit einer ANTIFA-Schutzstaffel organisieren. Zum Riesen wird er übrigens erst durch die links-grünen Medien aufgeblasen. Blöd, wenn man im Netz jeden einzelnen linken Schreiberling bezahlen muss oder Influencer nach vorgefertigtem Plot auflaufen lassen muss und so die Vernünftigen per se schon in der Mehrheit sind, weil die das für umsonst oder eine freiwillige Spende machen. Deswegen muss man ja zensieren, sperren oder drangsalieren, damit der linke Scheinriese auch im Netz wahrgenommen wird.

Nicht um die Digitalisierung der Demokratie müssen wir uns zuallererst kümmern, sondern um die Demokratisierung des Digitalen!

Gute Idee, da gibt es sogar passende Vorbilder. In der DDR hat sich nämlich der Staat sogar um die Demokratisierung des ganzen Landes gekümmert, indem er dem Bürger genau spüren ließ, was sagbar und unsagbar ist. Hoffentlich geht den Bürgern noch frühzeitig ein Licht auf, dass ihr Euch im Netz darum am besten überhaupt nicht kümmern sollt.

Die Menschenrechte schützen die Freiheit und die Würde jedes Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und welchen Glaubens. Unser Grundgesetz hat dafür die wunderbare Formulierung der „Unantastbarkeit“ gefunden.

….und politischer und sonstiger Überzeugung, steht da noch. Die DDR hat die Menschenrechtscharta trotzdem unterschrieben. Was haben der Evangelische Kirchentag und SED-Parteitage nun bloß gemeinsam? Hmmm. Ich komm grad nicht drauf.

Ja, es wird zwar diskutiert, geforscht und geschrieben über die tiefgreifenden Folgen der Digitalisierung – aber ich finde: Es diskutieren längst noch nicht alle mit, die davon betroffen sind.

Steimi kommt auch nicht drauf, obwohl es im Programm sogar einen Workshop gibt: Miteinander reden, statt übereinander. Dann zählt er auf, welche großen Errungenschaften die Digitalisierung und das Internet mit sich bringen. Unter anderem:

Wir können Polizei und Staatsanwaltschaften schon heute so ausstatten, dass sie Hass und Hetze im Netz der vermeintlichen Anonymität entreißen und konsequent verfolgen können.

Ja, ihr könnt sie zum Beispiel mit der Weisung ausstatten, bei wem sie im Morgengrauen mal vorbeischauen sollten, weil er nicht hilfreiche Dinge postet. Was nun Hass und Hetze war, kann man ja im Nachhinein immer noch festlegen.

Übrigens zur Erinnerung: Es geht um den Kirchentag. Glaube, Erlösung und so…  Man kann Steinmeier nicht mal einen Vorwurf machen, denn unter den wachsamen Augen des Linksstaates, der sämtliche Medien und die Politik infiltriert hat, ist die Beinfreiheit ziemlich eingeschränkt, wenn man noch was zu verlieren hat. Ein Herr Gauck konnte sich da bei Markus Lanz schon etwas auf verbotenes Terrain vorwagen.

Die christlichen Amtskirchen sind tot. Der Kirchentag ist eine Zeitgeistmesse, ein Schnittmenge aus Love-Parade, Gamer-Show, Klimakirche, Polit-Talkshow und anderen zeitgeistlichen Modeerscheinung. Es eint sie die billige Zerstreuung und die Selbstdarstellung. Öffentlich zelebrierte Haltung, anstatt innerer Einkehr.

Sollte folgendes biblisches Ereignis dort unter Bedford-Srohms Augen geschehen
Dann ging Jesus in den Tempel, jagte alle Händler und Käufer hinaus, stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenverkäufer um 
13 und rief ihnen zu: »Ihr wisst doch, was Gott in der Heiligen Schrift sagt: ›Mein Haus soll ein Ort des Gebets sein‹

würde es logischerweise in den Medien heißen: Rechtsradikaler Anschlag auf Kirchentag. Verbindungen zur AfD vermutet.

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “Steinmeiers Rede zur Evangelischen Zeitgeistmesse.

  1. „Vertrauen schwindet, wenn die Grenze zwischen Sagbaren und Unsagbaren verschwimmt.“ (Steinmeier)
    Ja, und was ist, wenn man einem Staat der 6 Millionen Juden ermordet hat, gar nicht vertrauen WILL?

    Ich glaub, da sind wir beim Pudels Kern, den es heute nicht mehr gibt, weil gut und böse relative sind, nur gut und rechts Klarheit bietet, die wir wieder brauchen (Peter Tauber): Alles will geliebt werden (Alice Walker in The Color Purple). Und Liebe braucht Vertrauen. Liebst du nun Big Brother endlich oder muss man dir noch mehr das Maul stopfen, dich noch mehr quälen? Du musst Big Brother LIEBEN! Amen.

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