Kampf mit den Waffen der Grünen.

Konservative haben es schwer. Im Kern steht der Konservatismus für den Erhalt des Nützlichen und da gibt es Dinge, die uns so selbstverständlich in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass man sofort in die rechte gestellt wird, wenn man wagt, diese zu verteidigen. Wenn ich sage, ich will die Art unseres Zusammenlebens verteidigen, dann kommt schon die SED-Amadeo-Stiftung und meint wir würden zwischen uns und denen da unterscheiden, was von Haus aus rassistisch sei. Wer sich soweit vorwagt zu behaupten, dass ein Sozial- und Rechtsstaat, ein friedliches Zusammenleben garantiert, in dem Konflikte gewöhnlich im konstruktivem Streit und nicht mit Gewalt ausgetragen werden und man sich freiwillig nicht asozial verhält, der gilt schon als identitär und rechtsextrem.

Mit Argusaugen wachen linke Politiker und Medien darüber, dass ja keiner ein Jota von der richtigen Haltung abweicht. Es geht nur mehr darum, all das, was man ablehnt mit einem braunen Label zu versehen oder als Gefahr für das Klima, Nachhaltigkeit oder für die offene Gesellschaft. Nun hat Testosteronum zum gestrigen Artikel einen guten Kommentar geschrieben.

Weibliche Politik bedeutet, dass man das in den Mittelpunkt stellt, was man ablehnt. Dadurch bleibt dann das auf der Strecke, was man befürwortet.
Männliche Politik bedeutet, dass man das in den Mittelpunkt stellt, was man befürwortet, was man haben will, was man anstrebt.

Dem würde ich voll und ganz zustimmen, wenn wir in Deutschland noch ideale politische Verhältnisse hätten, weil am Ende setzt sich dort durch, was in der Sache am besten für das Land ist. Gerne auch durch politischen Streit und im Kompromiss. Man kommt aber heute mit abweichenden Argumenten gar nicht mehr durch, weil die Konsenspolitik die meiste Zeit damit beschäftigt ist, Kritiker abzuwürgen und zu bekämpfen. Es gibt gar keinen Austausch mehr zwischen Argumenten, sondern allen reicht es sich unter der Wohlfühlwolke von Toleranz, Weltoffenheit, Klimarettung und Nachhaltigkeit zu versammeln und dazu noch ein paar Brownie-Punkte mit dem Kampf gegen Rechts zu sammeln, während man in Wirklichkeit ein öko-sozialistisches System mit Zwang, Dirigismus, Gleichmacherei und Einschränkung der Meinungsfreiheit im Hintergrund etabliert. Wer dies direkt anspricht, gilt als Klimaleugner, Rassist oder will sich nur als Opfer generieren.

Nun haben die Bayernpartei und ein Trachtenverein gezeigt wie es eigentlich laufen muss.

(…)So soll Habeck gesagt haben: „Ihm ist ein Ägypter lieber als ein Bayer von der Alm“. Man müsse Zeichen setzten, so Schropp bezüglich ihres Vorstoßes. Das sah der Trachtenverein der „Peitinger Goaßlschnalzer“ wohl ebenso. Nachdem die Einreise des grünen Bayernhassers nicht verhindert werden kann, hat die Lokalpolitikerin Schropp (BP) unter dem Motto „Weiß-blau statt grün“ zu einer Gegenveranstaltung geladen. Der wollten sich die Trachtler anschließen.

Ein grüner Kommunalpolitiker sah sich sofort genötigt letztere entsprechend unter Druck zu setzen, ihnen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen lassen, so dass diese zurückzogen, obwohl Blaskapellen und Trachtenvereine bei anderen Parteien problemlos auftreten können. Hier zeigen die Grünen ihr Gesicht wie sie ihre Politik gegenüber politischen Gegnern umsetzen: Bedrohen, nötigen, diffamieren und ein schlechtes Gewissen machen. Hier muss man ansetzen und da ist „Weiß-blau statt grün“ noch zu konkret. Und auch zu viel  #noHabeck würde dazu führen, dass der grüne Heilige in einer ZDF-Sondersendung seine „Hassmails“ vorlesen darf, um dann gemeinsam mit Dunja Hayali von der Verrohung und dem kommenden rechten Umsturz zu phantasieren.

Es müsste noch viel plakativer sein, richtige „weibliche“ Politik: Stoppt das Grüne Reich! Ja, was sollten Journalisten berichten? Zuerst mal, dass sich denen, die hinter diesem Banner herlaufen, Rechtsextreme angeschlossen haben. Aber irgendwann müsste sie zumindest irgendwas bringen, für oder gegen was die sind, weil jedem Bürger klar ist, was gemeint ist. Der enttäuschte SPD-Wähler, der Arbeiter, der von dieser Partei durch die Identitätspoltik und der Anbiederung an die grünen Vorgaben seine politische Heimat verloren hat, könnte genauso mitlaufen, wie der CDU-Wähler, der die Vergrünung seiner Partei miterleben durfte, wo Merkel alle grünen Forderungen im vorauseilendem Gehorsam umgesetzt hat. Der Niedergang der Volksparteien ist nur damit zu erklären, dass sie sich den Nötigungen, Drohungen und Diffamierungen der Grünen und der Medien nicht entgegengestellt haben. Diese Methoden und die Ablehnung von allem, was ihnen nicht in den Kram passt, sind es, die diese Verbots-Partei auszeichnen und nicht deren Inhalte. Typische weibliche Politik. Das Land ist so durchseucht, dass viele (junge) Leute glauben, Politik wäre schon immer so gemacht worden.

Man muss sie mit ihren eigenen Waffen schlagen: Stoppt das Grüne Reich. So wie alles Nicht-Grüne sofort zumindest vage als rechtsradikal wahrgenommen wird, so muss Grün immer mit Bedrohung, Nötigung und Verboten wahrgenommen werden. Auf deren Argumente sollte man gar nicht mehr eingehen. Warum soll ich mit denen darüber diskutieren wie wir am besten das Klima rettet, wo die Frage an sich schon völliger Humbug und irrelevant ist? Es geht nur noch um das richtige Gefühl, Grün nicht mehr mit Natur in Verbindung zu bringen, sondern mit Gift. Man sollte sich auch bei der Frage nach konkreten Argumenten gegen die grünen Vorschläge nicht in erster Linie auf die einlassen, sondern erst mal immer deren Methoden der Umsetzung in den Mittelpunkt stellen und, dass sie einen Systemwechsel anstreben, damit sie ohne demokratische Legitimation mit Verboten durchregieren können. Jede Partei, die nicht von diesem grünen Sumpf verschlungen werden will, sollte es ab jetzt so machen. Dass man deren Vorschläge anhören will aber immer anfügt, man will keine grüne Diktatur und keine unhinterfragten Dogmen und Verbote zur Durchsetzung. Irgendwann bleibt das auch beim Bürger hängen, wenn es oft genug wiederholt wird. Da kämen die Grünen schwer heraus, schließlich sind es keine Unterstellungen, sondern sie propagieren ja offen ihre politischen Methoden, die sie bei der Umsetzung ihrer Ziele verwenden wollen.

Für die (ehemaligen) Volksparteien besteht das Problem darin, dass grüne Politik bei der Migrationsfrage im einfach geschehen lassen besteht und man jede Partei, die hier irgendwie regelnd eingreifen will, sofort in die Naziecke stellt.

Das größte Problem liegt aber heute darin, dass die männliche Politik aus Einknickern wie Seehofer besteht, die sofort zurückrudern, wenn die Medien die „grünen Gefühle“ von Toleranz, Weltoffenheit und Bunt verletzt sehen.

Ich denke, der Trachtenverein hat einfach zu überhastet zurückgezogen oder war sich im Vorherein nicht im Klaren, dass das sofort die Grünen mit ihren grünen Methoden auf den Plan ruft, dies aber eigentlich nur heiße Luft ist. Inzwischen müsste man es wissen und so kann man für die Zukunft hoffen, dass sich ein Traditionsverein, der einfach nicht behelligt werden will von Unkultur und grüner Bevormundung, im Vorfeld gut präpariert ist, was passiert, wenn man Kante gegen Grün zeigt, und wie man auf deren Methoden reagiert. Und es wird das Gleiche passieren wie bei den normalen Grünwählern: Da ist nichts, nur Geblubber ohne Fakten. Welche Erfolge hat man in der Energiewende, der Verringerung von CO2 oder mit dem Einlass von 2 Millionen Migranten vorzuweisen? Nichts. Nur hohe Strompreise, steigende Sozialausgaben und die Ausbreitung von Messergewalt und Clanstrukturen.

Und, wenn ich „Kein Grünes Reich“ sage, dann sollen neben den grün-stalinistischen Methoden auch diese Fakten beim Bürger hängen bleiben. Manchmal muss man sich vielleicht der „weiblichen“ Politik bedienen, um erst den Hemmschuh zu beseitigen, der eine männliche Politik inzwischen verunmöglicht hat.

Erst dann kann man wieder in den Mittelpunkt stellen, was man in der Sache befürwortet.

18 Gedanken zu “Kampf mit den Waffen der Grünen.

  1. Ich glaub das Wesen der Grünen versteht nur, wer sich auf das Gedankenspiel „Mafia“ einlässt. Häuserbesetzung, Schutzgelderpressung, Drogenhandel, Prostitution, Omerta, Pädophilie, „ward nur, bis man Cousin davon erfährt!“. Ganz im Ernst, Luisman hat das ja auch schon angedeutet. Von Kindergärtner oder Taxifahrer zum Millionär wird man ohne Unternehmensgeist nur mit schmutzigen Mitteln. Und über die redet kein, getraut sich keiner offen zu reden. Ich kann mir vorstellen, dass sowohl Giovanni di Lorenzo als auch Josef Joffe „Leute“ kennen. Und der ganze Holtzbrinckverlag ist ohnehin zu glossig. Die ZEIT benutzt Bots, um ihre Auflage zu puschen. Darüber mach ich vielleicht mal ein Video. Jedenfalls ist Holtzbrinck im Moment wohl das institutionelle Machtzentrum der Grünen, obwohl es NATÜRLICH keiner offen sagt.

    Zu Horst Seehofer kann ich nur sagen, dass der erpresst wird. Das seh ich schon an seinem Ton. Der taucht nicht mal mehr für Good Cop Bad Cop Spiele. Die wissen was über den, was wohl über außereheliche Kinder hinausgeht.

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  2. >Auf deren Argumente sollte man gar nicht mehr eingehen.

    Wenn sie denn welche hätten.

    Ich blogge ja nun auch, wenn es grober, sophistischer Unsinn ist, aber im Privaten reicht da echt oft „das ist doch schlicht Unsinn“.

    Nächtste Stufe: „Na und?“

    Stufe 3: „Warum?“

    Und, der Killer: „Wie?“

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    1. Sag ich ja. Nur hohles, inhaltsleeres Geblubber..Eigentlich müsste man Stufe 2 und 3
      tauschen. Na und? setzt ja schon voraus, dass man wenigstens das Gefühl hat, dass das Müll ist, doch die Partei, die Partei hat immer recht…
      Hmmm. Kurz nachgedacht. Für den echten grünen Laien hast Du recht, denn nicht jeder ist gleich ein Parteisoldat.

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  3. Nachtrag: Linke wie Grüne arbeiten meist mit dämlichen Schüssen aus fehlerhaften Prämissen.

    Einfaches Beispiel: 97% der Klimaforscher finden, wir haben einen anthropologenen Klimawandel.

    Klingt toll, oder?

    In der Praxis schaffst du keine Studie unter 100 Imamen, von denen 97 glauben, Allah hätte es Welt erschaffen.

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  4. Machen wir mal ein kleines Gedankenspiel:

    Sagen wir mal, dass Du katholisch bist.
    Und ich bin in diesem Gedankenspiel ein Salafist, der Dich vom Islam überzeugen möchte.
    Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten:

    Ich könnte Deine Religion kritisieren (vielleicht auch mit Parolen wie „Stoppt das katholische Reich“).
    Aber dadurch würde ich zwei Dinge bewirken:
    1. Deine Religion steht im Mittelpunkt. Wir werden über etwas sprechen, was Du befürwortest.
    2. Wenn ich etwas kritisiere, was Du befürwortest, verstärkt das Deine Befürwortung für diese Sache oder auch Person.
    (Einfach nur, weil da jemand ist, der die Frechheit besitzt, etwas zu kritisieren, was Dir wichtig ist. Und dann machst Du zu).

    Aber die Salafisten machen männliche Politik. Das muss man denen ja lassen.
    Ich würde Deine Religion also außen vor lassen und Dir einfach erzählen, dass der Islam eine ganz tolle Sache ist.
    Dadurch würde ich auch zwei Dinge bewirken:
    1. Meine Religion steht im Mittelpunkt. Wir werden über etwas sprechen, was ich befürworte.
    2. Ich habe Dir eine Alternative angeboten, ohne etwas zu kritisieren, was Dir wichtig ist.
    Dadurch bist Du zumindest bereit, Dich mit alternativen Denkansätzen auseinanderzusetzen.

    Wenn Du sehr glaubensfest bist, habe ich natürlich kaum eine Chance, Dich zu überzeugen.
    Aber wenn Du nur auf dem Papier katholisch bist oder es nur bist, weil alle anderen es auch sind, stehen die Chancen ganz gut, Dich zu überzeugen.

    Das war ein Gedankenspiel. Natürlich bin ich kein Salafist.
    Aber jetzt ersetze in dem o.g. Gedankenspiel mal den Begriff „katholisch“ durch „grün/links“ und den Begriff „Salafist/Islam“ durch „freiheitlich/konservativ/alternativ“.

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    1. Ich will ja, dass die GRÜNEN über ihre Inhalte reden müssen(!) Was wollen sie uns dann für Erfolgsgeschichten präsentieren? Sie bügeln alles nieder mit Nazi oder Klimaleugner und ihre Inhalte sind Esoterik wie die bunte Gesellschaft, wo sich alle lieb haben und wir müssen das Klima retten, weil wir sonst alle verbrennen. Jeder Bürger hat schon jetzt Zugang zu all den Informationen, die notwendig sind, das zu entlarven. Wer andere überzeugen will,dass ein Rechts-und Sozialstaat Grenzen braucht und eine Kultur in der er verwirklicht werden kann, gilt als…. na was wohl. Deshalb denke ich, es wäre egal, welche der Parteien außer den GRÜNEN und den Linken wieder eine Regierung stellt, wenn sie sich nur von der ganzen grünen Esoterik und deren Methoden befreien. Hat ja früher auch funktioniert.
      Deshalb müssen die GRÜNEN dazu genötigt werden ihre nicht vorhandenen Inhalte oder die, die den Naturgesetzen und der praktischen Erfahrung widersprechen (siehe Berlin) in den Mittelpunkt zu stellen, denn bisher verstecken sie sich immer hinter dem Geblubber aus Toleranz und bunt und Selbstverbrennung.
      Dazu blockieren die Medien alle Erkenntnisse, die dem menschengemachten Klimawandel widersprechen und halten alles unter der Decke, was den Kritikern der Masseneinwanderung in die Hände spielt. Insofern hat sich in der Praxis leider bewiesen, dass ihr Vorschlag hier nicht mehr funktioniert. bzw. bis man alle einzeln missioniert hat, es einfach zu spät ist. Deshalb halte ich meinen Vorschlag zumindest für eine Möglichkeit die links-grüne Vorherrschaft zu brechen.

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      1. Ich habe schon festgestellt, dass Du sehr viel Angst davor hast, mit politischen Krampfbegriffen belegt zu werden.
        Aber für dieses Problem gibt es auch eine einfache Lösung, siehe hier: https://testosteronum.wordpress.com/2019/06/24/das-heisst-alternativ/
        Damit würde man die Krampfbegriffe des Gegners entschärfen.

        Seit über 20 Jahren machen die Alternativen nun weibliche Politik, d.h. sie kritisieren die Grünen und andere Linke.
        Sie stellen also die Politik der Linken in den Mittelpunkt, während die eigenen Ideen auf der Strecke bleiben.
        Sie machen also seit über 20 Jahren ganz genau das, was Du in dem o.g. Artikel vorgeschlagen hast.

        Was genau hat es bisher gebracht? Wurde die links-grüne Vorherrschaft gebrochen?
        Nein, natürlich nicht.
        Und warum weibliche Politik nicht funktioniert, habe ich hier mal näher erläutert:
        https://testosteronum.wordpress.com/2017/07/26/mittelpunkte-ii/

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    2. Die Salafisten pieseln auch nur rum. Unterhalte dich mal mit einem. Das läuft nicht, wie du denkst. Kein „Und der Esel Buraq konnte echt sprechen. Und guckste, dann ist er mit dem toten Mohammet zum Tempelberg geflattert. Guckste, da darf dank Allah und dem Willen der internationalen Gemeinschaft deshalb kein Jude mehr beten. Guckste, dann ist der Esel Buraq zum Mond geflattert. Mohammet hat den Mond dann mit dem Schwert geteilt, guckste, echt cool, Alder, guckste….“
      So toll ist der Quatsch net.

      Echte Salafisten: Die Amis unterdrücken uns, die Juden beuten uns aus, der Westen macht immer nur Krieg, die Ungläubigen nehmen unser Öl weg, guckste, wie die Schlampe schon angezogen ist …“

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  5. Das Testoreronum hat also die Politik in weiblich und männlich eingeteilt, wobei männlich heisst, dass man das „Gewünschte“ anstrebt, während weibliche Politik heisst, dass man sich um die Probleme kümmert, (oder dreht(?)), die man nicht will. Nun, dann will ich statt dieser grässlichen grün-links-versifften Politik noch viel viel mehr „weibliche“ kritisch-motzende Politik. Ich verabscheue nämlich dieses heuchlerische einäugige Getue, das offensichtlich auf einem Auge blind ist; und den ganzen Mainstream mit seiner Dummheit geflutet und vergiftet hat. Es hat meines Erachtens eben VIEL ZUWENIG weibliche Politik, die endlich aufsteht und diesem Grauen ein schnelles Ende setzt. Alle kuschen ja und schleichen (schleimen) linksdrehend den falschen Rufern in der Wüste hinten nach. Im Namen des Klimas, im Namen der EU, im Namen aller Menschen…… Alle sind sich da ja „männlich“ einig, in welche Richtung sie diesmal schreiten wollen. Geschlossen. Na klar. Diesmal nach links. Aber genau so stur, uneinsichtig und dumpf wie das letzte Mal. NICHTS hat sich geändert ausser die Marschrichtung und viel zu wenig Frauen stehen endlich auf und motzen, ABER laut!

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    1. Du übersiehst bei dem ganzen Gemotze eine kleine, aber sehr wichtige Sache:
      Die Menschen sind erst dann zu Veränderungen bereit, wenn sie eine Alternative haben.

      Motzen ist aber keine Alternative.
      Eine Alternative ist z.B. eine Idee, wie man bestimmte Dinge anders und besser machen kann.
      Aber jemand, der nur motzen kann, aber nicht in der Lage ist, zu erklären, was er anders und besser machen würde, der wird nicht ernst genommen.

      Du kannst also so viel und so laut motzen wie Du willst, aber dadurch wird sich nichts ändern und verbessern.

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      1. Da hast Du schon Recht. Die Frage ist nur: WIE hält man einen Tsunami auf, oder einen Erdrutsch, wenn alle am Freitags-Hüpfen sind? Klar nützt Motzen nichts. Aber Ignorieren nützt eben auch nichts. Verweigern, vielleicht. Aber wie verweigert man Vernunfts-Verweigerer? Alternative? Ja, die hätte ich auch gerne. Sofort. Ein Zug in die andere Richtung.

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      2. Aha, so langsam kommst Du auf die richtige Spur. Du hast ein sehr wichtiges Wort benutzt: WIE.

        Nehmen wir Deine Beispiele:
        Wie hält man einen Tsunami auf? Indem man einen Deich baut.
        Wie verhindert man einen Erdrutsch? Indem man Gras, Sträucher und ggf. Bäume anpflanzt.

        Wenn es also ein Problem gibt, muss man überlegen, wie man das Problem beseitigen kann.
        Wenn man aber nur motzt, aber noch nicht mal im Traum auf die Idee kommt, auch nur eine Millisekunde über Lösungen und Alternativen nachzudenken, kann das Problem nicht beseitigt werden.

        Siehe auch hier: https://testosteronum.wordpress.com/2017/12/20/weine-nicht-kleiner-adam/

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  6. Hätte eine ähnliche Idee: Man greift diesen Wahlkampf-Slogan auf „Grün wirkt:“
    Und dann lässt man ne Liste von knackigen Fakten folgen, wie
    – Steigende Strompreise
    – Steigende Spritkosten
    – Verteuerung der Eigenheinme
    – Immer mehr Verbote
    Am besten durch konkrete Fakten, aber das wird schwierig kurz und knackig zu halten sein, wäre aber wichtig, damit jeder an sich selbst prüfen kann, wo Grün wirkt. Also jedenfalls bei den Reichen wenig, weil alles nicht sozial abgefedert wird.

    Witzig wäre natürlich noch „Grün lügt:“
    – keine abgestorbenen Wälder bis (weiß jetzt das Jahr nicht, diese Club-of-Rome-Vorhersage jedenfalls)
    – keine radioaktiv verseuchte Erde (paar Sprüche nach Tschernobyl oder so, Tote durch Fukushima-Tsuname)
    – …
    Au, letzteres könnte ich mir wunderbar vom Shitlort vorstellen, haste Lust?!

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    1. Hallo Hans.

      Ich kenne Deine politische Ausrichtung nicht, daher nenne ich es einfach mal XYZ.
      Und jetzt nehmen wir nochmal Deine Idee, aber diesmal machen wir männliche Politik:

      XYZ bewirkt:
      – Günstige Strompreise
      – Günstige Spritkosten
      – Günstige Eigenheime
      – Mehr Freiheit
      Und dann könnte man (ausführlich) erklären, wie genau XYZ das bewirken würde.

      Das wäre sehr viel sinnvoller, da man so erkennen kann, dass XYZ eine vernünftige Alternative zu den Grünen ist.

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