Falsches Gedankengut.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen, hieß es schon vor 2000 Jahren und, wenn ich für mein Land spreche, dann meine ich, dass wir in Deutschland höchstens ein paar zusammengebracht haben, wo dieser Spruch gegolten hat. Dabei wäre es für ein Land und auch zwischenmenschlich von Vorteil sich weitgehend daran zu halten, bevor man den Stab über jemanden bricht. Mir ist völlig egal, was jemand in seiner Freizeit tut, welche Gedanken er hat, solange er sich an die Regeln hält, die im öffentlichen Raum gelten.

Bis vor wenigen Jahren hat auch der Staat seine Bürger weitgehend in Ruhe gelassen, solange sie nicht straffällig wurden und sich im Rahmen der Gesetze bewegen und innerhalb der Sitten bewegen. Zu letzterem komme ich noch.

Der Kampf gegen Rechts wurde meist mit Statistiken begründet über die Anzahl rechter Straftaten. Irgendwie scheint aber die Anzahl nicht in dem Maße schrittgehalten zu haben, um immer mehr Geld und Projekte im Kampf dagegen fließen zu lassen. Deshalb hat man auch die Statistiken auffrisiert. Ungeklärte Straftaten gegen Migranten und Hakenkreuzschmierereien, bei denen man die Täter nicht feststellen kann, werden automatische den Rechten zugerechnet. Auch, wenn zum Beispiel das Auto eines AfD-Abgeordneten mit einem Hakenkreuz beschmiert wird oder zum Beispiel Syrer den Hitlergruß zeigen. Die Statistik ist ja schon ziemlich aufgeblasen und man spricht dann immer noch von einer zusätzlichen hohen Dunkelziffer.

Der nächste Schritt war der Kampf gegen Hass und Hetze im Netz. Da Hassverbrechen nur von Rechten begangen werden können und Volksverhetzung gegen Deutsche eben keine Volksverhetzung ist, fallen normale Beleidigungen gegenüber Minderheiten grundsätzlich darunter, auch, wenn sie in einem zwischenmenschlichen Kontext fallen.

Darunter fällt inzwischen auch jegliche Kritik gegenüber dem Islam, Feminismus, einer ungesteuerten Einwanderung und auch die Kritik an der Regierung als solche. Wer die Konsensparteien ablehnt und die EU in der jetzigen Form, weil sie durch ihre Klüngelei undemokratisch agieren, gilt als Demokratie- oder Verfassungsfeind. Komischerweise fällt man nicht darunter, wenn man direkt die neuerliche Umsetzung des Sozialismus oder einen Systemwechsel fordert.

Die meisten Bürger machen den Konsensparteien aber nicht den Gefallen Hass und Hetze zu verbreiten oder Straftaten zu begehen, sondern die wählen dann eben nicht oder jemanden anderen und lassen sich auch nicht als billige Arbeitskraft für den kunterbunten Zirkus missbrauchen und reagieren mit Taten. Beziehungsweise, dann macht eben jemand keine Flüchtlingshilfe mehr und nimmt sich das Recht heraus, das auch öffentlich zu bekunden. Eine ehemalige Flüchtlingshelferin die Unmengen Zeit und Geld investiert hat, hatte dazu ein Video veröffentlicht. Innerhalb weniger Stunden war es auf Youtube gesperrt. In dem Video sagt sie, sie sei von Grünen unter Druck gesetzt worden und man hatte versucht ihren Arbeitgeber herauszufinden, um sie anzuschwärzen.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen und da, wo gegen kein Gesetz verstoßen wird, da galten vorher die guten Sitten. Jemanden anzuschwärzen, egal wo, galt als verwerflich. Man hat es einfach für sich behalten, wenn man wusste, dass jemand fremdgegangen war. Dann sollte derjenige mit sich selbst ausmachen. Das galt auch für beschwipst Autofahren oder Schwarzgeld nehmen. Denunzieren galt und gilt dabei als wesentlich verwerflicher.

Es gibt natürlich auch linke Bazillen. Bei uns gibt es einen Polzisten, der setzt sich scheißfreundlich in den Biergarten und animiert Leute, die er kennt, noch ein weiteres Bier zu trinken. Kann nix passieren, sagt er, er weiß ja, wo die Polizei steht. Und kaum sitzen die dann im Auto, verständigt er seine Kollegen, um den auf dem Weg nach Hause abzupassen.

Nun sind wir aber seit dem Mord an Lübckeeinen Schritt weiter. Es geht nicht mehr um Taten, sondern ums bloße Denken:

 „Aufgabe des gesamten politischen Spektrums, Gedanken nicht zuzulassen, die rechtsextremistischen Gewalttaten wie den Mord an Walter Lübcke in irgendeiner Weise Legitimität verschaffen“, verkündete sie laut Welt. „Es ist erst einmal Tatsache, dass es den Artikel 18 gibt“

Da kann sich dieser Bulle dann in den Biergarten setzen und sagen: Red` ruhig aus, wir sind unter uns! Die Grenzen des sagbaren und unsäglichen sind ja inzwischen so verwischt, dass es am Ende sogar darauf ankommt, wer etwas sagt und nicht mehr auf den Inhalt. Es geht natürlich hier um das angenommene rechte Gedankengut. Auch so ein Begriff der von den Linken gekapert wurde; oder schon mal was von grünem Gedankengut gehört?

Dabei sollte man sich diesen Begriff genauer ansehen:

Gesamtheit vorhandener Gedanken (1a) [besonders einer Weltanschauung oder Kultur].

Wenn man sich die Übersetzungen anschaut, fällt die aber nicht vom Himmel, denn sie transportieren den Zeitgeist:

verbreitetes Gedankengut einer Generation oder Epoche; die Einstellung der meisten Leute einer bestimmten Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit.

Merkel und Konsorten setzen einfach voraus, dass die Ablehnung der kunterbunten Migrationspolitik dem nationalsozialistischen Zeitgeist entspricht. Und das ist einfach falsch. Wenn jemand sagt, ich verkaufe mein Haus, weil gegenüber ein Asylantenheim mit 3000 Afrikanern oder Orientalen steht, dann sind es nicht irgendwelche völkischen oder rassischen Gedanken, sondern eine praktische Entscheidung, weil es Tag und Nacht Remmidemmi gibt oder in die Vorgärten uriniert wird. Zu sagen, es sei keine Bereicherung, dass wir Menschen aus anderen Kulturen in der Menge ins Land lassen, dann brauch ich das irgendwann keinen mehr erklären, weil es einfach zu viele negative Auswirkungen gibt, gegenüber den positiven. Es wird Zeitgeist werden und zum gegenwärtigen Gedankengut mutieren, Migration grundsätzlich abzulehnen. Und es kann durch das ganze Schönreden passieren, dass man dann Leute aus dem Zeitgeist heraus ablehnt, die wirklich eine weitgehende Bereicherung sind. Südostasiaten, Polen, Tschechen, Spanier, Israelis usw. oder Afrikaner und Orientalen, die sich gut integrieren wollen.

Gedankengut, das dem Mainstream widerspricht, würde bedeuten, den echten Zeitgeist unter Strafe zu stellen und nicht die Taten, die daraus folgen. Wer schlechte Politik macht und Verwerfungen produziert, der braucht sich nicht wundern, dass die von den Medien propagierte Wunschwelt eben nicht mehr Zeitgeist ist. Dieser Zeitgeist ist dann nicht rechtes Gedankengut im ursprünglichen Sinn, also das der ganzen stiernackigen Querköpfe, die noch vom überlegenen Arier fabulieren, sondern es ist einfach aus den negativen Erfahrungen gewachsen.

Und wie reagiert unsere Politik? Mit stalinistischen Methoden. Jeder, der die Regierung und deren gleichgeschaltetes Oppositionsanhängsel kritisiert, wird zum Staatsfeind. Sie würden denen nicht habhaft werden, wenn man das Anschwärzen, Diffamieren und Denunzieren nicht salonfähig gemacht hätte. Man bedenke, dass so ein Verhalten bis vor wenigen Jahren sozial gesehen noch für schlimmer angesehen wurde, als Schwarzgeld anzunehmen oder Fremdgehen.

Heute bekommen solche linken Denunzianten Preise für Zivilcourage. Dazu gehört auch das Niederbrüllen, Verächtlichmachen und Ignorieren anderer Meinungen. Bei der Arroganz mit der darüber geredet wird, ob man sich mit „Rechten“ (also alles rechts von der ANTIFA) überhaupt reden soll, bzw. man Programme anbietet, als hätte man es mit Behinderten zu tun, da muss ich jedes Mal kotzen.

Die Maßnahmen wie man die falschen Gedanken eliminiert, hat die Kanzlerin ja noch offengelassen, allerdings meinte Merkel:

„Ich habe nicht die Absicht, Grundrechte zu entziehen.“

Dann ist alles gut und von unserer allgnädigsten Führerin mit SED-Erfahrung hätte ich auch nichts Anderes erwartet.

 

 

6 Gedanken zu “Falsches Gedankengut.

  1. >„Ich habe nicht die Absicht, Grundrechte zu entziehen.“

    Wenn Frau Merkel das sagt, sollte doch jedem in der Zwischenzeit klar sein, dass Sie damit sagt das Papier muss nur noch durchgewunken werden!

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  2. Ein wichtiger, guter und wahrer Artikel. Das Schlimmste ist, dass jetzt Denunzieren und Anschwärzen, ja Verrat wieder einmal Urstände feiern. Wie hinterhältig und feige. Zudem wird alles in den Nazitopf geworfen, auch wenn es gar nicht hineingehört. Diese Vereinfachungen lassen Schlimmes erahnen. Ach was erahnen, es ist ja längst passiert. Man muss wieder aufpassen, mit wem man über was spricht. Dies ist Spitzelei und erst noch dumm. Ausserdem werden auch vernünftige Argumente einfach abgesägt und totgeschlagen, mit diesen unsäglichen Worthülsen. Wir sind bereits in der „schönen neuen Welt“ angekommen. Nur mir gefällt sie nicht, dh. immer weniger, von Tag zu Tag. Alles ist so heuchlerisch und verlogen geworden, dank Sprachpolizei und Nazischreiern.

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  3. „Zu sagen, es sei keine Bereicherung, dass wir Menschen aus anderen Kulturen in der Menge ins Land lassen, dann brauch ich das irgendwann keinen mehr erklären, weil es einfach zu viele negative Auswirkungen gibt, gegenüber den positiven. Es wird Zeitgeist werden und zum gegenwärtigen Gedankengut mutieren, Migration grundsätzlich abzulehnen.“

    Das schöne daran ist ja, daß das zwangsläufg passieren muss. Wie geht der schöne Spruch: „Man kann die Realität ignorieren. Aber nicht die Folgen die das Ignorieren hat.“

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