Humorlos in den Untergang.

Spätestens seit letzter Woche ist die Behauptung, würden Wahlen etwas verändern, wären sie verboten, bestätigt. Als Vorspiel diente als erstes die Bestätigung von Claudia Roth nach Rücksprache mit zwei anderen Sesselwärmern, dass offensichtlich 100 anwesende Abgeordnete mehr wären als 325. So in etwa wird der Konsens der 97% Klimahysteriker, die sich Wissenschaftler nennen, zustande gekommen sein, die den Weltuntergang in 12 Jahren prognostizieren. Kommt eben immer darauf an, wen man fragt. Dann haben Maas und Steinmeier die Achse Berlin-Rom aufgekündigt, weil die Italiener so unverschämt waren ihre eigenen Gesetze zu befolgen. Solche Entscheidungen hemmen natürlich die deutschen Bestrebungen der moralischen Weltherrschaft. Kein Wunder, dass die deutschen Politiker sauer waren. Aber sogar Hitler glaubte, dass er für seine Weltherrschaft mit echten Waffen noch einen Verbündeten brauchen könnte. Nicht so die Deutschen. Die haben zusätzlich den beiden Großmächten, Trumps USA und Putins Russland, schon vorher den Krieg erklärt.

Nachdem ich gehört hatte, dass sich Ska Keller als Kandidatin für den Parlamentspräsidenten aufstellen hat lassen, Barley Vize werden möchte und man die korrupte, intrigante von der Leyen als Kommissionspräsidenten aus dem Hut gezaubert hat, spätestens da war klar, dass man nur deshalb noch eine Wahlsimulation vorgeschaltet hat, um dem Bürger vorzugaukeln, er hätte irgendwas mitzuentscheiden. Zum Glück ist auf die anschleimenden Medien verlass, dass die solche Entscheidungen noch besonders loben, weil man sich entschieden hat, noch fähigere Leute zu installieren, als die, die man dem Wähler vorher als Kandidaten präsentiert hat. Schließlich hätte sicher auch eine Greta Thunfisch für diesen Posten bereitgestanden, mit etwas weniger Erfahrung. Aber die Deutschen würden auch einen Mork vom Ork als passenden Kandidaten hinnehmen.

Nun bemerken dazu zwar einige Schreiberlinge, dass sich die EU-Kritiker doch irgendwie wider Erwarten bestätigt sehen könnten, doch das wird eher wie ein Grummeln in der Schmuddelecke abgetan. Die Handvoll Hassmails, die Politiker dann zu ähnlichen Anlässen auch immer bekommen, werden dann vielleicht wieder in einer YouTube-Vorlesestunde präsentiert: Seht her, welch undankbare, böse Menschen es doch gibt. Mit den paar Duzend kann man gut leben. Und sie freuen sich, dass AfD-Anhänger Todesdrohungen bekommen und in fast allen Kommentaren und Tweets als Nazis, Dreck und Pack bezeichnet und verarscht werden und man sich zum Beispiel im ÖR-Fernsehen über sie lustig macht, während man selbst von aller Volk geliebt zu sein scheint.

Ja, da machen diese Vollpfosten und ihre Zuträger echt einen großen Fehler. Man hält sämtliche Kritik und Häme von ihnen fern und verstrickt sie nie in wirklich fachliche Gespräche, sonst kämen sie nämlich zu der Erkenntnis, dass sie im Grunde hohl wie Brot sind, jeder weiß, dass sie korrupt und machtgeil sind bis ins Mark und mindestens zwei Drittel der Deutschen sie am liebsten auf den Mond schießen möchte.

Nun geht eine US-Kongressabgeordnete noch einen Schritt weiter. Sie will Leute die den Kongress verspotten, strafrechtlich verfolgen lassen. Wie wollte man sowas bei uns durchsetzen. Niemand dürfte mehr Interviews ins Netz stellen mit Claudia Roth, Heiko Maas oder Manuela Schwesig. Oder Redeausschnitte von Angela Merkel. Oder die geistigen Ergüsse eines Ralf Stegner oder einer Swaslan Chebli auf Twitter. Oder die Gruppenfotos der SPD-Führung garniert mit Redebeiträgen von Andrea Nahles. Mit welchem Spott möchte man die ganzen Originale denn noch toppen.

Nachdem ja die sozialen Netzwerke von jeder Kritik bereinigt werden und die ganzen schmarotzenden Zuträger Studien und Umfragen passend umfrisieren, kriegen unsere Politeliten gar nicht mit, dass die meisten Bürger schon einen Tobsuchtsanfall bekommen, wenn sie bloß deren Gesichter sehen oder in der Glotze einen der Hofbericht erstattenden Hackfressen.

Ja, Herrscher sind auch nicht mehr das, was sie waren. Früher waren die exzentrisch, grausam, gierig und geistig ebenfalls dürftig ausgestattet, aber die haben auch ohne Internet mitbekommen, wie sie so in ihrer Umgebung wahrgenommen wurden. Schließlich gab es Hofnarren.

Am Hofstaat und an Fürstenhöfen galt für die dort tätigen Hofnarren die Narren­freiheit, die es ihnen ermöglichte, ungestraft Kritik an den bestehenden Verhältnissen zu üben. Auch die Parodierung von Adeligen war den Hofnarren erlaubt. Das Hof­narren­tum war eine ideen­geschichtlich klar begründete soziale Institution zulässiger Kritik.

Und auch die anderen Narren und Narrenaufzüge im Volk durften das. Und das diente nicht nur dazu, dass sich die Bürger mal Luft machen konnten, wenn sie mit den Verhältnissen unzufrieden waren. Das war auch nicht eine weitere Art von Brot und Spiele, um die Leute bei Laune zu halten, sondern Narren hatten einen viel tieferen Sinn und der gilt auch für die heutige Medienwelt (jetzt nicht mehr) mit ihren Satiresendungen oder, wenn dann doch mal ein Henryk Broder zur besten Fernsehzeit kein Blatt vor den Mund nehmen muss.

Das gibt dem Zuschauer das erleichternde Gefühl, „endlich hat es einer mal gesagt“. (…)

Sie übernehmen innerhalb des Mediensystems eine Funktion, die sonst aus besagtem System auswandern würde, und üben eine Art virtueller Opposition, damit es nicht zur Entstehung einer realen kommt.

Da bezahlt man Unmengen an Framer und Propagandistensender, schaltet alle Satiresendungen regierungsfreundlich gleich und betreibt riesen Aufwand, um Häme und Widerworte aus dem Netz zu löschen und schießt sich dabei selbst ins Knie. Wenn man sich um die wirklichen Belange der Bürger gar nicht mehr kümmern muss, bzw. die politische gewünschten medial vorher aufbläst, weil man ein breites, weitgehend gleichgeschaltetes, Parteien- und Medienbündnis geschaffen hat und ohne Konsequenzen jeden ideologischen Irrsinn Gesetz werden lassen kann, dann müsste ich dem Bürger doch ein Format anbieten, wo er sich dem Ärger gefahrlos Luft machen kann. Juckt doch nicht, wenn sie die von der Leyen im Nachtprogramm und im Netz rauf und runter verarschen und sich über ihre Bundeswehr-Gurkentruppe lustig machen, deshalb kann man sie trotzdem zur Kommissionspräsidentin machen. Welcher Bürger sollte das verhindern.

Man könnte sagen, dann würde vielleicht die AfD stärker. Na und? Die kann man ja trotzdem in den Medien in die Pfanne hauen. Vielleicht dann sogar eher akzeptiert, als wenn man die anderen immer ausspart. Sollte sie Bund doch mal über 20% kommen, dann hat man bis dahin sicher genügend V-Leute eingeschleust, um den Laden von innen zu sprengen. Verbotsverfahren ginge auch. In ein paar Jahren ist das Verfassungsgericht sicher voll mit linientreuen Leuten wie Susanne Bear besetzt, damit das auch Erfolgsaussichten hat.

Ja, die Politeliten machen alles richtig, außer, dass sie eben Linke sind, die sich nicht gerne einen Spiegel vorhalten lassen. Die sind humorlos und empfindlich und reagieren auf Kritik und Häme deshalb gleich mit Zensur, Repression und Gewalt (ANTIFA). Sozialisten eben. Schon mal von einer chinesischen, kubanischen oder nordkoreanischen Satiresendung gehört? Karneval in Peking? Dazu biegt man noch die Nachrichten zurecht, verzerrt und sorgt für die passenden Lücken. Aus diesem Grund hat das DDR-Politbüro noch zur 40-Jahr-Feier auch geglaubt, das sozialistische System würde noch 1000 Jahre halten. Die haben alles so bereinigt, dass sie am Ende selbst nicht mehr mitbekommen haben, dass sie längst dem Untergang geweiht waren.

Und so wird es der EU und den deutschen Politeliten ergehen. Wer sich keine betreute Opposition in den ÖR- und den sozialen Medien leisten mag, die die Sau raus lassen kann, weil er zu eitel, zu ängstlich und zu dumm ist, den wird das gleiche Schicksal ereilen.

Aus einer unsichtbaren Opposition könnte nämlich dann ganz unerwartet eine sichtbare Revolution werden.

8 Gedanken zu “Humorlos in den Untergang.

  1. Das Verbot von wirklicher Satire und Humor bedeutet bereits Schritt 3 in den Untergang, resp. ins tyrannische totalitäre System. Es passt auch gut zu den ständig beleidigten Islamisten! Diese betupfte Empfindlichkeit und das fehlende Lachen über sich selbst, zeichnet ALLE totalitären, meist kommunistischen Systeme aus. Kann sich jemand eine Gruppe lachender und geniessender Taliban vorstellen, oder Nordkoreaner. Nebst dem Lachen wird ja auch sukzessive der Genuss an allem was Freude macht, verboten. Ausser wahllosem Sex mit LGBTQ***** und Hüpfen for future, was aber auch eher Genussfeindlich ist, denkt man wirklich darüber nach.

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