Lebensqualität ist relativ.

Es scheint in Deutschland auf den ersten Blick einen Konsens darüber zu geben, was man bei uns unter Lebensqualität versteht. Während man in anderen Ländern schon von einer guten Lebensqualität spricht, wenn 24 Stunden Strom vorhanden ist, man für eine Krankenhausbehandlung kein Schmiergeld bezahlen muss und man einen Job hat von dem man leben kann und nicht ausgebeutet wird, so sind natürlich die Ansprüche, was bei uns zur Lebensqualität gehört viel größer. Neben einem unerschöpflichen Warenangebot, eine gut funktionierende Infrastruktur, Sicherheit und einer gut funktionierenden Verwaltung, will man natürlich auch die Möglichkeit haben, daran teilzuhaben. Darum sind die Eltern dahinter, dass sich ihre Kinder anstrengen, einen möglichst hohen Schulabschluss zu bekommen und am Ende einen auskömmlichen Job. Kein Wunder, dass sich alle Parteien auf die Fahnen schreiben, dass diesen Weg auch jeder gehen kann. Im eigenen Interesse war dem Staat daran gelegen, gut ausgebildete Schüler und Studenten auf den Markt zu bringen. Seit etwa 25 Jahren hat man diesen Weg verlassen. Das Versprechen konnte einfach nicht mehr weiter eingelöst werden, denn auch mit den besten Methoden und Lehrpläne, ist es eben nicht möglich jeden mit Abitur und Berufsausbildung auszustatten. Deshalb hat man das Niveau an den Schulen immer weiter gesenkt, was zur Folge hatte, dass es zwar immer mehr Abiturienten gibt, die aber für die harten Fächer weitgehend ungeeignet sind. Deshalb spuckt das System lauter Laberkasper aus, für deren (Nicht-) Qualifikation es keine Nachfrage gibt, außer der Staat schafft Stellen, die es ohne ihn nicht gäbe. Seit Jahren und vor allem seit 2015 ist ein weiteres Problem dazu gekommen. Es kommen Menschen zu uns, die Lebensqualität ganz anders definieren. In ihren Ländern hatten sie zwar weder funktionierende Infrastruktur, Schulen oder eine funktionierende Verwaltung und öffentliche Sicherheit, dafür bleibt ihnen dort auch vieles erspart. Keiner schert sich bei Autos um TÜV-oder Abgasplaketten, man muss keine endlosen Formulare für einen Job ausfüllen, man fährt schwarz, kann dealen und Hehlerei betreiben und mit den passenden Verbindungen wird man auch von der Polizei völlig in Ruhe gelassen. In einem Artikel berichtet eine Flüchtlingshelferin, dass viele, die zu uns kommen, so leben möchten wie zu Hause, nur etwas besser.

Nun fällt diese Einstellung bei uns inzwischen auf den passenden Nährboden. Kein Politiker und keine Schule wird zugeben, dass man sich die ganzen Bemühungen, diese Leute in unsere Kultur einzuführen, ihnen eine Ausbildung zu geben und sie sozusagen unter Dauerbetreuung zu stellen, eigentlich schenken könnte. Für die ganzen Lehrer, die für ihren Beruf eigentlich ungeeignet wären, und die Betüdelungsberufe konnte nichts Besseres passieren. Es fällt gar nicht auf, wenn sie völlig unfähig sind oder die Maßnahmen völlig für die Katz sind, denn das Ergebnis ist weitgehend das Gleiche, egal, was man tut oder wie viel man investiert.

Die linken Ideologen wollen es nicht glauben oder geben im eigenen Interesse vor, dass man nur genügend Geld investieren müsse. Nun ecken die ganzen Kulturfremden natürlich damit an, wenn sie alles beibehalten, was sie unter Lebensqualität verstehen. Zum Beispiel nur zu arbeiten, wenn man darauf Bock hat, schwarzfahren, dealen und selbst Drogen konsumieren und auch seine anderen kulturellen Sitten ausleben. Im Namen der Toleranz hat man uns aber schon früh darauf geeicht, dass wir das nicht als Minderung unserer Lebensqualität verstehen sollen, sondern als Bereicherung, wenn wir unser Zusammenleben täglich neu aushandeln dürfen.

Vor Jahren gab es in Deutschland kein Problem, wenn jeder so lebte wie er wollte, denn die allermeisten waren eben kulturell so vorgeprägt, dass sie einen gewissen Rahmen trotzdem nicht überschritten haben. Die wenigen, die sich nicht daran hielten, wurden auch strafrechtlich verfolgt. Schwarzfahren, Dealen oder Ladendiebstahl wurden auch wirklich geahndet. In den USA hat das Problem durch die Laissez-faire-Politik vor allem in den demokratisch regierten Bundesstaaten und Städten zugenommen, dass es in manchen Gebieten wie Seattle oder San Francisco aussieht wie in einem 3.Welt-Land. Straßen mit einem Spalier von Zelten, Baracken und Schachteln, Müll, Kot und Unrat. Obdachlose und Bekiffte liegen einfach so auf der Straße rum oder in den Hauseingängen. Weil man natürlich „menschlich“ ist, will man denen das Leben so angenehm wie möglich machen und für das gute Gewissen sind Anhänger der Demokraten auch bereit, eine Einschränkung ihrer eigenen Lebensqualität hinzunehmen (engl. Orig.):

Ein weiteres Beispiel für Wähler, die sich für einen Rückgang der Lebensqualität entschieden haben, war die demokratische Vorwahl zum Bezirksstaatsanwalt in Queens, New York. Der offensichtliche Gewinner ist die von Soros unterstützte Tiffany Cabán, eine 31-jährige, offen lesbische, ehemalige Verteidigerin, die einen Rivalen besiegt hat, der von der demokratischen Maschine unterstützt wird. Ihre Plattform umfasste das Entkriminalisieren von Drehkreuzspringen, Prostitution, ungeordnetem Verhalten, Herumlungern, Betreten, Drogenbesitz und Sozialbetrug. Nichtverfolgung von Marihuana-Delikten auf niedriger Ebene; kürzere Sätze; und die illegale Anwerbung von Taxis auf den beiden großen Flughäfen von New York zu ignorieren. Sie beabsichtigt, die Kaution und den Verlust von Zivilvermögen abzuschaffen und die vom Gericht verhängten Bußgelder und Gebühren zu senken. Sie möchte Rikers Island (das Hauptgefängnis der Stadt) schließen, weigert sich jedoch, den Bau eines neuen Gefängnisses zu unterstützen. Vermutlich wird die Stadt unter ihrem Kommando kein Gefängnis brauchen.

Solche Städte wirken wie Magnete auf Leute zu deren Lebensqualität es gehört, nicht zu arbeiten, sich an keine Regeln zu halten und den ganzen Tag zugedröhnt zu sein, vor allem, wenn man noch kostenlose medizinische Versorgung, staatliche Drogenausgabe und Speisung anbietet. Für Leute mit den passenden Ansprüchen an die Lebensqualität, mutiert so eine Stadt schnell zum Paradies. Aber auch viele andere Bewohner, finden diesen Zustand gerade richtig. In einem Land, wo es völlig normal ist, einen Job zu wechseln und dafür umzuziehen ist das vor allem im Sozialbereich eine tolle Sache. Man kann den größten Müll anbieten und Analphabeten mit Abschluss produzieren, solange die Qualitätsvorgaben auf dem Papier stimmen. Dass die meisten Schüler sich dann trotzdem nur als Gelegenheitsarbeiter verdingen oder sich unter die staatlich Vollversorgten auf der Straße einreihen, kann ihnen egal sein. Wenn dort noch angenehmes Klima herrscht und der Strand vor der Haustür liegt, wer würde da schon wegziehen. Der Teil, für den zur Lebensqualität eben Sicherheit gehört und der nicht in versifften U-Bahnen angepöbelt werden will, der zieht eben weg; zumindest in einen anderen Stadtteil oder einen abgeriegelten Bezirk. Es findet eine Segregation statt. Jeder geht dahin, wo er die Lebensqualität angemessen findet.

Deshalb wird sich Berlin in ein völliges Shithole verwandeln. Alle Migranten, die sich nicht integrieren wollen, gehen natürlich dorthin, wo sie kaum behelligt werden beim Dealen, Hehlerei, Schwarzfahren oder Ladendiebstahl. Die ganzen unnützen Uniabsolventen aus dem Unibereich, die ein entsprechendes Nachtleben und Großstadtflair wollen, bleiben dort, denn dort haben sie auch ihr Auskommen. Das Gleiche gilt für die ganze Verwaltung, Bildungsbereich, Stadtpolitik und das Rechtssystem. Es juckt einfach keinen so richtig, ob man effektiv und schnell arbeitet. Wenn man für eine Passverlängerung drei Monate auf einen Termin warten muss, dann stört es auch nicht, wenn es fünf Monate dauert, damit man während der Arbeitszeit die Work-Live-Balance in den Vordergrund stellen kann. Dass die Polizei nicht mehr in manche Stadtteile einfährt, und wenn, dann nur in Mannschaftsstärke, liegt vor allem daran, dass die Bewohner das einfach nicht wollen, sondern Streitigkeiten untereinander regeln. Man sollte hier nicht unnütz Ressourcen verschwenden, sondern es einfach bleiben lassen.

Die weiße, westliche Kultur war so effektiv, weil sie weitgehend auf Freiwilligkeit beruhte. Das Arbeitsethos, Unbestechlichkeit und Disziplin und ein bestimmtes Verhalten im öffentlichen Raum hat man sozusagen mit der Muttermilch eingesogen. Mit Rücksicht auf andere Lebenspläne und Kulturen werden viele Verstöße einfach nicht mehr verfolgt und das Bildungssystem in ein Vewahrsystem umgewandelt, wo Bildungstitel unabhängig von der Leistung verschenkt werden. So kann man sogar statistisch belegen, dass mit der Laisse-faire-Politik die Kriminalität sinkt und die Berliner Schüler immer besser werden. Das Gleiche gilt ja auch schon für Bremen und Hamburg.

Man kann nur hoffen, dass, wenn das Land als Ganzes ohnehin nicht mehr zu retten ist, wenigstens eine großflächige Segregation stattfindet und nicht die einzelnen Metastasen zu einem großen Tumor zusammenwachsen. Für den, dem an einer traditionellen Lebensqualität liegt, hilft nämlich dann Umziehen auch nicht mehr. Höchstens noch Auswandern.

 

 

 

 

5 Gedanken zu “Lebensqualität ist relativ.

  1. Ich bin ja nun schon vor 10 Jahren von München aufs fränkische Kaffdorf gezogen, wohlgemerkt neben dem Dorf mit dem größten Flüchtlings-Erst-Dings Deutschlands, aber bis auf ein paar Monate 2016 war das eigentlich immer okay.

    Die noch – nicht – so – lange – hier – nichts – verloren – habenden wollen wohl lieber in die Stadt.

    Was man in Nürnberg nicht n so merkt, das war immer ein bisschen Asso, aber in München geht’s schon subjektiv gescheit runter…

    … und das ist immer noch Bayern. Ddorf und Berlin haben auf mich langsam die gleiche Anziehung wie Mogadischu.

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  2. Im Namen der Toleranz hat man uns aber schon früh darauf geeicht, dass wir das nicht als Minderung unserer Lebensqualität verstehen sollen, sondern als Bereicherung, wenn wir unser Zusammenleben täglich neu aushandeln dürfen.

    „Diversity is our strength!“ heißt dieses Prinzip in den USA oder auch in England.
    Und dieser Scheixx-Spruch sickert langsam auch in unsere vermassten Medien:
    „Diversität ist unsere Stärke!“ blökt es uns immer öfter entgegen, was natürlich orwellsches Neusprech ist – schließlich kann nur Homogenität wahre Stärke sein.
    Aber allerorten scheint das Abnormale und Kranke das neue Normale zu werden, wenn es nach diesen Kretins gehen soll…

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  3. Qualität auf fast jedem Gebiet wurde vor rund 25 Jahren durch Quantität ersetzt. Hauptsache „billig“. Massenware bei Kleidern, Yoghurts und Schlachttieren. Wen wundert’s, dass es auch bei der Bevölkerung, den Schulen, der Infrastruktur und den Politikern qualitative Einbussen gab. Qualität und wirkliche Werte wurden ebenfalls durch seichtes Geschwätz und Massenwaren ersetzt. Alles ist auf EX- und hopp ausgerichtet.

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