Tod eines Hypes.

War da was? Wer kann sich eigentlich noch an #metoo erinnern? Plötzlich war jeder Mann, der etwas rasanter mit einer Frau flirtete oder es als eindeutige Einwilligung zum Sex deutete, wenn eine Frau freiwillig auf sein Zimmer mitkam und sich halbnackt aufs Bett warf, des Missbrauchs beschuldigt. Es sollte ja ein Frontalangriff auf das Verhalten von weißen Männern generell werden, aber die Gerichte haben sich nicht von dieser Hysterie anstecken lassen und haben die echten Fälle einfach abgearbeitet. #Metoo war der Startschuss für all die selbstbewussten Frauen, sich nicht mehr auf einen Flirt einzulassen und sich vielleicht gerne verführen zu lassen, sondern Männern generell schlechte Absichten zu unterstellen und die Frau in allen Fällen als Opfer darzustellen. Allerdings nur, wenn man damit nicht die tollen Partie fürs Leben angelt, weil man fälschlicherweise annahm, man wäre als 71 Sexualpartner dieses tollen Hechtes endlich die Richtige. Die Frauen aus dem Normalvolk, die darauf ansprangen, waren ja meist Studentinnen, die völlig aus den Augen verloren haben, dass Männer auch immer noch jemanden suchen, der im Ernst Kinder will und sich dafür auch als Ernährer für Kinder und Ehefrau im schlimmsten Fall zu Tode rackert. Erst, wenn die biologische Uhr tickt und man mit seinem Studium über mittelalterliche Lyrik nicht Karriere macht, sondern höchstens in unbezahlten Praktika festhängt, dann sucht man plötzlich auch nach dem Ernährer. Blöd, wenn man dann als Mitdreißigerin, mit feministischen Anwandlungen auf dem Markt doch nicht mehr so gefragt ist wie gleich nach dem Abitur.

Ein Sebastian Maas macht sich nun Gedanken darüber, ob man Künstlern, denen Missbrauch vorgeworfen wird, verzeihen darf. Nun quirlt er dabei alle ineinander, nämlich Leute, die für Jahre wegen Vergewaltigung eingebuchtet werden, solche, die sich einem Opfer nicht mehr nähern dürfen und solche, bei denen sich im Verlauf der #metoo-Bewegung plötzlich ganz viele sexuell belästigt fühlten, sich die Vorwürfe aber in Luft auflösten.

Als House of Cards bei den Zuschauern in der Gunst abstürzte, weil Kevin Spacey aus der Serie genommen wurde, meinten welche, die Opfer hätten bis zum Abdrehen der Staffel warten sollen. Er war der, der dazu verurteilt wurde, dass er sich dem Opfer nicht mehr nähern darf. Zu den anderen Vorwürfen gab es keine Anklage, obwohl ich denke, dass er sich durchaus in einem Umfeld bewegt, wo Missbrauch gang und gäbe ist. Diese Opfer sind aber meiner Meinung nach nicht die, die ihn vor Gericht zerren können. Bisher wenigstens noch nicht.

Bei Michael Jackson hatten die Leute gar kein Problem, seine Lieder zu hören, obwohl er des sexuellen Missbrauchs von Kindern bezichtigt wird. Irgendwie löst sich der ganze #metoo-Krawall in Luft aus, vor allem, weil es einfach zu offensichtlich war, dass sich hier viele Frauen als Opfer generieren wollen. Die Wende waren im Grunde die Vorwürfe einer Frau gegen einen Bundesrichter – den Trump ernennen wollte- nach Jahrzehnten, und dieser eben nicht einknickte, weil man voraussetzte, dass Frauen immer die Wahrheit sagen.

Nun beschreibt ein Sebastian Maas fast unbeabsichtigt, dass der ganze Blödsinn längst zerbröselt ist und schon in der Aufwärmphase:

Auch einer meiner Lieblingskünstler hatte im vergangenen Jahr einen Belästigungsskandal: Aziz Ansari.

Nun war das alles andere als ein Skandal, denn es war nicht mehr als eine plumpe Anmache mit Worten und Gesten, wo sich die Frau am Ende endlich durchgerungen hatte deutlich „Nein“ zu sagen und mit dem Taxi nach Hause zu fahren:

Es sei die „schlimmste Nacht ihres Lebens“ gewesen, sagt Grace über ihr Date mit dem Comedian Aziz Ansari.

heißt es in der SZ dazu und dann dürfen noch diverse Psychologen und Sexualtherapeuten allgemein ihren Senf dazugeben, wie wir uns richtig verhalten. Zwischen Mann und Frau beim näheren Kennenlernen und so. Denn das Ziel soll sein:

Damit die „Me Too“-Debatte nicht ergebnislos in sich zusammenfällt. Damit aus den vielen Diskussionen der vergangenen Monate tatsächlich ein individuelles Umdenken erwächst, ein gesellschaftlicher Wandel, ein besserer, respektvollerer Umgang von allen mit allen.

Ja, das können alle knicken, die noch auf der Welle mitschwimmen wollen, wie Sebastian Maas. Jeder Mann, der in der Beziehung bei dem Spruch „wie müssen reden“ merkt, dass er mit der falschen zusammen ist, der wird schon jeden Flirt meiden, wo eine nach wenigen Sätzen die Lage „gemeinsam verbal analysieren“ möchte, wie der Abend weitergehen soll. Frauen sind nicht behindert und viele nutzen bewusst ihre weiblichen Reize, um Männer zu verführen. Wenn es dann nicht so klappt, man hinterher bereut oder man nicht wie gewünscht nach oben fahren kann wie es in Hollywood der Fall ist, dann kann man sich nicht aus der Verantwortung stehlen und im Nachhinein zum Opfer machen. Orte wie Hollywood sind durchsetzt mit linken Frauen und perversen Männern, wer das nicht will, der muss sich eben davon fernhalten. Man kann eben keinen Oscar gewinnen, wenn es bis ganz oben so gesittet zugehen soll wie auf einem Mädchenpensionat. Die großen Fische mit Verbindungen in Politik und Wirtschaft wird man so denke ich wegen ihres abartigen Treibens in nächster Zeit ohnehin kaltstellen.

Im realen Durchschnittsleben ist die ganze #metoo-Hystherie Gift. Vor allem für die Frauen. Sie werden nämlich in unserem Land nämlich dann keinen mehr finden, mit dem sie eine gleichberechtigte Ehe führen können, auch ein eigenes Leben zu haben. Die Kultur, die seit Jahren nach Deutschland einwandert, scheißt nämlich auf #metoo und die ganze Gleichberechtigung. Wundert mich (nicht), dass die Medien die plumpen Nachstellungen dieser Orientalen nicht thematisieren und auch die schwersten Übergriffe unter den Teppich kehren oder relativieren , wie vor Kurzem ein Kriminalpsychologe:

„…sie wird ein anderes Leben führen, aber das muss nicht schlechter sein, nur anders.

Und obwohl Schweden durch die Migration zu einer Vergewaltigungshochburg für schwedische Frauen geworden ist, hat man ein Gesetz verabschiedet, das eine „unachtsame Vergewaltigung“ unter Strafe stellt. Wenn zum Beispiel eine Frau nach offensichtlich einvernehmlichen Sex hinterher feststellt, dass sie sich nur nicht getraut hat „Nein“ zu sagen. Die Schweden wollen wirklich aussterben. Solchen Frauen sollte man folgendes Brachialviedeo (zu grausam um es zu verlinken; auf bestgore zu finden) zur Ansicht vorlegen. Dort wird eine Neunjährige öffentlich mit einem Messer enthauptet, weil sie Sex mit ihrem Ehemann verweigerte.

Ich denke, dass es vielen Frauen inzwischen leidtut, dass man die #metoo-Bewegung so gehypt hat, weil sie in der Folge meinten, jeder Mann wäre ein triebgesteuerter Perversling, der sich nicht unter Kontrolle hat. Die Medien sind ja immer noch auf diesem Zersetzungstripp, aber die Realität zeigt eben, dass das ganze Multikulti und Bunt vor allem für die Frauen schlecht ausgehen wird. Deshalb haben sie #metoo auch weitgehend sterben lassen, weil es ja irgendwie schizophren wäre, bei deutschen Männer die falsche Wortwahl als sexuelle Belästigung anzuprangern, unter der Frauen angeblich ihr ganzes Leben leiden, während man Vergewaltigungen von Migranten als kulturbedingt oder Tat eines Traumatisierten darstellt, die das weitere Leben des Opfers nicht negativ beeinflussen muss. #Metoo  ist tot.

Manche haben es immer noch nicht gemerkt. Kein Wunder, dass sich all die Wirrköpfe ausgerechnet bei bento treffen. Wo sonst.

 

7 Gedanken zu “Tod eines Hypes.

      1. Ich glaub, viele Feministen ihrer Generation haben sich längst von der Bewegung innerlich verabschiedet. Manche sagen es auch. Ich glaub, Fay Weldon würde sich heute gewiss nicht mehr als Feministin bezeichnen.

        Liken

  1. Na ja, soooo einfach ist es jetzt auch nicht. Aus Sicht einer Frau. Leider gibt es tatsächlich solche Fälle, wo sich Frauen halbnackt auf das Bett „des männlichen Opfers“ werfen, aber dies wird die Ausnahme oder Wunschdenken sein. Die Abgrenzung zu sexuellem Missbrauch bis zu Vergewaltigung ist eben fliessend. Da nützt es auch nichts, den Frauen allein die Schuld zuzuweisen. Allerdings ist es tatsächlich dumm, alte Geschichten, die 10 Jahre und mehr zurückliegen. neu aufzuwärmen und zu meinen, die Justiz verfolge diese Fälle.
    Anderseits ist es eben gut, dass z.B. Weinstein und andere Männer dieser Sorte endlich geoutet werden. Warum nicht schon 30 Jahre früher?
    Und: Oh doch, Frauen können sehr wohl unterscheiden, was ein echter Übergriff oder eine Vergewaltigung ist, und was ein netter Flirt. Dass sich nicht alle an diese Unterscheidung halten, ist leider Tatsache. Mehr Frauen werden jedoch eben keine Anzeige machen; und fortan alleine mit ihrer Scham leben; und auch noch die alleinige Schuld bei sich selbst suchen. Alles wie gehabt; und vor allem in den muslimischen Ländern bis zur Steinigung der Frau voll ausgeschöpft!
    Missbrauch mit dem Missbrauch mag es ja wirklich geben. Aber er ist die Ausnahme, ausser eben, der „Angeklagte“ gehört zu der „Promi-kaste“. Da mag sich manch- Eine finanzielle Genugtuung oder dann wenigstens Aufmerksamkeit erhoffen. Aber solche Frauen schaden den andern Frauen, die eben wirklich vergewaltigt wurden und schweigen, aus Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird. Und das, das ist leider sehr alt und ausgelutscht. Von den Vergewaltigungen von kleinen Mädchen in Pakistan und Indien, samt anschliessendem Mord, fangen wir jetzt nicht an. Auch die schrecklichen Kinderporno-Ringe lassen wir aussen vor. Da wird immer noch viel zu wenig unternommen.

    Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.