US-Demokraten begehen Selbstmord.

Gestern war ja die angekündigte Anhörung von Sonderermittler Robert Mueller zu den angeblichen Russlandverbindungen zu Trump und Russlands Einmischung in die US-Wahlen. Die Trump-Fans dürften sich gefreut haben wie auf ein NFL-Ligaspiel und Cola und Chips bereitgestellt haben, denn wie ich ja in einem Artikel schon kurz angerissen habe, bestanden Muellers Beweise aus einem Zeitungsartikel und die Phantasien über eine russische Trollfabrik, die er jetzt unter Strafandrohung nicht mehr äußern darf, weil der Betreiber sich überraschenderweise einen Anwalt in den USA genommen hat. Die Demokraten hatten gemeint, der würde stillhalten, weil er ohnehin nicht belangt werden könnte.

Für den gut informierten Tagesschau-Seher (o. Leser) fasste man die Anhörung so zusammen.

Mueller will Trump nicht entlasten.

Der erprobte EX-Ossi ist in der Lage zwischen den Zeilen zu lesen, denn dieser Artikel ist eine Meisterleistung der Manipulation. Nur wer genau hinschaut, merkt, dass sich die Verbindungen Trumps zu Russland als großer Fake und heiße Luft erwiesen haben. Jetzt soll (auch noch) Trump die Justiz beeinflusst haben. Man weiß nicht, ob man den ÖR-Medien böse sein soll, weil sie die Fakten so verzerren oder dem deutschen Medienkonsumenten einen tollen Spaß vorenthalten haben. Der Tag hat nämlich genau gehalten, was er versprochen hat.

Die 7-stündige Anhörung war ein volles Desaster, denn sie war noch nicht mal zu Ende, da fanden sich auf Twitter schon hunderte passende Mems dazu. Ja, da musste man sich echt anstrengen, den Mueller im Original noch zu übertreffen. Der Mann wirkte, als hätte er eben eine Blitzdemenz durchgemacht oder hat das Doppelherz am Morgen vergessen. Er stotterte und stopselte herum und war völlig konfus. Als eine Abgeordnete ihn ansprach, schaute er im Raum umher, als würde ein Geist zu ihm sprechen. Bis er sie dann gefunden hat, ließ er sich dann die ganze Frage wiederholen. Das passierte ihm einige Male, dass er sagte, dass er die Frage nicht verstanden hätte und man sie bitte wiederholen möchte. Es kamen Fragen, warum er vor der Untersuchung andere Dinge behauptet hat (wurde dann zitiert) als im Bericht stehen. Er wählte dann das aus, was er gerade im Moment für richtig hielt. Man fragte ihn, warum er ausschließlich Clinton-nahe Anwälte zur Untersuchung auswählte. Er meinte, dass das die waren, die gerade Zeit hatten und dafür geeignet waren. Ja, das glaubten dann aber auch alle.

Ein Abgeordneter las ihm sein eigenes Zitat vor aus seinem eigenen Bericht vor; dürften etwa vier oder fünf Zeilen entsprochen haben und sagte ihm die Seite dazu. Die Seite war ohnehin neben ihm aufgeschlagen, denn er blätterte nicht. Er konnte es einfach nicht finden, bis ihm von der Seite einer die Stelle mit einem Stift markierte. Die entscheidende Stelle für die Medien war:

„Könnten Sie den Präsidenten anklagen, wenn seine Amtszeit vorbei ist?“

„Ja.“

„Sie könnten den Präsidenten wegen Behinderung der Justiz anklagen, wenn seine Amtszeit vorbei ist?“

„Ja.“

Ja, und man könnte ihn auch zum zwanzigsten Mal des Amtes entheben wie die Leitmedien seit Trumps Wahl es mit den angeblichen Russlandverbindungen versuchten. Nur kommt eben jedes Mal heiße Luft heraus. Mueller war die völlige Lachnummer und die Anhörung ein Desaster für die Demokraten und bekamen auf Twitter die volle Breitseite. Gerade in dem Moment als ich einen Screenshot von dem Video vom Kojoten vom Roadrunner machte, erschien, dass die Seite nicht erreichbar wäre. Die sind fleißig am Löschen.

Mueller1

Dieser Tweet (vielleicht geht das Video noch) gibt haargenau den Zustand Muellers in der Anhörung wider. Ich habe mir Ausschnitte des Originals angesehen. Passt eindeutig. Viele weitere Beispiele finden sich hier.

Mueller2

Die Tagesschau schreibt, dass sich die Demokraten bestärkt fühlen.

Stunden später richtete Mueller den Blick in die Zukunft. Er gehe davon aus, dass Moskau sich auch jetzt gerade und – schlimmer noch – auch in künftige Kampagnen einmischen werde.

Dass sie das annehmen, liegt aber nicht an dem Ergebnis der Anhörung, wie uns die Tagesschau weißmachen will, sondern hat mit einem ganz anderen Ereignis zu tun. Der Lebemann Epstein, der viele Prominente, unter anderem Prinz Andrew und Bill Clinton, mit dem „Lolita-Express“ zu „Massagen“ mit jungen Mädels auf seine Insel gebracht hatte, ist ja festgenommen worden. Nun hat man ihn halb bewusstlos in seiner Zelle gefunden, die Hintergründe sind noch unbekannt. Schon kurz nach seiner Verhaftung habe ich einen Artikel gelesen, wo es hieß, man könne davon ausgehen, dass Epstein in nächster Zeit entweder „Selbstmord“ begeht oder ermordet wird, weil man natürlich verhindern will, dass das Netzwerk der prominenten Kinderficker auffliegt. Über einen Zusammenhang zwischen ungeklärten Todesfällen im Umfeld der Clintons wird ja schon länger gemunkelt. Der letzte Mord war an Seth Rich, leitender Mitarbeiter des „Demokratischen Nationalkomitees“ (DNC), von dem angenommen wird, dass er die Quelle für die von Wikileaks veröffentlichten E-Mails über den Wahlbetrug im DNC zugunsten von Hillary Clinton war. Um einem möglichen „unerklärlichen“ Tod Epsteins gleich vorzugreifen, gibt es jetzt auf Twitter den #Clintonbodycount, also Clintonleichen zählen.

Anstatt, dass die Demokraten aus dem Desaster mit der Russlandaffaire gelernt hätten, tragen sie auf Twitter gleich noch mal dicker auf:

Russia didn’t wait long to prove Mueller 100% correct about Putin interfering in our politics today with the #ClintonBodyCount trending hashtag.

— Grant Stern (@grantstern) July 25, 2019

oder

#ClintonBodyCount and #MuellerHearingDisaster are trending right now.

The Russian bots are out in full force today and it’s not even 9 am.

— Adam Mason (@AtomMason) July 25, 2019

Da fragt man sich, ob die US-Demokraten nach The Squad und diesen Tweets überhaupt noch einen Ralf Stegner bräuchten, um ihre Partei endgültig zu zerstören. Die deutschen Medien werden natürlich auf die Russlandverbindung dieser Tweets einschwenken, sollten die Demokraten bei den nächsten Wahlen einen Absturz erleben.

Vorbild aller deutschen MSM scheint mir Rachel Maddow vom MSNBC zu sein, die nach der Mueller-Anhörung von einem denkwürdigen Tag sprach und man natürlich weiterermitteln müsse. Als die Russlandblase unbemerkt von den Deutschen, die ausschließlich von unseren Qualitäts-Journalisten betreut werden, vor einigen Wochen endgültig platzte, da rauschten die großen Sender bezüglich der Einschaltquoten in den Keller. Ich hatte ja schon berichtet, dass CNN im Abendprogramm jenseits des 25. Platzes liegt, noch hinter House&Garden. Aber Rachel kann einfach nicht den Zusammenhang zwischen der Trump- und Russlandhetze und ihren sinkenden Einschaltquoten herstellen, obwohl das auf YouTube schon der Brüller ist. Leider finde ich das Video gerade nicht, wo man alle Russia und Putin einer einzigen Sendung aneinandergeschnitten hat.

Die deutschen ÖR- und Printmedien haben das gleiche Problem. Die meinen, die Bürger würden sich mit behindertengerechter Information in leichter Sprache zufriedengeben und wirklich alles fressen, was man ihnen vorsetzt. Es wäre mir eine Genugtuung, wenn Trump wiedergewählt wird und die „Experten“ am Wahlabend darüber sinnieren, warum es für die Demokraten wieder nicht geklappt hat. Die letzten beiden Wochen haben es gezeigt, die Bürger bräuchten keine Experten, die ihnen das erklären, denn würden die Leitmedien nicht eine derart gequirlte Scheiße berichten, sondern das, was Sache ist, dann wüssten die Bürger heute schon die Antwort.

 

 

7 Gedanken zu “US-Demokraten begehen Selbstmord.

  1. Aprospos Bots. Die ZEIT hat den Anteil an Viewers über das Firefox-Lesezeichenwidget „Pocket“ stark reduziert. Immerhin. Im Mai waren es noch über 50% aller Views, die ZEIT online angeblich über das Lesezeichenapp, das kein Schwanz kennt und benutzt, bekommen haben wollte.

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  2. Ich find ja Rachel Maddow klasse. Langsam versteh ich total, warum Milo meint, Schwule seien schon lächerlich, aber Lesben sind an Albernheit kaum zu toppen. Auch gut, als Maddow diese grauenhafte Fußballerin in der Sendung hatte und animieren wollte, sich selbst als Präsidentschaftskandidatin einzubringen. Da muss man zweimal hinschauen, wo welche Lesbe hockt. Alle gleiche Frisur, gleiche Weinerlichkeit, gleiche Ideologisierung, einfach zum brüllen. Es gibt natürlich, wie immer, ausnahmen und so, aber ihr wisst schon. Zum kreischen.

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      1. Ich hatte mal ein satirisches video gesehen, dass alles gesagt hat. Ein Witzbold läuft wie ein Sportreporter über den heiligen Rasen und ruft, dass auf dem Kanal 24/7 Fußball laufe. „Das Turnier am Sonntag in drei Wochen geht schon jetzt in die Geschichte ein als das Spiel zwischen Kreisverband x und Kreisverband y.“ Dazwischen die Kommentare von dem Youtuber, der die US-Mannschaft durch den Kakao zieht. „Worauf wir alle gewartet haben: das gleiche Spiel mit kleineren, langsameren Menschen!“

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