Trump spaltet das Land an der richtigen Stelle.

So wie wir täglich von der angeblichen Klimakatastrophe hören, wird uns auch täglich aufs Auge gedrückt, dass Hass und Hetze immer mehr zunähmen. Alles wäre gut, gäbe es nicht die bösen Rechtspopulisten, die inzwischen zu Rechtsextremen mutiert sind und vor allem nicht Trump. Der Mensch gewordene Rassismus, der mit seiner Rhetorik das Klima vergiftet und ganz Amerika spaltet. So wir die linken Medien in den USA immer eine direkte Verbindung zu Trump und weißen Rechten herstellen, wenn ein verirrter Weißer rumballert, so schafft es bei uns die breite Einheitsfront aus Politikern, Journalisten und Kirchen von jeglicher Gewalt von rechtsrandigen Reichsverehrern eine direkte Verbindung zur Rhetorik von NPD, PEGIDA, Identitäre, bis zur AfD als Ursache herzustellen.

„Da hat die AfD deutlich mitmarkiert, da hat Pegida mitmarkiert. All diese Kräfte, die sich offiziell von Gewalt distanzieren, haben sehr deutlich zur Hetze beigetragen.“

Was hinter den fast immer gleichlautenden Aussagen der Identitästlinken steckt, ist hier als Vorstellung eines Buches dazu beschrieben und lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

Täter- und Opferentrepreneure. Täterentrepreneure entstammen der Mehrheitsgesellschaft, sie erklären sich zum Anwalt der Marginalisierten, die durch ihr Handeln die Schuld ihrer Gruppe – der weißen Mehrheit – abtragen helfen. Dafür fällt für sie eine „moralische Dividende“ (Kostner) ab, die sich in Definitionsmacht ummünzen lässt. Opferentrepreneure wiederum nutzen ihren Opferstatus, also Hautfarbe, Herkunft, sexuelle Identität – unabhängig von ihrer tatsächlichen Situation – , um Ressourcen zu beanspruchen und sich gleichzeitig gegen jede Kritik zu immunisieren.

Die Bruchlinie läuft so, dass der weiße Dachdecker mit 1800.- Netto gegenüber einer Uni-Dozentin mit Migrationshintergrund immer noch als privilegiert gilt und die Dozentin als Opfer von Diskriminierung. Die Demokraten haben ja unter Obama einen ganzen Opfer-Zoo geschaffen, wo dann noch Religion und sexuelle Orientierung eine Rolle spielen. Nun könnte man meinen, dass die vermeintliche rassistische Rhetorik Trumps Aversion, Vorurteile und Gewalt zwischen beiden Lagen noch verstärkt hätte. Nun gibt es eine Studie dazu, die besagt: Genau das Gegenteil ist der Fall:

“We find that via most measures, white Americans’ expressed anti-Black and anti-Hispanic prejudice declined after the 2016 campaign and election, and we can rule out even small increases in the expression of prejudice,”

Die Vorurteile gegen Schwarze und Hispanics haben sogar abgenommen. Die linken Medien erzählen zwar wie bei uns, dass die Spaltung zwischen jeglicher Art von Minderheiten und deren linken Fürsprechern und den Alteingesessenen verlaufe, doch Trump hat häufig genug gesagt, wo die Trennlinie verläuft. Wer die USA nicht liebt, kann das Land verlassen, ist die plakativste Version. Dröselt man das auf, dann gehören alle dazu, die die Freiheit lieben und zu den USA stehen und durch eigene Anstrengung ihr Glück finden wollen. Alle, die sich Sonderrechte aufgrund einer Rasse-, Religions- oder Geschlechtszugehörigkeit herausnehmen wollen oder dem Land durch die Umsetzung von verqueren marxistischen oder ökologischen Ideologien schaden oder die Freiheit des einzelnen einschränken wollen, sind für Trump die Feinde jedes echten Amerikaners.

Eine Umfrage der Quinnipiac University im Jahr 2018 ergab, dass 55 Prozent der Befragten der Ansicht waren, dass „Präsident Trump Menschen ermutigt hat, die rassistische Überzeugungen vertreten“, so die Studie. (Orig. übers.)

Nun ist nicht gleich klar, ob man unter ermutigen versteht, dass sich die Leute zunehmend offen rassistisch äußern. Eher nicht, wenn man das Ergebnis der Studie betrachtet. Ich denke, dass die weißen Amerikaner genug hatten, die sich für ein Butterbrot abrackern und sich täglich erzählen lassen müssen, sie wären privilegiert und müssten Schuld abtragen. Genauso alle Latinos und Schwarze genug, die ihren Weg gemacht haben und nun mit denen in einen Topf geworfen werden, die illegal einwandern und anstrengungslos von den Identitätslinken als Opfer bemuttert werden. Nun gehören sie durch Trump alle wieder dazu, auch, wenn sie nicht dem Mainstream folgen. Vom egoistischen, menschenfeindlichen Untermenschen zum echten Amerikaner.

Diese beiden Gruppen treffen sich zu Wahlveranstaltungen von Trump (gibt es nette Videos dazu) und es eint sie eben die gleiche Einstellung zum Leben als Amerikaner als die Hautfarbe sie trennt. Trump hat wie gesagt in einem Aufwasch beide Gruppen für sich gewonnen. Auf der anderen Seite der Trennlinie stehen alle, die illegal in die USA kommen und zu einem Teil auch ihre kriminellen Geschäfte abwickeln und die identitätslinken Schmarotzer, die diese als Daseinsberechtigung brauchen.

Man kann es in Deutschland beobachten, dass sich die Trennlinie auch in Deutschland verschoben haben. Jeder der die überbordende Migration von Anfang an ablehnte, sieht jetzt auch die wenigen Gutintegrierten und echten Flüchtlinge in seiner unmittelbaren Umgebung als Gegensatz zu den bunten Krawallmachern an Bahnhöfen und Freibädern. Die gut integrierten Ausländer, die schon Jahrzehnte in Deutschland leben, lehnen die planlose Flutung von afrikanischen Glücksrittern und radikalen Moslems ebenfalls ab.

Es fällt ja auf, dass man nach 2015 immer von Hass und Hetze im Netz gegen Flüchtlinge gesprochen wird. Heute spricht man in der Mehrheit von Hass und Hetze gegen Politiker und Medien. Es ist fast schon ein linker Volkssport die irrsten Behauptungen aufzustellen, zum Beispiel, dass der Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei oder grundsätzlich Fremdenfeindlichkeit unterstellt, wenn man gegen eine unkontrollierte Massenumsiedlung von Afrikanern nach Deutschland ist, und sich dann wundern, wenn ihnen die Bürger die Meinung geigen. Die Mails werden dann medienwirksam vorgelesen als Beleg für steigenden Hass und Hetze, um noch mehr Minderleister und Linksextremisten mit Programmen wie „Demokratie leben“ durchzufüttern.

Es werden eben keine zusätzlichen Zäune und Gräben um Asylantenheime installiert, um sie vor Übergriffen durch Deutsche zu sichern, sondern vor dem Reichstag. Die haben nämlich auch mitbekommen, dass sich die Gewalt im Falle des Falles nicht gegen die Einwanderer im Allgemeinen entladen wird, sondern gegen die ganzen Demokratieverächter im Reichstag, die über die Köpfe der Bürger hinweg ihr ideologisches Süppchen kochen. Die Wahl von der Leyens, die Verabschiedung des Migrationspaktes und die Missachtung der Maastricht- und Dublin-Verträge sind die besten Beispiele dafür. Weil die Leitmedien einen wichtigen Anteil dabei haben, diese Politik schönzureden und mit der entsprechenden Propaganda zu unterstützen, bekommen die natürlich auch ihr Fett weg, genauso wie die Amtskirchen.

Das Wahlsystem, der Staatsaufbau, die Art der Gewaltenteilung und der tief verwurzelte Patriotismus haben es in den USA in kurzer Zeit möglich gemacht, die Bürger gegen die Identitätslinke in Politik und Medien zu mobilisieren. In Deutschland ist dies durch das Parteiensystem, die zwangsfinanzierten ÖR-Medien, die weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften und den Länderfinanzausgleich nur schwer möglich. Alle Versuche der Mobilisierung werden sofort als rechtsradikaler Umsturzversuch diffamiert, so dass die Beteiligten mit finanziellen, beruflichen Nachteilen und Schikanen überzogen werden können. Egal, ob man gegen die unkontrollierte Migration, gegen das Dieselverbot, Windkraft oder CO2-Steuer auf die Straße geht, alles wird als rechtsradikal unterwandert und somit staatsfeindlich eingeordnet.

Die Blockparteien und die anbiedernden Medien haben sich in eine ausweglose Situation manövriert, denn in der Migrationsfrage und der Energiewende und, dass man den linksextremen Kampftruppen der ANTIFA Narrenfreiheit lässt, hat man eine Richtung eingeschlagen, deren Folgen sich nicht mit kleinen Änderungen verhindern lassen. Es müsste eine komplette Kehrtwende geben, bei der die großen Parteien und die Leitmedien völlig bloßgestellt würden. Egal mit wem ich mich unterhalte, der Migration, der Energiewende und dem ganzen Klimatralala wird ausschließlich mindestens mit Skepsis begegnet. Die meisten bezeichnen es als völligen Irrsinn oder Humbug, sofern man sich vorher selbst in gleicher Weise outet.

Es kann Medien und Politikern nicht verborgen bleiben, dass sie in all den genannten Bereichen mit ihren Prognosen und Vorstellungen völlig danebenliegen und das auch immer mehr Bürger das erkennen, auch wenn die Umfragen etwas Anderes zeigen. Wenn die Briten ihren Brexit durchziehen und Salvini standhaft bleibt, dann braucht es nur eine Rezession, dass das Lügengebäude einstürzt und es gravierende Verwerfungen gibt. Es könnten schwedische Verhältnisse, Aufläufe wie die Gelbwesten, längere Stromausfälle, Massenarbeitslosigkeit und einen Kollaps der Sozialsysteme geben. Keiner weiß es.

Niemand dachte 1987, dass die DDR zwei Jahre später Geschichte sein wird. Und so wird es auch diesmal sein. Niemand weiß, wie es diesmal sein wird, nur, dass das Land danach ebenfalls völlig anders aussehen wird.

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