Der abendländische Ehrenkodex.

Frauen sind die besseren Menschen und alle Kulturen sind besser als die des bösen weißen Mannes. Nun kann man auf diesem Video genau sehen wie drei Kulturen aufeinandertreffen. Zwei Frauen bekriegen sich auf einer Straße, lose umringt von ein paar Schwarzen. Dann kommt ein älterer, weißer Motoradfahrer dazu, der erst schlichten will und dann droht die Polizei zu rufen. Er wird dann von einem der Schwarzen mit einem Faustschlag niedergestreckt. Nicht im Video zu sehen aber in der Beschreibung zu lesen ist, dass dann einer mit dem Motorrad des Weißen flüchtet.

Erst mal zu den Frauen. Es gibt viel Videos und ich habe es in gleicher Form auch schon live erlebt wie Frauen oder Mädchen sich bekriegen. Alles ist erlaubt, vor allem greifen sie mit der einen Hand immer die Haare der Gegnerin und mit der anderen wird einfach wild darauf logeschlagen; gerne mit der Innenseite der Faust gegen das Gesicht. Kratzen, Beißen und am Gewand zerren, Spucken sowieso. Frauen kämpfen ohne Regeln und solche Kämpfe waren für uns Buben früher peinlich anzusehen. Nach dem weiblichen Kleinkrieg haben sich die Kontrahentinnen auf ewig verflucht. Da ging es bei den Buben in der Grundschule schon gesitteter zu, denn es gab ein bestimmtes Regelwerk und einen Ehrenkodex. Meist stand man sich zwar schon fletschend gegenüber aber einer hatte immer noch Zeit schnell die Regeln zu wiederholen: Kein Beißen, Zwicken, Kratzen. Dass man mit der Faust nicht ins Gesicht schlägt und erst recht nicht an den Haaren zog, weil das Weiberkram war, verstand sich von selbst. Also blieb eigentlich nur Raufen, weshalb man sich dann auch ziemlich schnell im Dreck wälzte oder im Rollsplit auf dem Bahnsteig. Wenn jemand aussichtslos am Boden lag, dann fragte man: Gibst auf? Meistens verdrehte man dazu noch den Arm des Gegners, um sich das Ja zu sichern. Natürlich hatten auch die Umstehenden ihre Aufgabe. Normalerweise konnte man nach dem Kampf aufstehen und sich als Sieger dem Gegner auch den Rücken zudrehen. Keine hätte es gewagt als Verlierer nochmal hinterhältig anzugreifen, denn dann hatte er gleich die ganzen Zuschauer gegen sich. Der Verlierer wurde danach nicht zusätzlich noch gedemütigt, schließlich hatte er sich ritterlich dem Kampf gestellt, außer er hatte vorher den Mund zu voll genommen oder hat sich nicht an die Regeln gehalten. So ein Ehrenkodex schütze eigentlich mehr und trug in der Summe mehr zu friedlichen Zusammenleben in der Schule bei als das ganze Stuhlkreis-Tralala von heute. Das wussten auch die Lehrer, schließlich stand in der Zeugnisbemerkung meines Bruders in der 1.Klasse: Er rauft gern und gut. Am häufigsten habe ich eigentlich mit meinem damals besten Freund gerauft. Heute hätte man nach der ersten Meinungsverschiedenheit keinen mehr, weil man auf den am Boden Liegenden so lange reinstiefelt bis er mindestens ein Pflegefall ist.

Buben suchten wie später Männer immer lieber die offene, sichtbare Konfrontation. Wenn man dem anderen das Mäppchen aus dem Fenster warf, dann durfte der das auch sehen. Mädchen waren intriganter und sabotierten lieber hinterrücks und richteten die Gegnerin bei anderen aus. Deshalb waren sie auch so link, ein süßes Gesicht zu machen, um irgendwelche Geheimnisse zu erfahren, um sie dann gleich brühwarm weiter zu erzählen. Sie schädigen eher im psychischen Bereich. Heute entfreundet man sich, sperrt jemanden aus der Watts-App-Gruppe aus oder postet verfängliche Bilder. Darum sind Abteilungen mit ausschließlich Frauen mit einer weiblichen Chefin der Horror. Fragen Sie mal eine Frau, die den Zirkus nicht mitmacht. Frauen gönnen sich untereinander einfach gar nichts und versuchen Kolleginnen, die ihnen nicht passen, bei jeder Gelegenheit eine reinzuwürgen. Ich habe schon mal geschrieben, dass es Männern lieber ist, wenn einer effektiv arbeitet, der kann ansonsten auch ein Depp und Unsympath sein, als, dass er zwar ganz witzig und nett ist, fachlich aber eine Null. Ich muss mich ja nicht in meiner Freizeit noch mit dem abgegeben.

Männer bremsen andere Männer aus durch Seilschaften aber selten dadurch, dass sie sein Ansehen schädigen, und das aus gutem Grund:

Das „Gesicht“ wird durch soziale Anerkennung gegeben oder durch Missachtung entzogen. Das Gesicht eines anderen zu wahren heißt, Schwachstellen nicht bloßzulegen. Wer Ansehen gibt, gewinnt damit zugleich selbst an Ansehen. Wer einem anderen das Gesicht nimmt, hat damit seines auch verloren.“

Deshalb sind auch die ganzen linken Politiker und Journalisten eierlose Memmen, weil sie nicht den offenen Kampf zwischen den Argumenten suchen, sondern alle Energie darauf verlegen, den Gegner in aller Öffentlich zu diskreditieren. Heute reicht es in einem Nebensatz zu behaupten, dieser oder jeder wäre nach rechts gerückt. Damit ist alles, was derjenige sagt, wertlos. Die ganzen Pseudoforscher in der Genderesoterik verfahren ausschließlich so, schließlich würde man sich mit dem ganzen selbstwidersprüchlichen Gelaber ins eigene Knie schießen, wenn sie damit auch noch öffentlich hausieren geht.

Mangels geistiger Masse, sind die meisten gar nicht mehr in der Lage, eine Behauptung stichhaltig zu begründen, weil sie schon nicht Korrelation und Kausalität auseinanderhalten können. Deshalb verlegt man sich auf Gesprächstaktiken und Rhetorik, was ja der Hausfrauen-Philosoph Richard David Precht für besonders wichtig hält. Kein Wunder, dass das verlinkte Video Vergesst das Wissen heißt. Notwendigerweise ergibt sich die Hierarchie nicht mehr dadurch, dass man eine bessere Leistung erbringt, physisch oder geistig, sondern dadurch, wer besser flunkern, betrügen und integrieren kann.

Zurück zu obigem Video. Andere Kulturen haben auch einen Kodex. Wer zu viel hat, der hat es irgendwo geraubt, weshalb man es sich ebenfalls einfach nehmen darf. Wer erwischt wird bzw. jemand mit dem man Meinungsverschiedenheiten oder die Regeln gebrochen hat, darf ausgemerzt werden. Am besten auf grausamste Weise, zum Beispiel mit einem brennenden Autoreifen um den Hals. Wer nicht zum Clan gehört oder die Ehre des Clans verletzt, der muss ausgemerzt werden; deshalb Ehrenmorde. Es ist eine zivilisatorische Leistung, dass sich die Solidarität innerhalb der eigenen Familie auf den Stamm und zum Schluss auf eine Nation ausgeweitet hat. Wer jeden gleich tötet, auch unbeabsichtigt, der schädigt die ganze Gemeinschaft. Der Ehrenkodex im Kampf sorgt dafür, dass die Gefahr auf ein Minimum reduziert wird, weshalb es unter Männern galt, dass man deshalb niemanden vorsätzlich in seinem Ansehen schädigt. Den einigen Arzt weit und breit in seiner Ehre so zu verletzten und bloßzustellen, dass er im Grunde wegziehen muss, schädigt eben dadurch alle. Frauen hatten das nicht nötig, denn es galt ausschließlich die Kontrahentinnen im Kampf um eine gute Partie aus dem Weg zu räumen.

Unsere kulturfernen Neubürger leben eben ihren eigenen Ehrenkodex, weshalb es keinerlei Problem ist, jemanden abzustechen, der einem blöd kommt, die Schwester anbaggert oder den Propheten beleidigt.

Aber auch die neomarxistische Indoktrination sorgt dafür, dass der Ehrenkodex als wichtiges Regulativ vor allem unter jungen Leuten verloren geht. Da kommen Klimahüpfer hohl wie Brot und sprechen angesehenen Leuten Charakter und Wissen ab, während jene es unterlassen die Hysteriker einfach öffentlich mal anzutesten, ob sie von den Grundlagen von Physik und Chemie überhaupt eine Ahnung haben. Und warum tun sie es nicht? Es ist oben zitiert. Kein Erwachsener mit Ehre würde eine Jugendlichen öffentlich so bloßstellen.

Viele junge Leute nehmen sich heute heraus mit gestandenen Erwachsenen auf Augenhöhe sein zu müssen, Anspruch auf alles zu haben auch ohne Leistung und sind völlig narzisstisch veranlagt. Da hatte ich vor Kurzem ein Aha-Erlebnis. Nach dem Heueinfahren versuchte ich mit meiner Frau große Rundballen an die richtige Stelle zu wuchten. Das ist für zwei Leute gerade noch möglich. Da fährt dann ein Mädel vor, das ein Pferd bei uns eingestellt hat, sieht uns dabei, grüßt recht freundlich und holt sich das Zaumzeug und den Helm um zum Reiten zu gehen. Denen kommt gar nicht in den Sinn, mal zu fragen, ob man Hilfe bräuchte. Als ich jünger war, war es fast eine Ehre einem Erwachsenen zur Hand zu gehen; es genügte jemanden etwas aufzuheben. Allein an der Wertschätzung durch deren Reaktion lernte man als Kind, dass man sich die Wertschätzung erarbeiten muss und nicht dadurch bekommt, dass man sie sich selbst verleiht, weil man die angeblich richtige Haltung hat.

Kultur sind nicht nur Bauwerke, Literatur und Musikstücke und sichtbare Erscheinungen des Zusammenlebens. Die meisten Regeln des Zusammenlebens sind unsichtbar und werden erst sichtbar, wenn sie übertreten werden; im Moment schön zu sehen in diversen Freibädern. Unser Ehrenkodex hat uns bisher davor bewahrt, für eine abweichende Meinung öffentlich bloßgestellt zu werden oder man uns am Ende dafür sogar den Schädel einschlägt.

Die Begriffe Kameradschaft, Ritterlichkeit und (der abendländische) Ehrenkodex sind längst verpönt. Sie haben sich aus gutem Grund Jahrhunderte erhalten und wurden praktiziert, ohne es ausdrücklich beim Namen zu nennen. Die jüngere Generation wird irgendwann merken, dass etwas verloren gegangen ist aber werden dem ganzen keinen Namen mehr geben können.

7 Gedanken zu “Der abendländische Ehrenkodex.

  1. Was erwarten wir von einem Zusammenleben, wenn sich ein Teil der Bevoelkerung nur mithilfe basaler Kommunikation ausdruecken kann. Viele Schwarze in den USA und auch ein Teil der weissen Unterschicht empfindet es als Zumutung, vernuenftig lesen und schreiben zu lernen, argumentieren zu koennen, die highschool abzuschliessen. Genauso wie unsere ‚Goldstuecke‘ wollen die einfach nur monatlich „Ihre Kohle“ vom Staat und sozialisieren sich nur innerhalb ihrer Untergruppe. Das nutzen die Kommunisten aus, wenn sie wie die Antifa mit Steinen argumentieren, mit Grunzlauten wie den allseits bekannten Slogans, die man hirnlos nachaeffen kann, oder Huepfen als Dokumentation der eigenen Inkompetenz.

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  2. Das ist eine ganz einfache Sache.
    Dieser Kampf mit Ehrenkodex entspricht ungefähr dem Kampf bei den Menschenaffen, wenn es darum geht, wer Oberaffe, oder neuer Oberaffe wird.
    Der Sieger wird es, oder bleibt es.
    Der Verlierer zieht sich dann erst mal wieder zurück.
    Aber ansonsten passiert auch Nichts weiter.
    Kein weiterer Angriff, keine Demütigung, usw.
    Das ist ein Merkmal wahrer Anführer, die als Anführer, bzw. potentielle Anführer auf die Welt gekommen sind.
    Auf alle anderen trifft das damit nicht zu.
    Wir weißen Männer sind schon die wahren geborenen Anführer.
    Ja, ich schreibe es jetzt einfach, wir sind die Krone der Schöpfung.
    Und die „Mittelmenschen“ haben uns den Lead gestohlen, weil sie es nicht verkraften konnten und können.
    Wenn wir wieder ein friedliches und vernünftiges Zusammenleben für alle Menschen wollen, mit regeln und Ordnung, müssen wir uns den Lead wireder zurückholen.
    Nicht mit Gewalt und auch nicht mit Toten, versteht sich von selber.
    Aber wir müssen uns die Position wieder zurückholen, mit Verstand.

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  3. Wir importieren nur äusserlich so erscheinend Männer.
    Deshalb ist es gerade so traurig zu sehen, wie sich unsere deutschen Männerrechtler für diese Frauen im neuesten Markenpelz einsetzen.

    Vielleicht ist’s auch ein Sexding für all die Hoffmanns, Manndats und Schoppes.
    Sind ja immerhin Linkende.

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    1. Da sollte man auch ganz ehrlich sein.
      Die Hoffmanns, Manndats und Schoppes liegen auf der Skala zwischen Incel und Alphamännchen auch zischen Mitte und Incel, um es mal freundlich auszudrücken. 😉
      Wahrscheinlich bedienen die tatsächlich auch nur irgendwelche geheimen Hoffnungen. Ich stelle im realen Leben immer wieder auf’s Neue fest, werd von der Natur dort nicht benachteiligt ist, spielt bei dem Spiel auch meistens nicht mit.
      Egal, ob Männer oder Frauen.
      Ich habe bisher noch keine echt weibliche Feministin und noch keinen echt männlichen „Männerrechtler“ kennengelernt, werde real, noch virtuell.

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