Bruce Ohr: Der missing Link vom Russland-Dossier zum Weißen Haus.

Als Mini-Blogger geht man davon aus, dass die Leitmedien bestimmte Dinge nicht ignorieren können. Doch, was ich jetzt sehe, ist eisernes Schweigen. Nach dem Tod Epstein wurde in unseren Qualitätsmedien immer Trump genannt, der mit ihm vorher Kontakt hatte, obwohl er der einzige war, der die Ankläger beim ersten Prozess gegen Epstein unterstützt hat. Kein Wunder, dass sie zu den neusten Entwicklungen in einem anderen Fall kein Wörtchen verlieren. Ja, wäre ja zu blöd, wenn die ganzen vermeintlichen Verschwörungstheoretiker mit den angeblichen Russlandverbindungen recht haben könnten und zwar auch damit, dass das Steels Dossier und deren medienwirksame Verbreitung von ganz oben initiiert wurde. Die Vermutung hat sich nun bewahrheitet.

Der Beamte des Justizministeriums, Bruce Ohr, nutzte seine Position, um Informationen, die seine Frau in dem jetzt entlarvten Dossier gesammelt hatte, gegen Präsident Donald Trump und seine Kampagne auszutauschen.
Ohr wurde im Dezember 2017 von seiner Position als stellvertretender US-Generalstaatsanwalt zurückgestuft, nachdem Beamte des Justizministeriums die Rolle seiner Frau bei dem umkämpften Forschungsunternehmen Fusion GPS entdeckt hatten. Die Firma wurde von Trumps politischer Opposition engagiert: der Hillary Clinton Kampagne und dem Democratic National Committee. Die Studie beauftragte Ohrs Frau, Verbindungen zwischen Trumps Kampagne 2016 und Russland zu untersuchen. Darüber hinaus beauftragte der ehemalige Reporter des Wall Street Journal, Glenn Simpson, der Fusion GPS gründete, den ehemaligen britischen Spion Christopher Steele mit der Zusammenstellung des inzwischen berüchtigten, nicht überprüften Dossiers. (hier org. engl.)

Nellie Ohr arbeitet für die Präsidentschaftskampagne von Hillary Clinton und hat noch vor der Wahl versucht, Trumps Ruf zu beschmutzen, um dessen Wahl zu verhindern. Bisher ist bekannt:

Im April 2016 beauftragte ein Anwalt der Kampagne von Hillary Clinton und der DNC Fusion GPS separat mit der Untersuchung von Trump, während The Free Beacon im Mai 2016 seine Unterstützung einstellte. [2] Im Juni 2016 beauftragte Fusion GPS Steeles Firma mit der Erstellung des Dossiers. DNC-Beamte bestritten, dass ihr Anwalt einen Vertrag mit Fusion GPS abgeschlossen hatte, und Steele behauptete, er wisse nicht, dass die Clinton-Kampagne der Empfänger seiner Nachforschungen sei, bis er Monate später einen Vertrag mit Fusion GPS abschloss. [9] [10] Nach der Wahl von Trump zum Präsidenten wurde die Finanzierung von Clinton und der DNC eingestellt, aber Steele setzte seine Forschungen fort und wurde direkt vom Fusion GPS-Mitbegründer Glenn R. Simpson bezahlt.

Auch das FISA-Memo war bekannt, dass das Weiße Haus den Auslandgeheimdienst missbraucht hatte, um Trump auszuhorchen. Eine besondere Rolle spielte dabei James Comey, der wie ich schon in einem früheren Artikel vermutete, die Ermittlungen, die er kurz vor der Wahl gegen H. Clinton anstrengte und nur Tage vor der Wahl wieder einstellte, nur fingiert hat, um in die Nähe Trumps zu kommen. Er hat ihm ja auf Nachfrage verheimlicht, dass immer noch gegen Trump ermittelt wird. Nun ist mit dem sogenannten 302s die Lücke zwischen Clinton und den Geheimdiensten bzw. FBI geschlossen. Das Justizministerium hat ein 302-seitiges Dokument erhalten mit Gesprächsmitschriften. Justizminister Barr hat in der letzten Zeit schon unzählige FBI-Beamte zurückgestuft, entlassen und in den Ruhestand geschickt.

Ohrs Frau Nellie, die von Simpson engagiert wurde, weil sie eine russische Analystin ist, erstellte auch ihre eigenen Dossiers zu Trump. Sie benutzte ihren Ehemann, um die Informationen an das FBI weiterzuleiten, wie aus den Dokumenten hervorgeht. Ferner zeigen die Dokumente, dass Nellie Ohr ihrem Ehemann mitteilte, dass sie E-Mails löschte, die von seinem DOJ-E-Mail-Konto gesendet wurden.

Die Frau hatte wirklich kriminelle Energie. Man erstellte eine Tabelle mit Namen von Russen, die mit Trump in Verbindung gebracht werden sollten, um seinen Ruf zu schädigen.

Zu dieser Liste von Personen, die angeblich mit Trump in Verbindung stehen, gehören: ein Russe, der an einem „Gangland-Mord“ beteiligt ist, ein usbekischer Mafia-Don; ein ehemaliger KGB-Offizier, der wegen des Mordes an Paul Tatum verdächtigt wurde; ein Russe, der angeblich „Banken aufkauft und sie trocken pumpt“; ein russischer Geldwäscher für Sergei Magnitsky; ein Türke, der beschuldigt wird Öl für ISIS verschifft zu haben; ein Ehepaar, das dem Trump Institute seinen Namen verlieh und für seine „Get-Rich-Quick-Programme“ wirbt; ein Mann, der ihm ein Getränk einschenkte; und andere.

Im FBI stellte man fest, dass die ganzen Informationen über Trump, die ins FBI durchgestochen wurden, in keiner Weise belegt sind und im FBI unsauber gearbeitet wurde. Bruce Ohr wurde daraufhin aus dem Justizministerium entlassen. Dass aber im FBI und im Justizministerium mehrere Leute im Sinne H. Clintons arbeiteten, sieht man daran, dass er auch noch nach seiner Entlassung Informationen von Steels an das FBI weitergab. In diesem schriftlich festgehaltenen Gespräch schön zu sehen. Seltsam, wenn man dort schon festgestellt hat, dass das Humbug ist und manche Mitarbeiter trotzdem fleißig weitersammelten. Es werden auf Twitter auch die Namen genannt, die das ermöglicht haben. Was für ein Zufall, dass darunter auch McCabe ist. Ich habe ja in einem früheren Artikel schon geschrieben, dass seine Frau von H. Clinton 500000$ für ihren erfolglosen Wahlkampf bekommen hat und ich meinte, dass man sowas nicht einfach so für umsonst hergibt, sondern eine unausgesprochene Gegenleistung zu erhalten. Vielleicht war das Geld ja ohnehin für ihn gedacht, um bei dem Spiel mitzuspielen. Auch die anderen Namen dürften nicht unbekannt sein und die etc. kann man sich leicht ergänzen:

Brennan, Clapper, Comey, McCabe, Priestap, Bruce Ohr, Loretta Lynch, Rosenstein, Obama, etc.

Und besonders Peter Strzok, ehemaliger FBI-Agent, der mit den Ermittlungen um H. Clintons privatem E-Mail-Server betraut war, selbst aber geheime Kontakt zu Teilen der Demokraten hatte. Kein Wunder, dass bei den Ermittlungen nichts herausgekommen ist. Wahrscheinlich haben die deutschen Qualitätsjournalisten nur auf Wikipedia recherchiert, weil dort wird herausgestellt, dass die Republikaner diesen Umstand nur deshalb herausstellten, um den Sonderermittler Mueller zu diskreditieren. Dass Mueller in der letzten öffentlichen Anhörung völlig zerbröselt wurde, dürften alle mitbekommen haben, die sich nicht durch die Zwangsmedien informieren. Schön blöd, wenn man die beiden auf Wikipedia zusammen mit dem gefakten Russland-Dossier in einem Topf sehen möchte. Ein nettes und sehr anschauliches Bild hat jemand auf Twitter veröffentlicht:

fisa2

Bei Bruce Ohr bin ich nicht sicher, denn es hieß, das Ehepaar hätte Berufliches und Privates strikt getrennt und

These 302s show that the FBI and DOJ were warned repeatedly by Ohr that ex-British spy Christopher Steele was virulently biased against the target of their investigation, Trump.

Ob Bruce nach seiner Entlassung die Informationen bei seinen Treffen nur direkt für das FBI abgegriffen hat, bevor sie auf Umwegen in dem Dossier veröffentlicht werden oder direkt an der Schmutzkampagne gegen Trump mitgewirkt hat, kann ich nicht sagen. Wichtig dabei wäre, wer die Informationen beim FBI erhalten hat.
Gravierend für die Demokraten könnte werden, dass die Russen über ihre Geheimdienste mitbekommen haben, dass eine Verbindung von Steels zu Fusion GPS, die Clintonkampagne mit der Mitarbeiterin Nessie Ohr, direkt zum Justizministerium zu ihrem Mann und dem FBI gelegt wurde. Zu freundlich aber auch, wenn man als Russe die Möglichkeit hat, Inhalte passend zu leaken bzw. einzelne US-Vertreter durch Erpressung damit gefügig zu machen, doch mal was Nettes aus dem Justizministerium oder dem FBI zu berichten. Dass man sich in diesen Strang natürlich auch einhacken kann, versteht sich von selbst.
Viele Namen sind in dem 302s noch geschwärzt aber ich habe gelesen, dass nach einem US-Informationsfreiheitsgesetz sich das noch ändern könnte.
Unsere Medien berichten in Dauerschleife über angeblich rassistische Äußerungen von Trump, wenn diese nicht grad vom Klima und Rechtsextreme unterbrochen wird. Mit H. Clinton gibt es ja über Bill eine sehr enge Verbindung zu Epstein, sodass es von Vorteil wäre, wenn Personen, die hier gesetzeswidrig staatliche Behörden zu persönlichen und parteipolitischen Zwecken missbraucht haben, auch im Logbuch von Jeff Epstein nach Paradies-Island auftauchen würden. Denn der Fall Epstein allein birgt die Gefahr, dass die wichtigsten Zeugen nach und nach überraschend wegsterben.
Ich wage mal eine Prognose, was die erste Meldung in unseren Leitmedien sein wird, wenn die Anklagen und Verhaftungen losgehen, am besten mit H. Clinton und Obama. USA auf dem Weg in den Faschismus: Trump lässt willkürlich verhaften!
Es ist gerade 14.50 und auch in den US-Leitmedien außer bei der Washington Post wird das ganze totgeschwiegen, obwohl geschwärzte Dokument schon vollständig im Internet zu finden ist und Teile mit Screenshots auf Twitter zitiert werden. Google scheint hier bei der Unterdrückung kräftig mitzumischen, denn unter News Bruce Ohr erscheinen außer der Washington Post kein großes Medium. Als ich unter News Bruce Ohr Fox News suchte, kam eine ganze Seite; bei der Neusten hieß es vor 10 Stunden. Als ich nur eine Minute später neuerlich mit dem gleichen Begriff suchte, weil ich mich entschied, diesen gleich noch zu lesen, war der Neuste plötzlich vom 12.08.
Für Deutschland mache ich jetzt mal den Anfang.

 

2 Gedanken zu “Bruce Ohr: Der missing Link vom Russland-Dossier zum Weißen Haus.

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