Neomarxistische Sprache zerstört das Denken.

In Köln Ehrenfeld wurde vor Kurzem bei einem Streit unter einer Gruppe Afrikanern ein Somalier erstochen. Ich musste mich fast über mich selbst wurden, dass ich sofort in Gedanken zu mir selbst sagte, warum haben sich nicht gleich alle gegenseitig erstochen. Kein Mitleid. Auch bei sexuellen Übergriffen von Migranten gegenüber Frauen und sogar Mord hält sich mein Mitgefühl inzwischen in Grenzen. Ich habe also festgestellt, dass ich „entmenschlicht“ bin.

Ich weiß, dass dies vor wenigen Jahren noch völlig anders war und, dass man allein in den Kommentarspalten genügend oft das Gleiche zum Ausdruck kommt. Manche meinen, solche Ereignisse wären sogar gut und würden die Regierung irgendwann nötigen ihren Kurs zu ändern. Das war im vergleichbarem Fall nicht immer so, wenn man an die erste große Asylantenwelle 1986 aus Bangladesh denkt. Einen ermordeten Tamilen hätte man genauso bedauert wie jeden anderen.

Ich stelle mal eine Vermutung auf, warum sich dies so drastisch geändert hat und dazu auch in der politischen Auseinandersetzung gegen Konservative hier oder Trump-Anhängern in den USA bei vielen nun auch Gewalt als legitim angenommen wird.

Am deutlichsten zu zeigen ist dies in Bezug auf den Beruf des Soldaten. Unabhängig davon, ob Soldaten für politische und wirtschaftliche Zwecke missbraucht werden, auf Umwegen wird ein Krieg immer als Verteidigung des eigenen Landes dargestellt (Deutschland wird am Hindukusch verteidigt). Damit der Soldat töten kann, braucht er ein abstraktes Konzept. Es geht um Kompanien, Verteidigungslinien und wieviel Mann(!) der Gegener in seinen Stellungen hat. Hat man einen Erfolg an der Front, dann ändert sich damit die Frontlinie. Der Soldat tötet nicht aus Hass, sondern mit dem Wissen, dass das Leben von weit mehr eigener Landsleute bedroht ist. Und damit ist nicht deren bloßes Überleben gemeint, sondern das Leben mit seinen ganzen Facetten der kulturellen und wirtschaftlichen Entfaltung. Diese Konzept funktioniert aber nur, solange sie die Soldaten nicht allein Aug in Aug gegenüberstehen. Es gibt genügend Frontberichte, wo man den gerade wehrlosen Gegner hat laufen lassen, feindliche Verwundete rettete oder deren gefahrlose Bergung ermöglichte.

Die Sprache formt das Denken und es ist den neomarxistischen Sprachingineure und den Feministen zu verdanken, dass die Schranke zwischen dem konkreten Zusammenleben und dem abstrakten Konzept in allen Bereichen eingerissen wurde. Meiner Meinung wurde dies mit der Beseitigung des generischen Maskulinums begonnen, worüber ich aus anderem Grund schon geschrieben habe.

Das generische Maskulinum ist (somit) die „Fähigkeit maskuliner Personenbezeichnungen, geschlechtsabstrahierend verwendet zu werden, insbesondere wenn es nicht um konkrete Personen geht“.[2] Von einem generischen Maskulinum spricht die Sprachwissenschaft (Linguistik) auch, wenn Bezeichnungen männlicher Referenten benutzt werden, um eine Allgemeinheit zu bezeichnen oder gemischtgeschlechtliche Gruppen oder Referenten, deren Geschlecht (Sexus) unbekannt oder gleichgültig ist.

Wenn es darum geht, abstrakt über die Gesellschaft zu reden, dann braucht es auch eine Möglichkeit die Personen zu abstrahieren, welche das generische Maskulinum ermöglicht. Die Genderisten behaupteten, dass man über Männer und Frauen oder einer Gruppe von „die Menschen“ nicht verallgemeinernd reden dürfte bis auf Ausnahmen, zu denen ich später komme-, dabei beweisen die ganzen Ratgeber und Frauenzeitschriften in ihren Artikel genau das Gegenteil. Artikel über bestimmte weibliche Gefühle, Beziehungen, Prominente und Königshäuser gehen immer, so wie bei Männern immer Bundesliga, Abenteuer und Karriere gehen. Da bilden die ganzen Übergänge von der toughen Frau zum verweichlichten Soy-Boy weder jeweils eine eigene Spezies noch eine Mehrheit. Ebenso meinen die ganzen überflüssigen postkolonialistischen Studien das Gleiche über jede der verschiedenen Kulturen und Rassen. Immer wieder höre ich, dass der Rassebegriff bei Menschen wissenschaftlich nicht haltbar wäre, dabei gibt es in den USA Mediziner, die untersuchen, ob sich bestimmte Behandlungen für andere Rassen(!) überhaupt eignen. Sogar dieser Artikel wäre unmöglich, wenn man nicht einen Rassebegriff verwenden würde; es also Menschengruppen gibt, die weitgehend mit den gleichen äußeren Merkmalen und geistigen Konzept ausgestattet sind und so auch eine weitgehend gleiche Kultur entwickelt haben.

Bevor die Neomarxisten die Unis, Medien und die Politik gekapert haben, war es möglich völlig wertfrei und abstrakt über Frauen, Männer, Homosexuelle und verschiedene Rassen zu reden und ergebnisoffen zu forschen. Man versuchte das Zusammenleben, Kriege oder kulturelle Reibungspunkte und somit auch die Folgen von Migration oder Parallelgesellschaften zu erklären. Wenn man festgestellt hat, dass Afrikaner in bestimmten Regionen weitgehend ein anderes Konzept von der Vergangenheit und der Zukunft hat, dann kann man zum Beispiel damit Fehler in der Entwicklungshilfe vermeiden. Niemand käme auf die Idee, dass man damit einen Ingenieur, der zufällig aus der gleichen Region herabwürdigt. Was man innerhalb des abstrakten Konzepts behauptet ist eben kein Vorurteil, sondern meist eine naheliegende Hypothese, die sich durch Untersuchungen und Statistiken bekräftigen oder wiederlegen lässt. Das gleiche gilt auch für abstrakte Aussagen über Frauen und Männer oder Berufsgruppen im Allgemeinen.

Das penetrante verwenden von Bürgerinnen und Bürger, Lehrerinnen und Lehrer oder Soldatinnen und Soldaten versucht man in meinen Augen vorsätzlich diese abstrakte Ebene zu zerstören, damit auf dieser Ebene nicht mehr diskutiert werden kann. Dies betrifft alle die neomarxistischen Steckenpferde: Frauen und Frauenquote, Gender, Migration, Seenotrettung usw. Wer sich wie Thilo Sarrazin auf einer abstrakten Ebene über die Folgen der islamischen Einwanderung äußert, dem wird konkrete Feindlichkeit gegenüber Muslimen unterstellt. Wer heute nur in Ansätzen auf einer abstrakten Ebene vor den Folgen der unbegrenzten islamischen Einwanderung warnt oder vor dem Pull-Effekt durch Seenotretter, wird sofort als Rassist bezeichnet. „Er hat Musliminnen und Muslime beleidigt“, und präsentiert sofort die bestintegrierten Aische und den Ali, der vor wirklicher Verfolgung geflohen ist. Diese konkreten Personen kommen aber in einem abstrakten Konzept über Einwanderung gar nicht vor. Das wäre so, als würde man einen Schachspieler, der die Dame schlägt, als frauenfeindlich bezeichnen.

Die Zerstörung abstrakter Konzepte über Beruf, Geschlechter oder Migration ermöglicht es den Neomarxisten mit allen, die man durch die Dauerindoktrination umerzogen hat, jeder echten fachlichen und politischen Diskussion auszuweichen. Kritik an Politikern, als Politiker, werden als grundsätzliche Diffamierung oder Beleidigung der Person(en). Wenn ich die SPD als Abschaum bezeichne, dann meine ich deren politisches Handeln und Verhalten innerhalb des abstrakten Konzeptes wie Politik in meinen Augen normalerweise betrieben werden sollte, während es mich mit Sicherheit keine Überwindung kostet, den einzelnen SPD-Politiker als Mensch genauso höflich und unvoreingenommen zu behandeln wie jeden anderen.

Wenn es aber den Links-grünen ebenfalls an einem abstrakten Konzept fehlt und es eben auch politische Gegner gibt, dann ist der Gegner keine Partei oder ein Programm, sondern nur mehr die einzelnen Personen dieser Partei. Deshalb beschränken sich Gegendemonstrationen gegen „Rechts“ immer auf Störungen, Blockanden, Brüllen und Dialogverweigerung. Was auf der abstrakten Ebene der politischen Auseinandersetzung Polemik, Satire oder Zynismus waren, um das Fachliche auch überspitzt auszudrücken, ist heute logischerweise die Gewalt gegen Personen und Sachen der gegnerischen Partei. Bringt jemand das Argument, dass Seenotrettung in erster Linie einen Pull-Effekt hat und den Schleppern nutzt, dann sind die links-grünen Konsensparteien „angewidert“ und „bestürzt“. Dass es sich nur um eine durchaus zutreffende Feststellung handelt, die fachlich richtig ist und nicht eine private Meinung, die angeblich menschenverachtend ist, wird einfach unterschlagen.

Was passiert in Ihrem Kopf, wenn sie hören „Deutsche Soldaten bekommen neue Ausrüstung“ oder „Deutsche Soldatinnen und Soldaten bekommen neue Ausrüstung“? Mir geht bei ersterem automatisch das Konzept der Verteidigung durch den Kopf. In welchem Bereich will man die Kampfkraft erhöhen, welche konkreten Waffen werden beschafft? Bei letzterem sehe ich konkrete Personen vor mir, Männlein und Weiblein, denen man passend geschneiderte Uniformen verpasst worden sind. Blödsinn wie, ist der BH in Tarnfarben? u.ä. Wer in der heutigen Zeit Schüler ist, dem wird das generische Maskulinum ausgetrieben und so auch das abstrakte Konzept. Wird über Menschen geredet, sind es immer konkrete Personen, die mir aufgrund meiner moralischen Grundhaltung etwas aufnötigen. Deshalb gehen alle für Toleranz und Bunt auf die Straße, weil es einem vorgaukelt, man würde gerade konkret anderen etwas Gutes tun. Darum demonstriert man für die Enteignung konkreter Miethaie, weil damit „die Menschen“ geholfen wird. Dass Mieter und Vermieter ein freiwilliges Vertragsverhältnis eingehen, Vermieter in eigenem Risiko Investitionen betreiben und am Ende für Steuereinnahmen sorgen, kommt dort gar nicht vor. Also Teil der abstrakten Ebene des Marktes und des Staates sind. Wenn es überall menschelt und jede individuelle Aussage gleich viel wert ist, braucht es natürlich einen Rahmen, damit es nicht aus dem Ruder läuft. Denn, wenn die Links-Grüne mit positiven Einzelfällen kommt, dann wird der politische Gegner von der abstrakten auf die konkrete Ebene genötigt und da finden sich genügend negative Einzelfälle. Deshalb gibt es die Political Correctness, um das zu unterbinden, bzw. ihnen Rassismus vorgeworfen werden kann.

Diese Dauerbeschallung hat auf den ersten Blick auch mich verändert. Wenn ich völlig abstrakt darüber nachdenke, welche Auswirkungen Morde und Vergewaltigungen auf die öffentliche Meinung und die Politik in Zukunft haben werden, ob mehr Morde „gut“ wären, um eine Veränderung herbeizuführen, dann kommen mir inzwischen konkrete Personen vor Augen, deren Schicksal mich nicht juckt. Was ich an mir selbst befremdlich finde.

Dabei ist es nur das oben genannte abstrakte Konzept des Soldaten, wenn er hört, „Die feindliche Stellung besteht aus 12 Mann“, im Gegensatz zu „Die feindliche Stellung besteht aus 12 Soldatinnen und Soldaten“. Man appelliert hier eher an eine persönliche Skrupellosigkeit, anstatt an die militärischen Fähigkeiten und die Professionalität, anderes Leben zu verteidigen. Kein Offizier würde aus PC in dieser Situation irgendwelche moralische Bedenken bei den Soldaten erzeugen wollen.

Linke Parteien, die den politischen Feind in Form von konkreten Personen vermitteln und nicht in deren politischen Programm, der fördert, dass eigentlich friedliche Personen die Bekämpfung konkreter Personen als legitimes politisches Mittel sehen. Um die moralischen Skrupel zu überwinden, muss man aber die Personen wirklich hassen, weshalb auch zum Hass aufgestachelt wird. „Ganz Hannover hasst die AfD“, habe ich heute in Sprechchören gehört. Das gelingt umso leichter, wenn man sie nicht als gleichwertige Menschen bezeichnet, sondern alle als Nazis. Schon mal was von Nazinnen gehört? So geht Entmenschlichen und so geschehen Gewalt, Blockade und Störungen nur auf der „abstrakten“ politischen Ebene.

Deshalb mache ich mir über mich gar keine Sorgen, wenn ich an den anfangs beschriebenen Gedanken zurückschaue. Dass mich der Mord in Köln nicht juckt und im ersten Moment daran denke, ob es für unsere Zukunft nicht „besser“ gewesen wäre, wenn sie sich alle gegenseitig umgebracht haben, zeigt mir nur, dass mich die ganze menschelnde Indoktrination nicht davon abbringen kann, die konkrete und die abstrakte Ebene zu trennen. Jetzt nachzuschieben, der ermordete Afrikaner täte mir natürlich auch leid, wäre da nur politkorrektes Understatement.

12 Gedanken zu “Neomarxistische Sprache zerstört das Denken.

  1. Abstrakt betrachtet wäre es für unsere Zukunft besser, die hätten sich Alle gegenseitig abgemurkst.
    Denn dann könnten die keinen weiteren Menschen mehr töten, oder verletzen, keine Frau mehr vergewaltigen und kein Kind vor den Zug stoßen.
    Außerdem bräuchten die keine Wohnung mehr und würden uns kein weiteres Geld mehr kosten.
    Es würde sich Niemand mehr von denen bedroht fühlen, etc.
    Also abstrakt betrachtet, wäre es besser, die hätten sich alle gegenseitig abgemurkst.

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  2. Na ja, mit dem Gequassel ist es halt, wie beim Klempner, der eine marode Wasseranlage in Betrieb zu halten hat. Das Gequassel ist das Dichtungsmaterial, von dem er wahre Massen braucht.
    Und weil unser Klempner auch so schon ununterbrochen am Rennen ist, fürchtet er nichts mehr, als dass sich der Leitungsdruck erhöhen könnte.
    Und in welcher Stimmung wird er sich vermutlich befinden? – Oh Oh…

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  3. Bei mir ist das auch schon länger so. Mich hat auch nicht so sehr der konkrete Mord hier und da interessiert. Es sei denn, er ist relevant. Ich bin nicht Kandell. Ich schau einfach, wer so im Mordtrakt hockt und das sagt mehr als jeder konkrete Fall in den Medien. Aber so eine Übersichtsperspektive ohne leicht manipulierbare Statistiken ist nicht kommunizierbar. Ein Dilemma.

    Es gibt auch gewisse Leute, die tot vor mir liegen könnten, ohne dass ich Mitleid hätte. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit meiner Aggression und der Impulskontrolle. Für mich ist es zwecklos, etwas an der Aggression an sich zu machen. Der Zug ist abgefahren. Ich versuche nur noch mit Vernunft Gewalt abzuwenden.

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  4. Mal so aus rein atheistischer und materialistischer Perspektive, da ist ja der Lebenssinn im Grunde einfach.
    Erfolgreiche Genweitergabe.
    Mit welcher Begründung hat da ein Somalier, oder was auch immerm mehr Anrecht drauf als jemand hier?
    Und wenn der Mensch sich vom Tier unter anderem durch die Impulskontrolle unterscheidet, welcher Imperativ der Menschlichkeit soll da eigentlich zum Zuge kommen?

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    1. Weitergedacht, auch, wenn es „die Menschen nicht wahrhaben wollen, am Ende wird sich die Gruppe durchsetzen, die am erfolgreichsten bei der Genweitergabe ist und deren Kultur wird dann dominieren.

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      1. Wobei man an einer Stelle einschränken muss – Da Denken im Spiel ist, kann man die Sache nicht mechanistisch betrachten. Zum Beispiel gabs ja bei Sozialexperimenten die große Überraschung, dass bei einer geheimen Wahl nicht der Stärkste gewählt wurde oder der, der „öffentlich“ die größte Reputation hatte, sondern eher Leute, denen man vertraute, eher so ruhige gerechte Typen (habs aber nicht exakt im Kopf).
        Wenn man nach „durchsetzen“ fragt, müsste man also auch nach den Rahmenbedingungen fragen. In einer wüsten Schlacht von lauter Einzelindividuen wird sicher einfach der Stärkste (plus minus Zufall) gewinnen, aber sobald sich Allianzen bilden, wirds komplizierter. Sind Kernfamilien im Spiel wirds noch anders, die halten nämlich bedingungslos zusammen (kapieren die Linken nie mit ihrer Familienverachtung).

        Hier bei uns sehe ich es wie eine Gruppe Kaninchen, die mit schreckgeweiteten Augen dasitzen und sich gegenseitig versichern, dass Wölfe keine Kaninchen fressen, und dabei laut piepsen: „Ich bin ein Wolf, ich bin ein Wolf!“. Und petzen: Die da drüben, die sind aber echt mal Kaninchen und schmecken bestimmt besser.

        Im Grunde sitzen gerade genau solche Omega-Typen am Ruder, weil die Alpha- und Beta-Typen zu faul waren, solche Besserwisser und Anpasser, die normalerweise nie zum Zuge kommen, aber einem nützlich erscheinen, um lästige Arbeiten zu erledigen. Tja, und jetzt haben die den Laden übernommen, benehmen sich aber weiter wie Omega-Tiere. Sie Wagen es nicht, Begriffe in ihrem eigenen Sinn zu verwenden, sondern verdrehen diese. Sie sind nicht geradeaus, sondern agieren hintenherum. Sie bezichtigen nicht klar und deutlich, sondern verleumden, sie greifen nicht offen an, sondern intrigieren. Wiederlich. Die sagen ja auch nicht, dass der Mann Scheiße wäre, sondern sie sagen Patriarchat, sie sagen dir auch nie ins Gesicht, dass Du Scheiße für sie bist. Trauen die sich gar nicht. Nur aus dem Rudel heraus und auch dann am liebsten hintenherum.

        Und das Ganze ist momentan irgendwie ein gesamtgesellschaftliches Problem.

        Ums direkt auf die politische Ebene zu bringen: Ich bin der AfD gegenüber nach wie vor etwas misstrauisch. Die müssen ihr Problem mit der Psychiatriefraktion rechtsaußen in den Griff kriegen. Aber trotzdem sehe ich persönlich momentan keine Alternative. Gerade weil sich die oben genannten (und weitere nicht genannte) Probleme quer durch alle etablierten Parteien ziehen. Die Wörter Links und Rechts kann man eigentlich knicken. Eigentlich müsste man sagen: Bist Du gewillt, der Realität ins Auge zu blicken und darüber dann selbstehrlich in klaren Worten zu diskutieren, ja oder nein? Dann wäre ich bereit, mit jedem zu diskutieren, egal ob links oder rechts.

        Aber den Dauer-LSD-Trip, der hier momentan läuft, halte ich jedenfalls nicht mehr aus.

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      2. Eine Sache, die Sie anschneiden, hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm und Sie vielleicht auch nicht: Was ist, wenn die bewusstseinserweiternden Drogen inklusive des Ritalins für die Kinder, einen Anteil am Massenwahn haben? Es gibt mittlerweile Studien, die belegen, dass selbst die Antibabypille bereits erheblichen Einfluss auf die Partnerwahl hat. Frauen, die die Pille nehmen, suchen weiblichere Männer aus.

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  5. Vielleicht ist meine Frau so normal, weil sie nie die Pille genommen hat. Und, weil sie eben die Realität sieht, dass eben Männer auch Dinge mögen und können, die Frauen eher weniger mögen und können, hat sie bei jungen Frauen einen schweren Stand, denn die halten sich für allkompetent.

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    1. Ja guckt’s doch endlich mal alle ordentlich die beiden Videos über die Pille die ich beständig spamme. 😉

      Insbesondere, da davon auszugehen ist, dass Youtube die über eher kurz als lang zu h8speech erklärt.

      https://bit.ly/2Hug0H3
      https://bit.ly/2znuq7u

      Die suchen nicht nur weiblichere Männer als sie eigentlich mögen würden, die können auch später ihre eigenen Söhne nicht ab …

      Mit der Omegamännchenthese steht Hans keinesfalls alleine im weiten Walde, wird hier anders genannt.

      Wessen Kultur genau die Gammamännchen Kultur ist, dass sollte hier die Frage sein, bzw besser nicht. 🙂

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  6. Zum Thema „Kritik als Diffamierung und Beleidigung“: Ich glaube nicht, dass eine „Beleidigung“ unter Erwachsenen „funktioniert“, wenn sie nicht *zutrifft*, was damit dann wieder keine Beleidigung, sondern eine Tatsache ist.

    Es gibt da ja gewisse, notorische Bundestagsvizepräsidentinnen, die diesen unsäglichen Paragraphen verwenden, um gegen jeden vorzugehen, der sagt, sie seien doof, fett und hässlich.

    Man mache diese Aussage mal über zB Nazi Paikidze.

    Was ich sagen will: Eine Beleidigung _stimmt_ entweder, dann trifft sie aber den Richtigen, oder aber der „Beleidiger“ diskreditiert nur sich selbst. Es gibt nur einen Grund, das gesellschaftlich oder gar strafrechtlich zu ächten: Die Doofen wollen sich lieber einbilden können, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen.

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