Die Katholische Kirche als öko-sozialistisches Shithole.

Ich freue mich immer wieder, wenn ich den jüngeren Pfarrer aus einer Nachbargemeinde treffe. Er ist das genaue Gegenteil von den Kirchenfürsten, die über ihm stehen, denn er sieht einfach wesentlich klarer, warum den christlichen Kirchen die Gläubigen in Scharen davonlaufen. In einem kurzen Gespräch mit ihm vor einigen Tagen sagte ich, dass es mir schon reicht, wenn ich den Papst, diesen linken Vogel sehe. Das nahm er mir in keiner Weise übel, sondern legte gleich selber los. Sinngemäß, Franziskus rede nur unverbindliches Wischiwaschi und das wichtigste wäre für den, dass er im Mittelpunkt steht und alle ihn toll fänden. Ich sprach ihn darauf an, dass ich es völlig überzogen finde, wenn es in jeder Messe die Gläubigen mit Klimawandel und Flüchtlingen zugetexten werden, denn das ist nichts, was irgendwie mit der engeren Lebenswelt zu tun hätte. (Da ist noch nicht eingerechnet, dass der angeblich menschengemachte Klimawandel mit dem drohenden Weltuntergang einfach Humbug ist) Da stimmte er mir zu und meinte, dass er das er das äußerst selten bringe und wenn, höchstens in den Fürbitten. Als ich sagte, dass es allein ein Grund ist, aus der Kirche auszutreten, wenn Kardinal Marx vom Fasten spricht, zeigte er mir darauf auf seinem Handy einen Sketch von einem Interview mit „Kardinal Marx“ an einem Tisch, wo nur dessen Hälfte mit Schinken, Hühnchenschenkel, Obstschale, Rotwein und diversem anderen Zeug aufgedeckt war. Es ging um den Protz in der Kirche, was Marx aus der Hüfte mit vollem Mund locker wegbügelte und am Ende dem protestantischen Moderator nahelegte zu den Katholischen zu wechseln, um nicht auf die Völlerei verzichten zu müssen. Der Pfarrer fand den Sketch toll, während er meinte Kardinal Marx sei davon überhaupt nicht begeistert gewesen. Warum wohl. Er erwähnte auch, dass der Synodale Weg ein völliges Durcheinander wäre. Was er vom Papst und Marx hielte, sage er am besten nicht, meinte er.

Nun habe ich mir den „Synodalen Weg“ mal genauer angeschaut. Es geht darum, dass die deutschen Bischöfe sich am Papst vorbei reformieren und moderner machen wollen und da jeder seinen Senf dazugibt. In diesem Kommentar sieht man, wer sich da alles einmischt und, was geändert werden soll.

Gerade flatterte die gefühlt siebenunddrölfzigste Erklärung zum „synodalen Weg“ herein. Die jetzige ist von den „kirchlichen Reformgruppen“. Unterzeichner sind: KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche, Aktion „Lila Stola“ und Frauenwürde e.V. – Projektgruppen von Wir sind Kirche, Aktion „Maria 2.0“, Aktionsgemeinschaft von 160 Pfarrern und Diakonen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart (AGR), Freckenhorster Kreis, Gemeindeinitiative.org, Initiativgruppe vom Zölibat betroffener Frauen, Institut für Theologie und Politik, Leserinitiative Publik-Forum e.V., Münchner Kreis – Initiative von in der Pastoral Tätigen in der Erzdiözese München-Freising, Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V., OrdensFrauen für MenschenWürde, Pfarrer-Initiative Deutschland, Priester im Dialog, pro concilio, Redaktion imprimatur, Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen, Die Betroffeneninitiative „Eckiger Tisch“ unterstützt diesen Aufruf. Inhalt: Das übliche.

Klerikale Macht weg, Frauenpriestertum, Abschaffung des Zölibats, wie auch immer geartete Anerkennung homosexueller Beziehungen und Anpassung der Sexualmoral. Das alles wie immer mit der einen oder anderen leichten Variante. Unterm Strich geht es um die partielle Dekonstruktion verbindlicher katholischer Lehre. Alles das wird postuliert in einer Form, die an Frechheit und Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Auslöser ist natürlich für alles der sexuelle Missbrauch durch Kleriker und damit der erneute, diesmal kirchenpolitische Missbrauch der Opfer.

Ja, allein, wenn man die obigen Gruppen und Vereine und dazu die Themen, die behandelt werden liest, dann klingt das nach einem neo-marxistischem Flächenbombardement. Da, wo das Wort Dekonstruktion fällt, ist immer die totale Zerstörung jedes halbwegs vernünftigen Regelwerkes die Folge. Das was an den Unis längstens gang und gäbe ist, droht jetzt auch der katholischen Kirche. Neomarxistische und feministische Kleingruppen übernehmen das Heft, jeder kann sein eigenes Geschwurbel für theologisch und jeden eigenen Bullshit dem Evangelium gleichwertig oder sogar höherwertig halten. Da ich die Aktivisten von Maria 2.0 schon mal im Fernsehen auf einer Demo rumhampeln sehen habe, habe ich den Namen gleich mit „Gender“ kombiniert. Schon beim ersten Treffer, musste ich mir eingestehen, dass ich nicht wusste, dass die katholische Kirche genauso weit zerbröselt ist, wie der evangelische Religionsverein der Selbsterlöser.

Im Referat Frauen-Männer-Gender sind die offene Frauen- und  Männerpastoral, die kfd und das Katholische Männerwerk verortet.

Zentrales Anliegen ist, die befreiende Kraft des Evangeliums geschlechtersensibel erfahrbar werden zu lassen.

 Auf dieser Grundlage arbeiten wir bei der Suche nach gerechten Antworten auf die persönlichen und globalen Herausforderungen unserer Zeit mit.

 Wir ermutigen und unterstützen Menschen, ihren Glauben in ihnen angemessenen Formen zu feiern, geschlechtergerecht zu handeln und nach erfülltem Leben jenseits von Rollenzuschreibungen zu suchen. (hier)

Ja, die Frauen kann man nicht mit der Frohbotschaft erreichen, weil sich Jesus ausschließlich mit Männern umgeben hat und Frauen eher eine Nebenrolle spielten. Um das zu ändern, heißt es in einem Religionsbuch zum Beispiel, es folgten ihm Jüngerinnen und Jünger. Man bezeichnet einfach nicht mehr nur die 12 Apostel als seine Jünger, sondern hat im Handstreich einfach alle dazu erklärt, die ihm mal einen Tag lang nachgelaufen sind und einfach vermutet, dass da sicher auch Frauen darunter gewesen sein müssen. Geschlechtersensibel erfahrbar machen. Was für ein Schwachsinn! Da hocken die Mädels in der Kirche und hören die Gleichnisse Jesu und fragen sich, wann endlich mal eins mit Frauen kommt. Und, weil das nicht der Fall ist, treten sie dann aus, weil sie immer nicht mitgemeint werden.

Da hocken Leute in der Kirche, weil sich bei aller Christlichkeit die ganze Woche trotzdem die Faust in der Tasche ballt, wenn man einen schlägernden Ehemann oder eine Furie im Haus hat, und etwas Zuspruch und Kraft brauchen und dann labern die was von den globalen Herausforderungen.

Der Pfarrer hat gesagt, Kirche werde an der Basis gemacht, und er meint sicher nicht die, die sich Christen nennen und wild durcheinandervögeln, dass man am Kirchentagen Kondome verteilen muss und Vulven malt. Wenn es nach der Aktion lila Stola ginge, dann würde Jesus wegen Frauendiskriminierung ausgeschlossen. Vielleicht erfolgt die Festsetzung der Inhalte der Kirche bald nicht mehr entlang der christlichen Werte, sondern streng entlang des links-grünen Zeitgeistes wie man es schon bei den Parteien beobachten kann. Ob SPD, Grüne, CDU, CSU oder FDP alle huldigen dem neomarxistischem Einheitsbrei kombiniert mit der öko-sozialistischen Klimahysterie. Da fühlt sich dann jeder aufgehoben. So sind diese Parteien im Parlament ganz lieb zueinander und die Wähler auch, denn alle kämpfen gegen den bösen Rechtspopulismus, der ihre Harmonie zerstört. Eigentlich muss man die Evangelische Kirche gleich dazunehmen, denn sie erhalten für ihren öko-sozialistischen Dreck von ihnen gleich noch den göttlichen Segen. Und der pseudoheilige Franz steht da in garnichts nach:

Ich lade Sie ein, der Kern einer neuen Gruppe von Führern zu werden, die die Energiewende auf eine Weise vollziehen, die an die Völker der Erde denkt, an die kommenden Generationen, an alle Arten und Öko-Systeme!
Papst Franziskus, Juni 2018

Die christlichen Kirchen haben niemals ihre Lehre dem Zeitgeist angepasst, sondern sogar alle ausgestoßen oder sogar getötet, die dagegen verstoßen haben. In Ansätzen das, was heute der Islam praktiziert, nur an der Zahl an Toten von denen übertroffen. Hätten die Kirchen die Menschen nicht zum Glauben gezwungen und ihre Macht missbraucht, dann hätten sie auch Zulauf bekommen und hätte man sich frühzeitig dazu entschieden, das Evangelium in Deutsch zu verkünden.

Noch weniger braucht man einen Verein, der für jeden alles anbietet. Jede Vereinssatzung ist strenger als die kirchliche Lehre, die für jeden Humbug und jede Perversion offen ist. Die ganzen pseudo-christlichen Linksaktivisten hätten es nicht nötig, auch noch die katholische Kirche nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen:

Überall, wo sich drei unter meinen Namen versammelt haben, da bin ich unter ihnen,

heißt es. Wenn im Evangelium nur die Ehe für Mann und Frau gesegnet ist und Schwule nicht explizit genannt werden, dann ist eben die Ehe für Schwule nicht gesegnet. Und? Die Jünger waren eben 12 Männer und Weibern, denen das nicht passt, sollen sich die eben dazudenken und die Bibel von mir aus gendergerecht in Reimform aufschreiben. Nur, weil man vom fetten Kuchen der Kirchen etwas abhaben will, haben sie nicht das Recht anderen Christen ihre Story auf die Augen zu drücken.

Als ich zu dem Pfarrer sagte, dass ich der orthodoxen Kirche wesentlich näher bin, als seiner katholischen, meinte er, dass er die auch toll fände, weil sie in der Lehre eben rigoros wäre. Im Grunde wünscht er sich das auch von seiner Kirche.

In den letzten zwei Jahren ist mir aufgefallen, dass immer mehr ihr Kreuz um den Hals offen tragen. Getragen haben sie es wohl schon immer, doch nun ist es für alle sichtbar. Heute geht es darum sich auch zu trauen, wenn man an größere Städte denkt. Wenn die Kirchentagsdödel mit der Regenbogenfahne „Mut“ beweisen, dann ist das heuchlerisch, denn es ist ein Kniefall vor der Beliebigkeit, die auch jeden andern Glauben integrieren will, anstatt sich mit Mut abzugrenzen. Wenn der Papst sinngemäß sagt, egal in welcher Religion jemand sein Wort an Gott richtet, es ist immer der eine Gott…-Arschloch.

Wenn sich die deutsche katholische Kirche dem Zeitgeist anbiedert und das sogar ein Marxist im Vatikan nicht gut findet, dann kann man davon ausgehen, dass erst recht die afrikanischen und südamerikanischen Kirchen das nicht gutheißen werden. Als Christ muss man fast hoffen, dass sich die selbstgerechten Bischöfe und Kardinale zügig noch mehr an den Islam und den Zeitgeist anbiedern, bevor Dschihadisten zeitnah den Vatikan erobern.

Dann wird eine kleine Sekte von christlichen Kreuzträgern als kleine Sekte übrigbleiben, die sich nie dem Zeitgeist und den Heuchlern im Namen Christi unterworfen haben, vor denen schon die Offenbarung des Johannes gewarnt hat.

5 Gedanken zu “Die Katholische Kirche als öko-sozialistisches Shithole.

  1. Nicht nur die katholische Kirche, sondern die ganze Welt ist gespalten und polarisiert in beide Extreme. Was heisst da gespalten? Sie ist fragmentiert. Und die Vernunft ist auf allen Seiten verloren gegangen. Deshalb muss man sich ja ständig aufregen. Aber auch das scheint irgendwie gewollt. Jeden Tag neue Aufreger. Nur ja kein Friede und keine Freude. Das wäre ja schrecklich.

    Gefällt 1 Person

  2. Irre sehenswert ist auch der Dialog zwischen den Katholiken Michelle Malkin and Alex Marlow. Malkin hat ein Buch geschrieben, das thematisch den Blog von Die Hassrede auf den amerikanischen Raum bezieht, also die organisatorischen Verbindungen der Einwanderungsindustrie nachgeht. Natürlich ist die katholische Kirche involviert.

    Übrigens ist WordPress leider auch nicht mehr sicher, wie sie erklärt.

    Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.