Gewerkschaften: Bereit für das linkstotalitäre Regime.

Zu den überflüssigsten Organisationen in Deutschland dürften inzwischen die etablierten Gewerkschaften gehören. Die sind seit mindestens 10 Jahren so unsichtbar, dass gar nicht aufgefallen ist, dass sie eigentlich noch gefehlt haben bei dem ganzen Klimatralala. Obwohl die Gewerkschaften nur streiken dürfen, wenn es im engeren Sinne um Tarifabschlüsse, Arbeitszeiten und Arbeitsrecht geht, haben die MM-Medien den bloßen Aufruf, dass sich Arbeiter an den FFF-Demos beteiligen sollen, gleich zum Streik umgedeutet:

Gewerkschaft und Kirche rufen zu Klimastreik auf

Bei ihrem neuen globalen Klimaschutzstreik am Freitag werden Schüler in Deutschland von zahlreichen Organisationen und Verbänden unterstützt – so riefen etwa die Gewerkschaft Verdi und die evangelische Kirche zur Teilnahme auf. Er hoffe, dass sich Fridays for Future „zu einer gesellschaftlichen Bewegung ausweitet“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Montag in Berlin.

Die Gewerkschaften sind in den letzten Jahren vollständig zu einer linksextremen Organisation mutiert, denen das Schicksal des gewöhnlichen Arbeiters völlig egal ist und deren Führungskräfte gemeinsame Sache mit den Unternehmern machen. Seit der Euroeinführung hätte Deutschland durch den günstigen Wechselkurs Mark/Euro durchaus eine deutliche Lohnsteigerung vertragen, damit die übrigen europäischen Länder bessere Wettbewerbsbedingungen gehabt hätten. Aber so hat man lieber die Inlandsnachfrage niedrig gehalten und lieber exportiert, obwohl die Empfängerländer ohnehin nur in den TargetII-Salden anschreiben lassen. Würde man die Beamten mit ihren Lohnsteigerungen noch herausrechnen, dann gäbe es seit 20 Jahren faktisch keine Lohnsteigerung. Danke liebe Gewerkschaften. Der gemeine Gewerkschaft-Apparatschik in den DAX-Unternehmen wäre schön blöd, dem eigenen Unternehmen ans Bein zu Pinkeln, denn schließlich ist man im Vorstand und den Aufsichtsräten gut Freund und verdient ein Vielfaches des gewöhnlichen Arbeiters. Die Arbeitskämpfe und Streiks, die ich als Kind noch aus den Nachrichten kannte, sind längst Vergangenheit:

In Deutschland wird auf die im internationalen Vergleich wenigsten Streiktage verwiesen. Streiks sind für alle Gewerkschaften mit hohen Kosten verbunden und für Arbeitgeber neben kurzfristigen Produktionsausfällen langfristig ein Standortnachteil. So ist es im Sinne beider Parteien, Streiks zu vermeiden.

Ja, wer möchte schon den Arbeitsplatz schädigen, an dem er ein gutes Auskommen hat.

So saßen nach einer Ermittlung des Instituts der deutschen Wirtschaft aus dem Jahre 2006 in den Aufsichtsräten der mitbestimmungspflichtigen Unternehmen ca. 1.700, zum Teil hochrangige, Vertreter der Gewerkschaften. An der Sozial- und Arbeitsverwaltung nehmen die Gewerkschaften teilweise durch Entsendung von Mitgliedern teil und treten immer dort als Vertreter der Arbeitnehmer auf, wo die Arbeitgeber sich von ihren Verbänden vertreten lassen. Aufgrund ihrer Stellung entsenden sie auch ihre Vertreter in allgemeine Einrichtungen, wie etwa den bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gebildeten Rundfunkräten (Wiki).

Hier profitieren die linken Hardcore-Ideologen von den Wohltaten des Kapitalismus, solange sie sich pflegeleicht und nicht aufmüpfig zeigen. Da blieb genügend Zeit eine rein politische Plattform zu errichten, um mit den Parteien ins gleiche links-grüne Horn zu blasen. Dabei brauchen sie keinerlei Berührungsängste mit linksextremistischen und marxistischen Gruppen zeigen und marschieren immer Seit an Seit mit der ANTIFA, um konservative Demonstrationen zu stören und zu behindern und sich auch betriebsintern als Denunziant und linker Reinigungstrupp zu betätigen. Kein Wunder, dass man der ANTIFA für ihren Jahreskongress das DGB-Haus in München zur Verfügung stellt. Die Vertrauensleute der Gewerkschaftsstasi leisten hier ganze Arbeit, sodass sich die Arbeiter, die davon genug haben, schon zum Teil in der konservativen Gewerkschaft „Zentrum“ organisieren. In den Augen des DGB sind das natürlich Nazis. Ein enttäuschtes Mitglied schrieb an den Gewerkschaftsbonzen Bsirske, dass er wegen der Unterstützung linksextremistischer Gruppen seine Mitgliedschaft beende. Er schrieb u.a.:

Der Tagespresse mußte ich entnehmen, daß sich ver.di Berlin-Brandenburg mit den folgenden „Organisationen“ gemein gemacht hat:

Allmende e.V., Antirassistische Initiative Berlin (ARI), Antifaschistisches Kollektiv Marzahn-Hellersdorf (AKMH), Antifaschistischer Kulturaufbau (AKA Vosifa), Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen HU Berlin (AKJ), Autonome Antifa Berlin (A2B), Berlin Outback Antifa (BOBA), Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt, Chili TK – Antifaschistische Jugendgruppe aus Treptow-Köpenick, DIDF Berlin – Verein der ArbeiterInnen und Jugendlichen e.V., DKP Berlin, Emanzipative & antifaschistische Gruppe Pankow (EAG), Haus der Demokratie und Menschenrechte (Vorstand der Stiftung), HDP Berlin, Interventionistische Linke (IL) Berlin, International Women Space, Jusos Berlin, Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), Kritische Jurist*innen FU Berlin, LAG Antifa (Die Linke Berlin), la:iz FU Berlin, Linksjugend [’solid] Berlin, ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, SDS.Die Linke Berlin, TOP B3RLIN – Theorie, Organisation, Praxis, Uffmucken Schöneweide – Für alternative Jugendkulturen und gegen Nazistrukturen in Schöneweide, VER.DI BERLIN, AG RECHTSEXTREMISMUS, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), Wedding Hilft, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan

Das juckte den natürlich überhaupt nicht, sondern man teilte nur mit, dass der Mitgliedsbeitrag wegen der dreimonatigen Kündigungsfrist weiterhin abgebucht würde.

Nun ist man natürlich unter den gewerkschaftlichen Linksideologen sauer, dass man nicht einfach so für politische Zwecke streiken darf, dann könnten sie auch fürs Klima zum Streik aufrufen, um für noch strengere Grenzwerte usw. zu sorgen. Dass die Autohersteller unter Strafandrohung der EU gezwungen sind E-Autos zu bauen, die keiner kauft, und ein völliges Verbot von Verbrennungsmotoren droht, interessiert die Gewerkschaften nicht, obwohl schon jetzt tausende in der Auto- und Zulieferindustrie entlassen wurden. Wer könnte so blöd sein, seinen eigenen Brötchengeber so zu schädigen? Doch es zeichnet sich schon ab, wohin die Reise gehen soll. Ein „Arbeitssoziologe“ meint, dass man das gewerkschaftliche Streikrecht auf das politische ausweiten sollte. Dass dieser Vogel als Fachmann für Arbeit von produktiver Arbeit und Wirtschaft keine Ahnung hat, erkennt man an folgender Aussage:

Braucht es in Deutschland eine Reform des Streikrechts?

Peter Birke meint: Ja. „Ich halte das deutsche Streikrecht für absolut unangemessen für eine demokratisch verfasste Gesellschaft. Natürlich sollten Beschäftigte ein Mitspracherecht haben bei der Produktion. Gerade wenn es darum geht, dass gesundheitsschädliche oder klimazerstörende Produkte hergestellt werden. Da müsste man schon mal drüber reden, ob man nicht andere Produkte oder zumindest ökologischer produzieren könnte.“

Als Beispiel nennt Birke eine Firma, die Teile für ein Kohlekraftwerk produziert. Angenommen, die Belegschaft würde sich dazu entschließen, lieber klimafreundlichere Solarzellen herstellen zu wollen, und dafür in den Streik treten, dann wäre das bislang mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht zulässig. „Es ist nicht nur Sache der Politik, zu sagen, wie die Gesellschaft funktionieren soll“, meint Birke. „Und das betrifft natürlich auch den Bereich der Produktion. Der alte Spruch, die Demokratie hört am Werkstor auf, müsste eigentlich längst überwunden sein. Aber sieht man sich das Streikrecht an, sieht man das noch nicht so richtig.“

Ja, Turbinentechniker entscheiden, dass sie ab morgen Solarzellen herstellen wollen oder sie bauen stattdessen gleich Biotomaten an. Die DDR hat es zumindest versucht, Dinge herzustellen, für die es eine Nachfrage und die entsprechenden Fachleute gibt. Die Unis sind schon so hirnentkernt, dass man dort glaubt, man könnte Beliebiges produzieren und es würde dann auf Anweisung gekauft. Die Aussage oben klingt schon stark nach einer Räterepublik. Ich denke, dass den Gewerkschaften das Schicksal unserer Autoindustrie deshalb egal ist, weil man sie ohnehin unter staatliche Kontrolle bringen will. Es wird von der Politik bestimmt, welche Autos gebaut werden dürfen. Keine SUVs mehr, sondern nur noch Kleinstwagen zum Carsharing und E-Autos. Alles was noch laufen soll, wird hoch subventioniert. Windkraft, Solar, die Bahn, auch, wenn dafür kein Markt besteht, bzw. erst durch Zwang oder Steuergelder entsteht.

Wenn erst politische Streiks erlaubt sind, dann werden Gewerkschaften zu politischen Organisationen, die dann als Einheitsgewerkschaft auch offiziell die Arbeiterschaft auf Linie halten. Eine Vertragsfreiheit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer existiert dann nicht mehr und eine Orientierung am freien Markt auch nicht, denn Unternehmensgewinne messen sich dann an der Höhe der staatlichen Subventionen. Solange die Gewerkschaften die Unternehmen bei der Lohndrückerei unterstützen, hatten sie auch freie Hand sich unter die Linksextremisten im Kampf gegen Rechts zu mischen und politisch unliebsame Beschäftigte auszuschließen. In einigen Jahren könnte es sein, dass die Unternehmen nach der Nase der Gewerkschaften tanzen, wenn sie mit dem Draht nach oben dafür sorgen, dass genügend staatliche Gelder fließen und kontrollieren, dass die Führung auch politisch verlässlich ist.

Während man im Nationalsozialismus und der DDR die Gewerkschaften in einem Aufwasch von oben gleichgeschaltet hat, sind die jetzigen deutschen Gewerkschaften diejenigen Organisationen, die auch in einem kommenden grün-marxistischen, totalitären Staat in der jetzigen Besetzung und Ausrichtung weiterbestehen werden. Es muss nur noch alles offiziell genehmigt werden, was sie heute schon betreiben.

 

 

 

5 Gedanken zu “Gewerkschaften: Bereit für das linkstotalitäre Regime.

  1. Ich frag mich auch, ob diese obskuren Forderungserfinder überhaupt sich selbst ernst nehmen. Die ZEIT hat da ihre Petra Pinzler, deren Aufgabe immer neue Stussforderungen rauszuhauen, um den Pulsschlag der Konservativen zu erhöhen. Und Ex-Knasti Theo Sommer glaubt doch auch nicht, dass seine exotischen Geopolitikvorschläge in Washington der Renner werden.

    Liken

  2. Ich wuerde ja dafuer plaedieren, nur noch Jute-Teddybaeren herzustellen, in Handarbeit. Das ist dann das wahre Paradies, in welchem man von Luft und Liebe lebt 😛

    Liken

  3. Man muß nicht gleich an die DDR denken, wenn man rein wirtschaftlich an die Zukunft denkt. Großbritannien in der Zeit vor Maggie Thatcher reicht schon.

    Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.