Marxismus reloaded: Kritiker werden für geisteskrank erklärt.

Laut Definition versteht man unter Krankheit die Störung der normalen Funktion eines Organs oder Körperteils, auch des geistigen, seelischen Wohlbefindens. Nach und nach im Leben sind die Funktionen unseres Körpers gestört und man wird sich selbst trotzdem nicht unbedingt als krank bezeichnen. Wenn die Störung altersangemessen ist und unsere Mobilität und geistig seelisches Wohlbefinden nicht zu sehr eingeschränkt sind, dann würden man es erst recht nicht tun. Dabei kommt es natürlich sehr darauf an wie jemand mit dieser Störung persönlich umgeht. Medizinische Behandlungen sind darauf ausgerichtet, dass es dem Kranken persönlich besser geht, also ist vor allem das subjektive Empfinden von Belang.

Zu bestimmten Zeiten und Ländern war das nicht immer so. In der ehemaligen Sowjetunion ging man davon aus, dass Menschen, die sich gegen die marxistische Ideologie stellten, psychisch krank sein müssten, so überzeugt war man von der Richtigkeit der eigenen Ideologie. Gegner waren also medizinisch zu behandeln, um sie von diesem Leiden zu befreien, damit sie sich wieder in die einzig wahre Sowjetgesellschaft eingliedern konnten. Ich meine, dass dahinter die Grundannahme steht, dass jedes Handeln oder Nichthandeln direkt die innere Haltung widerspiegeln muss und an diesem Punkt kann man direkt in die Gegenwart springen. Jeder, der zum Beispiel die AfD wählt, zu PEGIDA geht, „rechte“ Internetseiten liest, eine Petition gegen eine Moschee unterschreibt, spiegelt durch diese Handlungen seine innere Haltung wider und gilt so notwendigerweise als rassistisch, intolerant und menschenfeindlich. Gleichzeitig wird die Teilnahme an einer bunten Demo oder das Engagement bei „Demokratie leben“ immer mit der toleranten, antifaschistischen und weltoffenen inneren Haltung erklärt. Nie dürfen dahinter Opportunismus, Geltungsdrang, Karriere, Vermeidung von Nachteilen oder Steigerung des Selbstwertgefühles dahinterstehen und niemand würde das selbst zugeben bzw. andere darin bezichtigen, solange man sich im Kreis der „Guten“ bewegt. Die Rollen werden so gut gespielt, dass man als Außenstehender wirklich meinen muss, hier würden nur Leute rumlaufen, mit einem jungfräulichen Gewissen und reinster Tugendhaftigkeit. Der linke Opportunist, der durch sein Engagement nur ein paar Browny-Punkte für die Karriere sammeln will, wird sich insgeheim denken, was sind meine Kollegen doch für Idioten und Naivlinge.

Es ist darüber hinaus werden sich die meisten einreden, ihnen ginge es ausschließlich um die Sache, wenn sie auf eine Demo gehen und nicht um ein nettes Beisammensein und eine Möglichkeit vor anderen gut dazustehen. Bei seinen eigenen negativen Eigenschaften oder Fehltritten werden ja auch sofort Ausreden gesucht. Wer nichts auf die Reihe bekommt, weil er schlichtweg zu faul und zu inkompetent ist, der wird meist äußere Umstände dafür verantwortlich machen. Und, wenn es wirklich äußere Umstände sind, dann werden sie einfach ignoriert. Wenn Flüchtlingshelfer ausgenutzt werden und Flüchtlinge einfach keinen Bock haben die deutsche Sprache zu lernen und es als völlig normal ansehen, dass Frauen, vor allem, wenn es Ungläubige sind, alles hinterhertragen, dann können sie diese nicht einfach als faul und frauenfeindlich bezeichnen, denn das wäre ja ein völliger Widerspruch zu ihrer inneren Haltung. Das würde ihr eigenes Selbstverständnis völlig zerstören.

Dabei ist es nachweislich krankhaft, tolerant gegen alles Fremde zu sein und überhaupt keine Unterschiede zwischen sich und anderen zu machen, also völlig antirassistisch zu sein. Es heiß Williams-Syndrom und gilt als leichte Form geistiger Behinderung mit sehr bekannten Merkmalen:

Sie zeigen sich insgesamt gesehen eher ängstlich als optimistisch und machen sich insbesondere auch auf die Zukunft bezogen Sorgen um sich und andere Menschen.

Ein auffälliges Merkmal ist die häufige Distanzlosigkeit gegenüber fremden Menschen: Während Regelkinder übliche Phasen des Fremdelns durchleben, sind Kinder mit WBS oft durchgehend offene, kontaktfreudige und gesellige Kinder.

Menschen mit WBS sind lebenslang auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen, können jedoch mit der nötigen Assistenz ein individuelles Maß an Selbständigkeit entwickeln.

Das erinnert mich doch sehr an jene Studenten, die mit 35 noch bei Mama wohnen, nicht in der Lage sind einen eigenen Hausstand zu gründen und die ganze Welt umarmen möchten und sich den eingewanderten Orientalen buchstäblich an den Hals werfen. Obwohl dieses Verhalten nicht selten dazu führt, dass sie von diesen Männern unterdrückt, missbraucht oder gar getötet werden, sieht man die geistige Haltung, die dahintersteckt, inzwischen als den Normalzustand und jegliche Art von Intoleranz und Rassismus als krankhaft. Es nennt sich intolerant personality disorder und es machen sich Mediziner Gedanken darüber wie man diese „Krankheit“ behandeln könnte. Es sollen ein Medikament wirken und auch magnetische Wellen, die gleichzeitig auch den Glauben an einen Gott unterdrücken sollen. Hinter dieser Krankheit steckt genau die marxistische Denkweise der damaligen Sowjetunion. Früher wäre man nicht auf die Idee gekommen einen harmlosen Spinner, der für niemanden gefährlich ist und für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, wegen seiner Krankheit zu behandeln. Vor Jahren hieß es noch, an ihren Werken sollt ihr sie erkennen. Der religiöse Frömmler, der andere immer zurechtweist, zu Hause aber seine Frau schlägt und an der Arbeitsstelle ein mieser Intrigant ist, ist nicht glaubwürdig, ist aber am Ende sein Bier. Wer das Vereinsfest fast alleine stemmt, sich für keine Arbeit zu schade und es kein Nein gibt, wenn man um Hilfe bittet, gleichzeitig aber blöde Sprüche über Frauen und Ausländer macht, den würde ich trotzdem alles andere als krank ansehen. So einer ist mir lieber als diese zuckersüßen Dummschwätzer, die immer ganz tolle Ideen haben, es aber immer schaffen sich dort zu verziehen, wo die wirkliche Arbeit bei der Umsetzung anfällt.

Was für ein Zufall, dass man festgestellt hat, dass die arbeitende Bevölkerung das Problem wäre, wenn es um Rechtsextremismus geht. In einem Artikel über das Intolerant-Personality-Syndrom meint die Autorin, dass man das behandeln müsste und das Syndrom von den Eltern übernommen würde. Sie schreibt wohlweislich nicht vererbt, denn dann müsste sie zugeben, dass 99% eben nicht am Williams-Syndrom leiden, also von Natur aus zu einem bestimmten Grad „fremdenfeindlich“ und „rassistisch“ sind. Vor allem Linke erkennen ja in jeder Kleinigkeit irgendeinen Rassismus, denken also, dass alle permanent an Rasseunterschiede denken und diese bewusst deutlich machen wollen. Dabei können wohl nur Linke so krank sein zu meinen, dass weiße Milch rassistisch sei und sich nur deshalb Rassisten keinen Kokou bestellen.

Es gibt nichts rassistischeres als Quoten für Migranten oder die Bereinigung der Sprache, damit sie ja nicht beleidigt werden können. Dass sie blöde Sprüche auch selbstbewusst wegstecken können, darauf kommen die gar nicht. Für Marxisten kann es nichts Besseres geben als Intoleranz und Rassismus als Krankheit zu definieren und diese behandeln zu lassen, um die Kritiker ihrer Ideologie loszuwerden. Nun wäre eine Zwangsbehandlung ein totalitärer Akt, denn niemand kann normalerweise bei einer nicht ansteckenden Krankheit oder ohne Vorliegen von Selbst- oder Fremdgefährdung gegen seinen Willen behandelt werden. Doch wie sieht es aus, wenn es um Kinderrechte und Kindswohl geht? Wenn sich ein Kind in der Schule abwertend gegen einen farbigen Mitschüler äußert? Kinder sind ja gegen Andersfarbige ohnehin meist tolerant bzw. Hautfarbe spielt keine Rolle, allerdings gibt es auch keine Rücksicht, wenn sich einer danebenbenimmt. Hier können dann die marxistischen Sozialingenieure eingreifen, denn hier kann behauptet werden, Intoleranz gefährde das Kindeswohl, weshalb es behandlungsbedürftig sei. Da man die Symptome frei festlegen kann und jeder Äußerung oder Handlung eines Kindes potenziellen Rassismus unterstellen kann, dann ist am Ende eine flächendeckende Zwangsbehandlung möglich; allein die mit Williams-Syndrom wären ausgenommen. Man würde also vorsätzlich lauter Geisteskranke produzieren, nur damit sich am Ende zwangsweise alle lieb haben. Dann könnte die marxistische Multikultiwelt doch noch Wirklichkeit werden.

Fehlen nur noch die Klimaleugner, die man eliminieren muss. Die Vollverblödung durch das linke Bildungssystem hat ja schon dafür gesorgt, dass sich vor allem unter Kindern die meisten Klimajünger finden. Allerdings zeigt das Sinken der Grünwähler unter den Erstwählern, dass das Elternhaus hier doch noch die größere Autorität hat als die staatlichen Hirnwaschanlagen. Deshalb kommen auch schon Vorschläge Klimaleugnung unter Strafe zu stellen:

Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstraffe wird bestraft, wer den menschengemachten Klimawandel in einer Art, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung leugnet oder verharmlost.

Wer sich diese Bilder anschaut (ab 3:09 min), der muss sich überlegen, ab wann jemand noch als geistig gesund gelten soll. Allerdings ist jeder berechtigt die Bewunderung durch andere auszukosten und sich in seiner eigenen Haltung wohlzufühlen. Das ist menschlich und alles andere als krank. Wenn FFF sich als Welle bezeichnet, die sich nicht aufhalten lässt, dann ist das ebenso ein natürlicher Machtinstinkt. Eine freiheitliche Gesellschaft kann jeden schrägen Vogel oder Gehirngewaschen ertragen; ich muss nicht jeden verstehen. Sobald sich aber einer anschickt, anderen seinen Willen, wenn nötig mit Gewalt aufzudrängen, dann sind sie nicht ein Fall für den Arzt, sondern für die Justiz.

So wie jeder Rassist im Rahmen der Gesetze rassistisch und intolerant sein kann und das akzeptiert werden muss, so kann jeder Klimajünger in seine Höhle ziehen, CO2-frei leben und täglich für die heilige Greta eine Kerze anzünden. Mir egal, juckt mich nicht. Er kann von mir aus auch an den großen Kürbis glauben oder sich sein Zimmer zu Hause mit ANTIFA- oder Reichskriegsflaggen tapezieren. Toleranz wäre, das alles hinzunehmen, solange er in der Öffentlichkeit kompatibel zeigt und keine anderen zu seiner Meinung nötigt.

Nur der Nichtskönner und geistige Habenichts klammert sich an seiner reinen Haltung fest und lebt in permanenten Selbstbetrug. Keiner würde am Ende zugeben können, dass er nur als nützlicher Idiot fungiert, wenn er bei FFF oder den bunten Bündnissen mitläuft, dabei müssten schon alle Alarmglocken läuten, wenn man Seit an Seit mit der eigenen Regierung läuft, und dafür gelobt wird Steuererhöhungen zu fordern oder Regierungskritiker mundtot zu machen. Nicht nur mehr die Klimawandel-Industrie und die Asylindustrie sind too big to fail, sondern auch der Haltungskrempel, sich als einer von den Guten zu inszenieren. Man tut immer gut daran, seine Haltung und seine Prinzipien als Momentaufnahme zu sehen, die das Ergebnis seines eigenen wandelnden Gewissens und Wissens und seiner bisherigen Erfahrungen sind, und sie deshalb am besten nicht vor anderen als absolut zu setzen.

Schön blöd, wenn man sich den Weg zurück verbaut hat. Da kann es schon sein, dass man krank im Kopf wird, wenn man die Realität für sich komplett verbiegen muss, weil man sonst zugeben müsste, dass man nicht mehr ist als ein vertrottelter, manipulierter Lemming. Dieses ungute Gefühl kann man nur dadurch loswerden, indem man die Kritiker einfach zu Geisteskranken erklärt; wer kann deren Aussagen schon ernst nehmen. Alles menschlich, reiner Selbstschutz.

Zwei kalte Winter und zwei kalte Sommer in Folge oder eine „Bereicherung“ durch Migranten dürften allerdings genügen, dass sich die ganze Hirngymnastik am Ende wenigstens als psychosomatische Erkrankung äußert.

 

4 Gedanken zu “Marxismus reloaded: Kritiker werden für geisteskrank erklärt.

  1. Mich würde mal wissen, was Merkel an der Klatsche hat. Ein Teil von mir denkt, sie sei Opportunistin, die gemerkt hat, dass man am besten schwimmt, wenn man sich jeder Ideologie an die Spitze stellt. Ein anderer denkt, dass die doch eh nicht mehr lange im Amt ist und sich doch auch einfach zurückziehen könnte. Und dann frag ich mich, was die nach den Ämtern macht. Ist sie wirklich schon durch oder sitzt sie als nächstes als Vorstandsmitglied bei Bertelsmann? Ein anderer Teil denkt, sie ist v.a. Narzistin, die gelobt werden will auf Teufel komm raus. In dem Fall hätten wir wirklich vor ihr Ruhe, weil die Speichelei ihrer selbsterschaffenen Sekte so rasch nicht vergeht. In beiden Fällen würde sie ihren Scheiß nicht glauben. Manchmal denke ich aber auch, dass sie jeden scheiß irgendwann selbst glaubt.

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  2. Oder, wie die sciencefiler gerade schrieben, Politik wird nur noch rein emotional gemacht. Das funktioniert bei der Generation clickbait ganz gut.

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