Betreutes Denken.

Vor einigen Tagen hat es geheißen, Horst Seehofer möchte dafür sorgen, dass man 500 Beamte mehr im Kampf gegen Rechts aufstellen will. Nun haben ja die ganzen steuergeldgepamperten Hilfstruppen wie die Amadeo-Stiftung, Demokratie leben usw. immer das Problem, dass die Zahl der gewöhnlichen Rechtsextremisten einfach nicht in dem Maße steigen will wie sich Kämpfer gegen Bezahlung engagieren wollen. So werden ja schon seit Jahren Übergriffe gegen Juden und Migranten und Hakenkreuzschmierereien, wo die Täter nicht ermittelt werden können, grundsätzlich den Rechten zugerechnet, um den Mangel an echten, nachgewiesenen Taten auszugleichen. So könnte man das Vorhaben von Seehofer auch als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Absolventen von geisteswissenschaftlichen Fake-Studien abtun, doch an einer Äußerung des Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei Oliver Malchow sieht man wohin die Reise geht. Er hat von Polizisten, die für die AfD kandidieren, gefordert, dass sie sich vom „Flügel“ und Bernd Höcke distanzieren.

„Das haben sie nicht getan. Wie sie das mit ihrem Eid vereinbaren wollen, weiß ich nicht“, so Malchow, der sich die Frage stellt, wie diese Kollegen unter „staatsrechtlichen Gesichtspunkten ihre Arbeit ordentlich machen wollen, denn in der thüringischen AfD sind nun mal faschistische Tendenzen deutlich erkennbar.“

Worin die faschistischen Tendenzen der Partei als Ganzes liegen sollen, weiß ich zwar auch nicht, weil er dazu nichts Genaueres ausführt. Vielleicht verwendet er nur deshalb nicht „nationalsozialistisch“, weil unter „sozialistisch und demokratiefeindlich“ würde sich bei Parteien wie den SED-Nachfolgern, der SPD und den Grünen wesentlich leichter etwas finden lassen. Das, was man den Beamten auferlegt, wird auch irgendwann dem Normalbürger blühen. Kein Beamter wäre noch so blöd über den Dienststellenserver auf Seiten der alternativen Medien zu gehen. Da gelten schon jouwatch oder EIKE als Indikator einer rechten Gesinnung. Als Polizist in deren Foren oder auf Twitter die Regierungspolitik scharf zu kritisieren ist sicher eine Karrierebremse oder führt gleich mindestens zu einem Disziplinarverfahren. Dabei gab es auch als Beamter nie ein Problem, sich bei einer zugelassenen Partei, außer früher bei der DKP oder später bei der NPD u.a., zu positionieren. Im unteren Wald gibt es einen Gemeinderat, der konnte in Bayern als Mitglied der LINKEN auch Schuldirektor werden. Das, was man bei den Beamten heute einfordert, wird früher oder später auch für den Normalbürger gelten. Man muss sich nicht mehr zur Demokratie bekennen, sondern zur richtigen Haltung wie sie vom Konsensblock im Bundestag vorgegeben wird, denn die freie Rede ist laut New-York-Times die größte Bedrohung für die Demokratie. Man sucht also nicht genauer, wenn es um die 500 zusätzlichen Beamten geht, sondern man weitet einfach den Begriff „rechtsextrem“ aus, was die Medien schon seit Jahren mit den Begriffen „Nazi in Nadelstreifen“, „Rechtsextremismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ und “Latenznazis“ versuchen. Und, weil das irgendwie nicht funktioniert und es dem konservativen Normalbürger inzwischen egal ist, ob er für seine Meinung „Nazi“ genannt wird, macht man sich natürlich Gedanken:

Wir stellen uns die Frage, wie eine Demokratie und ihre medialen Vertreter mit den Feinden der offenen Gesellschaft umgehen sollen. Das ist ein Problem, das weit über Deutschland hinausreicht, weil autoritäre und totalitäre Kräfte weltweit mit den Mitteln der Demokratie und ihrer Medien genau diese Ordnung auszuhebeln wissen. Mit anderen Worten: Was bringt es, und ist es eine tragfähige Strategie, mit Rechtsradikalen zu reden? (hier zitiert)

Ja, wie macht man es bloß, dass man die Kritiker der Scheindemokratie und dem ganzen öko-marxistischen Krempel wie Gender, Multikulti und Klimatralala mundtot machen und endlich die ökologische, ökonomische und demokratische Transformation durchführen kann? Man beruft sich auf die Menschenwürde als oberstes Ziel der Verfassung und walzt sie nach und nach auf alle Felder aus. Jetzt soll es noch heißen:

 „Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.“ Auch hier fehlt nach unserer Meinung eine praktische Richtlinie. Hierzu schlagen wir vor: Bei Berichterstattung über diskriminierende und rassistische Aussagen sollten diese für den Medienkonsumenten möglichst eindeutig als solche charakterisiert werden. Das wäre ein Schritt, die demokratiestärkende Funktion der Medien klarer hervorzuheben, die ja Aufklärer sind im besten Sinn des Wortes.

Da geht den meisten ohnehin am A…. vorbei. Das braucht man nicht zu kennzeichnen, weil diesen linksversifften Kram auf den ÖR-Medien ohnehin keiner mehr schaut, der noch Resthirn hat. Deshalb ist ihnen ein Dorn im Auge, dass die Bürger auf alternative Medien ausweichen. Ich habe gelesen, dass bei bestimmten Seiten oder Youtube-Videos sofort ein Pop-Up von Correctiv erscheint, um den Bürger zu belehren, dass das nicht der amtlichen Linie entspricht -so würde ich das ausdrücken-. Wenn schon Daten über unseren Standort, unsere Einkäufe und das Bewegungsprofil abgegriffen werden, dass ist es doch ein Leichtes, wenn man die IP mit der angewählten Seite verbindet. Wer sich dort aufhält ist schon suspekt. Nun ist es ja rechtlich schwierig jemanden deshalb festzunageln, darum muss ja das Feld ausgedehnt werden, was als rechtsextrem gilt, nämlich alles was der Würde des Menschen widerspricht. Es gilt dann als Verstoß gegen die Würde des Menschen, wenn man eine bestimmte Kultur oder Religion kritisiert, eine andere Rasse oder echte oder unechte Geschlechter, oder ums Eck, wenn man den menschengemachten Klimawandel leugnet und deshalb gegen die Verspargelung der Landschaft ist, weil ja durch die „Klimakatastrophe“ dann Menschen am anderen Ende der Welt ein unwürdiges Leben hätten und, wenn es trotzdem eintritt, dann zu uns kommen dürfen, um dem unwürdigen Leben zu entkommen. Natürlich muss man das so schwammig wie möglich formulieren, damit jeder im Kopf schon vorzensiert. Wenn es heißt, ich darf in der Öffentlichkeit nicht mehr rauchen, dann weiß jeder woran er ist. Wenn es aber hieße, man dürfe keine Genussmittel in der Öffentlichkeit mehr konsumieren, dann könnte man nach Belieben jemanden dafür drankriegen, je nachdem, was heute gerade gilt.

Und so macht man es dann auch im Internet. Es ist (noch) von der Meinungsfreiheit gedeckt, jemanden Schwachkopf zu nennen, wenn es wohlbegründet in einen Text eingebettet ist. Doch am Ende wird nur mehr übrigbleiben, was wir bei der angeblichen Beleidigung von Renate Künast sehen. Alles, was links ist und wer zu den Guten gehört, darf nicht beleidigt oder kritisiert werden, alles, was rechts oder konservativ ist, darf nach belieben mit Schimpfwörtern und Schmähungen überzogen werden. Dass ist natürlich für alle Blogger schlecht, die nicht nur dafür belangt werden können, dass sie auf der Maus ausgerutscht sind und versehentlich das Parteiprogramm der CDU von vor 20 Jahren verlinkt haben. Für letztere könnte es reichen vor einer Art ökostalinistischem Tribunal Abbitte zu leisten. Wie das aussehen kann zeigt der Rucksackhersteller Deuter, der sich nach einem Hinweis darauf in einer Stellungnahme entschuldigte, dass eines seiner Produkte zufällig in einem AfD-Werbespott zu sehen war.

„Deuter ist ein weltoffenes, multikulturelles Unternehmen mit einer vielfältigen, diversen Belegschaft. Unsere Mitarbeitenden und Partner stehen für Inklusion, Fairness, gegenseitigen Respekt und Toleranz. Ebenso vielfältig wie wir sind auch unsere Kunden. Zudem fordern und verfolgen wir den Schutz einer vom Wandel bedrohten Natur und Umwelt. Was uns alle verbindet, ist die Leidenschaft für die Berge und das Erleben gemeinsamer Momente.“

Wer sich selbst so demütigt, anstatt einfach darauf hinzuweisen, dass man keinen Einfluss darauf hat, wer und zu welchem Anlass jemand ihren Rucksack trägt, der sollte sich gleich noch tiefer bücken, dass all seine Mitarbeit_er*ix-innen bisexuell sind, sich vegan ernähren und mit Elektroauto oder Bahn zur Arbeit kommen. Ich bin da fein raus. Ich habe bisher nie damit gespart, mit den blumigsten Ausdrücken zu zeigen, was ich von der derzeitigen Politik, den Zwangsmedien, der EU, dem Gender-, Multikulti- und Klimatralala halte, sodass ich im Gegenzug eine vierbändige Stellungnahme herausgeben müsste mit anschließender Fußwallfahrt nach Berlin über Mainz(ZDF), Brüssel(EU) und Potsdam(PIK). Deshalb ist es ohnehin nutzlos für mich irgendeinen Kodex durchzulesen. Da schreibe ich lieber munter so weiter wie bisher bis man mich abschaltet. Für alle mit Schulden als Alleinverdiener, Familie, kleine Kinder usw. und bisher nicht in Erscheinung getreten sind, sieht es natürlich etwas anders aus wie bei mir.

Wenn Correktiv schon ungefragt sich als Bevormunder aufspielt, dann ist es sicher auch kein Problem mehr, die Urheber von Kommentaren und Artikeln zu ermitteln. Das nächste wird nämlich sein, dass man nur noch unter Klarnamen schreiben darf. Niemand wird uns daran hindern unsere Meinung kund zu tun, doch auch ohne, dass dann Äußerungen strafrechtlich verfolgt werden, wird es genügend Denunzianten geben, die andere anschwärzen, weil sie die falsche Haltung zeigen. Jeder Arbeitnehmer und jeder Beamte sowieso wird sich dann dreimal überlegen, ob er sich überhaupt noch zu einem Thema äußern soll. So erreicht man dann auch locker die 100% Zustimmung zur großen demokratischen und ökologischen Transformation. Zumindest da funktioniert der Kommunismus.

Gleichzeitig ist aber die Loyalität dahin, die zum Beispiel der Vorsitzende der GdP einfordern will. Das hat die gleichen Auswirkungen wie die hochgelobte Diversität: das hohe gegenseitige Vertrauen innerhalb der Gesellschaft ist dahin. Die Folge sind dann Korruption, Sabotage und Vetternwirtschaft bis auf die unterste Ebene, wie in den ganzen Shithole-Ländern. Die Eliten haben sich nicht nur vorgenommen, die freie Marktwirtschaft in einen Öko-Sozialismus umzuwandeln, sondern auch die pluralistische Gesellschaft einzuebnen. Vielleicht hätten die Sozialingenieure dabei nicht übersehen sollen, dass vor allem Berufstätige in der Wirtschaft nach rechts tendieren, denn die Gleichgesinnten werden sich immer stärker solidarisieren, je stärker der Druck wird und die können überwiegend etwas anbieten, wofür andere Leute Geld bezahlen. Der ganze Planungs-, Kontroll- und Schmarotzerstab ist ja von denen abhängig. Es reichte, wenn in einer Großstadt zufällig alle Bus- und U-Bahn-Fahrer gleichzeitig erkranken; so ein Pech aber auch. Oder die Handwerker von ihrer Seite erst mal die abarbeiten, die ihnen politisch genehm sind. Das dürfte auf dem Land besonders gut funktionieren und Handwerker haben in der Richtung genügend Erfahrung, wo sie jemanden einordnen müssen.

Bis zu solchen Zuständen wir es aber noch eine „Zwischeneiszeit“ geben, bis jeder kapiert hat, wohin die Reise geht.

Ich habe heute gehört, dass man beim Klimapaket schon wieder etwas zurückrudert. Mir macht keiner weiß, dass die Dienste nicht wüssten wie die Stimmung im Land ist, vor allem nach der Entlassungswelle bei der Auto- und Zulieferindustrie und dem Maschinenbau. Da stehen mehr und mehr Leute auf der Straße, die dann nichts mehr zu verlieren haben. Ja, hier deutet es sich schon an, dass es einfach noch schlechter werden muss, damit es besser wird. Allerdings gilt auch: Je tiefer es geht, desto härter die Wende.

2 Gedanken zu “Betreutes Denken.

  1. Hallo Waidler,es ist schon ein Kreuz mit all diesen schrägen Vögeln in der Republik. Finde Deine Ansichten gesund und bodenständig. Vor allen Dingen, kenne ich in meinem Bekanntenkreis, im Unterschied zu den ganzen Bunten,Genderrasten und sonstigen wie auch immer weichgespülten,Mitmenschen nur Zeitgenossen, die sich von diesen gekauften und oder total indoktrinierten Klimajünglingsvertretern fern halten. Wenn der grosse Transformator und Altmarxist Schellnhuber IM Erika berät ,wenn man dazu noch weiß das selbige in drei Urlogen vertreten ist, ferner schon in den siebziger und dann nochmals in den neunziger Jahren, die EU Aussenminister sich mit den Anrainerstaaten der Mittelmeerländer getroffen und Verträge geschlossen haben,die UN und die EU dazu nimmt, braucht sich keinerr über die Kriege,Wirtschaftsanktionen und Massenmigration zu wundern. Das Deutschlland deindustrialisert werden muß,wenn diese Globalisten einen Weltstaat möchten, wird Deutschland erstmal fallen müssen,um auf den Weg zum Weltstaat erstmal den Bundesstaat Europa zu errichten. Eigentlich sind das alte Pläne, die man täglich Schritt für Schritt verfolgen kann. So ist es
    Wahnsinn, so hat es doch Methode. Dummdreist war der Diestelfink, bis er sich einen einfing. Am Morgen springen die Gemsen , am Abend müssen sie bremsen. Zu guter letzt, ein starker Glaube, lässt einen selbst den größten Schwachsinn in Langmut ertragen. Tschüß aus Flensburg. Bin übrigens durch den Fatalisten aus Kambodscha, Auswanderer, mit seinem Bücherlleser blog auf Deinen Blog aufmerksam geworden.

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